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Samstag, 3. September 2016, 14:15

Ocellaris Zucht "Die Zweite"

Hallo allerseits,
wie bereits in meinem ersten Thread Ocellaris-Zucht mit Brachionus und Easy Reefs Produkten angedeutet geht es hier jetzt weiter...
Meine Clowns waren verlässlich fleißig und haben gestern ein neues Gelege produziert. Losgelöst vom ersten Thread wird es mir hier wieder darum gehen einige Sachen zu testen. Dabei soll mehr und mehr das "Quick 'n' Dirty" in den Vorgergrund wandern, also die Fragestellung, wie ich den Aufwand nach Möglichkeit minimiere. Hierzu habe ich schon einige Ideen, jedoch steht das entgültige Setting noch nicht fest und ich nehme gerne auch Anregungen entgegen. Ich bin gerade dabei wieder so einiges was ich diesmal benutzen werde zusammenzustellen und dann geht es wieder los. In einer Woche muss ich schließlich alles parat haben...
Bis dahin... :EVERYD~16:
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Viele Grüße
Mario
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2

Sonntag, 4. September 2016, 17:01

Im der Vorbereitungsphase vielleicht noch einige Hinweise zu meinem geplanten Setting. Wie erwähnt wollte ich ja viele Dinge so aufwandslos wie möglich halten und gleichzeitig so feststehende Parameter wie möglich nutzen. Hierbei steht für mich die Nutzung von kleinem Plankton (also Brachionus ggf. mit Copepoden) als Erstfutter für die Larven fest. Auch das easyrich von easyreefs ist zur Anreicherung gesetzt, da es mir gute Dienste geleistet hat und mir jetzt kein vom Inhalt oder von der Anwendung ähnliches Produkt vorschwebt.
Bei der Produktion von Zooplankton schwebt mir jedoch ein kleiner Test vor. Ich denke, dass man höchstens fünf bis sechs Tage kleines Zooplankton verfüttern muss und dann die Larven mit normalen Artemia-Nauplien zu füttern sind.
Somit ist die Menge des benötigten Zooplankton eigentlich auch schon von vornherein klar: Bei mir schätze ich sie auf maximal sechs Liter halbwegs dichtes Plankton. Letztes Mal habe ich ja zur Kultur der Brachionen das easyroti von easy reefs verwendet. Hiermit war ich auch sehr zufrieden und würde es jederzeit wieder empfehlen oder verwenden. Hierbei ging es jedoch stets darum eine Produktionskultur zu betreiben, um eine stetige Planktonentnahme sicherzustellen. Es war also durchaus mit täglichem Einsatz verbunden. Mit der Prämisse lediglich 6 Liter Brachionen zu brauchen (und nur ein kleines Backup für den Kühlschrank haben zu wollen) möchte ich schauen, ob hier der Aufwand verkleinert werden kann. Wie gesagt, mit den gegebenen Prämissen (nur ein Durchgang, keine Dauerkultur, etc.). Den Aufwand zu verkleinern bedeutet dann sicherlich nicht, wieder selber Phytoplankton zu vermehren. Aber der Bedarf an Phytoplankton erscheint mir für eine Menge von sechs Litern Zooplankton doch auch übersichtlich zu sein. Meines Erachtens sollten hier ggf. schon drei Liter dichtes Phyto reichen. Dieses kann man ja i.d.R. echt zu einem moderaten Preis über bekannte Quellen beziehen. Daher stelle ich mir gerade vor an fünf oder sechs folgenden Tagen jeweils 200 ml Brachionus-Kultur mit 300 ml frischem Wasser und 500 ml Phytoplankton zu versetzen. Jede Kultur sollte dann (je nach Dichte) ca. vier bis fünf Tage brauchen, um das Phyto aufgefressen und sich zu einer ordentlichen Dichte gesteigert zu haben. Das Ansetzen sollte also relativ schnell von statten gehen und der tägliche Aufwand sollte noch niedriger liegen als bei dem Betrieb einer Produktions- und einer Erhaltungskultur. Denn man hat ja somit nach einer gewissen Zeit genau die Menge, die man haben wollte. Also kein Abzapfen, auffüllen, etc.. Ist sicherlich auch „Geschmackssache“, was einem besser gefällt. Dennoch ist dies gerade mal ein Ansatz, welcher mir durch den Kopf geht und der es Wert sein kann getestet zu werden.
Dies erstmal hierzu...zu den weiteren Prämissen sammle ich gerade noch so einiges zusammen, bis mein endgültiges Setting steht.

