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Riko

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Samstag, 26. August 2017, 13:45

Planung eines Auslaufsicheren WG-Beckens

Hey zusammen,

wie einige sicher wissen bin ich Student. Meine (derzeit noch zwei) Becken stehen allerdings noch in meinem Elternhaus, wo ich öfter zu Besuch bin. Ich bin nun mit dem Bachelor fertig und werde zum Herbst in eine andere Stadt ziehen. Ich habe keine Lust mehr meine Becken so selten zu sehen. Teilweise leidet natürlich auch die Pflege darunter (mein Vater kann und macht vieles, aber er versteht eben die genauen Abläufe nicht bis ins Detail).

In meiner neuen WG ist es mir gestattet ein kleines Becken aufzustellen. :EVERYD~313: Allerdings unter einer Auflage. Die ganze Anlage MUSS absolut auslaufsicher sein. Dies hat drei Gründe:

- Laminatboden der aufquellen könnte
- Die Vermieter haben panische Angst vor Wasserschäden
- Meine neue Bleibe wäre nicht Hausratversichert. Die Hausratversicherung meiner Eltern wird mein WG Zimmer wohl nicht mehr mit aufnehmen. Sprich bei einem Wasserschaden könnten Kosten bis in die Hunderttausende auf mich zukommen, sollte Wasser in die Zwischendecken gelangen etc.

Ich weis, dass große Wasserschäden durch Aquarien verhältnismäßig selten sind. Aber ich muss den Vermietern eben zusichern können, dass nichts, aber auch absolut nichts auslaufen kann. Ein normales Glasbecken kann ja theoretisch mal undicht werden.

Jetzt habe ich mir natürlich schon ein paar Gedanken gemacht. Das neue Becken sollte ganz grundsätzlich zwischen 50 und 100 Liter haben. Am besten irgendwas in Richtung Cube, da ich im Platz recht bschränkt bin. Auch wäre ein Technikschacht einem Technikbecken vorzuziehen zwecks Gefahrenminimierung. Ansonsten gibt es zwei Optionen:

1. Acrylglas: Sau teuer und eigentlich unverhältnismäßig bei so einer Größe, aber absolut auslaufsicher, da Stoßunempfindlich und sicher verklebt. Ich habe schonmal bei Schuran nach einem Kostenvoranscag gefragt.

2. Glasbecken mit diversen Absicherungen. Die Frage ist nur wie...

Konkret müsste das Setup also folgendes Leisten können. Auch im Super GAU (Vollständiges Becken läuft aus) darf kein Wasser dem Boden berühren. Oder eben was generell
Auslaufsicheres wie Acryl.

Nun meine Fragen an euch:
1. Gibt es von irgendeinem Hersteller Acryl-Nanos von der Stange? Innovative Marine bietet ja welche an. Allerdings nur diese Drop-Of Becken, die eh nicht lieferbar sind.
2. Wie ließe sich ein Becken so absichern, dass wirklich absolut nichts passieren kann? Ideen?
Grüße Riko
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A1u

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Samstag, 26. August 2017, 14:28

Moin,
Nur mal so als Denkanstoß, wenn es wirklich Acryl sein soll. Ein Becken aus Acryl kann man in der Größe auch mit relativ wenig handwerklichen Geschick selber bauen. Für die Planung gibt es wunderbare Kalkulatoren aus Amerika, einfach mal googlen. Acryl kamst du dir relativ günstig zuschneiden lassen. Gute Adressen sind hier "hbholzmaus" oder "Acrylformen". Den Schacht kannst du dir dann auch einfach einbauen. Ansonsten musst du wohl in den sauren Apfel beißen und es dir bei Schuran, etc. bauen lassen. Eine andere Überlegung wäre auch das Becken in eine Art Wanne zu stellen. Wobei das aufgrund der Optik wohl keine Option ist. Wenn ich mich recht erinnere gibt es aber auch extra Aquarienversicherungen für recht schmales Geld. Vielleicht solltest du dich mal in die Richtung orientieren.

Viel Erfolg auf jeden Fall!

