Posts by Dennis

    Wenn du weißt das po4 n.n. ist, verstehe ich nicht warum du nicht asap Fische weiter einsetzt und zugleich po4 entsprechend zugibst.

    Ganz einfach, ich habe schon einiges an Fisch drin und die wachsen auch noch. Mehr sollen nicht rein.


    Ich sage nochmal, ich habe anfangs 1,5 Liter , ja Liter über 6 Monate in 300l !!! An Nyos Po4 reingekippt, bis ich mit Nutritions P angefangen habe, das Tote Gestein saugt nunmal Po4.2 Dosierungen am Tag a 15 ml waren dies nach Beginn…..

    30ml bei 300L am Tag, das ist einiges. Damit versaut man sich doch jedes Gestein 🤔


    Ermittel deinen Tagesverbrauch an PO4, erhöhe auf 0,05 und füge dann täglich deinen Tagesverbrauch hinzu 🤔 sollte einfach umzusetzen sein, ohne 288 ml pro Tag, das würde ich stark bezweifeln oder die PO4 Lösung ist sehr dünn

    Wenn ich auf 0.05 dosiere mess eine Stunde später nichts mehr. Nach der Methode müsste ich theoretisch tatsächlich 288ml täglich reinkippen.

    Mach ich aber nicht.


    Wie bitte soll man als Privater

    0,005-0,01 mg/l PO4(3-) bestimmen?

    Garnicht. Es geht nicht um das Messbare Ergebnis, sondern darum, entsprechende Menge täglich zuzudosieren und gut ist. Damit sind die Korallen ausreichend versorgt, auch wenn man n.n misst.


    0,05-0,1 wer redet denn von 0,005-0,01?

    Nein, 0.005 - 0.01 ist schon korrekt.

    Wer das sagt? Fauna Marin. Wissensdatenbank -> Phosphat

    Wiso hat da noch nie jemand reingeguckt? Zummindest is den meisten diese Vorgehensweise nicht bekannt..


    Ich habe mich in den letzten Tagen parallel an an einen kleinen Händer aus der Umgebung gewand, der zertifizierter ICP Berater bei Fauna Marin ist und sich meine ICP mal angeschaut hat.

    Mein Problem ist nicht Po4 sondern wie schon geschrieben ein Jodmangel.


    Jetzt 48h nach Zugabe der ersten Dosis Jod (und Eisen sowie Mangan) in Kombination mit einem weniger aggresivem Beleuchtungsprogramm stehen die Tiere besser als jemals zuvor. Die SPS schmeißen die Polypen wieder raus und die Köpfe der LPS sind Gefühlt doppelt so groß wie vorher, auch wenn die auch da schon ganz gut standen.


    Ach ja, nach wie vor dosiere ich noch meine 2,4ml Po4 pro Tag als Stoßdosierung und werde das auch nach wie vor so handhaben. Klar Gestein zieht, aber es ist ausreichend für die Korallen. Warum sollte ich also mehr dosieren als nötig was nur in Depots eingelagert wird und irgendwann in einem Jahr wieder freigesetzt wird und wohl möglich mein Becken abschießt.

    Bis ich irgend wann mal einen nachweisbaren Wert habe weil das Gestein gesättigt ist dauert es halt noch was, aber wenn die Korallen auch so klar kommen dann soll es mir recht sein. Wie gestagt, trotz der weiterhin niedrigen Dosierung stehen die Tiere jetzt wo sie wieder Jod haben besser den je.

    stimmt schon, wenn man aber sieht das der eingeschlagene Weg nicht zum Ziel führt sollte man die Spur wechseln :3_small30:

    Da hast du natürlich vollkommen recht. Allerdings standen dienTiere Wochen lang top mit diesem Vorgehen. Die Verschlechterung trat innerhalb einer Woche relativ "plötzlich" ein ohne etwas verändert zu haben.


    Die Empfehlung basiert in meinen Augen einfach auf Wunschdenken oder vielleicht in der Annahme, dass man schon ein stabiles System hat.

