Erstes Meerwasser mit 200Liter

  • So, das Becken steh jetzt schon über ein halbes Jahr (gebaut Dez.2017).Ich denke, ich mache mal ne Zusammenfassung, um gerade den Anfängern (ich selbst zähle mich auch noch dazu) meine Erfahrungen mitzuteilen.
    Gestartet habe ich mit ca. 12Kg Real Reef Base Rocks und 4Kg Lebendgestein. Unterstützt habe ich das ganze mit SpecialBlend und NiteOut. Nach zwei Tagen habe ich mit Xenien und Zoanthus besetzt. Im Laufe der Zeit kamen dann Briareum, Alveopora, Discosoma, Ricordea hinzu. Ein Lobophytum rundetet das ganze ab. Mittlerweile habe ich noch eine Pilzlederkoralle und eine Bartkoralle dazugekauft. Mein neuester Zugang ist eine Fungia, eine Nachzucht meines Händlers hier vor Ort.


    nun aber erstmal Bilder:




    An Technik habe ich mit zwei Jebao SW4, Tunze RFP und AM Mediflotor gestartet. Die Technik läuft soweit auch noch, ich bin mit der Kombination zufrieden. Pumpen laufen super leise. Alle vier Wochen werden die Pumpen gereinigt, sonst hört man sie.



    Ich habe mir recht schnell ein Tunze Osmolator Nano gekauft, um den Wasserstand im Technikeck konstant zu halten. Funktioniert reibungslos.



    Die Beleuchtung habe ich ja mit den Weller-LED gemacht. Ich habe jeweil einmal Royalblau, Spezialblau, Kaltweiss und Warmweiss. Laufen aktuell mit 80% Blau und 30% Weiss. Die Korallen mogen diese Einstellung, also habe ich sie gelassen. Auch wenn es dadurch für meinen Geschmack etwas zu Blau ist. Aber solange die Tiere es mögen....Rückschläge gabs natürlich auch.Die Xenien sind mir alle eingegangen. Iodmangel war die Ursache (ICP Analyse Iod=0). Dazu waren auch alle anderen Nährstoffe limitiert. Seitdem ich Chromis (und das Futter dazu) habe, habe ich damit keine Probleme mehr. Iod dosiere ich zu, N03 und Po4 sind nachweisbar, aber im Rahmen bei meinem Mischbesatz.


    Cyanos hatte ich schon in Grün und Rot. Die roten in der EInfahrphase, und die grünen nach der Nährstofflimitierung. Beidererforderte Geduld, aber das wurde wieder. Nur nicht aufgeben.


    Aktuell soll das Becken erstmal unverändert so weiterlaufen. Es gibt keine Probleme, besteht also auch kein Grund irgendwas zu ändern.Wir (meine Frau und Ich) haben nur festgestellt, dass unser Becken mit 200 Liter zu klein ist. Viele schöne Tiere können wir in dem Becken nicht halten. Also kann es nur eine Lösung geben: Größeres Becken. Uns gefällt 150x60x60 oder ein entsprechendes Reefer. Hat noch Zeit, aber das wird mit Sicherheit kommen.

  • :EVERYD~313: Ist doch sehr schön geworden ... LG Angelika

    Becken Dupla Marin Ocean Cube 80...Beleuchtung Daytime Pendix LED...RFP DC Runner 1,3...Strömung mit Al Nero3...Deko Caribsea Shape Rocks...Versorgung mit Oceamo...und Waterbox Cube 10...Aqua Medic Cube 30 LED...Lebendgestein... RFP Tunze...Versorgung mit All for Reef

  • Ach schön!


    Die fungia macht ja auch einen tollen türkis Farben klecks. :2_small9:


    Ich kenne das nur zu gut mit dem Wunsch gewisse Tiere zu pflegen die leider zu groß sind. Aber man kann gerade in kleineren Becken kleinere Fische und Garnelen halten die in einem großen unter gehen würden oder eben gefressen würden. Hat alles seine vor und Nachteile.
    Daher hab ich groß und klein ich damit zwei verschiedene Welten :MALL_~12:

  • Ach schön!


