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Travetown

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381

Sonntag, 16. September 2018, 08:05

Hallo Sina,

ich habe 6 Coryphopterus personatus bei mir im Becken. Sind gegenüber anderen Bewohnern harmlos und schwimmen meist in der Mittelzone.
Nicht der absolute farbenfrohe Knaller. Aber ich finde, ein paar kleine Freischwimmer im Becken sind ganz schön.
Auch ein Gobiodon histrio ist sehr niedlich. Kuschelt bei mir in der Bartkoralle.
Viele Grüße
Harro



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Riko

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Sonntag, 16. September 2018, 08:39

Ich kenne deinen Riffaufbau jetzt nicht im Detail. Aber wenn du ein paar Höhle hast, könntest du über ein Pärchen Höhlenlippfische nachdenken (Wetmorella). Total spanende Tiere!

Auch noch im Rahmen wäre vielleicht ein Stigmatura.

Ansonsten wäre ein Pärchen Krabbenaugengrundeln sicherlich auch super. Die bauen im Gegensatz zu den größeren Baggergrundeln auch keine großen Sandburgen.

Das Problem an eigentlich allen Grundeln ist aber, dass sie gerne springen. :S
Grüße Riko
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Riko« (16. September 2018, 08:42)


Sina

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383

Sonntag, 16. September 2018, 09:20

Hallo ihr Beiden,

die blaue Gobiodon ist wirklich hübsch und soll wohl auch nicht ganz so "trampelig" sein wie die gelbe.

Zu deinen Fischen, Riko: da lese ich überall 200-250 Liter. Da bin ich mit meinen 80 Litern weit drunter.

Was mir aufgefallen ist, bei Anemonnenkrabbe und Jochen schwimmen Clownies im 90 Liter Cube. Die "falschen" bleiben ja auch ca 2 cm kleiner als die "echten". Ich habe mich immer vehement gesträubt, da überhaupt erst drüber nachzudenken. Wegen der Angabe 112-150 Liter. Das wäre aber weit unter den 200-250. Dann kann ich ja auch keine herumwandernde Anemone bei mir einsetzen. Habe gelesen, dass DNZ auch in Pilzlederkorallen gehen. Oder gar nirgends rein. Fand das beim Lesen immer nicht artgerecht. Platz für eine Heliofungia könnte ich noch frei schaufeln, aber auf lange Sicht gesehen würde das doch auf eine Vergrößerung hinaus laufen, oder? Ich mache das nicht, wenn hier geschrieben wird, dass das wirklich nicht geht. es war nur so ein Gedanke, weil ich es gesehen habe bzw. die Angaben für die vorgeschlagenen Fische in höhere Bereiche geht...
Viele Grüße, Sina

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nachoman

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384

Sonntag, 16. September 2018, 09:30

Also,
prinzipiell geht das mit Clownies in 90l. Aber, dann bitte auf jeden Fall mit Anemone. Bei der Größe eine Kupferanemone. Dann bewegen die Jungs sich außer zum füttern eh nicht weiter als 10 cm von ihrer Anemone weg. Aber, und da kommt, das nächste Aber. Die Kupferanemone sucht sich ihr Plätzchen. Da nutzen auch die ganzen Tricks mit Blumentöpfen und Co nicht viel. Das kann was bringen, muss aber nicht. Und eine wandernde Kupferanemone vernesselt auf ihrem Weg alles was ihr in den Weg kommt.

Und da dein Becken schon recht dicht besiedelt ist, wüsste ich nicht wo da noch eine Kupferanemone Platz haben sollte. Und eine Heliofungia ist kein Ersatz für eine Anemone. Gerade A.ocellaris braucht um sich wohlzufühlen meiner Meinung nach zwingend eine Anemone. Also, ich würde dir da bei deinem Becken absolut abraten.

Riko

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385

Sonntag, 16. September 2018, 11:19

Zu deinen Fischen, Riko: da lese ich überall 200-250 Liter. Da bin ich mit meinen 80 Litern weit drunter.