    Da hast du recht, diese Empfehlung ist wohl nicht auf frische Becken zutreffend wo das Gestein noch stark zieht.

    Klar hat man am Anfang keine oder nur wenig Erfahrungswerte, deswegen sollte man sich ja einlesen bzw. sich mit Materie vorher schon beschäftigen


    Und da kommen wir wieder zu dem knackpunkt. Ich habe mich eingelesen. Bsp. in der Wissensdatenbank von Fauna Marin, wo ja die erwähnte Dosierung schwarz auf weiß stand.

    Ich habe nur eben nicht zuende gedacht..

    Auch liest man viel über Depos in Steinen und Sand. Und die wollte ich mir mit einer zu starken Dosierung nicht aufbauen.


    Abgesehen davon bin ich schon seit 1,5 Jahren dabei und hatte schon 2 Becken. Diesmal sind allerdings die SPS neu und allgemein der schnelle Start.

    Die ICP kam gestern an, wie vorherzusehen Po4 n.n.


    Macht eine stündliche Dosierung von Po4 über die Dosierpumpe denn Sinn oder lieber mehrere größere Stoßdosierungen um sicher zu gehen, dass die Korallen auch etwas abbekommen, nachdem die Bakterien Algen etc. ihren Teil gezogen haben?


    Den Wert jetzt schon auf 0.05 zu halten macht mir doch etwas Angst. Wenn ich auf O.05 dosiere ist ca. eine Stunde später nichts mehr messbar.

    Das heißt um den Wert zu halten, müsste ich übertrieben gesagt Literweise ins Becken kippen.

    Genau gesagt ergibt das bei einer stündlichen Dosierung von Po4 auf 0.05 einen Verbrauch von 288ml pro Tag bei 240L Netto. Damit schieß ich mir doch das Becken ab oder?


    Strontium passt, Jod ist allerdings kritisch tief. Mangan und Eisen sind auch etwas niedrig. Morgen gehts Spurenelemente kaufen.

    Ich hab auch den Tropic marin Po4 PRO und bin sehr zufrieden mit dem.

    Salifert fand ich katastrophal..


    Hab mir jetzt den Testkoffer von Tropic Marin (Professionel Lab) geholt, da sind beide Nährstoffe Po4 und No3(+No2) und die Mengenelemente KH, Ca und Mg als Pro Test enthalten sowie Referenzlösungen.

    Bin mal gespannt ob die anderen Test auch so gut sind.

    Moin,


    Das kommt raus, wenn man ein Biotop auf irgendwelche mathematischen Formeln vergesellschaftet mit Annahmen reduziert.


    Ich wünsche dennoch viel Erfolg. :MALL_~23: .

    Jeder fängt mal klein an und hat noch nicht viele Erfahrungswerte. Dann muss man sich ja auf irgendetwas stützen...



    Die Empfehlung geht aber nicht von tot gestarteten Becken aus die ordentlich PO4 ziehen. Wenn dein Tagesverbrauch zB 0,1 ist, aber du dosierst nur 0,01 ...


    Korallen nehmen nicht nur aus der Wassersäule PO4 auf 🤔

    Das ist warscheinlich der springende Punkt, woran ich bisher nicht gedacht habe 🫠👍🏼👍🏼

    Das erklärt einiges. Dann erhähe ich die Dosis und dosiere mehrmals am Tag

    Der misst den Wert von 0.005 nicht sonder gibt eben nur Po4 ausgerechnet auf diesen Wert zu.

    Genau genommen dosiert er 1x täglich 4ml auf ich glaube 800L Wasservolumen bei einem frischen Becken mit Totgestein was ja vermutlich einiges zieht.


    So hab ich es auch bis jetzt gehandhabt allerdings nicht auf 0.005 sondern 0.01 also 2,4ml auf 240L Netto.


    Wie viel würdest du denn an Po4 genau dosieren? Stoßdosierung auf 0.05 also 12ml auf einmal?

