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herita

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Samstag, 19. April 2014, 15:00

Besatzplanung 540 L

Hallo zusammen,

man darf ja schon mal träumen. Und damit man hinterher nach der ganzen Wartezeit nicht enttäuscht wird, wollten wir gerne eure Meinungen zu folgendem Besatzwunsch wissen:
(Becken: 540 L; Weiche, LPS und vereinzelt SPS, sollen es werden)

"Must haves"
2 Clownfische (Paar)
2 Weißbandputzergarnelen
1 Mandarin (Leierfisch) (max. ein Päärchen)
2 Maiden Schläfergrundel (Paar)
2 Springer's Demoiselle (Paar)
2 Flammen-Zwergkaiser (Paar)

Zusätzlich (optional)
2 Seenadeln (Paar)
5 Juwelen Fahnenbarsche
2 blaue Zwergkaiserfische

Die Anemonen (2 Stk. Entacmaea quadricolor) für die Clowns sind vorhanden.
Mehr als zwei Weißbandputzergarnelen sollen wohl nicht pro Becken gehen, dürften aber auch mit der Anzahl der Fische zurecht kommen.
Beim Mandarin wäre ein Paar schon toll, aber wenn die sich nicht vertragen, dann nur einen. Meist liest man aber, dass Päärchen-Haltung bei ihnen klappt, nur zwei Männchen jagen sich bis nur noch eins da ist ;)
Die beiden Grundeln dürfen schön den Boden durchsieben ohne ihn in die Korallen zu schmettern.
Die Demoiselle habens ja nicht so gern mit anderen blauen Fischen, daher wären die blauen Zwergkaiserfische nur optional und müsste man unter Beobachtung testen, ob die die zulassen.
Bei dem Flammen-Zwergkaisern sehen wir eigtl. kein Problem.

Zu den optionalen ist gesagt, das dies die Fische sind, die "schön wenn sie da sind" sind und sofern keiner Bedenken hat mit aufgenommen würden.

Da das ja sowieso noch etwas entfernt liegt (Becken muss ja erstmal ordentlich einfahren, Kleinstlebewesen entwickeln etc.), haben wir genügend Zeit uns damit zu beschäftigen. Vor allem auch mit den Zeitpunkten, wann welcher Fisch dazu stoßen würde, ob mit oder ohne Schwimmschule etc.

Was haltet ihr von diesem Besatz für diese Beckengröße? Ich denke, dass das sogar mit den optionalen noch passen würde (weswegen sie ja überhaupt da stehen), aber das dann auch genug wäre.

LG Jenni
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Samstag, 19. April 2014, 16:46

Hi,

Find ich grundsätzlich nicht so schlecht.Die Seenadeln würd ich rauslassen, da sich die mMn nicht gegen Zwerkaiser usw durchsetzen können.Ansonsten würd ich auf eine Zwergkaiserart reduzieren ,dann vielleicht eher den argi(wenn du den überhaupt meinst),da der doch kleiner bleibt und zudem die Korallen eher verschont.

Frohe Ostern,

Max
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herita

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Samstag, 19. April 2014, 17:08

Hi max,

Danke für die Rückmeldung.

Ja, wir meinen den Centropyge argi mit dem blauen Zwergkaiserfisch. Hmm mal drüber nachdenken. Klingt jetzt vielleicht blöd, aber dann fehlt mir ein roter Fisch, wenn ich den Flammen-Zwergkaiser weglasse. Es geht natürlich nicht ausschließlich darum, alle Farben abzudecken, aber so in etwa hatten wir uns das bei der Auswahl zusätzlich gedacht. (wir haben geschaut welche Fische ins Becken und zueinander passen würden und dann eben nach Farben sortiert :whistling: ) Ich denke, dann würden wir eher den Argi weglassen (der ja sowieso evtl. in Kollision mit dem Demoiselle steht).

Freue mich auf weitere Meinungen!

Frohe Ostertage :)
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Flipper

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Samstag, 19. April 2014, 17:45

Ich würde auch eher den argi weglassen als den Flammenkaiser. Es ist durchaus möglich, dass sie die eine oder andere Koralle anknabbern, aber nicht so häufig, dass sie als Korallenschädlinge gelten. Bei mir sind vier Kaiser im Becken und sie schädigen die Korallen nicht. Ich füttere ziemlich reichlich und das hemmt das Korallenbeißen ebenfalls ein. Selbst der Rauchkaiser hat nur am Anfang alle Korallen einmal angeknabbert und danach die Beißerei sein lassen.
Wichtig für alle Zwergkaiser ist auf jeden Fall ein gut strukturiertes Becken mit vielen Höhlen, Überhängen und Spalten, da sie sich überwiegend nahe der Dekoration aufhalten. Der Rauchkaiser nutzt das ganze Becken und ist auch viel im offenen Wasser.

