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ratio2004

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Montag, 1. Juli 2013, 11:24

Mein Traum steht in den Startlöchern

Hallo liebe Forengemeinde,

ich kann euch nun feierlich verkünden, die Zeit des Wartens, Planens und Tüftelns ist so gut wie vorüber. Heute erhalte ich von meinem Tischler den bestellten Unterschrank, nach langer 3,5 wöchiger Wartezeit. Mein Becken steht schon seit einer guten Wochen beim Händler zur Abholung bereit, ich werde es morgen Nachmittag holen und mit dem Aufbau beginnen, doch nun zu den interessanten Details für euch.

- Becken 100x60x60 Front und Seitenscheiben jeweils in Optiwhite
- Holzunterschrank in Weiß Hochglanz
- Beleuchtung - 2 x 120 W Maxspecht R420 - 16000K
- Technikbecken (wird noch geklebt) 80x40x40 mit Algenrefugium
- Abschäumer - Bubble Magus Curve 5
- Wirbelbettfilter - Nyos Monster 100 - für Aktivkohle und Phosphatadsorber
- Rückförderpumpe - Nyos Viper 3.0- Strömung - 1x Vortech Mp 40w ES und 1x Tunze 6045

Ich möchte das Becken mit der Triton-Methode betreiben, da ich es einfach faszinierend finde, und davon überzeugt bin. Trotzdem verfolgen mich noch ein paar Fragen, die mir hoffentlich jmd. beantworten kann.

Ich möchte hauptsächlich Riffkeramik verbauen, hab mir hierfür auch schon ein Miniriff von Korallenwelten gebraucht erworben, leider hat es den Transport nicht überlebt, daher werde ich die losen Brocken nun zu einer Riffsäule verkleben. Zusätzlich werde ich mir noch eine 2. Riffkeramiksäule anschaffen. Weiters würde ich noch gerne ein paar Kilo LG einbringen. Hier stellt sich allerdings noch die Frage, ob ich davor noch einige Tage, die Riffkeramiksäulen wässern sollte, bevor ich das Wasser aufsalze und LG einbringe.

Weiters hoffe ich auf Tipps einiger erfahrener Aquarianer wegen der Triton-Methode, hier sollte ja über Kohle und Phosphat adsorbiert werden, allerdings weiß ich nicht, ob man dies auch bereits ab Beginn machen sollte, oder soll man warten bis die ersten Tier einziehen, gleiches gilt für das Algenrefugium, soll das Refugium schon von Beginn an eingerichtet sein, oder erst nach einiger Zeit.

Fotos folgen, sobald ich den Aufbau begonnen habe.

LG Stephan

Flipper

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2

Montag, 1. Juli 2013, 12:37

Hallo Stephan,

herzlichen Glückwunsch zu dem schönen Beckenformat! Da lässt sich bestimmt ein schönes Riff drin bauen! :thumbup:
Zu der geplanten Technik ein paar Anmerkungen:
- Mit zwei Maxpect R420R bist Du auf der (sehr) stark ausgestatteten Seite. Planst Du ein vorwiegendes SPS-Becken?
- Bei der Strömung würde ich eher zu zwei MP10 raten, dann kannst Du die ganzen Programme gut fahren. Eine MP40 ist schon ziemlich dick.
- Der Monster Wirbelbettfilter benötigt eine relativ starke Pumpe, welche die Körner wirklich in der Schwebe hält. Wenn es zu wenig Durchfluß ist, liegen die Körner aufeinander und verschlammen, bei zuviel Durchfluß reiben die Körner aneinander und Du hast den Absorber bzw. Kohle im Becken fein verteilt liegen. Wenn Du Kohle und PHosphatabsorber gleichzeitig reinwirfst, dann wird nur eines richtig schweben, das andere zerreibt oder liegt auf dem Boden.
Ursprünglich hatte ich gedacht, einmal eingestellt und laufen lassen, aber der Aufwand der Kontrolle war letztendlich größer als bei den einfachen Fließbettfiltern, bei denen man einmal täglich das Pelletbett aufzupft und das robust arbeitet.

