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Ivery86

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21

Samstag, 22. April 2017, 21:16

Gehört zwar nicht ganz hier rein aber evtl ein zukünftiges Produkt für euch... kann ich so ein Ding leer bekommen, würde da silica Kügelchen für mein Ozonisator reinfüllen :)

CeiBaer

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22

Samstag, 22. April 2017, 22:32

Solltet ihr noch weitere Rechenbeispiel oder sonstiges haben dann veröffentlicht diese bitte im öffentlichen Bereich. Dort wird über den Kalk diskutiert. Hier bitte nur produktbezogene Fragen.

Das Granulat scheint zu funktionieren. Welche Menge in welchem Maße wird die Zeit zeigen. Auch andere Anbieter bewerben die Standzeit mit 4 bis 6 Wochen bei 1000ml Füllung.
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DaRo

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23

Samstag, 22. April 2017, 22:45

Das Granulat scheint zu funktionieren. Welche Menge in welchem Maße wird die Zeit zeigen. Auch andere Anbieter bewerben die Standzeit mit 4 bis 6 Wochen bei 1000ml Füllung.



Hallo,

ich habe aktuell "nur" den Curve 5 und kann die Standzeit des Granulats (wenn auch mit einem anderen Produkt) durchaus bestätigen.

Ich finde die Lösung von ATI sehr ansprechend :EV3584~124: und preislich auch akzeptabel. Ich sehe nicht, dass es irgendwelche Probleme geben dürfte.


LG
Daniel

Einsiedler

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24

Sonntag, 23. April 2017, 15:08


Mit solchen billig Kampfpreisen den Markt zu ruinieren finde ich auch nicht gerade löblich..

Vielleicht ist das aber ein reeller Preis und die Konkurenz ist überteuert? Jeder Hersteller kann doch seine Preise selbst kalkulieren. Im Endeffekt muss jeder Käufer selbst wissen, wieviel ihm ein Produkt wert ist.

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25

Sonntag, 23. April 2017, 15:35

Ich bin jedenfalls Begeistert vom Preis. Das macht es für mich recht einfach mal in diese Atemkalk Klamotte einzusteigen.
Werde mal sehen wo ich das Gerät so schnell als möglich bekomme.
LG Andre

Reefer 250 , PS Hyperion 2x75W Led 4x36W T5, Deltec 1351 Abschäumer,Maxspect Gyre 130 Jebao RW8, Real Reef Rock, Balling Light und Sangokai .

Oliver Pritzel

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26

Sonntag, 23. April 2017, 15:41





Zitat von »Christian86«




Mit solchen billig Kampfpreisen den Markt zu ruinieren finde ich auch nicht gerade löblich..

Vielleicht ist das aber ein reeller Preis und die Konkurenz ist überteuert? Jeder Hersteller kann doch seine Preise selbst kalkulieren. Im Endeffekt muss jeder Käufer selbst wissen, wieviel ihm ein Produkt wert ist.


Nun wenn es interessiert: Natürlich ist dies eher eng kalkuliert. Allerdings ist der Preis auch nicht groß anders als z.b. für eine standart T5-Blueplus 24 Watt kalkuliert. Wir kaufen allerdings auch gleich in größeren Mengen (10 tonnen) ein und wir bestellen die Dosen ebenfalls meist in kompletten oder halben LKW-Zügen. Ein günstigerer Preis muss also nicht mit einer schlechteren Qualität einhergehen, sondern kann auch ein Ergebnis des Einkaufs und des angestrebten Zielpreises sein. Unser Ziel war es in diesem Fall eine bezahlbare, anschlußfertige Lösung anzubieten ohne das der Kunde aus kostengründen selber etwas bastenln muss.

viele Grüße
Oliver


Ihr Spezialist für effiziente Aquarienbeleuchtung, effektive Hochleistungs-Abschäumer und Wasserpflege

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Stefan_h

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Sonntag, 23. April 2017, 16:17

Pff ... Jetzt muss sich ein Hersteller auch schon dafür rechtfertigen weil etwas zu günstig ist. Ich find das Teil interessant und werde es mir bestellen :dh:
AM Xenia 100
LED Philips Coral Care
Abschäumer AM EVO 1000
Strömung MP40wQD + MP10wQD
RFP Ecotech Vectra M1
Versorgung ATI Essentials

Inge.ReefPro

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28

Sonntag, 23. April 2017, 17:12

Hallo Herr Pritzel,

Alles richtig gemacht. ;)
Ich werde es testen.