Gruß Alex
Gruß
Alex

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3

Samstag, 26. August 2017, 15:12


Nur mal so als Denkanstoß, wenn es wirklich Acryl sein soll. Ein Becken aus Acryl kann man in der Größe auch mit relativ wenig handwerklichen Geschick selber bauen.

Das ist dann aber sicherlich nicht 100% auslaufsicher :D

@Rico, gegen Schäden an fremden Eigentum hiölft die Haftpflichtversicherung. Die sollte eigentlich jeder haben.
Viele Grüße
Klaus

CeiBaer

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Samstag, 26. August 2017, 16:04

Und ein hundertprozentig sicheres Becken gibt es nicht. Egal wie man es anstellen will. Kleineres in ein größeres Becken würde gehen.
-

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Samstag, 26. August 2017, 16:33

Auch Laminat geht nicht gleich kaputt, solange du schnell handelst.

Ich würde eine Hausrat anschließen kostet bei 1 Zimner fast nichts.

Ansonsten würde ich mir eher Gedanken über sichere Nachfüllanlagen ect machen. Becken haben oft 5 Jahre Dichtigkeitsgarantien das zeigt dir das da in der Regel nichts passiert.

Wanne mit Ablauf in Kanister ginge noch bei ca 50 Liter Volumen, kann man in den Unterschrank integrieren dann sieht es auch niemand.

Viele Grüße, Tobias
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Tobias

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Limosa

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Samstag, 26. August 2017, 23:24

Hallo Riko,

neulich hatte ich mal ein Becken gesehen gehabt, das auf einem Unterschrank stand, der etwas größer war als das Becken und wo die Seitenteile vom Schrank nach oben verlängert waren. So entstand quasi eine kleine Wanne, auf die das Becken geklebt wurde. An zwei Stellen gab es einen Ablauf, der in einen Maurerkübel im Unterschrank führte. Der sollte im Notfall das Wasser aufnehmen. Damit ist natürlich die Möglichkeit eines Technikbeckens fast schon dahin, bzw es Bedarf genauer Planung, einfach wegen des geringen Platzes. Und wenn das Becken schlagartig leckt (Riss etc), hilft das ganze auch nur bedingt. Ist eher für schleichenden Wasseraustritt gedacht bzw funktioniert nur dann, wenn keine Fontäne aus dem Becken kommt...
Beste Grüße
Tim

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Sonntag, 27. August 2017, 19:23

Schäden beim Vermieter macht die Haftpflicht, die Hausrat kommt nur für Deine eigenen Sachen auf und ist somit irrelevant. Und eine gute Haftpflicht solltest Du definitiv haben.
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Mittwoch, 13. September 2017, 22:44

So! Ich bin zurück! Die Planungen werden konkreter. Ich werde es wohl so lösen wie Limosa vorgeschlagen hat:

neulich hatte ich mal ein Becken gesehen gehabt, das auf einem Unterschrank stand, der etwas größer war als das Becken und wo die Seitenteile vom Schrank nach oben verlängert waren. So entstand quasi eine kleine Wanne, auf die das Becken geklebt wurde. An zwei Stellen gab es einen Ablauf, der in einen Maurerkübel im Unterschrank führte. Der sollte im Notfall das Wasser aufnehmen.


Ich baue den Unterschtrank selbst aus Spanplatten und Konstruktionsvollholz. Unten rein kommt eine Plastikwanne von Ikea. da gibt es unterschiedliche Größen. Welche ich nehme hängt nun davon ab, welches Becken ich nehme. Das ist erstmal die größte Baustelle, zumal davon auch abhängig ist, wie groß der Schrank werden muss.

Außerdem bin ich mir unsicher, ob ich wirklich einen Technikschacht kleben soll. Dieser frisst bei so einem kleinen Becken doch schon einiges an Platz.