Der Rest der Technik hört sich brauchbar an, habe jedoch keine Erfahrung mit der Nyos RF-Pumpe.

Die gebrauchte Riffkeramik würde ich auf jeden Fall wässern und gründlich durchtesten! Wer weiss, was da im Vorgängerbecken sich abgelagert hat auf der Keramik!

Mit dem Filtern über Kohle und Absorber solltest Du Zeit haben. Phosphat kommt hauptsächlich über Frostfutter rein, und Fische solltest Du in den ersten Wochen noch nicht einsetzen. Erst wenn Du einen Gelbstich bemerkst kommt Kohle rein oder wenn Fische drin sind, solltest Du Phophat im Becken messen können. Wenn Du vorher PHosphat messen kannst, hast Du Keramik mit PHosphatdepots.

Gruß
Sandy

ratio2004

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3

Montag, 1. Juli 2013, 14:02

Hallo Flipper,

danke für deine Tipps und Ratschläge.
Zum Wirbelbettfilter: Hier hatte ich geplant ihn auch mit einer Nyos Viper 2.0 zu betreiben. Lt. Hersteller wird eine Durchflussmenge von 500l/h empfohlen, meinst du das sollte reichen, oder ist es besser mehr Durchfluss zu gewährleisten?

Zur Beleuchtung: Ja, genau ich habe vor vorallem SPS-Korallen zu halten, da die einfach genial sind.

Zur Strömung: Du hast recht, ich konnte allerdings die Mp40 recht günstig gebraucht erwerben, und bin mir bewusst, dass ich diese nicht unter Volllast laufen lassen sollte, bzw. kann.

LG Stephan

chrille0411

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Montag, 1. Juli 2013, 14:30

Moin Stephan,

ich kann dir als Rückförderpumpe die Aquaforte DM3500 sehr ans Herz legen. Bei mir läuft sie jetzt seit ein paar Monaten und sie zieht wenig Strom, hat dafür mega viel Power. Ich habe im Moment keine Strömungspumpe an, da es bei dem überschaubaren Besatz im Moment ausreicht. Da wird aber auch nur maximal eine 6055 Tunze hinzukommen. Meine Beckenmaße sind 100x70x60cm
Lieben Gruß

Christian

Flipper

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5

Montag, 1. Juli 2013, 15:02

Hi Stephan,

ich hatte am Anfang nur eine Pumpe mit ca. 800l/h an dem großen Monster 150 (empfohlen sind da 2000l/h, glaube ich), und das war viel zu schwach und die genannten Probleme kamen. Ob die Probleme mit einer Newjet 2300 auch kommen müsste ich mal ausprobieren. Da ich für das Regeln des Durchflußes aber ständig ins Wasser an die Pumpe greifen müsste, ist das auch nicht das Wahre. :S

Wenn ich mich recht erinnere, hat der Marco (Vanles) auch den Monster 100. Ich muss ihn mal fragen, wie seine Erfahrungen damit jetzt sind.

Ich empfehle auf jeden Fall, zwischen Pumpe und Einlauf in den Filter oben einen kleinen Kugelhahn zu setzen, damit der Durchfluß bequem gesteuert werden kann, ohne ständig nasse Hände zu bekommen. Dann solltest Du das einigermaßen bequem steuern können.

Gruß
Sandy

ratio2004

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Montag, 19. August 2013, 11:16

So nun kommt ein kleines Update.

Leider war es mir bis heute nicht möglich das Becken zu starten. Ich warte leider immer noch auf meine Maxspect LED-Beleuchtung. Lt. Händler gibt es derzeit aufgrund der hohen Nachfrage Liefer- und Produktionsengpässe. Nach letzter Nachricht meines Händlers müsste ich diese Woche die Beleuchtung, nach langen 8 Wochen Wartezeit erhalten.