Wir hatten hier doch kürzlich erst den Thread über die Sinnhaftigkeit und Sinnlosigkeit von Literangaben als Orientierungshilfe für den Fischbesatz. Da habe ich auch meinen Senf zu abgegeben. Die von mir genannten Fische finde ich persönlich für den Becken vertretbar.

Bei den Höhlenlippfischen gibt es drei häufiger angebotene Arten. Der tanakai und albofasciata werden bei Mrutzek und im MeWaLex mit 100l angegeben. Der nigropinnata mit 200l und 250l. Die ersten beiden werden ca.5cm groß, der nigropinnata ca. 7cm. Die beiden kleinbleibenden Arten finde ich absolut vertretbar für dein Becken, solange du einige Höhlen zur Verfügung stellen kannst.

Der Sigmatura macht sich meiner Erfahrung nach in Becken um 100l auch sehr gut, solange er einige Höhlen und Ausguckpunkte angeboten bekommt. Auf Paarhaltung würde ich in deinem Fall aber eher verzichten.

Die Krabbenaugengrundeln sind kleine Nahrungsspezialisten und nehmen ihre Nahrung kaum aus dem Freiwasser auf. Auch verweigern sie manchmal die Nahrungsaufnahme. Deswegen werden sie wahrscheinlich auch mit 200l angegeben. Wenn du aber recht feinen Sand hast und ihnen täglich Frostfutter in den Bodengrund spritzt, sind sie in deinem Becken aber machbar.
Grüße Riko
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nachoman

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386

Sonntag, 16. September 2018, 11:35

Krabbenaugengrundeln sind unheimlich heikel. Auch wenn man Futter in den Bodengrund spritzt, ist das aus meiner Erfahrung raus überhaupt keine Garantie, das es gefressen wird. Man kann wenn man es übertreibt, aber unheimlich gut Phosphatdepots auf diesem Wege anlegen.

Aus meiner persönlichen Erfahrung würde ich von Krabbenaugengrundeln abraten. Denn die können auch unheimlich frustrierend in der Haltung sein. Wenn sie überhaupt 2-3 Wochen überleben.

Sina

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Sonntag, 16. September 2018, 12:08

Der Wetmorella tanakai klingt interessant. Hätte der eine Chance "gegen" meinen Macho Herrn Mithrax? Der nennt aller paar Tage eine andere Höhle die seine. Nicht dass dann schief gehen würde...
Viele Grüße, Sina

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Travetown

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Sonntag, 16. September 2018, 12:40

Hallo Sina,

habe auch einen bei mir im Becken.
Mit allen anderen (inkl. Krabben) hat er keinerlei Probleme.
Er düst den fast ganzen Tag durch die Gegend und hält sich dabei gerne in abgeschatteten Plätzen auf. Dort gesellt er sich zu den Seenadeln, die es auch lieber etwas dunkler und ruhiger haben.
Ein wirklich sehr schöner kleiner Geselle.

Gruß
Harro


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Mameow

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Sonntag, 16. September 2018, 13:41

Harro, würdest du sagen dass der tanakai nützlich ist und was frisst er bei dir? Bzw. geht er bei dir im Becken auch mal an die ein oder ander Turbellarie oder zupft mal eine Alge ab?

Hatte den auch mal in Betracht gezogen. Mein Händler hat ein Paar in seinem showtank und die bleiben wirklich zieeemlich klein und sind meistens nur um ihre Säule unterwegs.
Liebe Grüße
Mameow

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ArsMachina (16.09.2018)

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Sonntag, 16. September 2018, 14:20

Bei nur frisst er ausschließlich Frost- und Lebendfutter. Bisher hat es jedenfalls noch nichts anderes akzeptiert. Allerdings füttere ich sowieso fast nur Frostfutter, da meine Nadeln auch was fressen wollen.