LG Inge

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29

Montag, 24. April 2017, 10:51

Hallo Oliver,

mir gefällt das Produkt und ich werde es auf jeden Fall testen. :thumbsup:
Norbert muss es nur noch anbieten, dann wird gekauft.

(Nachtrag: Wenn mir etwas nicht gefällt, aus welchen Gründen auch immer, muss ich es ja nicht kaufen. Aber warum muss es dann immer von einigen "schlechtgeredet" werden? Das will mir nicht in den Kopf.)


Hallo Oliver

der Preis und die einfache Anwendung schlägt alles. :thumbup: Dann mache ich kommende Woche mal ne Großbestellung da schon viele auf dein Produkt gewartet haben. Ich wußte ja dass da was kommt und habe schon entsprechend vorgearbeitet.

lg Norbert


Hallo Norbert,

1x für mich reservieren, danke. :D
Gruß
Michael 8)

nienus

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30

Mittwoch, 26. April 2017, 19:47

Hallo,

wer sich mit der Strömungslehre beschäftig wird wissen, das selbst in einem offen Rohr die Stömungsgeschwindigeit nicht überall gleich ist. Durch den Widerstand an der Wandung ist z.b. die Strömungsgeschwindigkeit am Rand immer geringer als mitten im Rohr. Selbst in einem langen komplett gefüllten Rohr ist daher die Strömungsgeschwindigkeit nie überall 100% gleich. Viel endscheidender für den tatsächlichn Erfolg ist aber die Tatsache das wir nicht 500ml oder 1000ml an Volumen haben, sondern 1500ml. Durch dieses erhöhte Volumen, ist nicht nur die Kapazität erhöht, sondern auch die Kontaktzeit der Luft mit dem Medium länger. Dies ist widerum wichtig damit auch wirklich nahezu CO2-freie Luft zum Abschäumer gelangt.
Je größer der Filter, desto effizienter kann dieser also arbeiten und desto länger ist die Standzeit.

viele Grüße
Oliver
Gerade in einem offenem Rohr ist die Strömungsgeschwindigkeit nicht überall gleich. Und am Rand ist die Strömungsgeschwindigkeit nicht geringer, sondern null, aufgrund der Anhaftungseffekte.

Auch ist es nicht zwingend so das ein 1,5l Filter effizienter arbeitet als ein 1l Filter. Wenn die Reaktionsgeschwindigkeit schnell genug ist, ist auch schon ein kleinerer Filter ausreichend. Vor allem bei Reaktionen mit einer Gasphase ist die Reaktionsgeschwindigkeit sehr hoch. Viel mehr ist dann die Oberfläche des Mediums entscheidend was durch die Posösität und den Kugeldurchmesser des Absorbtionsmittels bestimmt wird und nicht das Volumen des Filters und natürlich die Diffusionseffekte hin zur Oberfläche.

Im Endeffekt ist nur die Länge der Reaktionszone entscheidend, die vor allem von der Reaktion, Leerrohrgeschwindigkeit, Partikelgröße/Partikelform sowie der Oberflächenbeschaffenheit abhängt.
Vielleicht kann man auch solange keine äußerlich sichtbare Färbung eintritt, nach einer gewissen Laufzeit das Material entnehmen um eine eventuell auftretende Färbung im Inneren zu sehen oder ob sie gleichmäßig stattfindet. Also eine Art Abfolge wie die Verfärbung/Erschöpfung voranschreitet dokumentiert. Dann ergeben sich solch Diskussionen gar nicht.
Der Behälter ist ungünstig gewählt. Für Absorber nimmt man normalerweise eher schlanke und hohe Behälter, da eine breite Reaktionszone ungünstig ist, da viel Material verschwendet wird. Auch schaltet man normalerweise 2 Behälter in Reihe, wobei man den ersten Behälter sobald er voll ist abklemmt (Bzw. im Normalfall mit Armaturen und Verrohrung arbeitet) und den zweiten durchströmt. Der erste kann dann neu befüllt werden und wird dann hinter den zweiten durchströmt usw. Dadurch kommt es zu keinem Verlust an Absorbermaterial, da es komplett beladen wird.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nienus« (26. April 2017, 19:55)


Oliver Pritzel

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31

Mittwoch, 26. April 2017, 20:44

Hier mal ein Bild, bei dem der Adsorber im Reaktor gerade mit dem Farbumschlag anfängt. Zur besseren Verdeutlichung habe ich mal eine ungenutzte Filterpatrone direkt daneben gestellt. Wie man sieht ist das Material sehr gleichmäßig umgeschlagen....