    Und wenn es nach ein paar Stunden nicht immer noch messbar ist?

    Noch mehr?


    Ich mess gleich nochmal die Werte und heb Mg auf 1320 an und Ca auf 430.


    hier ein Ausschnitt aus der Fauna Marin Wissensdatenbank zum Phosphat. So habe ich es seit Beckenstart gehandhabt.


    Und bei einer Po4 limitierung denke ich doch dass alle Korallen anzeichen zeigen müssten und nicht nur einzelne oder?


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    Wenn du nur alle 2 tage po4 misst dann ist ja dein po4 wenn's dumm läuft 2 h nach er ersten Dosierung bis nur nächsten 0 bis nn.

    Und die Korallen schauen dann hungrig in den leeren Kühlschrank.

    Klar nimmt das Gestein und Sand auch po4 auf aber irgendwann sind die gesättigt.

    Auch wenn ich nach bsp. 5 Stunden erneut Messe habe ich schon 0 Po4.. Das ist mir klar. Aber wie gesagt, ich halte mich da an die Empfehlung von Fauna Marin. Und ein Bekannter fährt sein Becken ebenso ein, 4ml Po4 auf ca 800l sprich einmalige tägliche Stoßdosierung auf 0.005.


    Würdet ihr denn dennoch sagen das es ein Po4 Mangel? Dann würde ich Po4 über eine Dosieranlage anschließen und alle 12 Stunden auf 0.01 als Stoßdosierung dosieren.

    Und das ganze bis das Gestein gesättigt ist und der Po4 ansteigt.


    Soll ich ohne den Wert zu kennen auch No3 dosieren, falls es doch eine Limitierung ist?


    Dann dreh ich gleich UV und Violett auf 5% runter und erhöhe Ca und Mg auf einen Schlag von 410 auf 430 und von 1260 auf 1320?

    Danke für eure Vorschläge.

    Po4 mess ich mit dem Tropic marin Po4 PRO Test alle 2 Tage immer 0.

    Aber ich gebe ja Po4 zu.

    Natürlich muss der Wert höher, aber gerade sättige ich ja hauptsächlich mein Gestein. Wenn ich noch mehr dosiere versau ich mir doch nur die Steine!?

    Laut Fauna Marin reicht die einmalige Tägliche Stoßdosierung auf 0.005-0.01 aus.. Fische hab ich ja auch noch im Becken.

    Und wenn ich den Po4 Wert auf 0.05 halten möchte dann müsste ich über die Dosieranlage stündlich mehrere ml zugeben. Das wären am Tag schätzungswrist 30-50ml der Po4 Lösung damit baue ich doch nur heftige Depots auf!?


    Stickstof habe ich ebenfalls als Lösung dar, habe die Dosierung allerdings eingestellt nachdem der Wert bei 10 war.

    Leider weiß ich erst nächste Woche wie es um den Wert aussieht. Ob der No3 Wert bereits viel zu hoch ist oder eine Limitierung herrscht.. Leitzteres glaube ich allerdings nicht, da in den letzten 2 Wochen sogar 2 neue Fische eingezogen sind und täglich mit Frost oder Flocke von Ocean Nutrition gefüttert wird.


    Ca wird auf 430 angehoben und für Mg streben ich 1290 an (Verhältniss 3x so hoch wie Ca).


    Das Saxby Preset ist mit 13 Stunden wirklich lang, ich werde es stückweise auf 11 Stunden verkürzen.

    Violett und UV zu reduzieren wäre eine Idee. Ich werde auch das weiß etwas anheben, welches ich mal reduziert habe.

    Warum genau sollte denn uv und violett rausgenommen werden? Denkt ihr die Probleme sind anzeichen für Strahlungsstress? Dann macht es doch mehr Sinn die Beleuchtung von der Intensität insgesammt zu reduzieten oder? Weil wenn ich nur einzelne Lichtfarben veränder dann änder ich ja das Spektrum..


