Lysmata debelius vs. Stenopus cyanoscelis

  • Wie oben zu erahnen stehe ich vor der Entscheidung, welches Tier in mein Nano einziehen wird.



    Optisch spricht mich die Kardinalsgarnele mehr an, auch da sie angeblich weniger versteckt lebt als die Blaubein-Scherengarnele. (Stimmt das?)


    Letztere wird mit 150L im Meerwasserlexikon angegeben, die Kardinalsgarnele mit 50L, wobei diese etwas größer wird als die Scherengarnele.


    In einem Viedeo von Unterwasser-Freiburg wird die Scherengarnele allerdings auf Grund der Größe für Nanos empfohlen, die Lysmata debelius (und L. amboinensis) hingegen erst für größere Becken.


    Unterschiedliche Quellen, unterschiedliche Angaben, alles sehr verwirrend.


    Das neue Zuhause wären ein Scaperstank mit 55 Litern Inhalt und einer Grundfläche von 45x36cm.


    Ich denke am artgerechtesten wäre eine Paarhaltung, inwieweit ist das bei den genannten Arten in der Beckengröße möglich?
    Außer der Cleaningcrew ist kein weiterer Besatz im Becken.


  • Die hatte ich viele Jahre als Paar...sehr schön...aber auch sehr versteckt...und ich kann nicht ausschließen,daß sie für ein paar Übergriffe bzw Verschwinden von Beckeninsassen verantwortlich waren...sind halt Scherengarnelen...ist aber nicht bewiesen...im Zweifel für den Angeklagten...man muss jedenfalls damit rechnen...kann aber mit allen Garnelen passieren LG

    Becken Waterbox Cube 10...Kessil A80 Tuna blue LED...Lebendgestein... RFP Tunze...Versorgung mit All for Reef

  • ich habe eine STENOPUS TENUIROSTRIS auf knapp 130l, super schönes interessantes Tier. Die man leider sehr selten zu gesicht bekommt. Wüsste nicht wieso es nicht in Kommbination mit L. Debelius klappen sollte.


    Zusätzlich habe ich seit Einzug keinerlei Borstenwürmer mehr endeckt.

  • Linkstein:
    Die S. tenuirostris ist als Paar auch sehr interessant und super für das Becken, doch für meinen Geschmack dann doch sehr klein. Von der Größe her änelt sie genau wie die Thor amboinensis zu sehr den (Neo)caridina Garnelen aus dem Süßwasser.


    Anemonenkrabbe:
    Außer der Cleaningcrew kommt neben den Garnelen vermutlich nichts anderes ins Becken, deshalb mache ich mir keine sorgen wegen Übergriffen ausgehend von Scherengarnelen.


    fabofab:
    L. Wurdemanni oder kuekenthali stand auch mal in Überlegung, böse gesagt sind mit die Tiere aber dann doch zu unspektakulär.. Ich würde sie lediglich einsetzen, wenn ich bei einer Glasrosenplage mit diversen Maßnahmen nicht weiterkomme.


    Tobi1992:
    Die Kombination beider Arten klappt leider nicht, da mein Becken nur 55L Bruttovolumen hat und somit sehr klein ist.


    Wie Linkstein schon richtig vermutet, wäre der Besatz mit L.debelius mein erster Wunsch

  • Von der Form ähnelt sie L. debilius den Neos am meisten das stimmt. Mich fasziniert die Größe des Tieres in vermindung mit der Farbe. Die Amanos fand ich früher im Süwa auf grund der Größe deutlich interessanter als die Neos, allerdings sind sie leider sehr unspektakulär von der Farbe.


    Eine Boxerkrabbe wäre auch sehr schön, soll aber sehr versteckt leben und somit ehr selten zu sehen sein.
    Aber das hat noch Zeit, dieses Jahr ist nur noch eine Garnele (pzw ein Paar) und weitere Korallen geplant.

  • Wenn dann auf jeden Fall ein Paar. Egal von welchem.

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  • Ansonten werde ich nochmal werfe ich nochmal Palaemon elegans in den Ring. Diese könnte man auch gut mit den Debelius vergesellschaften, auch in 55L. Ähnelt von der Optik ein bisschen den Amanos, ist wie ich finde eine sehr lebhafte Garnele die man auch sehr gut in Gruppen halten kann. Sind nicht teuer in der Anschaffung und als Nachzuchten erhältlich.

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