Da ich bisher keinerlei Feedback habe, kann ich gerade so gar nicht einschätzen wie interessant der neue Durchgang hier überhaupt für das Forum ist.
Daher bitte ich an dieser Stelle um einige kurze Rückmeldungen, ob und wenn ja, was genau von Interesse ist. Ich habe das letzte Mal feststellen dürfen, dass die Dokumentation des Ganzen einen ähnlichen Aufwand hatte wie die Arbeit an sich. Von daher möchte ich mich ob des Aufwandes ungern „verrennen“. :MALL_~12:
Danke!
Viele Grüße
Mario
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3

Sonntag, 4. September 2016, 17:13

Hallo Mario,
ich finde Zuchtberichte immer interessant.
In Ermangelung von eigener Erfahrung kann ich jedoch nichts dazu beitragen, bin also nur Leser. :S
lg
Beate

Wassermaus

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4

Sonntag, 4. September 2016, 18:13

Hallo Mario,
da ich schon seit längerer Zeit krank geschrieben bin, habe ich den Luxus Zeit zu haben und daher verfolge ich alles was meine Erfahrungen ergänzt. Meine Clowns balzen zwar wie wild, aber herausgekommen ist bisher nichts. Sie sind allerdings auch gerade mal ein Jahr alt. Die Brachionus, die ich besitze, habe ich mehr oder minder aus Spaß am Laufen nur um einfach die Routine zu haben, dass wenn die Zeit kommt auch zuverlässig für Nachschub sorgen zu können. Artemia-Nauplien bis hin zu ausgewachsenen Tieren habe ich schon hinter mir. Tiggerpods laufen ohne viel Aufwand nebenher, die schweben mir noch als Ergänzung zu den Nauplien und Artemia vor. Ich habe im laufe der Zeit zwei Phytoplanktonsorten für mich entdeckt, die relativ einfach und stabil zu halten sind Synechococcus sp. wobei sich bei mir beim Mikroskopieren herausstellte, das es sich ehr um Oscillatoria sp. handelt, aber ähnlich einfach in der Zucht ist und das Phoenix (rotes Phyto). Beiden haben einen hohen Nährwertgehalt und müssen realtiv stark belüftet werden, so dass sich keine Fäden bilden. Auffällig ist, dass beide eine Art Cyanoaktierin sind. Im Moment verputzen meine Brachionus (je Liter) täglich 30ml dieses Phytoplankton. Ich hoffe mal, dass du in den nächsten Tagen meine Feststellungen bestätigen kannst und bin gespannt wie es sich bei dir entwickelt. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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5

Mittwoch, 7. September 2016, 11:19

Nun zu meinen weiteren Überlegungen und zum Setting...

Wie auf dem Foto zu sehen, sieht das Gelege bestens aus. Sollte also alles nach Plan laufen, so gibt es Sa./So./Mo. neue Larven. Hier hoffe ich, dass die Larvenfalle genauso gut funktioniert wie beim letzten Male. Ich habe zwar immer noch den Plan meiner idealen Larvenfalle im Kopf, hatte bisher aber nie die Zeit und Muße das auch wirklich umzusetzen.
Was habe ich mir noch überlegt?
Zuerst einmal einen ganz großen Dank an Carmen! Danke!
Sie hat mir ein Portfolio von Phyto- und Zooplankton zur Verfügung gestellt, so dass sich hier neue Möglichkeiten ergeben. Dadurch muss jedoch auch das Equipment aufgestockt werden und ich weiß gar nicht womit ich anfangen soll. Naja, sagen wir mal „Luxus-Problem“...
Zum Setting: An der beschriebenen Verwendung von Nannochloropsis als Phytoplankton für die Zooplankton-Zucht, möchte ich eigentlich nicht rütteln. Jedoch habe ich hier parallel vor einige zusätzliche Erkenntnisse zu generieren. Hierbei werde ich der Nannochloropsis einige Tropfen des easyart beigeben. Damit sollte angestrebt werden, dass eine ähnliche Nahrungsgrundlage für die Brachionen geschaffen wird, wie bei dem Produkt „easyroti“ (80% Nannochloropsis/20% Tetraselmis) und durch das Tetraselmis die Fertilität angeregt wird. Mal sehen, ob das zu einer „beschleunigten Population“ führt. Des Weiteren werde ich auch das von Carmen mir zur Verfügung gestellt Phyto nutzen und da mal schauen, wie "die Post abgeht". Da mein Platz und meine Behältnisse beschränkt sind, wird das sicherlich nicht alles zu 100% zeitgleich gehen, sodass ihr hier oftmals mit meiner subjektiven Einschätzung leben müsst.