    Die fungia macht ja auch einen tollen türkis Farben klecks. :2_small9:
    ........
    Daher hab ich groß und klein ich damit zwei verschiedene Welten :MALL_~12:


    Ja, die Farbe der Fungia ist echt klasse. Das Muttertier hat mein Händler auch im Laden. Sieht echt klasse aus.Groß und klein ist natürlich die Lösung. Ich muss gestehen, dass es bei mir eine ähnlich Lösung geben wird. Inspiriert durch Jochen´s Riffpfeiler nach Knop . Ich habe noch ein ungenutztes 54Liter rumstehen, und würde dies mit Minimaltechnik betreiben wollen. Da sind Garnelen und Co natürlich ganz oben auf der Besatzliste. Das wird mein Projekt für den Winter 18/19. Bis dahin habe ich im "großen" Becken auch die Möglichkeit Ableger zu machen. So wie alles gerade wächst, sollte das kein Problem sein.

  • Gestern ist was Dummes passiert. Als ich heim kam, hatte meine eine Kückenthali- Garnele irgenwas komisches zum fressen. Die Kupferanemone fehlte, bzw. ich habe nur noch ein kleines Stück davon gefunden. Wer war schuld? ICH.
    Die Anemone ist seit Anfang Februar immer gewandert. Sie ist nie zur Ruhe gekommen. Sie ist aber immer auf dem Felsaufbau gewandert. Meine Zoanthus mußten oft als Anemonenunterlage dienen. So sehen sie jetzt auch aus. Ich habe schon versucht die Mone in einen Blumentopf umzuziehen, aber auch da blieb sie nur einen Tag. Letztes Wochenende habe ich sie dann zum ersten Mal an den Scheiben gehabt. Und an den Scheiben sind Strömungspumpen. Ich vermute, da war sie dann gestern drin.


    Mein Händler hat gerade schöne große Quadricolor. Werde heute eine kaufen, auch wenn meine Clowns die sicher auch ignorieren werden. Vorher noch die Pumpen sicher machen. Der Verlust geht voll auf meine Kappe. :dash:

  • Das ist natürlich schade. Schau dir doch mal die Heteractis Crispa an. Wird zwar recht groß aber bleibt im Sand. Und bei mir ist sie zudem seit dem Winsetzen auf einem Platz (2 Wo).


    Grüße
    Michael

  • Hallo Michael,
    Wäre vielleicht auch ne Variante, schön ist die auch.
    Ich habe aber noch die Hoffnung, dass meine zwei Clownfische irgendwann doch noch verstehen, wozu dieses rote Ding da ist. Manchmal waren sie schon dran, einer steckte mal kopfüber drin. Aber meistens wurde sie völlig ignoriert. Wie gesagt, vielleicht siegt die Biologie noch.

  • Oh je wie schlimm mit der Anemone :(



    Das klingt ja toll mit der H.crispa aber soll ja doch eher für 500l Becken sein.. seuftz.. überlege als auch mal eine Anemone zu halten, aber wenn ich dann immer das mit dem Wandern lese schiebe ich den Gedanken lieber schnell beiseite.


    Ja genau, man braucht nicht unbedingt einen Abschäumer in kleinen Becken mit vor allem Garnelen Besatz.
    Bin gespannt auf dein Winter Projekt :MALL_~34:

  • Ich denke die 500l sind für die Crispa übertrieben. In dem Anemonenleitfaden bei Mathgame heißt es ab 200l. Man sollte ihr auf dem Boden ein gutes Stück freihalten und dann passt das denke ich. Meine hat ungefähr einen Durchmesser von 10 cm und ist in einem Bereich mit einem Durchmesser von 20 cm gewandert. Erst hat sie sich an der Scheibe festgemacht und dann am Stein, so wie ich es wollte. Und da sieht sie zufrieden aus.

  • So, nach dem Verlust meiner Quadricolor habe ich gestern eine Neue gekauft. Mein Händler hatte die in verschiedenen Größen da, alles Nachzuchten. Habe dann gleich mal ein etwas größeres Exemplar gekauft.


    Die Ricordea und die gelben Krusten sind auf dem Bild noch etwas zickig, denn die mußten Platz machen. Jetzt hoffe ich, dass sie im Topf bleibt. Das wäre Klasse.
    Ganz wichtig: Strömungspumpen mit Gage gesichert.