Gruß
Sandy

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Samstag, 19. April 2014, 20:21

Hai jenny,

die Seenadeln, ist ja schon erwähnt gehören meiner Meinung nach genauso wie Seepferde in ein

Artbecken. Da können sie explizit gefüttert werden und haben die zeit das Futter aufzunehmen,

ohne das jemand es ihnen vor der Nase wegschnappt.

Bei den springers demoisellen wäre ich ebenfalls skeptisch ... das können ordentliche Tyrannen

sein.

Die Flammenzwergkaiser sind eine sehr gute Wahl ... und bei den Lippfischen gibt es ja auch noch

aussergewöhnliche Kandidaten. :thumbsup:

Viel Spaß beim Stöbern und bitte die Mandarins gaaaanz zum Schluß, die benötigen eine ausgereifte Becken-

biologie :thumbup:

Gruß Thomas

Flipper

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Samstag, 19. April 2014, 23:19

Wenn Du Mandarins haben willst würde ich wahrscheinlich die Lippfische besser außen vor lassen: von den früher reichlich vorhandenen Kleinkrebsen wie tropische Mysis, Isopoden und Flohkrebse sehe ich jetzt praktisch nichts mehr im Hauptbecken. Die Lippfische sind da sehr gründlich, deshalb solltest Du überlegen, ob die Priorität die Mandarins oder die Lippfische sind. Selbst wenn die Mandarins frostfutterfest sind haben sie keine Schnitte gegen die flinken Lippfische beim Futtersammeln.

Gruß
Sandy

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Sonntag, 20. April 2014, 00:54

Letztendlich ist es natürlich dir überlassen, welchen Zwergkaiser du nimmst.Man hört halt öfter beim loricula als beim argi von Übergriffen auf Blumentiere.Ich persönlich hab sehr gute Erfahrungen mit dem argi (und acanthops)bezüglich Korallenknabbern gemacht.Zudem denk ich, dass es ein wichtiger Punkt ist die Zwergkaiser als Pärchen zu halten.So ist ihnen seltener langweilig und die Korallen profitieren davon..


P.S.:Zur Not gibt's ja auch noch andere rote Fische :EVERYD~313:

Gruß,

Max
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Sonntag, 20. April 2014, 06:57

Die Paarhaltung ist uns schon wichtig, da es dem natürlichen Umfeld näher kommt. Wir wollten ja die Fahnenbarsche als "Schwarmfische", aber evtl. wäre das auch bei den Zwergkaisern sinnvoll (dann vermutlich gar keine Fahnenbarsche). Dazu muss ich noch mehr Erfahrungsberichte lesen. Eine ausreichende Fütterung ist sowieso Voraussetzung für alle Überlegungen. Bei den Lippischen waren wir unsicher, da ich mehrfach gelesen hatte, dass diese eben an allem rumknabbern und gerne mal springen (wir haben keine Platte auf dem Becken und möchten eigtl. auch keine) Wie sind da eure Erfahrungen?
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Sonntag, 20. April 2014, 09:27

Also mir ist noch kein Lippfisch aus dem Becken gesprungen..Sofern du nachts ein Mondlicht hast, legt sich die Sprungfreudigkeit aber mMn bei allen Fischen.
Außerdem glaub ich, dass hier die Zwerglippfische (v.a. paracheilinus und Cirrhilabrus) die Spezialisten sind

Frohe Ostern,


Max
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Sonntag, 20. April 2014, 13:10

Einer meiner Sechsstreifenlippfische lebt zur Zeit im Algenrefugium. Er oder besser gesagt sie hatte es vor einiger Zeit geschafft, über den Ablaufkamm in den Ablaufschacht zu hüpfen. Demnächst wenn ich das Algenrefugium wieder etwas ausdünne, kommt sie wieder nach oben.

Angeknabbert haben meine Lippis aber keine Koralle. Dafür haben sie sämtlichen Kleinkrebsen im Becken den Krieg erklärt. Borstenwürmer habe ich auch schon lange nicht mehr offen gesehen.

Gruß
Sandy

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Sonntag, 20. April 2014, 15:17

Ein Mondlicht werden wir denke ich schon installieren (zumal man ja auch die Nachtaktivität sehen will ^^) bzw. mit der Lampe einstellen. Schon mal gut zu wissen, dass das dazu beitragen kann Sprünge in den Tod zu reduzieren.

