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higginsd

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Dienstag, 2. Mai 2017, 13:01

Umwälzung und Rücklaufventil

Hallo!

Bei meinem neuen Reefer 170 habe ich ständig Probleme mit dem Wasserstand im Ablaufschacht. Länger wie 1-2 Tage bekomme ich den nicht konstant gehalten. Auf YouTube habe ich Videos eines Besitzers gesehen, der auch diese Probleme hatte und den Serien-Hahn im Rücklauf gegen einen normalen Kugelhahn getauscht hat.

Funktioniert der Serien-Hahn bei euren Reefer 170? Ich habe den Verdacht, daß der Hahn sich ziemlich schnell zusetzt, wenn mal etwas Futterreste o.Ä. in den Ablauf kommen.

Als Förderpumpe habe ich eine AM DC Runner 3.1 im Einsatz, sie läuft mit halber Kraft. Was dann wohl ca. 1800L/h bei der Förderhöhe von 1,5m sein dürften. Das macht schon ziemlich Wirbel im Becken.

Muss ich die RFP noch weiter aufdrehen, um einen stabilen Wasserstand im Ablaufschacht zu erreichen? Dann kann ich die 2 Tunze Strömungspumpen im Becken ja fast schon ausschalten... Soll ich an den Auslauf der RF-Pumpe so einen fächerförmigen "Diffusor" anbauen, um den austretenden Strahl etwas zu streuen und zu bändigen?

Oder besser den Hahn ersetzen durch einen simplen Kugelhahn?

Für ein paar Tips wäre ich dankbar!

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »higginsd« (2. Mai 2017, 13:03)


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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:14

Hi,
ist evtl. eine dumme Frage. Aber...., hast Du einen Notablauf?
Wenn ja, dann stau das Wasser bis kurz über der Kante vom Notablauf.
So habe ich es bei mir gemacht (habe aber kein Reefer 170). Das Wasser läuft gaaaaanz leicht über den Notablauf zurück ins TB.
Mein Wasserstand im Ablaufschacht ist somit konstant. :thumbsup:
Gruß
Michael 8)

higginsd

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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:20

Ja klar hat das Reefer 170 einen Notüberlauf. Wenn das Wasser darüber abläuft, gluckert es aber sehr schnell mal. Natürlich wäre das vielleicht eine Lösung.

Aber ehrlich gesagt: wozu gibt es den "Normalablauf", wenn man für eine saubere Funktion des Wasserablaufs den Notablauf verwenden muss? Und was bedeutet das im Fall der Fälle, wenn der Notablauf - gedacht für eben diesen Fall - zum Normalablauf umfunktioniert wurde?

Es ist mein erstes Becken mit Ablauf/Schacht usw. ins Technikbecken darunter, deswegen frage ich so dumm, denn ich kann es selber nicht einschätzen.

Ach ja, interessant wäre auch noch von anderen Reefer-170 Besitzern zu erfahren, mit wieviel Umwälzung pro Stunde ihr das Becken betreibt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »higginsd« (2. Mai 2017, 14:22)


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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:32

Hi!

Mal in Betracht gezogen, dass dein DC Runner nicht konstant fördert?
Schönen Gruß
Andreas

fabofab

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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:37

Da die Pumpe keine High-End Pumpe ist, kann man wohl davon ausgehen, dass sie nicht 100% konstant läuft.

Am konstantesten wird es laufen, wenn du den Hahn soweit zudrehst, dass ein sehr kleiner Anteil durch den Notablauf abläuft. Der läuft dann entlang der Innenwände des Notablaufs ab ist also quasi lautlos. Das Konzept benutzen viele, in den USA läuft es unter dem Begriff "Herbie"-Ablauf.

Hier kannst du es nachlesen:

http://gmacreef.com/herbie-overflow-reef…-method-basics/


Das würde ich mal ausprobieren, ggf. musst du ein paar mal nachjustieren.
Viele Grüße,

Fabian

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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:40

Hallo,

Länger wie 1-2 Tage bekomme ich den nicht konstant gehalten.

habe das Reefer 350 und konnte den selben Effekt bei mir auch des häufigeren feststellen. Ich habe die Vermutung das der Wasserstand im Schacht zunimmt sobald die Filtersocken kurz davor sind voll zu sein. Wenn dann vielleicht noch minimale Schwankungen bei der Fördermenge der Rückförderpumpe hinzu kommen...

Meine aber auch mal in anderen Threads vom gleichen Problem gelesen zu haben, am Ende Stand glaube ich die Aussage im Raum, dass das Membranventil bei einer zu geringen Durchflussmenge nicht richtig funktioniert. Das würde dann auch erklären warum Red Sea bei den Becken eine so hohe Durchlussmenge an Wasser empfiehlt.