    Oder habt ihr eine Idee für ein gutes Preset für die Ai Lampen?


    Das sind meine aktuellen Einstellungen. Saxby Preset mit etwas weniger weiß


    So, lange war es ruhig.

    Ich habe ja angekündigt, mein altes Becken aufgrund Umzug abzubauen und mich zu vergrößern.

    Ich hab nun ein RedSea Reefer 250 G1, welches nun genau 8 Wochen mit Eporeef und Caribsea Ocean Direct Oolite Livesand läuft.

    Korallen und Fische kamen nach wenigen Tagen und bis vor kurzem lief es auch problemlos.


    Anfangs standen die Euphillias wirklich top, mittlerweile sind sie nur noch halb geöffnet.

    Seit ca. 3-4 Wochen habe ich auch SPS.


    Seit 2-3 Tagen verliert die Montipora Capitata allerdings an den Spitzen (sowohl oben als auch unten) ihr Gewebe und legt dort ihr Skelett frei.

    Die Montipora Crazy-T verliert ebenfalls Farbe und zeigt keine Polypen mehr.

    Die Montipora Craftet Platte dunkelt ein und ist statt grün-rot ehr braun.

    Das rote sieht man garnicht mehr.

    Und die Montipora digitata "grün" hat schon seit anfang an keine Polypen offen.

    Die Digitata "Bubble Gum" links daneben in selber Höhe zeigt allerdings gut Polypen.

    Zudem habe ich auf dem Gesammten Steinen rote Algenbeläge, allerdings leuchten diese nicht unter Blaulicht und im Microskop ist auch nichts auffällig, also sind es wohl keine Cyanos.


    Seriatopora Calendrum, Stylopora blau und Poccilopora Tricolor stehen super.


    Licht: 2x Ai Hydra 32 mit Saxby Preset.

    60% Leistung (54W pro Lampe)


    Versorgungssystem: Fauna Marin Balling Light. KH über Dosierpumpe, Ca und Mg noch manuell alle 2 Tage.


    Ich dosiere Po4 jeden Morgen per Stoßdosierung auf 0.01 (2,4ml) wie es von Fauna Marin empfohlen wird.


    Hab aktuell folgende Werte:


    34,64 PSU bzw. Dichte von 1.0231

    KH: 7,8

    Ca: 410

    Mg: 1260

    Po4: 0

    No3: ? (war zwischen dem 25.01 und 15.02 immer zwichen 8 und 10)


    Neue Tests sind bestellt (Tropic Marin PRO Lab) undhabicvon ATI hab ich gestern auch gemacht und heute losgeschickt.

    Vor Mittwoch erwarte ich aber keines von beiden.


    Was kann ich tun um die Tiere nicht zu verlieren??? 😑











    Knapp 3 Monate später gibt es ein vermutlich letztes Update.


    Kurz Vorweg, das Becken wird Mitte Jannuar abgebaut!

    Das Hobby hat mich sehr in den Bann gezogen, dennoch stoße ich mit dem anfangs benannten "Low Budget Projekt" an meine Grenzen.


    Der Platz wird langsam eng, die Beleuchtung hat sich als nicht ausreichend und schwer einzustellen herrausgestellt, zumal man kaum Hilfe bekommt da kaum einer diese Lampe kennt. Die Technik im Becken stellt immer mal wieder ein Problem dar, eine sinnvolle Filterung der Schwebeteilchen als auch über Absorber oder Kohle mit Blich auf die Ästhetik kaum zu realisieten,

    Der das Gestein, der Aufbau und die Strömungsgestaltung ist auch nicht mehr zufriedenstellend.


    Ich werde den bevorstehenden Umzug nutzen um mich auf ein "richtiges" Meerwasserbecken zu vergrößern.

    Dazu im neuen Jahr mehr.


    Jetzt aber zurück zum Becken, was hat sich getan?

