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Wassermaus

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41

Freitag, 20. Januar 2017, 17:09

Wenn die Wasserwerte halbswegs stimmen, dann hau ein paar robuste Korallen rüber :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Riko

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42

Sonntag, 22. Januar 2017, 23:11

So, Mengenelemente waren und sind nach wie vor top.

Daher sind gestern eine Alveopora und eine Briareum eingezogen. Die Alveopora steht schon super. Die Weichkoralle braucht wohl noch etwas Zeit. Polypen sind fast gar nicht auf. Aber das wird. Ich hoffe die beiden Ableger helfen langfristig dabei den Nitratwert zu drücken. Mehr wollte ich aber erstmal nicht einsetzen. Einfach mal schauen wie die Korallen reagieren.

Nitrat liegt unverändert zwischen 30 und 50mg/l. Trotz weiterer WWs. Ist wohl der Gammel der sich im Gestein abgelagert hat.
ABER: Die roten Beläge bilden sich kaum noch und das Wasser ist nicht mehr so trüb. Eine gewisse Milchigkeit ist jedoch noch deutlich sichtbar.

Ich werde das Becken von heute an wieder 5 Tage alleine lassen. Fütterung übernimmt mein neuer-alter-Futterautomat: Papa.
Grüße Riko
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Chero

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43

Sonntag, 22. Januar 2017, 23:13

Hervorragender Futterautomat, kann ich auch empfehlen.

Riko

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44

Samstag, 28. Januar 2017, 20:34

Moin!

Da hier in letzter Zeit nicht so viel los ist, dachte ich, ich gebe mal ein Update.

Die Bakterienblüte ist überwunden. Das Wasser ist wieder kristallklar. Allerdings habe ich aufgrund der nach wie vor nicht idealen Nitratwerte mit ein paar ganz kleinen Algenbelägen auf Gestein und Bodengrund zu kämpfen. Aber das ist meckern auf hohem Niveau.

Dem Keniabäumchen und der Alveopora scheinen die Werte sogar richtig zu gefallen. Sind zwar beide etwas bräunlich aber schieben Polypen das es eine Wahre Freude ist. Das Briareum will immernoch nicht. Auch eine Woche nach dem Einsetzen keine Polypen zu sehen. So langsam setzten sich braune Algenbeläge auf dem Weichgewebe ab. Die habe ich erstmal vorsichtig mit einer Zahnbürste entfernt. Außerdem habe ich sie höher ins Riff gestellt (vorher auf dem Boden, jetzt auf dem rechten Stein ziemlich weit oben). Hoffentlich berappelt die sich :11B95E~110: Für gewöhnlich ist das Zeug ja nicht tot zu kriegen...


Weitere Korallen werden wohl so in einer Woche folgen.


Außerdem eingezogen sind in der Zwischenzeit eine Weißbandputzergarnele und ein paar Einsiedler sowie Schnecken für den Bodengrund.
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CeiBaer

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45

Samstag, 28. Januar 2017, 21:11

soll da jetzt noch ne anemone rein?
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46

Samstag, 28. Januar 2017, 21:21

Nein, wie bereits vor einigen Posts geschrieben, sind das die beiden Clowns aus dem 160er um die Biologie anzukurbeln. Im 160er haben die zwei eine Quadricolor die sie aber nicht mit dem A**** angucken. Im Prinzip könnten die beiden wieder rüber. Haben ihren Job getan. Aber die fühlen sich augenscheinlich pudelwohl ohne die flinken Chromis die ihnen alles vor der Nase weg futtern. Haben richtig zugelegt. Da die beiden noch so klein sind, machen sie also noch ein bisschen hier Urlaub ^^
Grüße Riko
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47

Freitag, 17. Februar 2017, 15:13

Moin Moin Sportsfreunde! Zeit für ein Update.

Nun wie soll ich es sagen. "Von einem Extrem ins Andere" trifft es eigentlich recht gut. Nachdem ich mein Nitratproblem in den Griff bekommen habe, zeig sich nun eine gegensätzliche Entwicklung. Nitrat n.n. Allerdings mache ich mir da vorerst keine Sorgen. Denn alles an Korallen steht super da und wächst ausgezeichnet. Den Abschäumer habe ich jedoch gedrosselt, um eine Nährstofflimitierung zu vermeiden.

Damit wären wir beim nächsten Thema, den Korallen. Derzeit besteht der Besatz aus:
Briareum sp. (geht wieder auf)
Acanthastrea sp.
Clavularia viridis (tricolor)
Blastomussa wellsi
Alveopora sp.
Capnella sp.