Den Mandarin /das Mandarinpäärchen möchten wir eigtl. "unbedingt" haben, da wir diese Fische sehr schön finden und diese ja auch eher am Boden sind. So hat man dann überall Bewegung.

Hat eigtl. jemand hier Erfahrungen mit den Fahnenbarschen? Auch in Kombination mit den Zwergkaisern?

Schönen Ostersonntag - mein Bauch ist absolut voll vom Osterbrunch!
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Sonntag, 20. April 2014, 15:26

Fahnenbarsche und Zwergkaiser sollten sich vertragen, auch wenn die Kaiser die Fahnenbarsche ab und zu knuffen werden.

Ich würde empfehlen, Fahnenbarsche zu nehmen, die nachweislich auch Flockenfutter fressen, dann kann ein Futterautomat die Tiere tagsüber versorgen. Bei mir passten sie leider nicht mehr ins Becken rein, ich habe bereits reichlich Fische.

Ehsan hatte mir den Tipp gegeben zuerst zu warten, bis einige verästelte SPS genügend gewachsen sind, um den Barschen Schutz zu geben als Rückzugsversteck.

Gruß
Sandy

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Sonntag, 20. April 2014, 15:45

Das klingt doch schon mal super! :)

Wir müssten dann mal schaun; eigtl. sollte das Becken ja groß genug sein, da wir ja auch nicht so viele Steine für den Aufbau verwenden wollen, sondern recht luftig mit vielen Säulen / Höhlen und Spalten und genügend Schwimmraum arbeiten möchten. Wobei eigtl. ja keiner der Fische wirklichen freien Schwimmraum bevorzugt. Einzig die Clowns wedeln ja ein wenig um Ihre Anemone (sofern sie sie haben wollen und diese gut platziert ist) herum. Zu voll soll es aber natürlich auch nicht werden. Da sie nach und nach eingesetzt werden würden, hat man es ja gut im Blick, ob das Becken noch Kapazitäten für weitere Fische hat. Zumal ja auch Korallen gepflegt werden sollen.

Bilder vom Aufbau landen selbstverständlich direkt in unserem thread, sobald wir das Lebendgestein von Sasche erhalten haben :) Da ist auch zumindest 1 schöne Säule schon bei, den Rest müssen wir uns selbst ermörteln :)

Die Grundeln können wir denke ich relativ früh (also nach Abschluss der Einfahrphase und Putztrupp) einsetzen. Beim Rest sind die Voraussetzungen sowieso noch mit Zeit verbunden (Clowns kommen erst, wenn sich die Anemonen etabliert haben, Mandarin/e erst nachdem die Kleinstlebewesen sich stark vermehrt haben etc.).

Wie besetzt ihr Fische eigtl. nach? Macht ihr das mit Schwimmschulen? Dieses Prinzip finde ich zumindest theoretisch echt gut, sofern diese groß genug sind. So kann man die Fische aneinander gewöhnen und hat trotzdem jederzeit die Möglichkeit einzugreifen und separat zu füttern.
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Sonntag, 20. April 2014, 16:17

Tja,

die Reihenfolge des Einsetzens ist normalerweise, dass die aggressiven Fische zuletzt eingesetzt werden, damit die zurückhaltenden einen Heimvorteil haben und nicht direkt niedergemacht werden von den Aggros. Auch empfindliche Fische sollten besser später eingesetzt werden. Die Anemonenfische sollten natürlich vor dem Einsetzen eine etablierte Anemone als bezugsfertiges Fertighaus serviert bekommen, aber die Anemone sollte wirklich erst in ein etabliertes Becken kommen mit mindestens sechs Monaten Standzeit.

Von daher ist es zwar einfach gesagt, wie die Reihenfolge sein sollte, aber durchhalten wirst Du es bestimmt nicht, den die meisten der von Dir gewünschten Fische brauchen ein etabliertes Becken. Möchtest Du wirklich Monate darauf warten, bis die ersten Fische einziehen? Die Kaiser sind meist pflegeleicht, aber auch bekannt dafür, dass sie gerne den Beckenboss spielen, wenn keine größeren Fische sie in Schach halten. Außerdem sind sie relativ robust, deshalb kommen sie oft früh ins Becken und machen dann den Nachzüglern als etablierte Beckenherren das Leben in den ersten Wochen zur Hölle.

Die Grundeln können jedenfalls schon relativ früh rein.

Eines kann ich Dir auf jeden Fall raten: die Fische nicht einzeln einzusetzen, sondern IMMER sofort als Paar, dann treten sie als Kleingruppe erheblich stärker gegen den vorhandenen Besatz auf als es Einzelfische tun würden.