Der Luftmengenmesser daneben ist nicht angeschlossen. Damit haben nur ermittelt bis welcher Luftleistung in l/h der Filter ohne nennenswerte Verluste arbeitet.
Im Grunde ist das ganze Prinzip auch relativ simpel. Durch den angeschlossenen Ansaugschlauch vom Abschäumer entsteht ein Unterdruck in der gesamtem Filterpatrone. Die einströmende Luft verteilt sich daher auch automatisch in der gesamten Dose. Das Medium selber stellt einen geringen aber sehr gleichmäßigen Strömungswiderstand von wenigen PA (Pascal) dar. Hierdurch ist der Luftstrom durch das Filtermedium wesentlich gleichmäßiger, als die z.B. in einem offenem Rohr wäre.

Trotz dieser sehr positiven praktichen Tests, welche übrigens besser sind als ich sie vorher in der Theorie auch erwartet hätte, werden wir allerdings in eine überarbeitete Version anbieten. So kommen nun noch zusätzliche Feinstaubfilter zum Einsatz und die Luftzu- und Luftabfuhr ist nun flächig. Entscheidend waren hier vor aber allem sicherheitsrelevante Aspekte da der offene Umgang mit dem Material nicht unkritisch ist. Mehr Infos dazu in kürze.

viel Grüße
Oliver


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Matthias S. (26.04.2017)

nienus

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Mittwoch, 26. April 2017, 20:53

Der Luftmengenmesser daneben ist nicht angeschlossen. Damit haben nur ermittelt bis welcher Luftleistung in l/h der Filter ohne nennenswerte Verluste arbeitet.
Im Grunde ist das ganze Prinzip auch relativ simpel. Durch den angeschlossenen Ansaugschlauch vom Abschäumer entsteht ein Unterdruck in der gesamtem Filterpatrone. Die einströmende Luft verteilt sich daher auch automatisch in der gesamten Dose. Das Medium selber stellt einen geringen aber sehr gleichmäßigen Strömungswiderstand von wenigen PA (Pascal) dar. Hierdurch ist der Luftstrom durch das Filtermedium wesentlich gleichmäßiger, als die z.B. in einem offenem Rohr wäre.
Um den Druckverlust zu bestimmen braucht man keinen Luftmengenmesser. Bei den Pellets kann man den Druckverlust hinreichend genau mit der Ergun-Gleichung berechnen.

Auch ist der Filter zu kurz wenn die Färbung gleichmäßig einsetzt. Die Reaktionszone ist folglich länger als das Absorberbett.


Das erklärt auch die Lange Standzeit. Der CO2 Wert am Austritt wird mindestens deutlich im 2 stelligen ppm Bereich sein, ansonsten würde die Patrone viel schneller beladen werden bei den angegeben Zeiten und Volumenströmen.

Die Luftzu- und Abfuhr flächig zu machen ist nicht notwendig. Bedingt durch die Schüttung und die geringe Dichte von Gas im Gegensatz zu Flüssigkeiten kommt es kaum zu Kanal- oder Randgängigkeit im Gegensatz zu Kolonnen die mit Flüssigkeiten arbeiten. Diese benötigen einem Flüssigkeitsverteiler am Kopf sowie teilweise zwischenverteilungen alle paar Meter in der Kolonnenpackung.

Es wäre wesentlich Sinnvoller das Absorberbett zu verlängern. Wozu Aufwand in eine Verteilung stecken, wenn die Beladung per se schon komplett und gleichmäßig erfolgt ohne das man eine Reaktionszone wandern sieht und die Abreinigung nicht einmal komplett erfolgt?

Nichts für ungut aber es fehlt etwas an Basiswissen.

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »nienus« (26. April 2017, 21:02)


nienus

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Mittwoch, 26. April 2017, 21:33

Bei 2000l/h luftdurchsatz und einen niedrigen Co2 gehalt von 0,04% schaffen 1,5 Kilogramm Absorber bei einer Bindungskapazität von höchstens 15 Liter pro 100 Gramm höchstens 12Tage Standzeit bevor er erschöpft ist.
Und hier reden wir von 1,5kg Absorber und nicht 1,5 Liter was noch deutlich weniger sein wird aber wir nehmen mal 1,5 kg an.
Der beste Adsorber am Markt absorbiert laut Wikipedia maximal 15 Liter pro 100 Gramm.