Mehr ist aber natürlich in Planung. Ich möchte noch ein paar mehr Acans, vielleicht ein paar Zoas und eine Caulastrea. Ich bin aufgrund der niedrigen Nährstoffwerte sogar am überlegen es mal mit einer Milka zu probieren. Auf dem rechten Stein ganz oben wäre ein guter Platz denke ich. Bei der starken Strömung und dem vielen Licht kann ich eh fast nichts anderes da hin kleben.

Apropos Kleben: Ich habe wegen der Einsiedler alle Ableger jetzt auch mit Giesemann Aquascape verklebt. daher ist die Alveopora auch noch etwas beleidigt.

Abseits der Korallen wächst alles andere auch. Sprich Algen. Besonders auf den leeren Stellen am Gestein bilden sich ein paar Beläge. Aber alles in allem undramatisch. Den Boden sauge ich einmal wöchentlich beim WW ab. Das ist morgen dran. Also entschuldigt den nicht schneeweißen Sand

Wasserwerte sehen gut aus und werden mit WW und seit einer Woche mit TM All for Reef gehalten:
KH: 7,3
CA: 400
MG: 1320
PO4: n.n
NO3: n.n
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48

Freitag, 17. Februar 2017, 19:45

wenn du sie geklebt hast, dann wirst du später kaum eine chance haben deine korallen vor dem briareum in sicherheit zu bringen.

auch wenn ich mich wiederhole und es vielleicht nervt, das zeug überwuchert irgendwann alles.
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49

Freitag, 17. Februar 2017, 21:04

Genau deswegen ist das Briareum auch die einzige die nicht fest geklebt ist :D Wenn es mir zu viel wird kann ich immerhin einen Großteil der Koralle raus nehmen. Meine Formulierung Oben war also Murks es sind nicht alle verklebt. :rolleyes:
Grüße Riko
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CeiBaer

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50

Freitag, 17. Februar 2017, 23:25

das briareum wird sich sehr fest mit den steinen verbinden. es wächst dort regelrecht fest und überzieht diesen dann. es ist dann nur sehr schwer zu entfernen. daher also vorsicht.
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51

Sonntag, 12. März 2017, 12:28

Moin Moin!

Zeit für ein kleines Update.

Es läuft soweit alles ganz gut. Algenbeläge sind verschwunden und die Korallen wachsen. Außerdem sehe ich die ersten Kalkrotalgen auf Gestein und Technik

Hinzugekommen sind:
Montipora grün
Seriatopora grün
Stylophora Milka
Scheibenanemone lila
Caulastrea neongrün

Die Milka und die Monti sehen etwas blass aus. Ich habe sie gestern erst (entsprechend günstig) bekommen. Die sind im Händlerbecken aufgrund einer Umbauaktion etwas verbrannt. Aber denen sollte es bald wieder gut gehen. Über zu viel Licht können die sich bei mir eigentlich nicht beschweren.

Mittlerweile hat sich ein stabiler Verbrauch eingestellt. Ich benötige 1ml All for Reef pro Tag. Jetzt mit den Neuankömmlingen gestern, dürften es bald 2ml werden. Das durch TM vorgegebene Verhältnis zwischen KH, MG und Ca passt erstaunlich gut zu meinem Verbrauch. Ich werde bald mal die Dosierpumpe an schmeißen. Bisher dosiere ich von Hand.
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52

Mittwoch, 12. Juli 2017, 18:50

Hey Riko!


Dein letztes Update ist eine ganze Weile her, wie schaut es denn inzwischen bei dir aus?




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Samstag, 26. August 2017, 13:18

Moin!

Das Becken (sowie das 160er) wird wohl aufgelöst. Ich bleibe dem Hobby aber treu. Ich habe einfach keine Lust mehr meine Becken so selten zu sehen und werde im Rahmen eines Umzuges für ein Masterstudium ein kleines Riff in meiner WG aufstellen. Größentechnisch wird sich dies etwa im Rahmen 60-100 Liter bewegen.

Ich kann gerne nochmal Abschlussbilder vom Becken machen. Allerdings muss ich sagen, dass meine anfängliche Begeisterung für die Arcadia der Errnüchterung gewichen ist. Man sieht dem Becken deutlich an, dass die Lampe nicht gut ist. Die Blastomussa ist beispielsweise nicht einen Milimeter gewachsen bisher.
Grüße Riko
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Montag, 19. November 2018, 00:08

Hallo zusammen,

in etwa 20 Monate lang habt ihr nicht von diesem Becken gehört. Aber der Titel verrät es bereits: Das Becken steht noch und sieht momentan so aus:



Ich weis ehrlich gesagt gar nicht, wo ich anfangen soll. 1,5 Jahre sind eine lange Zeit in diesem Hobby. Ich werde mir daher allergrößte Mühe geben, den Beitrag etwas zu strukturieren und ein paar Bilder einzubauen, um das ganze etwas aufzuwerten.