    Die Dinos wurden überwunden, zielführend war letzendlich die Reduzierung der Beleuchtungsdauer und -intensität, verzicht auf Wasserwrchsel und das typische "Finger aus dem Becken".


    Seit dem Zeitpunkt habe ich auch die Rückwand regelmäßig gereinigt und nun eine deutlich bessere Optik. Dass ich beim Riffaufbau Platz zwichen diesem und der Rückwand gelassen habe hat sich als sehr hilfreich dafür rausgestellt.


    Eine Seriatopora zog kurzzeitig ins Becken, machte allerdings nicht länger als eine Woche. Der Nitratwert von 50 war nach vielen Meinungen allerdings nicht dafür verantwortlich, ehr ein Mangel der Spurenelemente und vor allem Po4.

    Also Dosierte ich letzteres über eine Dosierpumpe (Aqua Medic Reef Doser) mehrmals täglich und den Korallen schien es zu gefallen. Nun konnte ich auch einen "konstanten" Po4 Wert zwichen 0.02 und 0.1 halten


    Darauf hin zug eine Euphilia Bicolor und eine gröne Zoa ein.

    Nachdem sich die Euphy als einzige Steinkoralle gur hielt, folgten weitere Korallen.

    Euphilia golgen nugget, paradivisa grün & orange, Fungia tricolor, Gorgonie lila, Favia red, Duncanopsammia, Alveopora neon, Clavolaria tricolor und Zoanthus sunny D, fake chilli & rasta.


    Die Tiere stehen nun einige Wochen gut und sind größtenteils voll expandiert.


    Auch die ein oder andere Koralle, bsp. die Röhrenkoralle (Tubipora musica) wurden abgegeben.


    Seit der konstanten Zugaben von Po4 über die Dosierpumpe sank auch der Nitrat relativ zügig, sodass ich sogar den abschäumer runterregeln musste um in keine Limitierung zu kommen.

    Mittlerweile hat sich Nitrat bei ca. 5 eingependelt. Po4 versuche ich duch regelmäßige Anpassung der Dosierpumpe noch konstanter zu halten, ziel sind 0.03-0.07


    Der Sechsstreifenlippfisch hat angefangen die Koumansetta zu jagen.

    Dies ging sogar so weit, dass sie sich tagelang nicht mehr aus der Höhle getraut hat und somit scheinbar auch nicht mehr an Nahrung kam.

    Nachdem ich den Lippfisch letzendlich wieder abgegeben habe, traute sich die Grundel wieder raus und erholte sich trotz eingefallenem Bauch schnell wieder.


    Dafür zog ein Röhrenwurm und eine Pfeil-Gespennst-Krabbe ein.


    Mittlerweile machen sich grüne Cyanos breit, welche wie ich vermute eine Folge auf die geänderten Nährstoffverhältnisse sind.


    Die letzte änderung betrifft die Beleuchtung.

    Für das neue Becken habe ich mich für die AI Hydra 32 entschieden und diese gebraucht günstig erstanden.

    Um mich vorher mit den Lampen auseinander zu setzen, habe ich sie für die letzten Wochen bereits über das aktuelle Becken gehängt.


    Alles in allem durfte ich das Becken nun ein spannendes Jahr begleiten, in dem ich viel dazu lernen konnte.

    Somit bin ich nun sehr gespannt auf das neue Projekt und freu mich, wenn es im Jannuar endlich los geht.


    Wie üblich folgen jetzt aktuelle Bilder


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    So, ich habe die Diskusion mal laufen lassen und mich bewusst raushehalten.


    Simon, du hast natürlich recht. Irgendwann hat man auch genug geplant, da vieles weitere abgesehen von Sand Probleme machen kann.

    Wie Krabbe bereits sagte, "alles geht", die frage ist nur wie gut und wie lange...?


    Fakt ist, je mehr man sich Gedanken macht und je besser man alles plant und bis ins letzte Detail durchdenkt, desto besser (kann) es laufen und desto weniger vorhersehbare Schwierigkeiten treten ein. Am Ende ist es immer noch ein Ökosystem, auf das wir bsp. in Bezug auf die Mikrobiologie auch irgendwann keinen Einfluss mehr haben.