Doch was ist bis jetzt geschehen. Der Unterschrank wurde planmäßig geliefert und aufgestellt, die Bohrungen für die Verrohrung wurden von mir selbst gemacht. Das Becken habe ich ebenfalls schon beim Händler abgeholt und die Verrohrung soweit fertig.
In das Technikbecken wurde von mir ebenfalls selbst die Trennscheiben eingeklebt (sieht leider nicht ganz professionell aus).

Die Riffkeramikbrocken habe ich mit Waschsoda einige Tage gereinigt bzw. dann ebenfalls einige Tage in Wasser gespült, danach habe ich begonnen eine Riffkeramisäule zu kleben, die vor dem Ablaufschacht stehen soll, um großteils die Verrohrung zu verdecken.

Fotos meiner bisherigen Bastelarbeiten folgen.

Nun komme ich noch zu meinen letzten Fragen:
- Ich habe schon öfters aus einigen Fachbüchern gelesen, dass geraten wird das Wasser in einige Kanistern, bzw. Behältnissen aufzusalzen. Meine Frage nun hierzu weswegen das gemacht werden soll. Da mein Becken 360 L misst, ohne das Technikbecken mit zu berücksichtigen, und ich nur einen 20 L Kanister besitze ist das ziemlich umständig. Bitte gebt mir Bescheid, welche Nachteile es hat das Wasser im Becken aufzusalzen.

- Nun stell ich mir noch die Frage, ob ich als Unterlage zwischen Keramik, LG und Glas noch eine Styroporplatte, oder Lichtrasterplatte einbringen soll, damit das Glas geschont wird. Was meint ihr, bzw. wie habt ihr das gelöst??

LG und bis bald
Stephan

Flipper

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7

Montag, 19. August 2013, 11:32

Hallo Stephan,

als Schutz für die Bodenplatte hat sich eine 3mm PVC-Hartschaumplatte bewährt. Diese kannst Du auch im Gegensatz zu Plexiglas mit einfachem Aquariensilikon ankleben. Dafür die beiden Klebflächen natürlich gut säubern.

Wenn das Silikon getrocknet ist (ca. 2 Tage), dann kannst Du ruhig direkt im Becken aufsalzen. Da ist ja kein Leben drin, was geschädigt werden kann von dem Aufsalzvorgang.

Gruß
Sandy

submaster

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Montag, 19. August 2013, 11:34

Hallo Stefan,
ich denke ganz klar kannst du hier das Wasser direkt im Becken aufsalzen.
Eine Lochrasterplatte oder Plexiglasplatte als Sicherheit schadet nie, aber nur unter dem Aufbau, nicht großflächig,
Styroporplatte kommt nicht hinein.
Was ist jetzt zum Thema deine Pumpen rausgekommen, ich habe 2 MP10 und selbst hier kann ich nicht voll aufdrehen,
MP40 wäre schon zu dicke und du könntest die MP10 (wireless) im Master/Slave-Modus betreiben.
Beleuchtung wird richtig gut werden :-)

Viel Erfolg noch
Liebe Grüsse Karl-Heinz

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Montag, 19. August 2013, 12:31

Hallo
und danke für die Postings. Würdet ihr also im Becken aufsalzen noch bevor ich LG einbringe?? Ist das ein Problem das LG im Wasser zu kleben??

@ Flipper - Wieso ist ein silikonieren der PVC-Hartschaumplatte sinnvoll?

@ submaster - Bis jetzt hat sich an meinen Planungen mit einer MP40 und Tunze 6045 nichts verändert. Ich habe vor die Tunze mit der Rückförderpumpe in selbe Richtung laufen zu lassen und die MP40 von der rechten Seite Richtung Sichtscheibe. (siehe Anhang)

LG Stephan
»ratio2004« hat folgende Datei angehängt:

Flipper

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Montag, 19. August 2013, 13:43

Hallo Stephan,

die Hartschaumplatte sollte mit dem Aquariensilikon eingeklebt werden, nicht einsilikonisiert werden. Plexiglas lässt sich nicht gut mit Aquariensilikon einkleben.

