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NRGizzer

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Monday, September 21st 2020, 3:08pm

Silizium innerhalb eines Monats extrem gestiegen laut ICP

Hallo zusammen,

gerade kam meine aktuelle ICP rein und soweit alles normal bis auf einen extrem erhöhten Silizium Wert von ~1000ug/l. In meiner ICP von vor einem Monat waren es noch 100ug/l und das komische ist auch, dass im Osmosewasser, welches auch getestet wurde 0ug/l Silicium nachgewiesen wurde. Kieselalgen habe ich auch keine.

Kann sowas wirklich sein?

Viele Grüße,

Michael

BluePearl

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2

Monday, September 21st 2020, 4:35pm

Ahoi Micheal :)

Das ist aber sehr viel ...
Klingt ehr nach ...einer 0 zuviel ?
Bedenken wir dabei, dass ab Oktober die „ Lehrlinge“ im Beruftsleben stehen. ;)
Ganz ehrlich , ich würde eine weitere machen lassen weils so erheblich viel ist oder ebenso dort anrufen, ob sowas überhaupt in dem Zeitraum vor allem in der Höhe möglich ist.
Ist natürlich ärgerlich wenn eine ICP fehlerhaft ist!
Man verlässt sich ja genau auf die Diagnose und aus diesem Grund wird sie bezahlt angefordert.

Magic Moolight Gruß
BluePearl
Der von mir verfasste Post ist meine eigene Meinung, nicht allgemeingültig /nicht im Bezug auf Personen :this: sie ist rein analytisch.

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NRGizzer

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Monday, September 21st 2020, 4:50pm

Hi BluePearl,

ja, vor allen Dingen weil eben auch das Osmosewasser keinerlei Silizium aufweist und auch das Harz unmöglich schon erschöpft sein kann.
Was ich mich frage: Gibt es, außer dem Osmosewasser, noch andere Quellen von Silizium? Wenn dem nicht so sein sollte, dann MUSS die Messung ja fehlerhaft sein.

Viele Grüße,

Michael

PS.: Ehrlich gesagt: Je mehr ICP-Tests ich mache, desto eher fange ich an gewisse Werte in Frage zu stellen. Ähnlich erging es mir in der Vergangenheit schon mit dem Ergebnis von Aluminium (hier war es aber die Fauna Marin ICP), sowie der Salinität (deckt sich selten mit dem, was zisch Messgeräte bei mir daheim so messen. Hier hab ich mich jetzt einfach auf eins festgelegt und danach wird sich orientiert. ICP ignoriere ich seitdem was Salinität angeht)

BluePearl

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4

Monday, September 21st 2020, 5:17pm

Ahoi Michael :)

Ja ich würde nachfragen denn sowiel kommt ja irgendwo her.
Dein Osmosewasser wurde getestet und gib an wie lange dein Harzbettfilter läuft.

Auf die plausible Erklärung bin ich dann gespannt! Ansonsten sollte ein kostenloser Nachtest erfolgen, soviel Kulanz sollte drin sein.
Es ist Uns Aquarianern ja nicht möglich , den Fehler nach zu weisen. Wären wir dazu im Stande, bräuchte es keine ICP. ;)

Magic Moonlight Gruß
BluePearl
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wilro

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Monday, September 21st 2020, 5:47pm

Mit eine ICP kann man keine Salinität messen. Da wird Na gemessen und dann kam man das hochrechnen. Silikat kann schon im Becken sein und im OW nichts, aber nicht so viel. Da gibt's mal wieder einen Messfehler. Ich würde mal nen Triton Test machen.

Rolf

CeiBaer

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Monday, September 21st 2020, 6:04pm

diverse deko oder mörtel könnten auch silizium abgeben. salz oder zugabemittel könnten es ebenfalls enthalten.

hast du denn probleme im becken, die ein dringendes handeln im bezug auf silikat erfordern würden? falls nicht würde ich es einfach erstmal nur im hinterkopf behalten.
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HeroHiro

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Monday, September 21st 2020, 6:43pm

Ich bin da voll bei Ceibaer. Wenn es keine akuten Probleme verursacht, dann mach dir eine gedankliche Notiz und beobachte das Becken.

Ich meine auch, dass Jörg Kokott von Sangokai in einem seiner Videos mal erwähnt hat, daß Silikatmessungen in Osmose-Reinstwasser sehr unzuverlässig sind. (Mag mich hier aber auch irren)

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Hendrik

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Monday, September 21st 2020, 9:24pm

1000 mikrogramm sind 1 milligramm :whistling:
Ist also jetzt nicht sooo hoch.
Grüße,
Stef

AlexW82

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Monday, September 21st 2020, 10:05pm

Hallo,

Du hast nicht zufällig in letzter Zeit mit Aktivkohle gefiltert?

