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EquinoX

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Freitag, 14. September 2018, 22:24

Fragen zu frisch gekaufter Tridacna Muschel

Hi Zusammen,

ich habe mir heute eine Tridacna Crocea gekauft und wollte diesbezüglich einmal einige Fragen an die erfahrenen Muschelhalter unter euch richten.

1) Beim Einsetzen der Muschel ist mir aufgefallen, dass sie sich nur sehr kurz vollständig schließt, selbst wenn man sie ein wenig ärgert. Sie bleibt in der Regel 1 cm offen und öffnet sich auch danach sehr schnell wieder. Ist das Normal? Auch Nachts schließt sie sich scheinbar nicht / bzw. bleibt 1 cm offen.

2) Bei der Recherche nach obiger Frage bin ich auch ein weiteres Problem gestoßen - Das "Maul" der Muschel steht relativ weit offen. Das hat es allerdings bereits beim Händler, ich habe mir zu diesem Zeitpunkt aber noch nichts dabei gedacht. Ist das ein Grund zur Sorge bzw. besteht Handlungsbedarf?

Siehe z.B. hier (ganz frisch nach dem Einsetzen):



3) Die Muschel wurde in einem Muschelhalter verkauft, an dem sie sich z.T. schon befestigt hatte. Allerdings sitzt sie nicht richtig fest in dem Sockel, sondern "schlackerte" noch etwas. Ist das normal, oder sitzen die Tiere normalerweise bombenfest?

Ansonsten reagiert sie aber sehr zügig auf Abschattung durch einziehen der Mantellappen und macht eigentlich einen fidelen EIndruck für ein frisch eingesetztes Tier. Nur die oben genannten Dinge verunsichern mich jetzt etwas ....

Danke für eure Tips!

Viele Grüße
Manuel

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-Saithron-

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Freitag, 14. September 2018, 22:29

1. ja. Muscheln schließen nur komplett wenn sie müssen. Auch nachts ist meine ebenso leicht offen.
2. da wurde viel gerätselt. Soweit ich weiß steuert sie damit wieviel Wasser Sie einsaugt. Ist ja auch ein filtrierer. Muss also nicht sxhlecht sein. Will ich aber nichts sicheres zu sagen. Meine öffnet ihr Maul auch oft und weit. Allerdings eigentlich nie so weit.
3. Micheln halten sich schon sehr fest. Beweglich sind sie eigentlich trotzdem immer leicht. Aber darum kümmert sie sich selber. Je fester desto zufriedener ist sie an ihrer Stelle. So meine Erfahrung.

Gute Reaktion auf Licht bzw. abschatten ist ein gutes Zeichen. Wenn das langsamer wird oder sie den Halter los lässt wird es schwierig.
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EquinoX (14.09.2018)

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Freitag, 14. September 2018, 23:13

N'Abend Manuel,

so, wie Du das beschreibst, könnte die Muschel einen Knacks haben. Von meinen vier Tridacnas zeigten zwei ein ähnliches Verhalten. Beide sind nach einem bzw. einem 3/4 Jahr eingegangen.
Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Rückförder Tunze 1073.050 mit 15 Minuten Futterstop-Automatik.
Schego TRD.
Bubble Magus C 3.5.
Kohle 1 Woche/Monat
PO4 Adsorber (Fe) 3 Wochen/Monat.
150 ml Zeolith Dauereinsatz.
KH und Ca 'Balling light'.
Jod 3 X 0,2 ml/Woche. AUSGESETZT
Vanadium 3 X 0,15 ml/W. AUSGESETZT
Salz TM-pro; Lf 51,5 mS.
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Samstag, 15. September 2018, 01:35

Hallo,
kann schlecht sein, muß aber nicht.
Ich habe glaub ich drei oder vier Trdacnas bisher über viele Jahre immer wieder versucht zu halten.
Mal ging es nur wenige Wochen gut, mal mehr als ein Jahr.
Mein Fazit: auf lange Sicht wirklich schwer zu halten.
Lichtreaktion aber, wie Du ja selbst schon feststellst, sehr wichtig. Auch zu erkennen, in welche Richtung zur Strömung die sich selbst dreht, eventuell selbst dann Nachhelfen. Zuviel Licht eher unwahrscheinlich. Fütterung weiß ich selbst noch nicht so genau, scheint aber nicht ganz unwichtig zu sein im "Schwächelfall".
Wenn die mit ihren Byssusdrüsen festmacht schonmal gut.
Öffnungsgrad wie bei Dir eher negativ, leider. Muß aber nicht schiefgehen (Hoffnung).
Das wichtigste ist (leider) den Zeitpunkt des Verendens nicht zu verpassen.
Ich hatte bis vor ein paar Tagen selbst nochmal eine große Trdacna maxima (14cm). Diesmal aber nur Wochen insgesamt.
Scheint transportempfindlich zu sein, generell.
Die öffnete bei sonst wirklich nicht schlechten Wasserwerten aber von Anfang an nicht richtig. Lichtreaktion auch von Anfang an träge. Da stehst Du schon besser da.
Hielt sich so über mehrere Wochen, bis schließlich keine Lichtreaktion mehr. Als ich die dann ein paar Tage (weil ich verreist war) die später aus dem Wasser hob kam mir schon ein "netter" Geruch entgegen...war verendet. Phosphat auch gleich (bei 650l Brutto) 0,2 mg (hab ich aber im Griff).
Muschelschalen als Deko und das wars dann.
Die Croceas sollen sogar noch empfindlicher sein.
Wie gesagt: kann, muß aber nicht so sein.
Von dem einzustufenden Schwieriggrad in der Dauerhaltung würde ich Tridacna-Muscheln von 0-10 auf 8 setzen.
Oftmals ein Glücksspiel, aber die länger als 1-2 Jahre zu halten ist wirklich schwierig.
Leider.
Hoffen wir das Beste. Verenden, wie gesagt, nicht übersehen.
Gruß
Thomas