Du musst Salzwasser bereit halten, wenn Du Lebende Steine anschaffst. Du kannst die Steine außerhalb des Wassers mörteln, wenn Du nicht zu lange brauchst dafür.

Gruß
Sandy

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Flipper« (19. August 2013, 13:45)


poeschken

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Montag, 19. August 2013, 15:48

Ich habe das hier gerade gelesen mit der Platte. Mir ist nur nicht ganz klar warum man die Platte nicht auch auf den kompletten Boden legen sollte? ?(



Gruß Michael
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Eheim Scubaline 460 Marine
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Flipper

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Montag, 19. August 2013, 16:04

Hallo Michael,

natürlich sollte die PVC-Hartschaumplatte über die komplette Bodenscheibe geklebt werden. Steht hier irgendwo etwas anderes?

Gruß
Sandy

poeschken

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13

Montag, 19. August 2013, 16:06

Viel Erfolg noch

Hallo Stefan,
ich denke ganz klar kannst du hier das Wasser direkt im Becken aufsalzen.
Eine Lochrasterplatte oder Plexiglasplatte als Sicherheit schadet nie, aber nur unter dem Aufbau, nicht großflächig,
Styroporplatte kommt nicht hinein.
Was ist jetzt zum Thema deine Pumpen rausgekommen, ich habe 2 MP10 und selbst hier kann ich nicht voll aufdrehen,
MP40 wäre schon zu dicke und du könntest die MP10 (wireless) im Master/Slave-Modus betreiben.
Beleuchtung wird richtig gut werden :-)

Meine Frage war auf eine Plexiglasscheibe bezogen.




Gruß Michael
Gruß Michael

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Chriss

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Montag, 19. August 2013, 16:23

Hmm, ich denke mal die Hartschaumplatte muss eingeklebt werden damit sie nicht "aufschwimmt"

Ob ein Schutz der Bodenscheibe überhaupt notwendig ist, ist eine schon lange andauernde, ewige Diskussion.

Schaden kann sie nicht sofern sie sauber eingeklebt wird und sich unter der Platte keine Gammelstellen bilden können.
Zur Zeit ohne laufendes Becken,...., muss neu starten

ratio2004

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Montag, 19. August 2013, 16:36

@Chriss - Das ist genau meine Frage. Die Glasdicke der Bodenscheibe beträgt 12mm, ist es da überhaupt notwendig eines Schutzes für die Scheibe? Das mit den Gammelstellen befürchte ich nämlich auch. Ich hatte ein ähnliches Problem bei meinem letzten Süßwasserbecken und einer Styroporplatte. Wie hast du diese Frage bei dir gelöst??
LG

Flipper

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Montag, 19. August 2013, 17:06

Hi Michael,

jetzt verstehe ich, Du hattest Dich auf die Aussage von Submaster bezogen. Nein, ich bin da anderer Meinung. Der Schutz macht punktuell nicht so viel Sinn. Wenn Dir die Säule beim Rein- oder Rausheben aus der Hand rutscht, sollte überall auf dem Boden die Schutzplatte sein.

Ich habe auch bei 15mm Glasstärke der Bodenplatte eine PVC-Hartschaumplatte drübergeklebt, da ich auch Säulen drin habe, die 15-20kg wiegen. Schon aus 20-30cm Höhe aus der Hand gerutscht werden die mir die Scheibe vermutlich zerlegen, mit der Schutzplatte drüber habe ich eine gute Chance, dass die Bodenscheibe nicht kaputt ist. Der Aufwand im Vergleich zum Schaden, wenn das Becken ausläuft, steht einfach nicht im Verhältnis. Also mache ich es.

Gruß
Sandy

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