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Sonntag, 16. September 2018, 17:10

Hallo Sina,

meine beiden Clownies hätten ja theoretisch 3 Anemonen zur Auswahl, 2 grüne Minianemonen und eine (auch kleinbleibende) Crassa
Alle 3 werden aber verschmäht ebenso wie die wirklich grosse Heliofungia.
Kuscheln und schlafen tun meine Clownies in einer Ricordea :-)

Generell würde ich Clownies aber schon Anemone(n) anbieten, ich denke früher oder später werden sie schon hineingehen.
Kuperanemonen würde ich in so einem kleinen Becken allerdings nicht einsetzen, sie werden zu groß, nesseln zu stark und wandern gerne.

Ich denke die Crassa oder grüne Minianemone sind besser geeignet, wenn sie sich teilen bilden sie ja auch größere Teppiche und wachsen dadurch praktisch mit den Clownies mit ;-)
´Wenn es zu viel wird kann man ja ausdünnen, außerdem nesseln diese Anemonen weniger und wandern auch kaum.
Meine Anemonen sitzen ohne Probleme zu verursachen in unmittelbarer Nachbarschaft zu LPS und Krusten.

Grüße Jochen
Weniger ist Meer

Sina

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Montag, 17. September 2018, 15:18

Danke euch allen!

Habe mir die Minianemonen und Crassa mal angeschaut, hm, ich weiß auch nicht so recht...

Hatte jetzt auch ein längeres Beratungsgespräch mit einem MeWa-Händler, wo ich meine zukünftigen Tiere gern her beziehen würde. Bereits vorhandenen Besatz auch mit berücksichtigt, Erfahrungen ausgetauscht etc.

Da hat sich erstmal folgendes ergeben, wobei ich über die Umsetzung aber noch nachdenke:

1 Gobiodon histrio
1 Doryrhamphus excisus
1 Stonogobiops nematodes + 1 Alpheus randalli

Gegen Letztere habe ich mich ja immer gesträubt, aber vielleicht ist es doch keine so schlechte Alternative. Krabben haben mich von meiner Krabbenphobie geheilt und so ein Baumeisterpärchen könnte in meinem etwas übertriebenen Perfektionismus vielleicht Entspannung reinbringen. Dann ist halt früh alles anders. Vielleicht ist das ja mal gar nicht so langweilig?

Bleibt so eine Grundel immer am Boden? Oder muss dann wirklich immer die Abdeckung drauf? Es springt ja nicht ausnahmslos jede, wie man an meinen Eviotas sieht. Eine 2 cm Lücke wird hinten aber immer bleiben, wo die Kabel aus dem wasser kommen...
Viele Grüße, Sina

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-Saithron-

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393

Montag, 17. September 2018, 15:37

Ich bin kein Fan von Seenadeln. Sind nicht ganz so einfach ans Futter zu bringen oft. Bei mir hat es gar nicht geklappt.

Ich habe mit Symbiosegrundel und Krebs sehr gute Erfahrungen gemacht. Bei mir haben sie damals auch nicht sehr viel gebuddelt. Also haben sie schon. Aber haben eben ihren Stein unterhöhlt und damit war gut. Da sich meine Grundel mit dem Krebs nachts eingeschlossen hat, gab es da auch keine Probleme mit springen.
Wie gesagt. Nur meine persönliche Erfahrung. Damit ist es nicht in Stein gemeißelt :D
REBOOT: Dennerle Cube 60
- AquaClear 50 - Coral Box Moon LED Plus - Aqamai KPS - Tunze Osmolator nano -
- Aqua Medic T controller twin 2018 - Sander Piccolo - Hydor 50W Heizer - ATI DP-6 Doser -

VERGANGENHEIT: Aqua Medic Xenia 160
- Royal Exclusiv Bubble King 180 VS12 - Royal Exclusiv Red Dragon 4,5m³ - EcoTech Vortech MP40w QD -
- Philips Coral Care LED - DeBary WF-15E - Sander Certizon 25 - GHL Doser 2.1 - Tunze Osmolator -
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Sina