Also los geht’s: Fangen wir mal mit den einfachen Dingen an.

Gesamtsituation:
Ich bin nach wie vor Student und das Aquarium steht nicht in meiner WG sondern bei meinen Eltern. Soweit so gut. Da hat sich also nichts geändert. Ebenso an der Tatsache, dass ich das Riff nur alle 2 Wochen für ein Wochenende sehe. Das mag dem ein oder anderen grauenvoll vorkommen, ist aber gar nicht so schlecht. Die Fütterung übernimmt Küchenchef Papa, der sein Handwerk wirklich gut beherrscht und alle Mäuler gestopft kriegt, ohne dabei zu übertreiben. Den Rest regelt die Technik. Ganz großer Vorteil: Ich lass die Finger zwangsläufig immer für mindestens 12 Tage aus dem Becken.

Besatz:
Anemonenfische:
Schwammen beim letzten Update im Becken, sind dann für etwa 8 Monate ins 160er umgezogen und paddeln nun wieder drin herum. Ich weis, das mich einige/viele dafür verurteilen werden. Dieser Tatsache bin ich mir durchaus bewusst. Allerdings ist es so, dass ich den Eindruck hatte, die beiden haben sich im größeren Becken nie wirklich wohl gefühlt. Sie schwammen immer nur ängstlich in einer Ecke, haben sich von den flinken Chromis unterbuttern lassen und machten insgesamt (trotz angebotener Anemone) keinen glücklichen Eindruck. Nachdem der letzte Chromis dann verstorben war, entschied ich das 160er aufzulösen. Dies lief ohnehin nicht mehr prickelnd. Also von den letzten Korallen noch Ableger gemacht und die Clowns zurück in ihre Kinderstube. Jetzt blühen sie wieder richtig auf.
Aber wie ihr sehen könnt, sind die zwei ordentlich gewachsen. Eine Dauerlösung ist das so also nicht. Allerdings rückt mein Studienende immer näher. Damit auch meine erste Festanstellung und ein Umzug. Da wird sich dann ein angemessenes Becken für die neue Wohnung gekauft. Eine wichtige Komponente dafür habe ich mir bereits angeschafft und trägt den Namen Hydra 26 HD. Aber mehr dazu im Abschnitt zur Technik.

Weißbandputzergarnele:
Kurz und knapp: Vor 3 Monaten verstorben. War aber mittlerweile auch schon 1,5 Jahre bei mir und bereits ausgewachsen als ich sie erwarb. Ich gehe von einer natürlichen Todesursache aus.

Einsiedler und Schnecken:
Ich hatte 4 Calcinus laevimanus und 6 Nassarius. Von beiden Arten lebt noch genau ein Exemplar. Erst haben die Einsiedler sich gegenseitig den Gar ausgemacht und dann hat der letzte Moikaner es auf die Schnecken abgesehen. Daran haben auch die eingebrachten Häuser nichts geändert. Die letzte Nassarius scheint jedoch ein echter Sprinter zu sein und leistet seit 6 Monaten Widerstand gegen die Einsiedlermonarchie. Survival oft he Fittest eben.

Korallen:
Puh, zu viel um es niederzuschreiben. Kurz und knapp: Einige Verluste aufgrund von massivem Cyanobefall (mehr dazu später). Dazu einige Neuzugänge in Form von Ablegern aus dem 160er und vom Händler. Ich denke die Bilder reichen an dieser Stelle aus. Generell habe ich festgestellt, dass die einfachen SPS am besten wachsen. In Anbetracht der neuen Leuchte werde ich mich wohl auch bald an meiner ersten Acropora probieren. Die Caulastrea im Vordergrund ist mein einziges Sorgenkind und wird eher kleiner. Die Kolonie war mal 5x so groß. Fragmentieren hat aber auch nicht geholfen. Parasiten kann ich nicht erkennen.



Technik:
Beleuchtung:
Ich habe es bereits hier verlauten lassen. Die Arcadia Stretch war nicht so super wie ich anfangs dachte. Insbesondere der bläuliche Farbraum scheint eher schlecht durch diese Lampe abgedeckt zu sein. Wachstum war bei fast allen Korallen da, aber eben eher langsam. So richtig zufrieden war ich also nie. Mit Blick auf die Zukunft habe ich mir also jetzt kürzlich eine AI Hydra 26 HD gekauft. Diese läuft auf 32 Watt und fährt noch den Akklimatisierungsmodus. Ich denke das war eine gute Entscheidung. Das Polypenbild hat sich auf alle Fälle deutlich verbessert. Allerdings merke ich den Unterschied in der Ausleuchtung zwischen Balken und Spot visuell schon deutlich. Das kann ich aber ganz gut durch die Power der AI und die hohe Montage ausgleichen.

