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sporty

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 13:52

Erste Schritte mit Ozon

Hallöchen

ich habe hier ein Ozongerät der Firma Aqua Medic (Ozone 50) und den Abschäumer Tunze DOC Skimmer 9004. Ich bin am überlegen, das Gerät mal zum Einsatz zu bringen daher wollte ich wissen, was ich bei der Benutzung auf jeden Fall beachten muss. Mein Becken umfasst ca 220 l (netto).

Brauche ich auf jeden Fall Kohle?

Gefahr durch Ozon für den Menschen?

Sollte es permanent laufen oder nur temporär?

Was kann man sich alles für positive Nebeneffekte erhoffen?

Über eine Starthilfe wäre ich sehr dankebar :)

Grüße
SportY

Flipper

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 14:38

Hi Sporty,

es gibt immer positive und negative Aspekte. Welche überwiegen, hängt von Deinem Besatz und Deinem Becken ab.

Positiv:
- es steigert etwas den Sauerstoffgehalt im Wasser
- es entfernt Gelbstoffe und etwas Nesselgifte im Wasser (viele Weichkorallen/Anemonen oder Dinos/Cyanos?)
- es wirkt antibakteriell und kann bei Pünktchen helfen (empfindliche Doktoren)

Negativ:
- Plankton/Phytoplankton werden natürlich ebenfalls reduziert
- bei falscher (zu hoher) Dosierung kann es den Tieren schaden
- bei wirklich falscher Dosierung kannst Du auch noch Probleme bekommen

Was davon auf Dich zutrifft , musst Du nun entscheiden.

Gruß
Sandy

sporty

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 14:58

Hey,

danke für deinen Beitrag.

Um das Becken mal etwas mehr zu charakterisieren:

- Aqua Medic Percula 90
- relativ starker Besatz, die empfindlichsten dürften der Hawaii-Doc und ein Flammen Zwergkaiser sein (rest bestehht aus 2 Lippfischen, Nemos, Mandarinfischen und einer Grundel)
- Füttere mit Phytoplankton
- Habe eine große Kupferanemone, viele kleine von den grünen Anemonen, viele Euphylias sonst zwei Acroporas, viele Krusten, eine Gorniopora, eine Pilzlederkoralle, Minmaxe

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sporty« (20. Juni 2013, 14:59)


Flipper

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 15:11

Hallo Sporty,

das sieht mir nicht nach einem sehr empfindlichen Besatz aus. Ich weiss nicht, ob ich da Ozon einsetzen würde, lieber etwas Aktivkohle mitlaufen lassen für die Nesselgifte der LPS und der Anemone. Sind die Mandarinfische futterfest oder müssen die sich aus dem Becken ernähren? In letzterem Fall würde ich auf Ozon, wenn möglich, verzichten.

Wenn Technik nicht notwendig ist, würde ich sie nicht einsetzen.

Gruß
Sandy

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flipper« (20. Juni 2013, 15:13)


sporty

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 15:23

Hey

die Mandarinfische werden nicht extra gefüttert und ernähren sich von den im Becken vorhandenen Organismen.

Hier mal eine Skizze vom Technikbereich des Beckens:



Müsste dann der Kohlesack dahin, wo ich ihn eingezeichnet habe? Hält der nahezu 100% überschüssiges Ozon zurück?

Ich dachte mir, dass ich eine relativ hohe organische Belastung habe und damit die Wasserwerte noch weiter optimieren könnte. Aber vielleicht sollte ich wirklich drauf verzichten, die "Flora" dermaßen stark zu beeinflussen. Denn klares Wasser habe ich eigentlich. Verzeichne immer relativ viel Nitrit (0,06), was den Fischen und den Korallen nichts auszumachen scheint, aber daher der Gedanke.

Würde man es denn so machen?

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »sporty« (20. Juni 2013, 15:25)


Flipper

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 15:43

Ja, im Meerwasser ist Nitrit nicht so kritisch wie im Süßwasser. Bei der Dosis würde ich keine Sorge haben!

Wie sind denn Deine Werte für Ammoniak und Nitrat und Phosphat?

Gruß
Sandy

sporty

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 15:51

Puh Ammoniak muss ich erst nochmal messen. Phosphat ist meist sehr niedrig. Verwende Special Blend, das baut glaub ich auch was Phosphat ab, zumindest steht das GLAUBE ich drauf.

Schreibe später mal den Ammoniak und Ammonium Wert

Ich habe halt einen unheimlichen Verbrauch an KH, bestimmt 1 dKH pro Tag, oder ist das nicht viel? Dachte mir, dass wenn die organische Belastung durch Ozon sinkt, damit auch der Verbrauch an KH sinkt.

sporty

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 16:06

So die Gesamtkonzentration an Ammonium und AMmoniak beträgt ca. 0,2 mg/l. Da die Tabelle erst bei 0,5 mg/l anfängt kann ich nur raten, wo Ammoniak liegt. Bei 0,5 mg/l hätte ich eine Ammoniakkonzentration von ca 0,0269 mg/l. Also bin ich da deutlich drunter und auch deutlich unter dem kritischen Bereich.

Allerdings steht im Tropic Marin Test, dass der Gesamtwert im Meerwasser unter 0,05 sein sollte ...

Flipper

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 16:15

Wenn jetzt noch der Nitrat einigermaße hoch ist, würde ich eher beim Abschäumer suchen. Für mich sieht das so aus, als ob er nicht genügend herausholt. Oder hast Du Peaks bei den Werten, wenn Du z.B. mal den Bodengrund etwas umwühlst?

Gruß
Sandy

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 17:37

Nitrat lag beim letzten Messen bei ca 8. Von Peaks weiß ich jetzt gerade nichts, der Bodengrund wurde vor ca einem Monat zu einem großen teil getauscht.

Weitere Meinungen?

Flipper

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 17:44

Trickreich! Nitrat 8 finde ich für ein Becken mit vielen LPS völlig okay! Mit dem Tausch des Bodengrundes hast Du schon einen wichtigen Teil der Beckenbiologie angefasst. Ich würde die Wasserwerte etwas häufiger beobachten, gerade Ammoniak/Nitrit, aber ansonsten keine Hektikaktion starten.
Wichtigste Frage hier ist immer: wie sehen die Tiere aus? Gibt es da Zeichen von Unwohlsein oder hektischer Atmung?

Gruß
Sandy

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Donnerstag, 20. Juni 2013, 18:04

Den Tieren geht es augenscheinlich hervorragend. Alle Korallen öffnen sich weit, die Tiere fressen gierig, hecheln nicht und "jucken" sich auch nicht irgendwo. Nur eine Euphylia ist leider die Tage kaputt gegangen, die war aber irgendwie von Anfang an nicht so "offen" wie die anderen, hab mir sowas schon gedacht.

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