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394

Montag, 17. September 2018, 15:48

Laut Händleraussage fressen sie dort gefrostete Artemia. Das könnte ich bieten. Aber wie gesagt, ich bin ja auch noch in der Nachdenkphase... :zwink:
Viele Grüße, Sina

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Travetown

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Montag, 17. September 2018, 16:22

Hallo Sina,

eine Seenadel würde ich nicht als Einzeltier einsetzen. Immer als Paar. Genauso die Grundel. Beide sind mit ihrem Partner ein Herz und eine Seele.
Bei den Nadeln sollten auch abgeschattete und strömungsarme Bereiche vorhanden sein. Frost-Artemia fressen meine erst seit kurzer Zeit. Sie sind knapp 6cm. Davor nur kleinstes Futter. Ich habe monatelang täglich Artemia angesetzt. Mittlerweile habe ich auch Frost-Copepoden. Die mögen sie auch sehr gerne. Auf jeden Fall zeigen lassen, dass sie wirklich Frostfutter fressen!
Ich persönlich würde an Deiner Szelle ein Paar Grundeln mit Knalli und den Gobiodon histrio nehmen.

Gruß
Harro



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Montag, 17. September 2018, 16:30

Also die Blaustreifen Nadeln sind mit gefrosteten Copepoden wirklich gut zu ernähren.
Allerdings sollten sie schon dreimal täglich gefüttert werden, ich mache das morgens, nach der Arbeit und kurz vor Licht aus.

Aber auch die Symbiosegrundeln brauchen mehrmals täglich Futter, wenn sie sich wohlfühlen sollen.
Und da sie nicht ganz so klein sind und einen ordentlichen Stoffwechsel haben ist das in Sachen Wasserbelastung für ein Nano schon ein Thema.

Ich hatte mal Yashas mit Knallkrebs und fand sie anfangs ganz hübsch, dann aber auch recht bald etwas langweilig.

Ich muss sagen meine bisher tollsten Fische sind die Clownies, die machen einfach immer Spass.
Danach kommen für mich Gramma Loreto und Fridmani
Klar, meinen LSD mag ich auch sehr, aber in einem konventionellen Becken dieser Größe geht das nicht.

Grüße Jochen
Weniger ist Meer

ArsMachina

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Montag, 17. September 2018, 16:45

Hier mal eine meiner grünen Minianemonen.
Sorry, die Scheiben sind nicht sauber :-)

Sie hat etwa 6cm Durchmesser, das ist auch die Größe, bei der sie sich teilen - größer werden sie also nicht.
Meiner Meinung nach sind sie ideal für ein Nano und wenn man eine Gruppe davon hat auch ausreichend Platz für Clownies.
Außerdem kann man die Größe der Kolonie selbst bestimmen, indem man Tiere entfernt, wenn die Fläche zu groß wird.



Meine Clowns gehen aktuell noch nicht rein, bei Anderen funktioniert das aber gut. Ist also nur eine Frage der Zeit.

Grüße Jochen
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RedBee

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Montag, 17. September 2018, 23:17

Hallo Sina


Was ich noch zu den Anemonenfischen hinzufügen kann ist, dass nicht jeder geborene Anemonenfisch dafür geboren ist, in einer Anemone leben zu können. Die einen vertragen die Nesselgifte, andere wieder nicht. Es hat auch nichts damit zu tun ob die Elterntiere ohne Anemonen aufgewachsen sind und daher ihren Nachwuchs so großgezogen haben. Es soll von Natur aus Generationen geben die Nesselgifte nicht aushalten können und daher Anemonen oder Ersatz Korallen meiden, wie man so oft liest.
Warum das so ist, ist scheinbar noch nicht genug erforscht worden.

Mein früheres Nachzucht Pärchen vom falschen Clownfisch hat ebenso keine Anemone oder die als Ersatz geeignete Goniopora oder Euphyllia angenommen. Auch jetzt mit meinem aktuellen paar ist es so ähnlich, sie haben sich eher ein Riffeck ausgesucht was ihr Revier ist und dessen Bereich und die Keniabäumchen verteidigen. Ich habe auch diese crassa Anemone, kein Interesse, die Anemone ist echt klein. Die Minianemonen von Jochen sind aber bestimmt noch besser geeignet, würde ich echt eher in Erwägung ziehen wie die crassa.