2000L/h×24h=48000L/d (Gesamtluftdurchsatz pro Tag des Abschäumers)
48000L/d×0,04%Co2=19,2L/d (Gesamtmenge des darin enthaltenen Co2)
15×15L=225L (maximale Bindekapazität von 1,5kg Absorbers)
225L÷19,2L/d=11,72 Tage (maximale Standzeit aus maximaler Bindekapazität und gesamt co2 pro Tag)

Wenn ich falsch gerechnet haben sollte korrigiert mich bitte.
Tut mir leid aber die Taschen könnt ihr jemand anderen füllen das euer Absorber nach 14 Tagen noch nicht mal Farbe hat...
Grundsätzlich richtig die Rechnung. Komme auch so auf nur ca. 8 Tage ungefähr bei einer Annahme das ein Liter Atemkalk ca. 150l CO2 absorbieren kann.

Jedoch gehe ich davon aus, dass die Annahme einer Reduzierung in den Bereich von wenigen ppm nicht korrekt ist. Wenn man wirklich so eine gute Abreinigungsleistung haben würde, dann gäbe es keinen gleichmäßigen Farbumschlag im Behälter. Wenn ich jetzt die Annahme treffe das anstatt 0 ppm eventuell 180 ppm am Austritt des Absorbers gemessen werden, komme ich auf ca. 14 Tage Standzeit.

Man könnte das ganze leicht mit einem IR Spektrometer überprüfen, jedoch liegen IR Spektrometer für CO2 im ppm bereich bei der Firma ABB in einem Preisbereich von mehr als 10.000€. Insofern für den Privatmann schwer zu testen und ich habe leider inzwischen auch keinen Zugriff mehr auf so ein Gerät, sonst könnte man das in einer kurzen Versuchsreihe ohne Probleme verifizieren.

Edit: Noch vielleicht ein Nachtrag damit es nicht falsch aufgenommen wird. Natürlich bringt es auch etwas das CO2 in der Luft zu reduzieren auch wenn man es nicht in den ppm bereich kommt. Aber je geringer der CO2 Wert, desto größer ist der Effekt des Strippens, da der Abschäumer bedingt durch seine Bauart wie eine Strippkolonne wirkt. Denn je größer die Differenz zwischen CO2 im Wasser und CO2 in der Luft je größer ist auch die Triebkraft und je mehr verlagert man das CO2 Gleichgewicht zwischen Gasphase und Flüssigkeit in Richtung Gas.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nienus« (26. April 2017, 21:39)


Oliver Pritzel

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Mittwoch, 26. April 2017, 21:46

Wozu Aufwand in eine Verteilung stecken, wenn die Beladung per se schon komplett und gleichmäßig erfolgt...


Weil hier noch andere sicherheitrelevante Aspekte dazugekommn sind, welche eine Neukonstruktion ohnehin nötig gemacht haben. Entscheidend ist weiterhin das der PH-Wert schon mit dieser Konstruktion um 0,2 an einem 2000 Liter Becken gehoben werden konnte. Bei kleineren Aquarien (500 Liter) konnte die Anhebung des PH-Wertes sogar um 0,3 erhöht werden. Dies werden hinterher auch viele Kunden endsprechend feststellen und damit sollte nun gut sein.

viele Grüße
Oliver


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DaRo

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Mittwoch, 26. April 2017, 21:56

Hier mal ein Bild, bei dem der Adsorber im Reaktor gerade mit dem Farbumschlag anfängt. Zur besseren Verdeutlichung habe ich mal eine ungenutzte Filterpatrone direkt daneben gestellt. Wie man sieht ist das Material sehr gleichmäßig umgeschlagen....


Hallo Oliver,

ist das nun gut oder ehr schlecht zu bewerten.

Laut Literatur beträgt die Kontaktzeit(wird ja in der Anästhesie angewendet) von Atemkalk ca. 0,5 Sekunden. Bei meinen (zugegeben) sehr kleinen Abschäumer mit 300 Liter Luftleistung verfärbt sich das Material langsam von unten nach oben. Wenn sich alles mit einmal verfärbt, ist das doch ehr ein Zeichen, dass der Abschäumer (bzw. die Luftleistung) zu groß bzw. die Kartusche zu klein ist (oder perfekt aufeinander abgestimmt :D ).

Ist schon ein verdammt interessantes Thema. Insgesamt dürften ja Abschäumer mit einer geringeren Luftleistung einen deutlich geringeren Verbrauch an Carbo Ex aufweisen, als solche, die 2 m² und mehr in der Stunde durchjagen. Insofern finde ich die Größe mit 1.500 ml auch deutlich besser als diese "Mini-Kartuschen". Und es funktioniert sehr gut. Die C02-Absorption(l/kg) dürfte irgendwo bei 120 l/kg liegen. Der Rest ist ja ein einfacher Dreisatz.


