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Samstag, 15. August 2015, 10:56

Algenerfahrungen Teil 6 - Braunalgen

Braunalgen
Braunalgen zählen für mich zu den am schwierigsten zu haltenden Algenarten.
Wenn sie nicht von selber aus lebenden Steinen herauskommen (dann können sie auch ausdauernd sein), ist es extrem schwer, sie dauerhaft zu kultivieren.
Sie halten zwar durchaus bis zu mehreren Monaten aus, brechen aber dann gerne komplett zusammen.
Bis auf eine Algenart war es mir nicht vergönnt, die Algen länger als 2 Monate am Leben zu erhalten.
Braunalgen sind meiner Erfahrung nach auch sehr Jodhungrig.
Diese Algen sind etwas für Liebhaber.

Sargassum filipendula
Ich habe 2x versucht, die Alge zu halten. Der erste Versuch endete bereits nach kurzer Zeit, der zweite Versuch war schon etwas erfolgreicher.
Beim zweiten Versuch hatte die Alge auch einen Ableger gebildet. Leider war nach 8 Wochen die Herrlichkeit dann doch wieder vorbei. Die Alge verlor immer mehr Blätter und das wars dann.

Padina gymnospora
Die Alge, die sich bei mir überhaupt nicht halten ließ. 2 Versuche endeten nach nicht mal einer Woche.

Dictyota sp. 02
2 Versuche endeten auch hier nach kürzester Zeit, bis ja bis, die Alge dann plötzlich aus einem lebenden Stein auftauchte. Von da an war die Haltung kein Problem, eher fast das Gegenteil, die Alge wurde sehr dominant und verteilte sich quasi überall.
Ich musste regelmäßig handvolle Batzen entfernen.
Vorsicht also, wenn im Korallenbecken diese Art auftaucht. Sie hat ein hohes Plagepotential.
Von daher auch meine Vermutung, dass Braunalgen, die aus lebenden Steinen herauskommen, haltbarer sind als Algen, die aus einem anderen Milieu stammen.
Eine Bemerkung am Rande: als ich das Experiment mit der Joddosierung gemacht habe, war das Wachstum der Alge regelrecht explodiert.

Turbinaria ornata
Leider auch eine Alge, die nicht lange durchgehalten hat. Nach 3 Wochen war leider Schluss.

lg
Beate
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