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EquinoX (15.09.2018)

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Samstag, 15. September 2018, 08:45

Dem kann man ,glaube ich,nicht unbedingt zustimmen...so weit ich das weiß,halten hier viele Reefer ihre Muscheln schon viele Jahre und die wachsen auch ordentlich...klar,müssen fit und gesund ankommen...sonst wird es schwierig...persönlich kann ich dazu sagen,daß mir auch eine T.Maxima aus für mich erst mal nicht ersichtlichen Gründen eingegangen ist...habe dann später eine nachgekauft und die ist seit einem Jahr ordentlich gewachsen...noch deutlicher bei einer gleichzeitig eingebrachten T.derasa...die war recht klein ( :MALL_~45:) hat sich aber in der Zeit fast verdreifacht...sicher brauchen Muscheln optimale Bedingungen...aber das sie auf lange Sicht nicht gut haltbar sind,würde ich nicht unterschreiben LG
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Samstag, 15. September 2018, 11:33

Leider bin ich auch der Meinung, dass deine Muschel nicht gesund aussieht.

Hatte auch eine crocea, die nach relativ kurzer Zeit eine große Einströmöffnung hatte. Dazu kam noch, dass sie ihre zooxanthelen aus dem Syphon abgelassen hat. Sieht dann wie ein Faden aus. Laut knop ist das dann ein Zeichen für Schwermetallvergiftung.
Nach 3 Monaten war sie tot.

Eine kleine maxima hatte ich mehrere Jahre. Sie zeigte nie ähnliche Symptome.
Eines morgens saßen dann 3 oder 4 richtig große Leopardenstrudelwürmer drauf ohne das mir jemals einer aufgefallen wäre bzw die Maxima Anzeichen für Unwohlsein gezeigt hatte.

Ich habe mir letzte Woche auch eine neue gekauft und ich achte beim Kauf darauf, dass die Öffnung schön klein ist und vor allem der Auslasssyphon ausgeprägt ist und keine zooxanthelen abgegeben werden.
Ausserdem natürlich noch der vorhandene Schließeffekt.

Meine hatte ich nach dem Kauf ins Riff gesetzt und wollte am nächsten Tag einen Muschelhalter kaufen.
Sie machte sich aber sofort fest und drehte sich gegen die Strömung.
Habe sie jetzt einfach dort gelassen.

Wünsche dir trotzdem viel Glück mit der Muschel.

Edit: eine Verletzung am mantellappen habe ich aber leider auch übersehen. Hoffentlich stellt das kein Problem dar!?



Grüße Lars

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EquinoX

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Samstag, 15. September 2018, 14:21

Das Problem mit der Muschel hat sich leider heute morgen schon erledigt. Allerdings glücklicherweise nicht weil sie das zeitliche gesegnet hat, sondern weil ich mich entschlossen habe die Tridacna zurück zum Händler zu bringen. Das garnichtmal unbedingt wegen der weiten Öffnung des Mauls (das ist wohl bei Croceas deutlich verbreiteter als z.B. bei Maximas, wie meine nächtliche Recherche ergeben hat), sondern weil ich heute morgen meinen Chelmon in flagranti dabei erwischt habe, wie er mehrmals an der Muschel gepickt hat.

Da war für mich dann klar, dass es langfristig keinen Sinn macht bei meinem Besatz noch Tridacnas einzusetzen. Das ist natürlich etwas schade, aber noch ärgerlicherer wäre es wenn so ein tolles Tier deswegen eingeht. Jetzt ist sie eine Woche beim Händler in Quarantäne (um Beschädigungen durch den Transport etc. auszuschließen) und wenn sie dabei nicht blöderweise gerade eingeht, bekomme ich den Kaufpreis auf kulanzbasis erstattet. Mit der Lösung bin ich in der Form jetzt glücklich und ich denke für die Muschel ist es auch besser so.

Euch, wie immer, vielen Dank für eure zahlreichen Kommentare!

Viele Grüße
Manuel

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Samstag, 15. September 2018, 14:35

Da hast du Glück gehabt, Manuel.
Denke nicht, dass du viel (lang) Freude an ihr gehabt hättest.
Sehr kulant auch vom Händler.

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Samstag, 15. September 2018, 14:49

Ja...finde ich auch sehr anständig :7_small27: :dh: LG
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