Was aber echt beachtet werden muss, wie quirlig und lebensfroh Clownfisch sind, auch wenn sie ihren festen Wohnort haben, lieben sie es immer wieder im gesamten Riff unterwegs zu sein. Daher würde ich weniger die Liter sondern die Maße deines Beckens in Frage stellen ob es dem schwimmverhalten gerecht werden kann.
Da würde ich persönlich diese Fische nicht unter 80cm Kantenlänge pflegen wollen. Einfach nur meine Einschätzung :) aber das ist ja immer jeden selbst überlassen wie er es einschätzt und mit sich vereinbart und für mich ist das okay. Diese großen Diskussionen sind mir dann zu ausschweifend, da wir nunmal Tiere in Gefangenschaft pflegen :MALL_~45:
Für mich sind es wie guppys vergleichbar vom Charakter und wesensart.

Bei den Grundeln konnte ich noch keine eigenen Erfahrungen sammeln, sehen und hören sich aber als sehr gute Alternativen an!

Schön, dass endlich mal etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist. :EVERYD~16:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »RedBee« (17. September 2018, 23:23)


CeiBaer

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Dienstag, 18. September 2018, 00:52

Weisst du zufällig wo das her ist mit den Generation von Anemonenfischen die keine Nesselgifte vertragen?
Das klingt ja fast nach der Aussage eines Massenzüchters oder Händlers der einen Kauf trotzdem rechtfertigen will.
In der Natur jedenfalls wären sie damit verloren.

Auch sind Goniopora oder Euphyllia kein passender Ersatz. Allenfalls ein aus der Not geborenes Verhalten. Zeigt aber andererseits, dass der Drang nach einer passenden Behausung durchaus vorhanden ist. Aber auch hier wären sie in freier Wildbahn verloren. Klar, man hört immer wieder das sie auch in andere Korallen gehen. Warum das so ist fragt sich aber keiner. Die Zucht, der Halter, fehlende Fressfeinde...?

Ich bin mir aber sicher, dass man auch Nachzuchten kaufen kann, die an Anemonen gewöhnt sind. Muss man vielleicht etwas suchen, aber es gibt sie ganz sicher. Ich würde gar nicht anders kaufen, sondern nur Tiere die eine Anemone haben. So lange wir die Massennachzuchten kaufen die nie ne Anemone gesehen haben, wird sich am Verhalten der Züchter nichts ändern und ein tolles und spannend anzusehendes Verhalten geht uns verloren. Dann brauchen wir auch keine Anemonenfische mehr. Dann nennen wir sie vielleicht irgendwann Nesseltier Fische.
Je mehr wir solche Nachzuchten kaufen und dann auch noch Empfehlungen von anderen Korallen zur Haltung aussprechen, desto weniger wird es Tiere geben die überhaupt noch in irgendwelche Nesseltiere gehen, sondern nur noch in irgendeiner Ecke des Aquariums an der Scheibe schwimmen. Das sollte nicht das Ziel sein. Auch nicht das der Züchter. Wir entscheiden mit unserem Kaufverhalten mit wie Tiere gezüchtet und gehältert werden.

Das ist nicht böse gemeint. Bitte nicht falsch verstehen. Ich bin auch der letzte der Besatzpolizei spielt. Aber auch wir tragen eine gewisse Verantwortung gegenüber den Tieren und sollten ihnen die bestmöglichen Bedingungen schaffen, die nach Möglichkeit auch noch naturnahe sind. Dazu gehören eben auch Anemonen fur Anemonenfische. Egal ob sie dann gleich reingehen oder erst nach nem Jahr. Sie haben ein Recht Anemonen zur Verfügung zu haben. Dann natürlich auch noch in entsprechender Größe. Da würde ich nach meinen Beobachtungen pro Fisch mindestens 10 cm an Durchmesser der Anemone einplanen. Sonst könnte es auch zum Verlust der Anemone kommen.