Gruß
Sandy

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Sonntag, 20. April 2014, 17:05

Danke für die Tipps! :)

Natürlich hätte man am liebsten Wasser im Becken und zack Fische rein und alles jubeltrubel Heiterkeit - aber wenn ich bisher eins gelernt habe in der MeWa-AQ, dann, dass ich mich in Geduld üben muss ^^ (so schwer es mir fällt)

"Theoretisch" braucht jeder Fisch ein etabliertes Becken, weil je weniger Schwankungen etc. sind, desto weniger Stress bedeutet das für die Tiere. Je nach Fisch verkraften sie es eben unterschiedlich gut. Mir bringt es ja nichts, wenn ich dann tolle Fische bekomme, sie einsetze und nach ein paar Tagen sind sie krank (oder schlimmeres...), weil Sie mit den Schwankungen und dem Stress nicht klarkommen oder eben verhungern, weil nicht genügend Kleingetier vorhanden ist. Das möchte ja niemand von uns.

Zum Ablauf unseres Beckenumzugs werde ich in einem neuen Thread separat noch was dazu schreiben.

Die Grundeln würden wir auch, wie geschrieben, relativ früh einsetzen, wenn das Gröbste vorbei ist. Ab wann wir dann wirklich mit dem anderen Fischbesatz anfangen wird unser Becken uns schon zeigen. Wenn die Schwankungen nach einem halben Jahr immer noch drastisch wären und sich an Kleingetier nichts blicken lässt müssen wir eben erst diesen Missstand beheben.

Am liebsten wäre mir sowieso immer min. ein Paar aufgrund der Möglichkeit der Zucht ;) Wär doch klasse, wenn man bald "eigene" Nachzucht (der Fische :P) großziehen kann und somit den Bestand (wenn natürlich nur in minikleinem Maße) "sichern" kann.
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Sonntag, 20. April 2014, 17:09

Zwergkaiser würd ich, wie gesagt, nur noch am Schluss reintun.Meine acanthops sind die Hölle.

MfG,

Max
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Sonntag, 20. April 2014, 17:18

Die Zucht würde ich erst einmal außen vor lassen. Versuche erst mal, Dein normales Becken ein oder zwei Jahre ohne Probleme laufen zu lassen. Meerwasserfische sind meist schwierig bis unmöglich nachzuziehen. Der Aufwand an Zeit und Mitteln ist enorm und lohnt sich für den Privatmann nicht, wenn man ideelle Gründe nicht rechnet. Zwergkaiser und Kaiser sind schon nachgezüchtet worden, aber sehr selten von Privatpersonen. Meist waren das Zoos und Forschungsanstalten, die entsprechendes Personal haben mit dem Budget, um mehrmals am Tag zu füttern und zu pflegen. Auch die Futtermittel müssen meist erst erforscht und dann selbst herangezüchtet werden, da sie nicht im Geschäft erhältlich sind.

Bezüglich des Einsetzens der Fische: ich habe am meisten Erfolg damit gehabt, wenn die vorhandenen Fische erst mal reichlich abgefüttert werden, bis sie pappensatt sind und dann die neuen eingesetzt werden. Behäbige satte Fische sind am wenigsten aggressiv. Sei aber darauf gefasst, dass trotz der besten Vorbereitungen manchmal einige Fische gnadenlos gepiesackt werden, teilweise für Wochen. Ich habe das mit dem Prachtregenbogenlippfisch miterlebt: er wurde zwei Wochen lang dermaßen von dem viel kleineren Sechsstreifenlippfisch angegangen, dass mir nur noch die Kinnlade nach unten fiel. Aufhalten durfte er sich nur in einer ganz kleinen Region des Beckens, und der Sechsstreifenlippi hat da argwöhnlich drauf geachtet, dass er sich ja nicht aus dieser winzigen Ecke über der Pumpe wegrührt. Es hat einen vollen Monat gedauert, bis der unbehelligt normal durch das Becken streifen durfte.

Gruß
Sandy

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Montag, 21. April 2014, 00:55

Ggf rät es sich zudem an neue Fische nachts einzusetzen.Damit hatte ich jedenfalls bis jetzt gute Erfahrungen, z.b.hab ich nen Palettendoktor mal zu 3 alteinesessenen Docs dazugesetzt.Durch Stau hatte sich die Ankunft zu Hause stark verzögert und ich war gezwungen ihn nachts einzusetzen und siehe da, am nächsten Morgen:Der Neue wurde überhaupt nicht beachtet, fast so als gehörte er schon immer dazu.Soll natürlich nicht heißen, dass das immer funktioniert;)

MfG,

Max
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