    Dennoch habe ich immer wieder sowohl Jörg Kokott als auch Claude Schumacher im Kopf.

    Beide sehe ich an der Spitze der deutschen Meerwasseraquarianer und wie es scheint überlassen sie nichts dem Zufall.

    Sowohl im Sangokai Podcast von Jörg als auch im Berühmten Video von Fauna Marin wo Claude den damals noch verfügbaren "echten Korallensand" von AM empfielt, zeigt sich, dass es durchaus Sinn macht, sich mit den einzelnen Bodengründen, ihren Unterschieden und den jeweiligen Vor- bzw. Nachteilen zu beschäftigen.


    Man muss nicht aus allem eine Wissenschaft machen, aber die Mehrwasseraquaristik basiert nunmal ganz klar auf dieser, bzw. Hbesteht ausschließlich hierraus. Biologie und Chemie gehen Hand in Hand über, und selbst Physik kommt in vorm von Licht und Strömungsgestaltung hinzu.


    Daher stehe ich ganz hinter der Ansicht, dass das eigene Fachwissen, ggf. auf Basis von eigenen oder fremden Erfahrungen einen Großteil des Erfolges in diesem Hobby ausmacht.


    Und unter diesem Aspekt macht es für mich auch Sinn, selbst ein banales und einfaches Thema wie Bodengrund soweit wie Möglich bis ins Detail zu betrachten, um den bestmöglichen auszuwählen


    Da leider der AM Coral Sand nicht mehr verfügbar ist, werde ich auf einen Oolite Sand setzen.

    Demnach fällt die Wahl auf den Caribsea Ocean Direct.

    Reefer 2000:

    Danke für den Beitrag, da ist der Unterschied tatsächlich gut erklärt


    CeiBaer:

    Nein das ist nicht der gleiche.

    Die Körnung ist zwar gleich, aber der Ocean kommt angeblich aus dem Mehr. Der Bahamas ist trockener Sand der mit echtem Meerwasser verpackt und somit angeimpft wird. Wobei Im Wasser ja kaum Bakterien sein sollten..


    Der Coral Sand von AM wäre meine erste Wahl, aber den gibt es schon seit ein paar Jahren leider nichtmehr zu kaufen, da es eine Naturentnahme ist.


    Fellnase:

    Darauf habe ich auch schon geschaut, aber oft ist es nicjt genau angegeben. Bsp. ist der Aqua Medic Bali Sand und der ATI Fiji white gleich angegeben, der ATI zieht und bindet aber deutlich mehr Po4 und gibt dies vermutlich auch irgendwann wieder ab.


    Anscheind gibt es kein vernünftigen Sand mehr, seit der echte Korallensand verboten wurde...

    Wie gesagt, ich würde an deiner Stelle die Behälter mit Halter nehmen und rechts an deine Rückwand machen. Darüber dann die Pumpe.


    Wiso Red Sea? Ganz einfach weil ich es günstig bekommen habe u d wertig finde. Aqua medic habe ich, zumindest was Technik angeht abgeschworen.

    Es gibt von Chihiros vier Dosierbehälter und einen entsprechenden Halter dafür. Diesen könnte man evtl. rechts an der Rückwand über dem Technikbecken an der Wand montieren, und darüber die Dosierpumpe. Sollte diese keinen Halter haben, wäre es bestimmt möglich ein kleines Regalbrett über den Dosierbehältern anzubringen und die Dosierpumpe darauf zu stellen.

    Die Behälter fassen knapp 500ml und müssen je nach Verbrauch öffter aufgefüllt werden, aber vielleicht wäre die Lösung ja eine Idee für dein Projekt. Ich habe mir die Behälter + Halter auch für mein Reefer 250 gekauft. Das Becken wird allerdings erst nächsten Monat aufgebaut, daher hab ich noch keine Erfahrung mit denen.

