Posts by CeiBaer

    bei den osmosewerten hätte das tds meter schon längst was angezeigt. silikate registriert es nicht. die anderen stoffe aber schon.


    wie zapfst du denn dein osmosewasser sonst? könnte es da auch schonmal verwechslungen gegeben haben? falls nicht, musst du doch wissen welcher schlauch welcher ist.

    insgesamt werden, wenn mit 450 l/h durchströmt wird, auch 450 l/h behandelt. alles andere ist rein theoretisch. bei deinem uv-gerät haben sich tatsächlich etwa 400 l/h gut bewährt.

    entscheidender ist meiner meinung nach die entnahmestelle und die wiederzufuhr je nach anwendungsfall. in extremfällen und bei parasitärem befall lässt du das uv-gerät in bodennähe, direkt im becken ansaugen und filterst den auslass über watte direkt vorm abschäumer. bei normalen algen- oder bakterienblüten greifste direkt im technikbecken ab. kann man direkt in der ersten kammer, also dort wo das wasser ankommt, im technikbecken ansaugen und den auslass direkt in die abschäumerkammer leiten. kann man auch noch am auslass über watte filtern. würde ich dort aber nur im extremfall machen. vermindert etwas den eintrag von detritus. was du zusätzlich bei einem akuten fall machen kannst, ist die durchflussgeschwindigkeit im technikbecken leicht über die des uv-gerätes anzupassen. bei einkammertechnikbecken kannste auch gleich oder geringer einstellen. genauso kann man es mit anderer technik wie dem abschäumer ebenfalls machen beim normalbetrieb.


    alles in allem machste es so wie es deine verhältnisse vor ort zulassen.

    um es mal direkt zu sagen... du kannst es im technikbecken hältern. es muss aber beleuchtet und anständig beströmt werden. wird behandelt wie ein normales aquarium.

    ohne licht haste nicht viel leben, ohne strömung irgendwann alles voll detritus.


    wie Jörg also sagte: macht in den meisten fällen keinen sinn und nur zusätzlich arbeit.

    einen messbaren mehrwert haste nicht dadurch.

    vielleicht wäre spezielle sonden-reinigungslösung besser. ebenso die kalibrierung zwischen 7 und 9. mit ph wert 4 zu kalibrieren kann nach obenhin abweichungen bedeuten. das solltest du, wenn du auf genauigkeit wert legst - und das weiss ich :vain: - unbedingt nachholen. zu bekommen sind die sachen eigentlich in jedem gut sortierten fachhandel.

    einen so hohen ph wert kannst du eigentlich nur mit zugabemitteln wie ph plus oder ähnlichem erreichen.

    wenn du nen co2 filter vorgeschaltet hast, dann könntest du diesen mal abklemmen.

    ansonsten sehe ich 8,5 noch im tolerablen bereich, wenn man bedenkt, dass ein wert von 8,2 bis 8,4 das optimum darstellt.

    ggf. sollte man messfehler durch geräte ausschliessen. heisst, sonden reinigen und mit geeigneter referenz einstellen. wobei die referenz vertrauenswürdig sein sollte. es gibt spezielle lösungen zum eichen in verschiedenen ph werten. (4, 7, 9, 11)

    ich hatte auch schon über 8,5. es müsste aber schon einiges an ammonium vorhanden sein, um eine gefähliche menge ammoniak zu bekommen. in der regel ist ammonium ja nahe null, wenn die nitrifikationskette halbwegs funktioniert. ich denke gefährlich wäre es in frisch aufgesetzen becken, wo die nitrifikation noch nicht funktioniert, wenn man bedenkt, dass ja bereits ab ph 7 eine umwandlung möglich wäre. die gefahr wäre also bereits dort vorhanden, also latent immer. aber nur bei wirklich gut nachweisbarem nh4. richtig gefährlich wäre es erst über ph wert von 9.

    du wirst um ein ausprobieren nicht drumrum kommen.

    am besten ist es in kleinen becken sie irgendwo im hinteren bereich zu installieren und leicht nach vorne zur frontscheibe strömen zu lassen. aber das ist auch nur sehr pauschal, weil wir nicht wissen wie dein becken aussehen wird und welche tiere sich wo befinden werden.

    setz tiere ein und beleuchte so, wie du es letztendlich vor hast.

    wo soll die biodiversität herkommen? aus den flaschen kommt sie nicht. und ohne licht eh kein leben.


    die einfahrphase hat man seinerzeit mit lebendgestein und co gemacht. du hast komplett totes material. richtiges leben, in menge und diversität, holst du jetzt nur mit tieren und deren substrate rein.

    also, wenn die werte in ordnung sind, du sie stabil halten kannst, dann sollten schnellstmöglich tiere rein.

    eine optimale beleuchtung für ricordeas ist ein ausgeweogenes spektrum ohne extreme in eine richtung.


    grundsätzlich ist es so, dass je blauer das licht, desto intensiver die floureszenz. heisst, je geringer die wellenlänge, desto intensiver der effekt.

    allerdings muss man immer das gesamte becken in betracht ziehen. nicht immer ist es sinnvoll dieses intensive, energiereiche licht reinzufeuern. das kann stress bei den tieren erzeugen.

    in der regel reicht es für eine kurze zeit etwas blauer zu stellen. ob die lampe mit ihren drei kanälen das bewerkstelligen kann musst du ausprobieren.

    Hallo Wolfgang



    grosses projekt für den start.


    druckseitig geht das auch im bypass mit regulierhahn. dabei sollte der klärer so installiert werden, dass sich, wie auch mit separater pumpe, keine luft drin ansammeln kann. also zumindest den auslass nach oben zeigend.

    ansonsten kannst du es machen wie es deine verhältnisse hergeben. am flexibelsten ist man aber meistens mit ner separaten beströmung.

    dinos/goldalgen reagieren sehr schnell mit rückgang auf lichtentzug. hab es vor jahren selbst gemacht und es auch hin und wieder empfohlen.

    allerdings sollte es in einem system gemacht werden, das bereits tiere enthält, die etabliert sind und was relativ stabil läuft. sehr frische becken und neue tiere können dabei auch schaden nehmen.

    das nur zur ergänzung.

    Wird verkleinert und paar Ableger zum Händler gebracht.

    die solltest du nach dem fragmentieren erstmal vorhältern. oft ist die überlebensrate gering. man braucht gute, stabile verhältnisse bis die schnitte verheilt sind. ist etwas heikler als mit anderen korallen. das schneiden sollte mit einer schnellen bandsäge mit diamantblatt oder ähnlichem geschehen.