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fabman

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Thursday, February 22nd 2018, 2:36pm

Welsophyllia löst sich auf

Hallo,

seit einigen Tagen löst sich Gewebe von meiner Welsophyllia. Ich vermute eine Vernesselung durch eine Wurmschnecke ist der Auslöser. Zumindest stand bis vor ein paar Tagen ein Stein mit Zoas und der Schnecke neben der Welsophyllia. Den Ablegerstein habe ich mittlerweile entfernt, aber die Auflösung scheint nicht aufzuhören. Da auch schon die Fische angefangen haben am Gewebe zu fresse, habe ich die Koralle erst mal in Technik/Ablegerbecken gestellt.

Ich überlege der Koralle jetzt ein Honigbad zu können. Hat irgendjemand damit gute Erfahrungen gemacht? Oder hat jemand einen anderen Typ parat?

Ich habe die Koralle seit ca. 2 Jahren und bisher nie Probleme mit ihr gehabt. Die Wasserwerte sind alle im Normalbereich.







Gruß
Fabian
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Thursday, February 22nd 2018, 2:54pm

Hi,
hast du mal den Sand und die Unterseite der Koralle untersucht?
Gibt's da evtl. eine Art Schlauch oder Röhre mit Sand "beklebt" die unter den Riffaufbau führt?

Gruß Lars
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fabman

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Thursday, February 22nd 2018, 2:59pm

Hi Lars,

nein, konnte unter der Koralle nichts finden, bis auf ein paar Schlangenseesterne und Borstenwürmer (die sind bei mir unter fast jedem Stein zu finden).

Das Sandbett unter der betroffenen Koralle ist auch nicht sehr hoch, vielleicht 0,5 cm.
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Werner F.

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Thursday, February 22nd 2018, 3:09pm

Hallo Fabian,

bei mir war es ebenso. 3/4 Jahr prächtig geplustert und etwas gewachsen. Plötzlich an einer Stelle Gewebeauflösung, und nach einer Woche war nix mehr da.
Keinen Grund gefunden.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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AM Multireaktor M mit 150 ml Zeolith, 150 l/h im 3-Stunden-Rhythmus.
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CeiBaer

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Thursday, February 22nd 2018, 3:22pm

sieht eher aus wie brown jelly... auslöser könnte eine schwächung durch vernesselung gewesen sein.
wenn es das ist, dann müssen die betroffenen stellen entweder grosszügig entfernt werden oder die koralle muss komplett raus. das zeug ist "ansteckend".

eine vernesselung durch wurmschnecken halte ich für ausgeschlossen, weil diese nicht nesseln.
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fabman

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Thursday, February 22nd 2018, 3:58pm

Quoted

eine vernesselung durch wurmschnecken halte ich für ausgeschlossen, weil diese nicht nesseln.


Wirklich nicht? Hatte morgens immer Fäden beobachten können, die aus der Röhre kamen. Die Zoas auf dem Stein mit der Schnecke sind auch eingegangen. Ich dachte erst, es sei ein harmloser Röhrenwurm, deshalb habe ich die Röhre dran gelassen...
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Thursday, February 22nd 2018, 4:03pm

das sind normale schleimige netztfäden ohne nesselkraft. daran bleibt dann plankton hängen und wird wieder eingezogen.
kann einige korallen stören... das diese aber davon absterben ist eher unwahrscheinlich. sehr kleine korallen können natürlich in dem maße gestört werden, dass sie dann nicht mehr aufgehen und in folge davon dann degenerieren.
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Friday, February 23rd 2018, 7:35am

Hi,
hast du mal den Sand und die Unterseite der Koralle untersucht?
Gibt's da evtl. eine Art Schlauch oder Röhre mit Sand "beklebt" die unter den Riffaufbau führt?

Gruß Lars


Ich finde bei mir solche Röhren, von wem stammen die?
Gruß und Dank
Alex

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Friday, February 23rd 2018, 9:17am

Moin Alex,
bei mir war das damals ähnlich wie bei Fabian hier.
Alles stand sehr gut und Wasserwerte waren in Ordnung.
Ab und an gab es aber Ausfälle bei LPS Korallen. Angefangen hat es bei ner Caulastrea.
Morgens fehlte mal ein Kopf oder auch nur teilweise. Der Rest des Tieres aber zeigte absolut keine Mängel.
Beim Herausnehmen der Koralle hing am Stein dann diese Sand-Röhre dran. Sehr dünn und flexibel.
Da hab ich mir aber nichts dabei gedacht.
Bei einer Euphilliya ging es dann irgendwann so weiter. Wenn ich mich noch recht erinnere dann auch noch bei anderen Korallen, die aber alle im Sand lagen.
Durch Zufall hab ich dann Nachts den Bewohner der Röhre gefunden und beim Fressen beobachtet , und auch wie er sich durch die Röhre unters Riffgestein zurückgezogen hat.
Irgendwie hab ich ihn dann rausfangen können mit samt der Röhre.
Ich glaube im Riffaquaristikforum hab ich das damals auch dokumentiert mit Bildern und es war wohl irgendwas kieferwurmartiges.
Das Tier war definitiv für die Ausfälle verantwortlich.
Kannst das bei dir ja mal beobachten oder hast du schon akute Probleme?
Gruß Lars
Edit: BTW, ich liebe parvirostris!
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Friday, February 23rd 2018, 11:50am

Hi Lars,

danke dir für die Infos. Ich habe schon lange über diese Röhren gerätselt...
N Kieferwurm, dass klingt nicht so gut.

Naja jetzt wo du es sagst... ist unten rum an einer Caulastrea schon mal n Köpfchen verschwunden obwohl die Kolonie richtig prächtig da stand.


Edit: BTW, ich liebe parvirostris!


Ich auch :4_small16:
Die sind wirklich herrlich, schön anzusehen, gute Größe und auch bei der Fütterung super -> 2x am Tag FroFU und sie sind glücklich
Gruß und Dank
Alex

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Friday, February 23rd 2018, 3:03pm

wenn es sehr kleine und dünne röhren sind, dann sind dies ganz normale im sand lebende würmer. diese kommen in jedem becken vor und sind absolut unschädlich. oft sind es einfach nur muschelsammlerinnen die diese kleinen, dünnen röhren aus sand bauen. diese finden sich fast immer unter korallen oder steinen die im sand stehen.

kieferwürmer leben wenn, dann in sehr tief in den sand gegrabenen röhren, oder leben gleich komplett im gestein. sind auch sehr viel grösser. und auch erst ab einer gewissen grösse können diese dann andere tiere schädigen.

evtl bekommst du mal ein foto davon hin. das würde ganz klar aufschluss geben.
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Friday, February 23rd 2018, 5:11pm

Ich buddel mal sone Röhre aus :3_small30:
Haben ca. 5mm innendurchmesser und sind unterschiedlich lang bzw sind es wahrscheinlich nur Bruchstücke
Gruß und Dank
Alex

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