Da mein 12L-Becken ja gerade in meinem Artemia-Projekt gebunden ist, muss hier auch eine andere Lösung her. Hier geht es mir vor allem auch um eine wesentliche Erleichterung im Bezug auf den Wasserwechsel und den Salinitätsausgleich. Ich fand, dass hat doch wesentlich mehr Zeit in Anspruch genommen, als ich zuerst erwartet hätte. Heute erwarte ich eine Lieferung von meinem guten DHL-Mann und dann wird heute Abend entschieden, ob mit einem Hang-On gearbeitet wird oder eine andere Lösung vorgezogen wird.

Bis später...
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Mario
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Wassermaus (07.09.2016)

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Mittwoch, 7. September 2016, 13:06

Der DHL-Mann meines Vertrauens (muss ich hier mal sagen: immer freundlich, stellt das Paket dahin, wohin ich es haben möchte, geht damit anständig um und wenn keiner da ist, sorgt er dafür das möglichst jemand anderes es hier annimmt.) war heute pünktlich da und ich habe eine Breeding Box erhalten. Da ich heute kränkelnd :ill: zu Hause sitze, bekommt ihr also jetzt sehr "zeitnah" meine weiteren Gedanken ab... :pillepalle:
Zu meinen Überlegungen:
Bisher habe ich die Larven in ein 12 Liter Aquarium überführt, welches aber, um eine gute Futterdichte herzustellen und da der Raum mir eh nicht eng erschien, höchstens zur Hälfte befüllt wurde. Ein großes Becken ist sicherlich unter der Prämisse Wasserwerte und Stabilität gut, jedoch hatte ich damit auch Aufwand. Der Wasserwechsel (täglich ca. 3 L) und die Verdunstung waren schon mit Arbeit verbunden. Da ich eh das Gefühl habe, dass die Larven hier eigentlich mit weniger Raum auskommen und in dem „großen“ Becken eher „verloren“ rummschwammen, habe ich mir über eine andere Lösung Gedanken gemacht. Angefangen damit das Larvenbecken zu filtern, um auch die nicht gefressenen oder nicht mehr nahreichen Brachionen herauszubekommen, über Bypass bis hin zum Einsatz im Aquarium selbst. Dabei bin ich auch immer wieder über die Breeding Box gestolpert, welche mit einem Volumen von 2 Litern platzmäßig für mich erst mal ausreichend erscheint, einen ständigen Wasseraustausch ermöglicht und unter dem Gesichtspunkt „Quick’n’Dirty“ bzw. Aufwand ideal erscheint. Von daher werde ich es hier wohl auf einen Versuch ankommen lassen, ob eine „Erstversorgung“ der Larven hiermit praktikabel und zweckmäßig ist.
Da ja auf der Verpackung die ganzen Clowns schon in der Breeding Box schwimmen, spricht wohl nix dagegen... :EV6CC5~125:
Jetzt muss ich mir noch über ein paar Dinge Gedanken machen, wie z.B. Überlauf sichern, wie lange betreiben, etc...