Als Becken stehen folgende 3 zur Auswahl

1. Dennerle 60L Cube
Vorteile:
- Größtes Volumen von allen 3
- Platzsparend, da recht hoch
- Tiefe von 38cm. Dies würde es mir erlauben, 8cm (warum gerade 8 erkläre ich später) hinten abzutrennen und für einen Schacht zu nutzen ohne zu viel tiefe zu verlieren
-Abdeckscheibe dabei, welche ich nur um 8cm einkürzen müssste (ich möchte unbedingt eine)
Nachteile:
- Runde Ecken vorne
- Mit abgetrenntem Technickschacht unglückliche Maße von 30x38x43cm


2. Standart 54L Becken
Vorteile:
- Geringster Volumenverlust, wenn ich an der kurzen Seite einen 8cm Schacht einklebe
- Günstig in der Anschaffung
- Schöne Maße von 52x30x30cm mit Schacht
Nachteile:
- Schrank wäre recht groß und breit, weswegen ich hier mit 2 Türen arbeiten müsste
- Technikschacht wäre von vorne sichtbar, da ich das Becken nur mit der langen Kante an die Wand stellen kann
- Abdeckscheibe muss ich extra anfertigen lassen

3. 50L Dennerle Scapers Tank
Vorteile:
- Tiefe von 36cm erlaubt einkleben eines Schachtes entlang der langen Seite hinten. Bei 8cm Schacht noch 28cm Tiefe im Becken
- Abdeckscheibe dabei
- Schöne Maße 28x45x31cm und sehr platzsparend
Nachteile:
-Runde Ecken
-Kleinstes Volumen

Nun zum Technikschacht selbst:
Ich bin ja nach wie vor davon angetan wie AM das mit seinen Becken macht (Strömungspumpe gleichzeitig RFP und schön versteckt) und würde dies so gerne umsetzen. Nachteil ist allerdings, dass die Strömung so sehr monoton und nicht groß einstellbar ist. Random-Mode oder sowas ginge nicht, da sonst der Ablauf wohl ziemlich laut wäre, wenn durch diesen unterschiedlich viel Wasser gejagt wird. Außerdem würde der Wasserstand im Technikschacht schwanken. Wäre für den AS also suboptimal. Aber das Thema ist noch nicht durch. Vielleicht hole ich auch eine kleine RFP mit ca. 800L oder so für den Schacht und beströme das Becken über eine normale Strömungspumpe

Wo wir gerade bei der Strömung sind: Ich habe hier noch eine 6015 Tunze rum liegen. Die wird wohl für alle drei Becken zu stark sein oder? Auch als alleinige Pumpe für Strömung und RFP gleichzeitig schätze ich.

Und wo wir gerade bei rumliegenden Sachen sind: Ich habe hier einen AM Blue 500 (Breite 8cm) und einen Tunze 9002. Der 9002 geht weg. Der ist zu laut. Ist der Blue 500 für eine 50-60L Pfütze zu krass? Habe irgendwie Bedenken, dass der mir zu viel raus holen würde. Die nächstbeste Option wäre einen Tunze 9001 zu kaufen. der soll ja aber auch nicht so prickelnd sein...

Ganz ohne AS möchte ich nicht fahren, da ich ja eine Abdeckscheibe nutzen will. Sonst wird es sicher eng mit dem Sauerstoff.

Ich hatte auch schon die Idee in eine der Kammern des Technischachtes ein Mini-Refugium zu bauen. Die Frage wäre hier, wie ich dieses am besten beleuchte. Gibt es da irgendeine günstige Lösung? Ist das überhaupt eine gute Idee?

Teilweise überlege ich, ob ich überhaupt einen Schacht für die Technik kleben soll. Ich meine es ist schon eine Menge Platz der dadurch flöten geht. Andererseits will ich aber auch gerne mal über Medien filtern können usw. Der AM Blue 500 würde mir so unverkleidet im Becken auch optisch gar nicht schmecken. Eheim Skim zum OFA habe ich ohnehin noch da.

Die Aquaclear+Piccolo-Variante möchte ich übrigens nicht.


