Posts by Alec

    Hallo zusammen,


    Danke Elias für deinen Input.

    Ich hatte nicht vor in Aktionismus zu verfallen, u.a. der Grund dieses Fadens. Ich finde es nicht plausibel vom Bild der Korallen zu den Werten.


    Ich habe und hatte mir in der Vergangenheit stets die Zeit für die Salinität genommen, eben wegen der Stabilität.


    Die regelmäßige Messung übernimmt demnächst ein Mastertronic. Referenz ist bestellt.


    Meine ursprüngliche Frage bzw Gedanke bleibt dennoch; so schauen doch keine Korallen bei KH4, Ca 200, Mg 1140 und Salinität 35 Promille aus?

    Bild 10 Minuten alt.


    Guten Morgen Forum,

    nach ziemlich viel Stress in den vergangenen Monaten kann ich mich endlich wieder aufs Aquarium fokussieren.

    Sprich neben dem Abschäumer leeren, täglich per Hand Verdunstung nach füllen und dosieren habe ich es geschafft mal wieder zu messen.

    Der Schock saß tief, KH 4 ?! ( Salifert & FM)

    Wie kann das sein.


    Also neben Bartelts Easy Reef A-D, FM N und P angefangen auch Balling Light KH zu dosieren.

    Dadurch gesteigert auf KH 5, gestern Abend dann auch Ca+Mg gemessen mit FM.

    Ernüchternd: Ca 200 und Mg 1140.


    Also erstmal Osmose angeschmissen, Restvorrat fürs MW ansetzen verwendet und heute Nachmittag dann großen WW geplant.


    Gegen gemessen mit Referenz habe ich bisher nicht, plane ich auch heute Nachmittag.

    (frisches MW testen, Referenz und Becken).


    Was mich stutzig macht ist, eigentlich finde ich sehen die Korallen "gut" aus.


    Zwei Bilder auf die schnelle, vor dem Fensterputzen.

    Heute Nachmittag mache ich noch welche, hoffentlich in schärfer und ohne Sonne.

    Euphys sind normal etwas fülliger, die D. axifugia sieht immer so aus...

    Bei den Werten hätte ich eher absterben von unten erwartet und 0 Wachstum. Wachstum ist aber in den letzen Monaten durchaus vorhanden gewesen subjektiv gesehen.

    Hallo zusammen,

    und wie erlangt man die Handlungskompetenz "Korallen lesen"?

    Welches Tier ist eine gute Jodmangel Anzeigerkoralle, welches das gegenteilige Tier (Jod zu hoch).

    Wie äußert sich das Anzeigen?

    Eingefahrene Polypen, ausbleichen, Polypen sehr "aufgedunsen", Polypen verlassen das Skelett ....

    Vermutlich sind da diverese ICP nötig, eine äußerst saubere Dokumentation der Beobachtung(en).


    Und ich spreche jetzt nicht von bräunlicher Grundfärbung durch hohe Nährstoffen, sondern wirklich von den essentiellen Mikro/z.T Makroelementen (I, F, B, Br, Fe, Zn, V etc.).


    Ich würde behaupten Können wollen wir das alle, der Weg dahin ist aber wohl doch herausfordernd.

    Hallo zusammen,

    Salzsäure (HCl) ist als starke Säure doch sowieso im Wasser vollständig disszoziiert (Zu H+ (bzw. H3O+ und Cl-).

    Ich denke daher, dass die Temperatur keinen Unterschied bei der Messung ergeben wird. Ob nun 18°C oder 25°C warme Lösung.


    Und die pH Änderung vom Wasser selbst durch veränderte Temperaturen müsste in unserem Bereich vernachlässigbar sein.

    Mein erster Gedanke war Wimperntierchen, allerdings habe ich das nach einigen "Vergleichsbildern" wieder vorerst verworfen.


    Ich finde das echt spannend :D


    Goldalgen?! Mmmh könnte natürlich sein, dass sie ubiquitär in Aquarien vorhanden sind und dann unter besonders "passenden" Voraussetzungen explosionsartig wachsen. Bisher habe ich keine Beläge die Goldalgen erahnen lassen würden.

    Moin,
    habe mal wieder durchs Mikroskop geschaut, jemand eine Idee was das sein könnte? War ein Detritusstückchen am Fuß einer Lederkoralle.
    Müsste eine 400er Vergrößerung gewesen sein.


    Guten Abend,

    Also ich glaube, dass die gramma loretos doch ihr Geschlecht wandeln können.