Fragen oder Anregungen?
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Mario
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7

Mittwoch, 7. September 2016, 13:14

Hallo Mario,
ich habe damals das Einsteckgitter am Ende der Box mittels Siebgewebe aus einem Artemiasieb gesichert. Ein Sieb hatte ich doppelt und habe einfach dieses mittels scharfen Messer vom Rahmen getrennt, dünn um das Gitter gewickelt, so dass man es noch einstecken konnte. Allerdings würde ich empfehlen es 2x am Tag zu reinigen und kein zu dichtes Gewebe zu nehmen, da sonst der Ablauf verstopft.
Alternativ kann man hier im Shop auch Siebgewebe kaufen.
https://www.meerwassershop.de/siebgewebe/nylongaze/
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Viele Grüße

Carmen
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8

Mittwoch, 7. September 2016, 13:37

Hallo Carmen,
genau in die Richtung gehen meine Überlegungen auch. Leider habe ich nix mehr hier bzw. nix doppelt. Auch überlege ich evtl. das Ganze ruhig mit Kaffeefilter (wobei ich denke, dass hier der osmotische Druck zu klein ist) zu lösen bzw. das Ganze im Abteil selber durch einen Filter in der Abtrennung zu lösen. Soweit ich mir die Konstruktion angesehen habe, scheint es ja so zu sein, dass selbst wenn der Filter verstopft ein Überlaufen der Breeding Box nicht möglich ist bzw. das Wasser in das Aquarium zurückläuft (da hat mal jemand mitgedacht...).

Der Shop ist mir ja mittlerweile bekannt. Ist halt immer nur "doof" Versand und ggf. Mindermengenzuschlag zu zahlen, und das, weil man nur einen "Pfennigartikel" braucht.
Nun ja, wir werden sehen, was mir da noch einfällt...
Viele Grüße
Mario
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9

Samstag, 10. September 2016, 11:37

So, wie geht es weiter....
Das Gelege sieht gut aus, vielleicht schlüpfen die Larven schon heute. Morgen oder Übermorgen wäre mir jedoch weitaus lieber, da ich gerade ein Futter-Problemchen sehe.
Vorgestern sind mir u.a. mehrere Brachionus-Kulturen gekippt. Sehr ärgerlich! Scheinbar ist es bei mir im Arbeitszimmer zu warm geworden. Dies war ja noch nie das Problem und so habe ich mir hierzu keinerlei Gedanken gemacht. Außerdem steht stets die Tür auf und so ist mir nie aufgefallen wie warm es werden kann, wenn dies nicht der Fall ist und die Sonne den ganzen Tag auf das Fenster knallt. Naja, ich habe noch knapp 2 Liter Brachionen und hoffe, dass ich diese noch dementsprechend vermehrt bekomme und es reichen wird. Dazu kann ich direkt nochmal anmerken, dass die Vermehrung nur mit Nannochloropsis nicht so schnell voranschreitet, wie ich das mit dem easyroti feststellen konnte.
Heute werde ich also mal Tetraselmis (easyart) hinzugeben, um zu schauen, ob das den „Turbo zündet“. Außerdem werde ich morgen noch eine Kultur teilen und dort dann Phyto einsetzen, welches mir die gute Carmen zur Verfügung gestellt hat. Hier bin ich auch gespannt, wie es hiermit klappt.
Die Breeding Box habe ich noch nicht in Betrieb genommen, dass wird wohl heute Abend erfolgen. Ich habe jetzt erst mal den Ausgang einfach mit einem Blättchen Kaffeefilter verschlossen. Möglicherweise reicht das schon aus. Sollte es hiermit nicht funktionieren, werde ich wohl erst mal sehr provisorisch ein Artemia-Sieb davor klemmen.
So viel hierzu...
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Dienstag, 4. Oktober 2016, 10:35

Hallo Leute,

lange habt ihr nichts von mir gehört...Entschuldigung! Ich war kranksheitsmäßig :winter: total außer Gefecht gesetzt und so konnte und wollte ich hier nicht meine Erfolge und Misserfolge kundtun.

Aber gut...was ist zwischenzeitlich passiert?