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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:42

Sicher, ich verstehe Deinen Einwand.
Aber stört es ? Manchmal muss man zu einem Trick greifen.
Wenn es gluckert, läuft das Wasser zu schnell ab. Es sollte ganz langsam fließen.
Ich gebe aber zu, dass das einstellen sehr oft "Fummelarbeit" bedeutet.
Das kenne ich aus eigener Erfahrung.

Man sollte auch nur dann den Notablauf zusätzlich nutzen, wenn sicher ist,
dass das TB auch die zusätzlichen Liter aus dem Schacht bei einem Stromausfall aufnehmen kann.
Gruß
Michael 8)

fabofab

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Dienstag, 2. Mai 2017, 14:44

Außerdem: Alle Abläufe sollten unter dem Wasserspiegel des Technikbeckens enden.
Viele Grüße,

Fabian

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Dienstag, 2. Mai 2017, 15:03

Das mit dem Herbie-Ablauf und der Link sind ja richtig interessant, vielen Dank! Auch für die anderen Tips.

Ob die DC Runner schwankt, tja, weiß ich nicht. Wie stellt man sowas fest? Ja, ok, wenn der Wasserstand im Ablaufschacht nicht konstant bleibt. :-) Aber sonst? Ich vermute ja auch eher, es liegt am Ventil, wenn zu wenig Wasser durchfliesst.

In dem Zusammenhang bleibt dann noch die Frage nach dem Durchsatz der RFP, den ihr mir empfehlen würdet. Ich kann ja noch hoch mit der Leistung der DC Runner, mache damit aber ziemlich "Wind" neben den normalen Strömungspumpen. Ist ja vielleicht auch nicht so optimal, oder?

CeiBaer

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Dienstag, 2. Mai 2017, 16:26

wenn du die pumpe auf volle leistung laufen lässt und den zufluss statt mit der elektronik mit nem hahn regelst, dann kompensierst du die förderschwankungen etwas.

so wie ich es lese befindet sich aber kein hahn im zulauf?
-


Hilfreiche Informationen von der Einrichtung
bis zum Betrieb des Beckens
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Dienstag, 2. Mai 2017, 16:40

Stimmt, das Reefer 170 hat out-of-the-Box keinen Hahn im Zulauf. Aber was nicht ist, kann man ja vielleicht einbauen.

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 12:42

ich hatte auch an meinem Cubicus immer Probleme damit. Ein zusätzlicher Hahn im Zulauf war zwar besser, aber das Problem war nicht weg.
als ich dann die Pumpe AM ocean runner 1200 gegen eine Nyos 2.0 gewechselt hatte, war der Spuck vorbei.... unvorstellbar wie angenehm es sein kann wenn man wochenlang nichts dran drehen muss....

An meinem neuen Becken (Reefer 425xl) habe ich nicht gespart und mit gleich die Vectra M1 geholt und hab von Anfang an keine Probleme mit dem Ablaufschacht.

Für mich ist dein Problem die AM pumpe!
RedSea Reefer 425XL
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Vortech Vectra M1
Bubble Magus Curve 7
Rossmont Mover M5800
Hydor Koralia 4400
Blau Wave Motion 4000
Tunze Osmolator Nano
AquaClear Heizstab 150W

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 13:19

Hm, ok, danke für den Tip.

Also die Vectras sind ja fast so teuer, wie das ganze Reefer, die kommen eher nicht in Betracht.

Aber eine Nyos 3.0 könnte ich ja mal probieren.

EquinoX

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Donnerstag, 4. Mai 2017, 14:27

Ich hab auch das Reefer 170 und als RFP eine Nyos Viper 2.0 im Einsatz. Ich hab mit der Einstellung der Wasserstandhöhe keine Probleme, die muss nur gelegentlich alle paar Wochen etwas angepasst werden. Allerdings ist das Ventil am Rücklauf sehr empfindlich, davon abgesehen läuft es aber einwandfrei.

Ich würde im Übrigen davon absehen das Wasser permanent über den Notüberlauf laufen zu lassen, denn wenn er verstopf, pumpt dir die RFP den gesamten TB Inhalt ins Becken und mit Pech darüber hinaus ;-). In meinem System steht das Wasser ca. 2 cm unter dem Notüberlauf.

Viele Grüße
Manuel

Red Sea Reefer 350 Deluxe | 2x AI Hydra HD 26 | Bubble Magus Curve 5 | Nyos Viper 5.0 | Versorgung mit ATI Essentials

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Freitag, 5. Mai 2017, 08:17

Mir ist übrigens aufgefallen, daß die Filtersocke den Wasserstand im Schacht gehörig durcheinander bringt, wenn sie sich zu sehr zusetzt und das Wasser nicht mehr richtig durch die Socke läuft, sondern über den Überlauf des Sockenhalters.

Die Socke muss ich schon jeden Tag sauber machen. Tortzdem kann es passieren, daß die Socke schon vor einem Tag zu wenig Wasser durchlässt. Ich werde mal diese 300 Micron Socken von Vertex ausprobieren.

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