Also, wer Anemonenfische halten will muss sich über die Konsequenzen im Klaren sein. Da geht es nicht zu sagen ich nehme den Fisch aber ne Anemone passt nicht in mein Becken und vernesselt alles, er geht schon in ne andere Koralle... Dann lässt man es ganz. Den Tieren zu Liebe.

Sorry fürs "kurze" Abschweifen :phat: , aber gerade diese wohl meistverkauften, einfach zu haltenden, sehr interessanten Fische scheinen gar keine Lobby mehr zu haben seit sie nachgezüchtet werden können. Da haben es Doctor Fische besser...

Bleibt so eine Grundel immer am Boden? Oder muss dann wirklich immer die Abdeckung drauf?

In der Regel bleiben die bodenlebenden Grundeln auch am Boden. Springen können sie natürlich auch, wie jeder Fisch der sich erschrickt.
Wenn sie sich erstmal eingelebt haben, dann gibt es meist keine Probleme, wenn der Tierbestand weitestgehend gleich bleibt.
Setzt man nachträglich noch einen Hektiker oder ebenfalls einen bodennahen Fisch mit ins Becken, dann sieht die Situation wieder anders aus und es kann zu Schrecksituationen kommen.
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Gorli (18.09.2018)

Sina

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Dienstag, 18. September 2018, 07:18

Guten Morgen

und danke für eure Erfahrungen und Einschätzungen :laecheln: . Ich habe bisher immer die Meinung von CeiBaer vertreten und diese auch genauso schon mal an jemanden weiter gegeben. Ich habe gestern auch mit einem Clown-Züchter lange gesprochen. Über meine Beckeneinrichtung, meinen jetzigen Besatz und und und... 80 Liter sind eben auch ein ganzer Eimer Wasser weniger als 90 Liter. Eine Crassa wird ja nun auch mindestens 10 cm und ich habe geschaut, wo ich der Platz bieten könnte: leider nirgends. Der Züchter jedenfalls hat mir auch abgeraten. Anfangs ist das alles kein Problem, aber im Laufe des Älterwerdens können sie doch recht territorial und auch ruppig werden. Wie, das kann man vorher nicht wissen. Mein Mann und ich sind letztendlich zu dem Ergebnis gekommen, dass wir es nicht machen. Mit Hilfe der Beratung der Händler sind wir bei dem Besatz angekommen, den Harro vorgeschlagen hat. Da ergibt sich aber noch folgendes Problem:

Der Bodengrund ist hier 1,5 cm "hoch". Wobei die beiden großen Hauptsteine auf 1,5 cm grobem Korallenbruch stehen. Dahinter sind dann 1,5 cm mittlerer Korallenbruch und in der vorderen Hälfer feiner Korallensand bzw der aus dem kleinen Becken übernommene LiveSand. Das ist jetzt bestimmt suboptimal, oder? Alles ausräumen und den Boden neu machen...bitte nicht... :fie: Beim Buddeln kann der Stein ja nur max 1-1,5 cm absacken. Ist das schon zu viel? Oder reicht es, wenn ich einfach noch eine Tüte feinen Sand kaufe und alles auf 2-2,5 cm auffülle rundherum?

Es ist jetzt erstmal ein Pärchen Knallis für mich reserviert. Ein Pärchen Grundeln würde paar Tage länger dauern, was aber wohl nicht so schlimm wäre. Dann könnten die Grundeln gleich in die bereits fertige Höhle einziehen. Die G. histrio müsste eh bestellt werden, wäre dann der letzte Bewohner.

Wenn das mit meinem Bodengrund wirklich ein Problem darstellen sollte, dann muss ich in zweiter Instanz über die restlichen vorgeschlagenen Fische nochmal nachdenken. Es sind ja alles schöne Tiere, aber man muss sich dann doch für irgendwas entscheiden oder noch ein Becken aufstellen... :D :zwink:
Viele Grüße, Sina

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