    Ich bin nach wie vor in der Planung von meinem neuen Reefer 250 und die Technik häuft sich hier langsam.


    Nun stehe ich vor der Wahl des Bodengrunds.

    Bisher hab ich den Bali Sand genommen, der zieht aber nach knapp einem Jahr immer noch massenhaft P04.


    Daher, und aufgrund des Sangokao Podcast und einigen Kommentaren von Claude Schumacher habe ich mich letzendlich auf Livesand festgelegt.

    Vor allem, da ich wieder Totgestein (Arka myReefRock) einsetzen möchte.


    Ich schwanke nun zwischen den folgenden beiden Sand-Sorten und frage mich, was genau der Unterschied ist???



    Caribsea Arag-Alive Bahamas Oolite Sand


    CaribSea Ocean Direct OOLITE



    Die Körnung ist bei beiden gleich: 0.25-1.0mm.


    Kennt jemand den Unterschied und hat vielleicht auch jemand Erfahrungsberichte zubden genannten Bodengründen?

    So, ich muss das bekannte Thema nochmal aufrollen, da ich keine befriedigende Antwort über die Suche finden konnte.


    Ich plane gerade den Aufbau von meinem neuen Becken und stoß immer wieder auf die Problematik, dass jeder aktuell zu bekommende Sand nicht wirklich gut zu sein scheint.


    Laut dem bekannten Video von Fauna Marin und einem Podcast, indem Jörg Kott von Sangokai etwas zur Thematik sagt, habe ich folgende Informationen zusammengetragen:


    - sehr gut geeignet ist "echter" Korallensand, der aus dem Meer stammt und rund geschliffen ist.


    - weniger geeignet sind in einem Steinbruch abgebaute Sandarten, welche hauptsächlich aus Calcium- und Magnesiumverbindungen bestehen, z.B. Aqua Medic Bali Sand & ATI Fiji white. Diese wirken wie starke Phosphatabsorber und sind nebenbei scharfkantig.


    - Korngröße außerhalb als 1-2mm sind auch ungeeignet. Entweder verdichtet sich der Sand zu sehr (zu klein) oder die Hohlräume sind so groß dass Futterreste und sonstige Abfallstoffe dich dort unerreichbar für andere Tiere ablagern (zu Groß)


    Den AM Bali 0.5-1.2mm habe ich selber seit knapp einem Jahr. Er ist zwar schwer und bleibt trotz Strömung gut liegen, ist aber scharfkantig und bindet nach wie vor Phosphat. Trotz gutem Fischbesatz und Dosierung von ca. 0.08 Po4 pro Tag ist nichts im Wasser nachweisbar.

    Das ist leider auch der Grund, warum bisher keine SPS überlebt hat.

    aber das ist wieder ein anderes Thema.

    Es stimmt also, die Absorbation vom Po4 ist sehr strak und deshalb suche ich nach Alternativen.


    Der alte Coral Sand von Aqua Medic, welcher leider aufgrund Naturentnahme nicht mehr zu bekommen ist, soll dagegen sehr gut geeignet sein. Ich hätte sogar eine Quelle um an 10kg in der Körnung 0-1mm zu kommen, welche aber sehr fein klingt.


    Der Ocean Direct Lifesand von Caribsea soll wohl auch ein natürlicher, runder Sand sein, allerdings ebenfalls sehr fein. Grundsätzlich halte ich aber nicht viel vom Lifesand, und warum dieser der einzige sein soll, der noch aus er Natur entnommen werden darf erschließt sich mir auch nicht ganz


    Welchen der beiden Sande würdet ihr wählen?

    Und was habt ihr allgemein in eurem Becken als Bodengrund im EInsatz?


    Gibt es einen Link, wo klar der Unterschied zwischen Aragonit, Oolith und Calcit erklärt wird oder kann mir jemand von euch dies in Bezug auf den aquaristischen Einsatz erklären?