Viele Grüße

Alex

CeiBaer

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Tuesday, September 22nd 2020, 1:09am

1 mg silizium entspricht aber immerhin über 2 mg silikat.
das ist schon etwas hoch. aber wie gesagt, wenn du keine auffälligkeiten im becken hast, hast du kein problem.
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NRGizzer

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Tuesday, September 22nd 2020, 8:32am

Hallo zusammen,

Danke erstmal für eure ganzen Idee :). Aaaalso:
Du hast nicht zufällig in letzter Zeit mit Aktivkohle gefiltert?
Bis zum Zeitpunkt der Probenentnahme hatte ich keine Aktivkohle drin, oder wenn erst seit wenigen Tagen. Würde das einen solchen Anstieg erklären? Ist nicht das Erste mal, dass ich mit dieser Kohle filtere und bisher hatte ich da keine Probleme mit Silizium.
hast du denn probleme im becken, die ein dringendes handeln im bezug auf silikat erfordern würden? falls nicht würde ich es einfach erstmal nur im hinterkopf behalten.
Einzig Fadenalgen habe ich zur Zeit vermehrt im Becken, aber keine Kieselalgen. Beim letzten mal wo Silizium erhöht war (und da war es auch nur ein Drittel von dem, was aktuell drin sein soll), hatte ich aber auch Kieselalgen und entsprechend Silizium im Osmosewasser. Das war also deutlich plausibler.
Mit eine ICP kann man keine Salinität messen. Da wird Na gemessen und dann kam man das hochrechnen.
Interessant! Das könnte natürlich erklären, warum die ICP tendenziell immer einer geringere Salinität angibt (1-2 PSU niedriger), als ich zu Hause messe.
Ich würde mal nen Triton Test machen.
Werde ich bei Gelegenheit tun. Hab allerdings noch eine von ATI zu Hause, die ich vorher aufbrauche und schade ist´s natürlich dann auch um den Verlauf der Messungen, der mir dann flöten geht. Irgendwie doof, dass hier Messfehler passieren, da fragt man sich schon wie zuverlässig die restlichen Werte so sind. Aber sollte hier Triton besser arbeiten, werde ich auf jeden Fall wechseln.

Viele Grüße,

Michael

AlexW82

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Tuesday, September 22nd 2020, 9:06am

Zitat von »AlexW82«



Du hast nicht zufällig in letzter Zeit mit Aktivkohle gefiltert?
Bis zum Zeitpunkt der Probenentnahme hatte ich keine Aktivkohle drin, oder wenn erst seit wenigen Tagen. Würde das einen solchen Anstieg erklären? Ist nicht das Erste mal, dass ich mit dieser Kohle filtere und bisher hatte ich da keine Probleme mit Silizium.


Ich denke das könnte es erklären. Ich habe mir mit Aktivkohle problemlos den Silikatwert auf über 4mg/l binnen 2 Tagen gejagt.
Ich habe das mit mehreren Fabrikaten von Aktivkohle bereits festgestellt.
Deshalb hänge bei Filterung mit Aktivkohle immer einen Silikatabsorber mit rein.
Man kann das auch wunderbar testen / nachvollziehen:
Etwas Meerwasser oder Osmosewasser in eine Schüssel. Etwas Aktivkohle rein hängen. Ein pasr Minuten warten und anschließend Silikat messen....

Viele Grüße Alex

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Hans-Werner (22.09.2020)

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Tuesday, September 22nd 2020, 10:27am

Warum soll 1mg Silizium 2mg Silikat sein?

Hans-Werner

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Tuesday, September 22nd 2020, 11:01am

Über 2 mg ist schon richtig, es sind aber sogar über 3 mg. Dafür braucht man nichtmal rechnen, Phosphat und Silikat haben im Prinzip einen ähnlichen Aufbau. Bei der Umrechnung von P auf Phosphat haben wir schon einen Faktor von gut drei, Si ist mit einem Atomgewicht von 28,1 noch etwas leichter als P mit 31. (Rechnung Si - Silikat: 4 x 16 + 28.1 = 92,1; 28,1 : 92,1 % = 30,5 %) Das war jetzt die Taschenrechnereingabe bei meinem Taschenrechner. Die Umrechnung von Si auf Silikat ist dann bei meinem Taschenrechner 1 mg/l : 30,5 % = 3,3 mg/l, Faktor also ungefähr 3,3.

Grüße

Hans-Werner

CeiBaer

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Tuesday, September 22nd 2020, 11:03am

der umrechnungsfaktor von silizium zu silikat ist 2,14, wenn man davon ausgeht, dass das element silizium als silikat vorliegt.

Quoted

In der Chemie sind Silikate Verbindungen aus Silicium und Sauerstoff (SixOy) mit einem oder mehreren Metallen und eventuell noch Hydroxid-Ionen. Mit Silikat bezeichnet man auch die Salze des Siliciums und der Kieselsäuren (siehe auch Quarz)


edit:

@ Hans-Werner: besteht der umrechnungsfaktor von 2,14 dann so nicht mehr oder ist er nicht so anwendbar in unserem belang?
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Tuesday, September 22nd 2020, 12:33pm

Ich habe nun auch Antwort vom ATI Labor bekommen:

Quoted

Ich habe die Rohdaten überprüft. Sie haben einen massiven Siliziumpeak in der Probe. Ich habe die Rohdaten eines geeigneten Siliciumstandards (1000 µg/l) Ihren Rohdaten gegenübergestellt und Ihr Signal übertrifft das Signal des Standards leicht. Der gemessene Siliziumwert ist somit plausibel.