Fragen über Fragen, ich weis. Vielleicht hat ja wer Lust sich meinen Hirngespinsten zu widmen... :wacko:
Grüße Riko
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Riko

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Donnerstag, 14. September 2017, 22:15

Keiner eine Meinung zum Blue 500 in Ca. 50L? Das ist erstmal eine der wichtigsten Baustellen, weil ich davon die Größe des Schachtes abhängig mache und wie viel von der Abdeckscheibe weg muss.
Grüße Riko
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Freitag, 15. September 2017, 06:53

In anbetracht der Tatsache, dass der 500er für Becken bis 250 Liter geht, ist er doch etwas überdimensioniert. Zumal sicher auch nicht übermässig viel Fisch in den 50 Litern leben werden.
Vielleicht ist ein kleiner Luftbetriebener da eher empfehlenswert.
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Riko

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11

Mittwoch, 20. September 2017, 21:00

Danke Ceibaer!

Kurze Frage: Welche Leistung haltet ihr für eine RFP in einem Technikschacht eines 50L Beckens für sinnvoll? Habe noch eine Tunze 10073.008 (800L/H) und die Pumpe vom Eheim Skim (300L/H). Da ich ja keine Höhe zu überwinden habe, tendiere ich schon fast zur deutlich kleineren Eheim. Das wäre eine 6malige Umwälzung des Inhalts durch den Technikschacht pro Stunde. Ist das ausreichend?

Allerdings frage ich mich, ob ich dann noch genug Power hätte, damit der Überlauf mir auch die Kahmhaut kaputt macht. Geplant ist ein Überlaufkamm von 15cm Länge. Haut das so in etwa hin?
Grüße Riko
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Mittwoch, 20. September 2017, 22:12

Die tunze kannst du auch regeln. Zwar nur manuell, aber immerhin.

Du musst soviel Power habe, dass ein Gefälle zwischen Becken und Schacht entsteht. Wenn auch nur ein leichtes. Sonst wird die Kahmhaut nicht sauber abgezogen. Das wirst du ggf ausprobieren müssen. Variabler, vor allem nach oben, bist du mit der Tunze. Gerade auch, weil die Leistung bei längerem Betrieb dann doch noch nachlässt.
Aber probier das ruhig aus. Evtl schon vorher mit Süßwasser.

Unter Umständen reicht die Tunze sogar als einzige Strömungsquelle?
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Riko

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13

Mittwoch, 20. September 2017, 22:44

Auf den Mann ist Verlass! :D

Der Haken an der Tunze ist, dass diese sich als Pumpe in einem 9002 Abschäumer befindet. Dort wird der Ansaugkorb (über den mechanisch geregelt wird) nicht mitgeliefert. Sprich ich müsste diesen für einen Preis kaufen zu dem ich auch gleich eine neue Pumpe kriege oder eben auf 800L laufen lassen. Ich denke, ich werde es erstmal mit der Eheim probieren. Abschäumer wird jetzt doch ein Tunze 9001. Der sollte größentechnisch besser passen. Die Luftleistung des AS liegt bei 100L pro Stunde. Die Pumpe darin wird also auch nur ca. 200L machen. Größentechnisch sollte das passen.

Mal ein kurzes Update zur Planung:

Becken:
Wird wohl der 50er Scapers Tank. davon werden im hinteren Bereich 7cm abgetrennt, sodass mir vorne noch knappe 30cm Tiefe bleiben. Sollte reichen. Der Schacht hinten wird in drei jeweils 15cm breite Kammern unterteilt. Die erste soll ein kleines Mini-Refugium werden, welches ich mit Drahtalgen bestücke und antizyklisch beleuchte. Man darf gespannt sein :D . Sinn und Zweck des ganzen soll vor allem die Stabilisierung des PH im Tagesverlauf sein. Weitere positive Aspekte wie Nährstoffreduktion, Sauerstoffproduktion in der Nacht und Lebensraum für Mikrofauna nehme ich natürlich gerne mit. Die zweite Kammer gehört dem Abschäumer und der Heizung, die dritte dann letztendlich der RFP, dem Osmolator und einem System für Filtermedien wie Aktivkohle und co.

