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Oliver Pritzel

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Dienstag, 30. Mai 2017, 09:33

Tipps aus der Praxis

Hallo,

wir möchten euch hier gelegentlich nützliche Tipps geben die entweder mit einem Produkt von uns zu tu haben oder auch genereller Natur seien können.

Unser heutiger Tipp bezieht sich auf unsere Abschäumer. Oder genauer gesagt wie Ihr die Reinigungsintervalle der Düse deutlich verlängern könnt.

Wie viele sicherlich wissen, zählen unsere Abschäumer zu den leistungsstärksten auf den Markt und zeichnen sich auch durch eine hohe Luftleistung aus. Allerdings sammelt sich auch nach und nach eine Salzkruste im inneren des Lufteinzuges in der Düse an. Wird diese Salzkrusten nich regelmäßig manuell entfernt, verblockt die Luftansaugung irgendwann und die Leistung des Abschäumers wird deutlich reduziert oder sogar komplett eingestellt.
Eine einfache Löung wie ihr dieses Problem lösen könnt besteht darin das Ihr eine Zeitschaltuhr vor dem Abschäumer schaltet und den Abschäumer mindestens einmal am Tag für 15 Minuten ausschaltet. Wenn der Abschäumer ausgeschaltet ist, kommt Wasser in die inner Luftansaubröhre und löst die frisch endstandene Salzkruste sofort wieder auf. Wird dieser Vorgang täglich gemacht, kann die Salzruste im innern der Lufteinzugdüse erst gar nicht entstehen und eine Reinigung der Düse kann so deutlich nach hinten verlängert werden. Übrigens hift dies bei allen Abschäumern bzw. ist eine gute vorbeugende Maßnahme um Verkrustungen allgemein zu verringern :3_small30:

viele Grüße
Oliver


Ihr Spezialist für effiziente Aquarienbeleuchtung, effektive Hochleistungs-Abschäumer und Wasserpflege

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oliver Pritzel« (30. Mai 2017, 09:34)


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Oliver Pritzel

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Samstag, 10. Februar 2018, 11:32

Hallo Zusammen,

wir betreiben unser Labor nun schon über 2 Jahre und haben ca. 10.000 Messungen gemacht. Eines der größten Überraschungen ist und bleibt aber die häufig anzutreffende Abweichungen zwischen heimischen Testgeräten für Salinitätsmessungen und proffesionellem Labor Equipment.

Die von uns ausgegeben ATI Referenz hat 35 psu +/- 0.1. Man sollte die Flasche aber immer wieder schließen, da sonst durch Verdunstung die Salinität leicht steigen könnte. Aber das sollte eigentlich klar sein.

Aber zum Thema: Nicht umsonst haben wir eine Multireferenz mit 1 Liter hergestellt. Denn nur so kann man auch Spindeln gut überprüfen. Und nicht umsonst haben wir uns mal eine Kalibrationsset für Spindeln ausgedacht:

Im Prinzip kann das aber jeder (mit etwas Geschick) selber machen. Hier geht es darum das man die Abweichung der Spindel durch zusätzlichen Auftrieb oder Gewicht verändert. Zeigt eine Spindel etwas zu viel Salinität/Dichte an kann man diese mit zusätzlichen Gewichten an der Spitze der Spindel etwas beschweren. Solange bis es genau passt. Hierzu kann man z.B. einfach dünne Scheiben von einem Schauch/Silikonschlauch abschneiden und soviel auf die Spitzen schieben, bis z.b. bei 25 Grad wirklich 1.0235 angezeigt werden. Wenn die Spindel zu wenig anzeigt, muss man für zusätlichen Auftrieb sorgen. Hier bietet sich geschlossenporiger Schaum (z.B. Moosgummi)an. Schneidet man hiervon kleine Ringe und schiebt diese so tief wie möglich von oben auf die Spindel ensteht zusätzlicher Auftrieb. Ähnlich wie bei einem Rettungsring. Die Schaumringe sollten also unter Wasser bei der Messung sein, damit der benötigte zusätzliche Auftrieb auch erzeugt wird.

Wichtig ist aber das Ihr das wirklich auch bei 25 Grad Wassertemperatur macht. Wenn die Multireferenz nur Raumtemperatur oder 20 Grad hat, stimmt das ganze nicht. Sonst stellt die Flasche einfach über Nacht irgendwo ins Aquarium /z.b. Technikbecken) und lasst es so auf 25 Grad erwärmen. Wichtig ist nur das die Multireferenz hinterher 25 Grad hat. Sonst ist die ganze Kalibration nicht wirklich genau.

Aus heutiger Erfahrung und Sicht würden wir Spindeln nicht mehr unbedingt empfehlen. Zum einen gibt es da offensichtlich meist immer Korrekturbedarf (je nach Hersteller und Serie) und zum anderen hat man bei frisch angesetztem Meerwasser immer das Problem, das entweder das gemessene Wasser wirklich 25 Grad haben muss, oder bei abweichender Temperatur man selber manuell die passende Dichte für die Temoeratur raussuchen muss. Dies alles birgt Fehlerquellen.

Besser ist da eigentlich immer ein Leitwermesser mit automatischer Temeraturkompensation. Da braucht man nicht nachdenken und man kann die Geräte jederzeit elektronisch neu kalibrieren. Leider sind diese Geräte meist nicht unter 100 Euro zu bekommen. Aber vielleicht setzen wir uns mal hier an eine gute und bezahlbare Lösung ran...

Wer aber eine Spindel hat und diese Überprüfen und korrigieren möchte, kann das nach der oben beschriebenen Methode machen :3_small30:


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