Meine zerbrochenen Brachionus-Kulturen...
Hier habe ich meine verbliebenen zwei Liter in mehreren Kulturen neu angesetzt und zur Nannochloropsis minimal Tetraselmis (easyart) hinzu gegeben. Wie erwähnt habe ich mir hierdurch erhofft die Vermehrung zu beschleunigen, da Tetraselmis die Fertilität anregen soll. Was soll ich sagen, hat geklappt! Die Kulturen vermehren sich aus meinem subjektiven Empfinden heraus deutlich schneller.
Hier also meine Erkenntnis aus der Brachionuskultur: Die Ergebnisse mit Vor- und Nachteilen zum easyroti von easyreefs habe ich ja schonmal zusammengetragen. Das mit der lebenden Nannochloropsis und dem „toten“ Tetraselmis gefällt mir aber sehr gut. Sehr sauberes Gefäß auf Grund der lebenden Nannochloropsis und eine tolle Populationsgeschwindigkeit durch die Beigabe von Tetraselmis.

Die Breedingbox...
...hatte ich mittlerweile eingesetzt und „probelaufen“ lassen. Das mit dem Kaffeefilter ist nicht wirklich eine gute Lösung, da hier zu wenig durchläuft und somit das Wasser sich seinen Weg über den Ablauf sucht. Dies war für mich jedoch erstmal zu vernachlässigen. Insgesamt muss ich eingestehen, dass mir die Breeding Box sehr gut gefällt! Keine Heizung, kein Wasserwechsel! Passt!

Die Larven...
... waren mittlerweile auch soweit und ich habe –wieder- meine improvisierte Larvenfalle eingesetzt.

Heute Nachmittag geht es weiter...
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Mario
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11

Dienstag, 4. Oktober 2016, 18:33

So, wie angekündigt geht es weiter...

Die Larven konnte ich mittels meiner Larvenfalle wieder recht gut entnehmen. Es waren doch Einige. Hier muss man sich echt überlegen, ob es überhaupt Sinn macht so viele Larven zu überführen. Zum einen ist das natürlich gut, da sich hierdurch der Aufwand relativiert. Zum anderen ist natürlich die Frage, wohin mit den vielen Fischis? Ich verstehe in diesem Zusammenhang gar nicht, warum hier noch Tiere der Natur entnommen werden...(wäre evtl. mal ein eigenes Thema wert?!)
Im Anschluss konnte ich die Larven dann direkt in die Breeding Box „kippen“. Ein nochmaliges Abtrennen eines Abteils in der Breeding Box funktioniert hier allerdings kaum. Da bleibt einfach zu wenig Platz in der Box selber, um die Larvenfalle vorsichtig zu leeren oder das Sieb mit den Brachionen auszuspülen.
In den nächsten zwei Tagen lief alles ganz gut. Zwei mal am Tag gab’ es Brachionen und es gab’ so gut wie keine Verluste bei den Larven, vier oder fünf erwähnen wir hier mal nicht.
Bzgl. des Auslaufs gibt es jedoch bei der Breeding Box im Zusammenhang mit dieser Nutzung Verbesserungspotential: Der Kaffeefilter verstopft einfach zu schnell bzw. lässt eh nicht genug Wasser durch, das Wasser läuft somit über den Kamm und es gibt immer wieder die eine oder andere Larve, die sich auch noch in die verbleibenden Ritzen drückt. Hier macht es sicherlich Sinn etwas weiträumiger um den Ablauf ein grobmaschiges Sieb zu ziehen. Mal sehen, wie das gehen kann.
Am vierten Tag war es jedoch Schluss mit dem Versuch: Alle Larven, außer zwei, waren tot. ;( Warum?
Da ich zu dem Zeitpunkt schon echt kränkelte und ich nicht mehr der Konzentrierteste war, denke ich, dass die Schuld bei mir lag’. Ich habe am Abend zuvor noch Brachionen verfüttert ohne genau hinzusehen. Am nächsten Morgen habe ich aus der selben Kultur nochmal verfüttern wollen, musste aber feststellen, dass da gar keine lebenden Brachionen mehr enthalten waren (keine Ahnung warum). Ich vermute also, dass es an der Fütterung lag.
Na ja, so kann es gehen, blöd... ;(

Nun, nicht entmutigen lassen und auf in die nächste Runde. Diese muss jedoch jetzt erst nochmal ein wenig warten, da ich gegen Ende Oktober noch einen Monat im Ausland bin. Danach starten wir wieder durch!