Das ICP kann leider nicht zwischen biologisch verfügbarem und nicht verfügbarem Silicium unterscheiden. Wenn Sie kürzlich Siporax, Zeolith, Easy live oder vergleichbares genutzt haben, so kann dies den Wert erklären.

Bin kein Chemiker, klingt aber irgendwie so, als würde das Gemessene stimmen.

Irgendwie echt merkwürdig. Also einfach mal zur Sicherheit nen Silikatadsorber reinhängen? Muss ich nur aufpassen, dass es mir nicht mein eh schon nicht massig vorhandenes PO4 zu weit nach unten zieht.

BluePearl

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17

Tuesday, September 22nd 2020, 12:45pm

Ich habe nun auch Antwort vom ATI Labor bekommen:

Quoted

Ich habe die Rohdaten überprüft. Sie haben einen massiven Siliziumpeak in der Probe. Ich habe die Rohdaten eines geeigneten Siliciumstandards (1000 µg/l) Ihren Rohdaten gegenübergestellt und Ihr Signal übertrifft das Signal des Standards leicht. Der gemessene Siliziumwert ist somit plausibel.

Das ICP kann leider nicht zwischen biologisch verfügbarem und nicht verfügbarem Silicium unterscheiden. Wenn Sie kürzlich Siporax, Zeolith, Easy live oder vergleichbares genutzt haben, so kann dies den Wert erklären.

Bin kein Chemiker, klingt aber irgendwie so, als würde das Gemessene stimmen.

Irgendwie echt merkwürdig. Also einfach mal zur Sicherheit nen Silikatadsorber reinhängen? Muss ich nur aufpassen, dass es mir nicht mein eh schon nicht massig vorhandenes PO4 zu weit nach unten zieht.


Ahoi Michael :)

Das klingt schon mal positiv und auf Rückfrage ein guter Service! :thumbup:

Damit ist ein Fehler ansich ausgeschlossen und man kann über Maßnahmen nachdenken.
Falls es PO4 minimiert/ runter zieht, lässt sich PO4 dazu dosieren und mit was genau , falls ?

Gehen wir der Sache einfach auf den Grund und dann ans Werk. :this:

Magic Moonlight Gruß
BluePearl
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Tuesday, September 22nd 2020, 12:54pm

Hallo CeiBaer

@ Hans-Werner: besteht der umrechnungsfaktor von 2,14 dann so nicht mehr oder ist er nicht so anwendbar in unserem belang?


dieser Umrechnungsfaktor bezieht sich offenbar nicht auf das Silikat-Anion sondern auf feste "Kieselsäure", also z. B. Quarz, SiO2. Wikipedia sagt zu Kieselsäuren: "Als Summenformel wird häufig SiO2 · n H2O angegeben;"

Wahrscheinlich stammt also die Formel daher und nicht vom Ortho-Kieselsäure-Anion, wie es genauer heißen müsste. Stammt dieser Umrechnungsfaktor von mir?

Gruß

Hans-Werner

NRGizzer

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Tuesday, September 22nd 2020, 1:28pm

Hier noch ein weiterer Hinweis vom Labor, nachdem ich die Sache mit dem Einsatz der Aktivkohle angesprochen habe, welcher sich auch mit dem Kommentar von Alex deckt:

Quoted

Die Aktivkohle kann das Silizium freigesetzt haben. In der Regel handelt es sich dabei um biologisch NICHT verfügbares Silizium, das meiner Erfahrung nach kein Problem im Aquarium verursacht. Wird die Aktivkohle entfernt, sinkt der Siliziumwert zudem wieder von alleine. Ein Adsorber muss dann nicht genutzt werden.
Wenn also das Silizium wieder von alleine sinkt und es sich dabei um nicht verfügbares Silizium handelt (was auch immer das heißt, da kenne ich mich nicht mit aus), ist es ja sogar durchaus möglich, dass das bisher beim Einsatz von Kohle auch schon passierte, mir das aber gar nicht aufgefallen ist, weil ich nicht unmittelbar nach dem Einbringen der Kohle eine ICP hab machen lassen. Ich vermute, dass nicht verfügbares Silizium dann auch nicht zu Kieselalgen führt, was sich ja wiederum mit dem Zustand des Beckens decken würde (aber wie gesagt, hier mutmaße ich nur).

Auf jeden Fall wieder was dazu gelernt! Bedeutet für mich: Hohe Silizium-Werte werden ab sofort von mir ignoriert, solange ich keine Kieselalgen im Becken habe und im Osmosewasser kein Silizium nachweisbar ist.

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Tuesday, September 22nd 2020, 1:39pm

@Hans Werner:

Habs mir mal durchgerechnet. Ausgehend von der ortho-Kieselsäure SiOH4.

Hast recht mit Faktor.
Komm aber sogar auf 3,43 da du Wasserstoff vergessen hast einzurechnen.

Oder gehört der nicht eingerechnet?

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