  • Jetzt hoffe ich, dass sie im Topf bleibt. Das wäre Klasse.
    Ganz wichtig: Strömungspumpen mit Gage gesichert.


    Hallo; wie tief ist denn Dein Bodengrund?, ich habe meine grüne Mini Anemone in einen Weckglas-Deckel "verpflanzt". War vorher Honig drin. Die Deckel haben den Vorteil, das sich die Anm. daraus gar nicht oder nur sehr kompliziert entfernen kann. Die Deckel sind so geformt, das sie noch innerhalb nach innen geformt sind.Hoch sind sie allerdings knappe 3cm.Ist die Anemone erst mal drin,sollte man den Deckel mit Sand auffüllen, das sonst die Gefahr besteht, das Einsiedler darin stecken bleiben. Da das Glas zu glatt ist, um sich daraus zu befreien.
    Mfg. Peter

  • ....mhm, beim Einsetzen....erst Wasser in den Deckel dann Anemone rein u. dann ins Becken. Meine hatte sich immer in irgendeine Steinvertiefung reingequetscht, u. beim Umräumen mußte ich dann sehen, wie ich mit dem Stein zurecht komme. Jetzt steht sie auf dem Boden, u., da sie sich jetzt im Deckel so richtig festsaugen kann, ist sie voll u. ganz zufrieden.....,und der Pfleger auch :D .


    Mfg. Peter

  • Hallo,


    Das Becken läuft soweit, die Anemone hat sich einen neuen Platz gesucht. Noch besser als der Erste. Foto hab ich natürlich wieder vergessen.
    Aktuell habe ich etwas mit Fadenalgen zu kämpfen. Richtig dunkelgrün, fast schwarz. Zupfen ist sehr mühsam, die Methode mit dem Holzstäbchen funktioniert leider nicht. Algen sind zu kurz. Dazu kam noch, dass sich die Kugelalgen immer mehr ausbreiten.
    Ich habe wegen den Fadenalgen das Mischbettharz hinter der Osmoseanlage getauscht, und dann einen größeren Wasserwechsel gemacht. Schadet sicher nicht.
    Als ich letzten Samstag bei meinem Händler war, hatte der zufällig Mithrax-Krabben da. Habe zwei davon gekauft.


    Im Becken sind die Beiden verdammt schwer zu finden. Habe aber schon beobachten können, wie eine davon genüßlich ein Büschel der Fadenalgen verspeist hat. Die ersten Kugelalgen auf einem Ablegerstein sind auch schon verschwunden. Die Beiden haben in zwei Tagen schon ne Menge verputzt. Die sind auch sofort die neuen Lieblinge meines Juniors geworden. Beide heißen Mr.Crabs.

  • Hallo,
    Seit Ende Juli geb es kein Update, das wird jetzt nachgeholt.


    Mich hat allerdings eine Schattenseite unseres Hobbys ereilt. Fadenalgen. Hab das vielleicht auch auf die leichte Schulter genommen, und deshalb etwas spät reagiert. Habe deshalb eine ICP-Analyse bei ATI machen lassen. Alle Werte sind ganz gut, außer Nitrat (23) und Phosphat (0,18). Das war irgendwie zu erwarten.



    Deshalb habe ich mir jetzt einen Multireactor (AquaMedic S) gekauft, um mit RowaPhos etwas gegenzuwirken.




    Hab das RowaPhos am Sonntag reingemacht, PH4 stand bei ca. 25. Gestern (Mittwoch) habe ich ca.0,03 gemessen. Messungen mache ich mit Salifert PO4, deshalb die ca-Angaben. Hat mich schon immer gestört, dass die Abstufung so grob ist, und deshalb eigentlich nur ein Schätzwert statt ein Messwert rauskommt. Deshalb habe ich heute den Hanna 736 bestellt. Zum Einstellen der richten Menge Adsorber sollten die Messwerte schon gut passen.Hier natürlich die Gesamtansicht:

    Wenn man genau hinschaut, sieht man deutlich mein Fadenalgen-Problem. Werde jetzt erstmal weiterhin manuell Zupfen. Die Absenkung der Nährstoffwerte schadet sicher auch nicht. Cleaning-Crew hat auch ein Paar neue Mitglieder bekommen.
    Besatztechnisch gab es einige Veränderungen. Die Kupferanemone habe ich wieder abgegeben. Die Clownfische zeigten kein Interesse, aber die Anemone wanderte ständig durchs Becken. Hat mich eine halbe Zoanthus-Kolonie gekostet. Anemoe saß mehrere Tage mittendrin, und hat auch die anderen Korallen bei ihren Wanderungen sehr gestört.