    Ja leider wird es neu gemacht, jetzt wo das Gestein eine schöne natürliche Farbe bekommen hat und fast mit Po4 gesättigt ist. Aber dafür ist das neue Becken mit Technikbecken und das erleichtert mir vielen und macht Optisch mehr her. Außerdem habe ich fast das doppelte Wasservolumen was mir sehr entgegenkommt, denn mit stabilen Werten habe ich so me8ne Probleme. Dann kann ich hoffendlich auch mehr Steinkorallen halten.

    Dass Borsties ehr nützlich sind ist mir bekannt, aber damals wurden sie- vermutlich aufgrund zu großzügiger Fütterung- zur Plage.

    Auch hab ich mal einen gesehen der eine Schnecke angegriffen hat. Ob sie allerdings vorher schon geschwächt war kann ich nicht sagen.


    Blechmann:

    Dann läuft es wohl wieder auf die Arka myReefRocks und den Koralscaper bzw.

    Reefbond hinaus.

    Ich könnte schwören, dass du Börstenwürmer hast und nur nicht weißt 😅

    Davon bin ich auch mal ausgegangen, aber ich schaue regelmäßige Nachts mit der Lampe rein, habe auch schon den ein oder anderen Stein bz Koralle vom Boden angehoben aber in den 10 Monaten habe ich noch nie einen im Becken gesehen 🤔

    Lass mich in meine Glauben, ich bin so froh drum 🤫😂😂

    Danke für eure Erfahrungen!


    Lebendgestein kommt nicht in Frage.

    Ich bin schon froh, dass ich mich nur mit Glasrosen und Wurmschnecken rumschlagen muss und nicht noch mit Kugelalgen, Asterina Seesternen, Borstenwürmern oder sonstigem.


    Daher schwanke ich aktuell zwichen Eporeef, Caribsea LifeRocks und erneut die myReefRocks.

    Epo gefällt mir optisch überhaupt nicht, und vergleichsweise ist Caribsea auch nicht billig.

    Es läuft also scheinbar wieder auf die Arka Steine hinaus. die Struktur, die Porisität und die Optik nach jetzt 10 Monaten ist schon super.

    Dann werde ich wohl nicht drum herum kommen.


    Grundsätzlich spricht nichts gegen eine Dosierung mit Po4, aber so bekomme ich im Ersten Jahr keinen stabilen Po4 hin. Er schwankt sehr und ich bin froh wenn ich ihn "konstant" zwichen 0.01 und 0.1 halten kann.

    Auch einfache SPS würden also im ersten Jahr so kaum möglich sein..


    Ich habe täglich von 0 auf 0.1 (auf einmal) dosiert, 2-3 Stunden später war nichts mehr messbar (mit Tropic Marin Po4 PRO).

    Erst mit einer regelmäßigen Dosierung (10x tägl. über Dosierpumpe) habe ich eine konstant messbare Menge im Becken, bei einer tägl. Gesamtdosierung von ca. 0.08.


    Jetzt aber zum Sand. Ich habe in einem Podcast (Süß&Salzig) gehört, dass gerade Bodengründe aus Calcium ähnlich wirken wie Po4 Absorber.

    Daher suche ich etwas aus Aragonit oder Oolit. Da habe ich bis jetzt nichts schlechtes zu gehört.


    Auch der Lifesand von Caribsea (Ocean Direct) soll wohl sehr gut sein, einzig die Korngröße (bis 6mm) schreckt mich etwas ab, da ich eine Koumansetta Grundel habe fie den Sand durchkaut und daher sehr feinen benötigt.

    Hat hier jemand Erfahrungen gemacht?


    Und wie sieht es mit dem Mörtel aus? Ist gegen den Reefscaper von Microbe-Lift (Arka) etwas einzuwenden?

    Ich glaube die meisten nehmen ja den AMA Reefbond..

    Wäre vielleicht die Methode mit Sand und Sekundenkleber eine Alternative?


    Es soll am Ende in die Richtung NSA Scape gehen