Die Abdeckscheibe des Scapers Tank werde ich auch entsprechend 7cm einkürzen (hoffe das wird was 8| )

Beleuchtung:
AI Prime, oder Coralbox Moon, oder AM Qube. Mal sehen was mir am meisten zusagt

Strömung:
AM Eco Drift 4.1 oder Aquamai KPS oder Tunze 9040

Abschäumer:
Tunze 9001. Und mit einer Breite von 6,3cm eben der Grund, warum ich einen 7cm breiten Schacht baue

Versorgung:
Unschlüssig. Auf alle Fälle muss eine Dosierpumpe her. tendiere momentan zur Anschaffung einer zweiten Grotech Tec 1 und ATI Nano Essentials. Vielleicht wird es auch Balling light oder die normalen Essentials.
Grüße Riko
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Donnerstag, 11. Januar 2018, 17:55

Lange kam hier nichts... aber das heißt ja nicht, dass ich nichts geschafft habe. Ganz im Gegenteil! :D

Ich habe tatsächlich eine Lösung gefunden, wie ich einen eventuellen Wasserschaden im Falle eines defekten/überlaufenden Beckens vermeiden kann.

Die Lösung ist eigentlich ganz einfach, aber dennoch schick. Raubt allerdings viel Platz im Unterschrank. Ich habe mich (wie man sehen kann) für einen 50er Scapers Tank entschieden und einen selbstgebauten Schrank (Das Teil könnte wahrscheinlich ein 10x so großes Becken tragen :rolleyes: ). Die Grundplatte des Schrankes ist an allen Seiten ca. 3 cm größer als die Grundfläche des Beckens. Die Außenwände gehen 2cm über die Platte hinaus, auf der das Becken steht.

Im Grunde habe ich also eine art Auffangschale in meinen Schrank integriert. Abgedichtet wurde diese mit Silikon. Da kann nirgendwo Wasser ans Holz selbst. Da diese Schale allerdings bei weitem nicht groß genug ist, die ca. 40 Liter Netto des Beckens aufzufangen, wurden hinter dem Becken zwei Löcher in die Platte gebohrt. Zwei 8mm Schläuche durch, ordentlich Silikon dran und eine 42L-fassende Wäschetonne von Ikea drunter. :EV6CC5~125:

Fertig!

Bei einer gerissenen Silikonnaht oder überlaufendem Becken sammelt sich das Wasser vorerst um das Aquarium und läuft irgendwann nach unten ab. Die einzige Schwachstelle besteht nur noch im Risiko, dass das Aquarium vollständig zerbersten könnte durch beispielsweise massive Gewalteinwirkung. So viel Wasser auf ein mal kann mein System nicht bewerkstelligen.


Ansonsten ist eine AI Prime dazu gekommen, sowie eine Tunze 6015 und ein Eheim Skim. Riffaufbau steht auch soweit. allerdings möchte ich links oben noch eine Platte (ähnlich der rechts) aufkleben um mehr Stellfläche zu erhalten.
»Riko« hat folgende Bilder angehängt:
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Grüße Riko
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Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:18

Hast du das schonmal Probe laufen lassen wegen der Dichtigkeit? Wäre ja nicht uninteressant zu wissen.

Es gäbe auch solch dekorative Blumenkübel, welchen man neben das Aquqrium stellen könnte und dort hinein im Fall der Fälle das Wasser laufen zu lassen. Damit haste deinen Unterschrank zurück, kannst Regale einbauen und deinen ganzen Aquariumkram verstauen.
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Spartakus

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16

Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:20

Wäre auch geil CEi aber wenn man mal schaut . Links ist die Tür und rechts ein Schrank .
Aqua Medic Xenia 100,Vortech 2xMP40WQDR,Reeflink,GHL Doser 2, ATI Hybrid 6x39+2x75 Watt LED , Speedy 50 Watt , Mini Bubbel King 160, Tunze Nachfüllutomatik ,Titanheizer 300 Watt,Aqua Medic T- Control,JBL UVC 11Watt ,Wirbelbettfilter Knepo 0,7 Double, Clarisea SK 3000 .
Balling Light mit Trace 123; Sangokai Basic.

Gruß Christian :thumbsup:

CeiBaer

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:25

Das stimmt natürlich... Dann den Kübel in den großen Schrank... :phat:
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Riko

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 18:30

Hast du das schonmal Probe laufen lassen wegen der Dichtigkeit? Wäre ja nicht uninteressant zu wissen.