Apropos Montage: Das war eine kleine Herausforderung. Drahtseilaufhängung ging nicht, weil über dem Becken eine offene Treppe entlangläuft. Alle Montagemöglichkeiten für den Beckenrand waren jedoch immer zu lang nach vorne raus. Das kann ich den Herstellern aber auch nicht verübeln. Ist ja nicht jeder so bekloppt und hängt eine Hydra über ein 30cm tiefes Aquarium.

Letztendlich wurde es ein simpler Selbstbau aus Alu-Vierkantrohr, Verbindern und Schrauben. Ich denke das kann sich sehen lassen.

Strömung:
Tja, was das angeht habe ich phasenweise echt nicht schlecht gestaunt. Ich hatte im vergangenen Sommer mit schwerem Cyanobefall zu kämpfen (Bilder gibt es leider/zum Glück keine). Zu diesem Zeitpunkt lief noch die Tunze 6020 im Aquarium. Die Betonung liegt auf „lief“ denn eines Tages rief mich mein Vater an und meinte die Strömungspumpe sei kaputt. War sie leider auch wirklich. Das Aquarium lief notgedrungen geschlagene 24 Stunden ausschließlich mit der Strömung des Eheim Skim 350 auf geringster Stufe. Geschätzte 50l/h Umwälzung also. Diesen Missstand behob dann zügig die Tunze 6015 aus dem 160er. Vorteil des GAUs: Alle Cyanos waren wie von Geisterhand verschwunden. Manchmal ist es der Zufall der Probleme löst (BITTE TROTZDEM NICHT NACHMACHEN!!)

Filterung:
Der gute alte Tunze 9002 wurde durch einen 9001 ersetzt. Lautstärketechnisch ein riesen Unterschied. Den riesigen Schaumtopf des 9002 werde ich trotzdem vermissen. Man muss dazu sagen, dass ich extrem trocken abschäume. Immer wenn ich nach 2 Wochen wiederkam, war der Topf des 9002 halbvoll und an der Innenseite des Steigrohres klebte ringsherum fast ein halber cm brauner stinkender Dreck in der Konsistenz eines Hundehaufens.
Warum ich das so mache? Ganz einfach. So schaffe ich es, seit über 9 Monaten Nitrat bei 5mg/l und Phosphat leicht nachweisbar zu halten. Ich bin daher ohnehin mittlerweile der Meinung, das wichtigste an einem Abschäumer ist nicht sein erzeugtes Flotat sondern der permanente Gasaustausch.
Neben dem Abschäumer verrichtet der Eheim Skim weiter stoisch seinen Dienst. Ich habe aus dem Duo jedoch mittlerweile ein Trio gemacht und einen Aquaclear 20 dazugehangen. In diesem befindet sich nach Bedarf Filterwatte oder Aktivkohle. Mehr brauche ich für das kleine Becken zum Glück nicht.

Versorgung:
Da wird er ein oder andere wohl schmunzeln. Aber das Aquarium läuft nach wie vor mit einer Grotech Tec1 (Einkanaldosierpumpe), welche 2x täglich Tropic Marin AllforReef dosiert. Das Mischverhältnis dieser All-in-one-Lösung passt für mich perfekt. KH krebst zwischen 7,5 und 8 herum, CA ist bei 420 und MG bei 1380. Und das mit kleinen Abweichungen seit über einem Jahr.
Außerdem gebe ich (bzw. mein Vater) alle drei Tage in paar Milliliter Red Sea Reef Energy A+B hinzu und alle zwei Wochen wenn ich zu Hause bin gibt es einen 10L-Wasserwechsel – That´s it.

Sonstige Technik:
Tunze Osmolator Nano und Eheim Heizstab laufen ohne Probleme. Allerdings verklemmen einige kleine Schnecken hin und wieder den Schwimmer des Osmolators. Papa weis sich aber zu helfen.



Andere Anpassungen:
Das man von allen Seiten ins Becken schauen konnte, gefiel mir irgendwie nicht mehr. Genauso wie der minimalistische Riffaufbau. Abhilfe hat hier eine schwarze Folie und ein paar kleine Real Reef Rocks geschaffen. Positiver Nebeneffekt: Die Fische sind noch ruhiger geworden.

So, genug von mir. Zu guter Letzt noch eine Gesamtansicht für euch.
Grüße Riko
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