LG
Daniel

nienus

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36

Mittwoch, 26. April 2017, 22:28

Weil hier noch andere sicherheitrelevante Aspekte dazugekommn sind, welche eine Neukonstruktion ohnehin nötig gemacht haben.
Ändert nichts an der Tatsache, dass eine Verteilung bei Gas welches eine Schüttung durchströmt nicht notwendig ist. Es gibt dadurch schlicht und ergreifend verfahrenstechnisch keinerlei Vorteil.
Bei meinen (zugegeben) sehr kleinen Abschäumer mit 300 Liter Luftleistung verfärbt sich das Material langsam von unten nach oben. Wenn sich alles mit einmal verfärbt, ist das doch ehr ein Zeichen, dass der Abschäumer (bzw. die Luftleistung) zu groß bzw. die Kartusche zu klein ist (oder perfekt aufeinander abgestimmt ).
Wenn du eine Reaktionszone sehen kannst die nach oben hin durch dein Absorberbett wandert, ist das Bett passend zu deinem Abschäumer ausgelegt.

CeiBaer

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Mittwoch, 26. April 2017, 22:37

aber wir sind uns einig, dass das ding so auch co2 bindet? vielleicht nicht in der geschwindigkeit und menge wie es in einem langen rohr in selber zeit stattfindet, aber es bindet?

welcher rohrdurchmesser und länge wäre empfehlenswert um ein annähernd optimales ergebnis zu erzielen? also rein bindetechnisch vom co2. die standzeit würde sich wahrscheinlich extrem verkürzen? sagen wir mal bei 700 liter luftleistung eines abschäumers.

ist es überhaupt nötig/empfehlenswert das co2 komplett zu binden oder reicht dieses in dieser menge, durch diesen filter ebenfalls um das gewünschte ergebnis zu erreichen?
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nienus

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38

Mittwoch, 26. April 2017, 22:43

Natürlich wird auch CO2 absorbiert auch wenn es im Absorber einen gleichzeitigen Farbumschlag gibt. Nur ist das ganze dann wohl weniger effizient, da einfach mehr ppm am Absorberaustritt in der Luft verbleiben.

Die Größe des optimalen Absorbers ist abhängig von den Stoffen und ob wir eine Physisorption oder Chemiesorbtion haben. Wenn uns DaRo verraten würde wie groß seine Schüttung ist (Durchmesser und Höhe der Schüttung), könnten wir ausgehend von den 300 Litern/Stunde die Leerrohrgeschwindigkeit und die Verweilzeit ausrechnen und die Daten nehmen und damit für jeden Volumenstrom den passenden Absorber auslegen.

Denn bei ihm ist die Reaktionszone nach seiner Aussage kürzer als die Schüttung.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »nienus« (26. April 2017, 22:47)


DaRo

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39

Mittwoch, 26. April 2017, 23:00

Die Größe des optimalen Absorbers ist abhängig von den Stoffen und ob wir eine Physorbtion oder Chemiesorbtion haben. Wenn uns DaRo verraten würde wie groß seine Schüttung ist (Durchmesser und Höhe der Schüttung), könnten wir ausgehend von den 300 Litern/Stunde die Leerrohrgeschwindigkeit und die Verweilzeit ausrechnen und die Daten nehmen und damit für jeden Volumenstrom den passenden Absorber auslegen.


Hallo,

das Volumen ist ein Liter. Alles andere ist doch "fast" irrelevant.

Der Abschäumer ist mit 300 Liter/Stunde angegeben. Das wären 5 Liter/Minute. Damit beträgt die Verweildauer rund 20 Sekunden.

Bei 3.000 Liter/Stunde wären es 50 Liter in der Minute. Auch damit wäre die Größe von Olivers Kartuschen mit 1,5 Liter absolut ausreichend bemessen.

Mich interessiert das ganze jetzt doch und ich habe mir einen billigen CO2-Logger geleistet :MALL_~12: .

Ich finde es auf alle Fälle klasse, dass solche Dinge von ATI hier sehr schnell angegangen und realisiert werden. :EV3584~124:
Dafür gibt es einen Daumen :dh:

LG
Daniel

nienus

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40

Mittwoch, 26. April 2017, 23:05

Irrelevant ist es nicht wirklich. Wenn der komplette Absorber einen Farbumschlag zeigt liegt das hypothetische Ende der Reaktionszone hinter dem Absorberbett. Insofern arbeitet der Absorber hinsichtlich der CO2 Abtrennung schlechter als bei einem längeren Bett.

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