    Dafür sind nun vor drei Wochen zwei Euphyllia eingezogen. Zusammen mit der Bartkoralle sitzen die nun auf dem "LPS-Felsen" in der Mitte. Die werde ich aber noch etwas auseinander setzen müssen. Scheint denen im Becken zu gefallen, werden immer größer.



    Ich denke, dass die LPS irgendwie die Zukunft des Beckens sein werden. Ich mag wenn die sich bewegen, Farben sind auch toll.Einen darf ich nicht vergessen: Mister Crabs. Er und seine kleine Freundin haben das Becken restlos von Kugelalgen befreit. Reife Leistung. Wenn ich im Aquarium hantiere, wird er allerdings sehr aufdringlich. Es ist sein Revier. Foto entstand bei nur noch blauer Beleuchtung mit Handy. Seine Lieblingsbeschäftigung ist, jeden zu drohen, der sich abends dem Aquarium nähert. Seine Mitbewohner läßt er aber in Ruhe.


  • Hallo,
    Aufgrund des hohen PO4-Wertes habe ich einen Wirbelbettfilter mit 50g RowaPhos ins Becken gesetzt. Innerhalb von 8 Tagen ist PO4 von 0,2mg/l auf gestern gemessene 0,015 gesunken. Deshalb werde ich die Menge nochmal etwas reduzieren.
    Das PO4-Raten hat seit gestern ein Ende. Der bestellte Hanna Checker 736 ist da. Tolles Gerät, hätte ich schon eher kaufen sollen.
    Die Fadenalgen scheinen auf den reduzierten PO4-Wert zu reagieren. Habe vorgestern probeweise mit Holzstäbchen manuell entfernt. Ging sehr leicht runter, was sonst nicht der Fall war. Heute früh habe ich gesehen, dass Teile der Algen im Becken rumschwimmen. Muss ich wohl den Schnellfilter mit reinhängen.


    Werde ab sofort täglich messen, denn Nährstofflimitierung hatte ich schon. Muss jetzt also den Idealwert für RowaPhos finden.

  • hi,


    ich sehe keine einzige SPS und du machst dir ernsthafte Gedanken wie du die Werte in " den Griff " kriegen sollst?!


    Abgesehen davon sind die Werte gut und selbst in SPS Becken gut fahrbar. An deiner Stelle würde ich mir das Geld für Filter, Adsorber usw sparen und alles abstecken


    Die Werte die du gerade anstrebst sind für deinen Besatz negativer als deine jetzigen ;)


    Gegen die Fadenalgen check lieber dein Silikat, hol dir Holzschaschlikspieße, ritze kleine Kerben rein ... dann wickelst du die Algen auf wie Spaghetti und zupfst sie raus


    Die Algen reagieren nicht weil PO4 fällt sondern weil dein Adsorber Silikat zieht, und das noch bevor er PO4 zieht.

  • Das mit den SPS und gut fahren bei PO4 0,2 sehe ich nicht so. Kann gut gehen, muss aber nicht. So manch eine SPS hat bei 0,2 schon einen Abgang gemacht, bzw. ist ordentlich eingedunkelt. Außerdem haben bei mir selbst einfachere Arten wie Montis und Boccis bei PO4 0,2 fast das Wachstum eingestellt.
    Weiche und LPS lassen sich mit Sicherheit damit "gut" halten, jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, das sie zwischen 0,03 und 0,1 besser im Bezug auf ihre Farbe dastehen.

    Bis neulich,


    Grüße Kai :drink:


    120x50x50 inkl. Technikschacht
    Abschäumer: AM Midifloter
    Beleuchtung: Esmart Sea Nemo Glass 3
    Strömung: Jebao RW8 und Tunze 6015
    RFP: Sicce Syncra 1.5
    Filter: Bartelt WF mit TM Bio Pellet



    Tagebuch 120x50x50 inkl. Technikabteil

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