Bis dahin hoffe ich natürlich auf Euer Feedback...
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12

Dienstag, 4. Oktober 2016, 22:49

Hallo Mario,
schau doch mal hier. da sollte sich was passendes finden lassen:
https://www.meerwassershop.de/siebgewebe/nylongaze/?p=1

:EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 13:55

Hi Mario
Sehr interessanter Bericht, wenngleich ich als Neuling bei vielem nur Bahnhof verstehe.
Das mit den toten Larven ist natürlich schade, aber beim nächstenmal wirds schon klappen. D.h: nur einen Tag ohne lebendes Futter, und die Larven sterben ?
Wenn ich mal fertig bin mit meinem neuen Becken, werde ich auch versuchen 2 Ocellaris aus Nachzuchten zu bekommen. Leider bist du zu weit entfernt, sonst würde ich dir gerne 2 deiner nächsten Zucht abnehmen. Aber eigentlich sollte man besser 2 Exemplare von verschiedenen "Herstellern" nehmen, wegen Inzuchtgefahr ? Sie sollen ja mal ein Pärchen werden.
Gruß
Tom

R0cc0Naut

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14

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 16:11

Von wo kommst du denn?
Gruß,

Sebastian

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Mittwoch, 5. Oktober 2016, 16:18

Von wo kommst du denn?
Regensburg
Gruß
Tom

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 15:14

Hallo Tom,

zu dem Bericht gibt es auch einen ersten Teil, falls es Dich interessiert:
Ocellaris-Zucht mit Brachionus und Easy Reefs Produkten
Da ist vieles auch ausführlicher beschrieben.
Viele Grüße
Mario
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Sonntag, 9. Oktober 2016, 16:11

Hallo.

Ich habe mir nicht alles durchgelesen, mir fiel nur was auf. Für die Marina Breedingboxen gibts ein passendes Netz.
Ich hatte das vorher auch immer mit Filterwatte versucht, die sich sehr schnell zusetzte.

Gibts u.a. hier: http://www.garnelen-tom.de/zwerggarnelen…gbox-Schutznetz

VG
Silvio

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Sonntag, 9. Oktober 2016, 16:53

Danke für den Link, kannte ich gar nicht, habs mal bestellt auch den Sprudelstein. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Sonntag, 9. Oktober 2016, 17:24

Zitat

Danke für den Link, kannte ich gar nicht, habs mal bestellt auch den Sprudelstein. :EVERYD~16:


Gerne doch. Ich hab es damals auch nur zufällig erfahren.

Da bei mir letzte Nacht das Becken voller Larven von Lysmata amboinensis war und eine HangOn Breeding Box laut diesem Thread keine doofe Idee ist, komm ich auch schon ins Überlegen, ob ich es mal versuche. Ich hab nur kein Zooplankton (also nicht direkt als Futter), hmm.

VG
Silvio

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Dienstag, 22. November 2016, 05:40

Hallo allerseits,

wollte mich nur kurz wieder "pflichtgemäß" aus dem Ausland zurückmelden. Es hat mich heute früh aus dem Bett geworfen, da ich die Zeitumstellung noch nicht ganz im Griff habe... :wacko:
Daher schon mal die Drohung: Es wird hier wohl bald weitergehen. Ich konnte nach meiner Ankunft sofort ein Gelege entdecken, doch dieses ist schon so weit, dass ich in der Kürze der Zeit niemals ordentlich die Futterversorgung der Larven regeln kann. Also wird es wohl erst mit dem nächsten Gelege was. Außerdem sieht mein Becken nach einem Monat Abwesenheit wie Sau, da muss erstmal "ordentlich gewischt" werden.
In der Zwischenzeit kann man sich ja wieder mal Überlegungen zum Equipment machen, obwohl ich denke, dass der Aufbau vom letzen Mal wiederholt wird. Anregungen?
Danke!
Viele Grüße
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