Jupp ist dicht :dh:

Ich bringe meinen Kram einfach jetzt im Schrank nebenan unter. Dass der Platz unten quasi hin ist, damit habe ich mich abgefunden. Daher ist auch gar keine richtige Tür auf der Frontseite, sondern nur eine Platte, die mit Magneten dort gehalten wird. Wenn ich ran muss, wird die komplett abgenommen.
Grüße Riko
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fabofab

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 22:12

Mir ist Mal bei einem Becken mit gebogenen Scheiben eine Kante gerissen (ohne Fremdeinwirkung) und das Wasser sprühte dann im Strahl auf den Fußboden. Sag ich nur um dich zu beruhigen :MALL_~12:
Viele Grüße,

Fabian

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Montag, 3. September 2018, 19:54

So, nach ca. 9 Monaten mal ein Update zu dem Projekt.

Ihr kennt das, manchmal passieren Dinge, die hat man nicht erwartet. So zum Beispiel auch bei mir. Plötzlich war nämlich Süßes im Becken :EV6CC5~125:

Zum besseren Verständnis nochmal von vorne: Der ursprüngliche Plan war, meine beiden Becken im Elternhaus aufzulösen, um meine Lieblingskorallen und ein paar der kleineren Fische in mein WG-Becken zu transferieren. Deshalb wurde der 50er Scapers Tank und eine AI Prime angeschafft. Erst wollte ich die ganze Technik ins Becken hängen, wäre damit aber langfristig schätze ich nicht glücklich geworden. Also habe ich einen Schacht aus schwarzem Acryl geklebt, diesen in drei Kammern unterteilt und hatte große Pläne: Die erste Kammer sollte ein Mini- Refugium werden, zweite Kammer der Abschäumer und dritte Kammer RFP (Eheim Compact 600), Heizung, Osmolator, Dosierschläuche usw.

So stand das Becken dann eine ganze Weile leer hier rum.

Ich muss dazusagen, dass zwischen meiner WG und meinem Elternhaus, wo meine anderen zwei Becken stehen ca. 200km liegen. Auf den Umzug hatte ich also nie wirklich Lust. Außerdem hätte ich einige Korallen und unter anderem meine Chromis abgeben müssen. Auch wenn einige hier es verteufelt hätten, aber wenn ich mir anschaue wie wenig meine beiden Nemos von ihren 160L nutzen, hätte ich die beiden wohl mit in den Scapers tank gesetzt :crazy:

Gut, die Chromis haben sich mittlerweile selbst dezimiert. Der letzte ist vor wenigen Tagen gestorben ;(

Kurzum, ich hatte nie Bock auf die ganze Umzugsaktion, aber konnte das leere Becken auch nicht mehr sehen :5_small18:


Also vor 2 Monaten spontan ab zu Kölle, Kies, Nährboden, Pflanzen, Wurzel, eine Filtermatte und Siporax in den Einkaufskorb und ab nach Hause. Filtermatte so zugeschnippelt, dass sie in die erste Kammer passt, Siporax in die zweite und gescaped was das Zeug hält (gut, für einen Wettbewerb wirds ehrlicherweise nicht reichen :D ). dazu kam noch eine gebrauchte Einweg-CO2 Anlage von Ebay Kleinanzeigen (15€!!!). Ich weis auch nicht mehr was mich da geritten hat...

Nun bevölkern 15 Red Bees und ein Trio Albino-Koi-Guppys das Becken. Die Guppys sind zum Glück ganz wild darauf ihren Nachwuchs restlos zu verputzen :6_small28:

Ach ja, die Prime läuft übrigens auf Cool White 100%, 5% Deep Red, 5% Green, 5% UV. Klappt erstaunlich gut.


Ich mag das Becken so wie es ist sehr, aber ich weis schon wieder, warum ich damals ausschließlich auf Meerwasser umgesattelt bin. Irgendwie hat das Süße was, wird aber auch schnell langweilig. Momentan bin ich schon wieder am überlegen, ob ich nicht doch mein ursprüngliches Vorhaben umsetzte... :wacko:
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