    Das dachte ich anfangs auch, nachdem aber meine zwei Exemplare anfänglich zwar vom größeren Individuum iniitiert, mit der Paarung beginnen wollten. Sprich er hat begonnen ein "Nest" zu bauen und wollte "Madame" zum Laichen locken, es aber mittlerweile aufgegeben hat (~1 Jahr schwimmen sie schon zusammen im Becken). Hatte ich recherchiert:


    Quote

    Asoh, Kazue; Shapiro, Douglas Y. (1997). Bisexual Juvenile Gonad and Gonochorism in the Fairy Basslet, Gramma loreto. Copeia, 1997(1), 22–31. doi:10.2307/1447836


    Deutsche Übersetzung direkt darunter.

    Quote

    According to sex allocation theory, protogynous species ought to form social systems in which a relatively small number of males mate with a relatively large number of females. Because the fairy basslet, Gramma loreto, mates in this predicted manner, we examined its mode of sexuality, looking for evidence of protogyny, in 167 specimens ranging in size from small juveniles through adults. All gonads initially developed previtellogenic oocytes and a precursor of the sperm ducts. In future males, the oocytes degenerated; the ducts proliferated, anastomosed, and became available for sperm transport; and spermatogenic tissue appeared. In future females, an ovarian lumen was formed, the precursive sperm ducts degenerated, and oocytes continued to grow. No histological features indicative of protogyny were found. In an experimental attempt to induce sex reversal, males were removed from social groups transferred from natural populations into the laboratory. Five months after
    male removal, no female contained any histological evidence of sex change. Thus, our data strongly support the hypothesis that G. loreto is a gonochore.


    Quote

    Nach der Theorie der Geschlechterverteilung sollten protogyne Arten soziale Systeme bilden, in denen sich eine relativ kleine Anzahl von Männchen mit einer relativ großen Anzahl von Weibchen paart. Da sich der Feenbarsch, Gramma loreto, auf diese Art und Weise paart, haben wir seine Sexualität bei 167 Exemplaren - von kleinen Jungtieren bis hin zu erwachsenen Tieren - auf Anzeichen von Protogynie untersucht. Alle Keimdrüsen entwickelten zunächst prävitellogene Eizellen und einen Vorläufer der Spermienkanäle. Bei den zukünftigen Männchen degenerierten die Oozyten, die Gänge wuchsen, anastomosierten und wurden für den Spermientransport verfügbar, und es entstand spermatogenes Gewebe. Bei den zukünftigen Weibchen bildete sich ein Ovariallumen, die präkurrierenden Spermienkanäle degenerierten, und die Oozyten wuchsen weiter. Es wurden keine histologischen Merkmale gefunden, die auf eine Protogynie hinweisen. In einem experimentellen Versuch, eine Geschlechtsumkehr herbeizuführen, wurden Männchen aus sozialen Gruppen entfernt, die aus natürlichen Populationen ins Labor übertragen wurden. Fünf Monate nach
    Entfernung der Männchen wies kein Weibchen histologische Anzeichen einer Geschlechtsumwandlung auf. Unsere Daten stützen somit die Hypothese, dass G. loreto ein Gonochore ist.


    Daher denke ich, dass es keine Geschlechtswandler sind.

    Guten Abend,
    ich möchte noch ergänzen, dass G. loreto kein Geschlechtswandler ist!
    Es gibt zwar die "Möglichkeit" das an der Afterflosse abzulesen, was aber nicht immer klappt.
    Sind männliche Merkmale vorhanden, ist es definitiv ein Männchen.
    Sind sie nicht ausgeprägt, kann es ein Weibchen sein, oder aber ein "devotes" Männchen, was einfach abwartet bis das "dominante" Männchen weg ist.

    Hallo Christoph,
    coole Ministudie :)


    Quote

    Die Diagramme können Balken nach oben und unten aufweisen. Ein Balken nach oben bedeutet, dass das jeweilige Element durch das Reaktormedium eingetragen wird, bzw. in das Wasser gelangt (je höher der Balken, desto signifikanter der Eintrag


    Inwiefern entspricht ein Höhenveränderlicher Balken der Signifikanz ?


    Habt ihr das Versuchsetup mit n = 1 gefahren?

    Guten Abend,
    bin nochmal den ganzen Thread durch gegangen. Echt tolle Entwicklung!


    Eine Frage bezüglich der AI habe ich aber jetzt.
    Hast du einen anderen Magneten in Verwendung, den mitgelieferten eingeschweißt in Plastik oder einfach "so" im Wasser des hinteren Abteils hängen?


    Gruß Alec und schönen Sonntag noch :thumbup: