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Werner F.

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Sonntag, 5. Februar 2017, 22:19

Phytoplanktonzucht, wie ist das Reaktionsvermögen auf Veränderungen?

Hallo Algenzüchter,

via Mrutzek habe ich einen Zuchtansatz für Phytoplankton bezogen und in eine halb mit unbenutztem Meerwasser gefüllte 10-Liter-Flasche angesetzt.
Nach/seit zwei Tagen ist der Ansatz gelb. Daraufhin habe ich nachgedüngt mit einem Eigenmix aus Landwirtschaftsdünger + Pflanzendünger. 1 g auf 10 ccm Wasser, davon 2 Tropfen). Sehr stark durchlüftet. Auf der Süd-Fensterbank + 15 W 6500 K Leuchtstoff. Nur 16 °C.
Meine Fragen:

Wie schnell reagiert ein Ansatz bei Veränderungen inform Farbumschlag?
Wie soll durchlüftet werden? Ich lese Gegenteilige,s von stark bis schwach. Das Argument starker Lufteintrag für höhere Co2 Zufuhr ergibt wenig Sinn, da es auch erhöht ausgetrieben wird.

Dankeschön vorab für jeden guten Rat.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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2

Sonntag, 5. Februar 2017, 22:38

Deine Angaben sind ein wenig dürftig zumal es zig verschiedene Arten von Phytoplankton gibt. Abhängig davon sind auch die Düngungn und die Beleuchtungszeit sowie die Hygiene. Aber mit Landwirtschaftsdünger wirst du dir mit dem Phyto ehr dein Becken versauen, da hier das Verhältniss Stickstoff zu Phosphat doch sehr wichtig ist.
Meine allgemeine vorgehensweise bei nicht kontanimationsfreudigen Phyto, welches sich mit K2 oder F2 gedüngt werden kann:
  • Düngezustand mittels Test ermitteln
  • das Phyto mit gleichem Volumen an frischem Meerwasser auffüllen
  • nachdüngen und entsprechend beleuchten
  • vor der Entnahme prüfen, ob es unter 10mg/l liegt, da ich kein zu stark belastetes Phyto in der Zucht oder im Becken haben möchte
  • ggf. Volumen verdoppeln, nachdüngen oder entnehmen, auffüllen und nachdüngen
  • auf eine Ausreichende Belüftung achten

Das war mal so ganz grob :EV6CC5~125:
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Viele Grüße

Carmen
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Werner F.

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3

Sonntag, 5. Februar 2017, 22:58

N'Abend Carmen,

danke schön für Deine Hinweise. Dazu konkreter:


Zitat

... verschiedene Arten von Phytoplankton gibt.


Typ war nicht angegeben.

Zitat

...die Beleuchtungszeit ...


12 Stunden Kunstlicht.

Zitat

Aber mit Landwirtschaftsdünger wirst du dir mit dem Phyto ehr dein Becken versauen, da hier das Verhältniss Stickstoff zu Phosphat doch sehr wichtig ist.


Der Bauerndünger war reiner Stickstoff, davon 16 Anteile. Dazu 2 Teile Gartendünger (NPK 10/8/3). Ergibt 18 Stickstoff : 1 Phosphat : 0,3 unnützem Kali.

Zitat

Düngezustand mittels Test ermitteln

Wieviel NO3 sollte ich messen?
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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4

Sonntag, 5. Februar 2017, 23:03

Wie gesagt, es kommt auf das Phyto an...so pauschal kann man es nicht sagen.
Aber ich möchte die Wichtigkeit eines geeigneten Düngers auch nochmal unterstreichen. Das richtige Verhältnis der Nährstoffe sowie der Spurenelemente zueinander ist hier wichtig. Außerdem sind diese Dünger nicht durch andere Elemente (z.B. Kupfer, etc.) belastet.
Auch sollte man die Dosierung des Düngers genau kennen, um einen optimalen Starteintrag zu haben.
Das Belüften erfüllt nicht nur die Funktion der CO2-Untermischung, sondern hält die Alge auch in der Schwebe und verringert somit Ablagerungen.
Ich belüfte schon ordentlich, aber ohne einen "Orkan im Glas" zu erzeugen...
Viele Grüße
Mario
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MM_aus_OB« (5. Februar 2017, 23:04)


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5

Sonntag, 5. Februar 2017, 23:31

N'Abend Mario,

Zitat

Aber ich möchte die Wichtigkeit eines geeigneten Düngers auch nochmal unterstreichen. Das richtige Verhältnis der Nährstoffe sowie der Spurenelemente zueinander ist hier wichtig.


Ich war (bisher) der Meinung, die oben beschriebenen 18:1:<0.3 wären eine Allround Mischung. Es bricht mir nicht das Genick, fertigen, speziellen Dünger in der Aquaristik zu kaufen. Nur wurmt es mich, dafür diese überzogen Apothekenpreise akzeptiern zu müssen. Und diese Mischungen sind auch nicht auf einen fixen verwendeten Phytop-Typ abgestimmt.

Zitat

Auch sollte man die Dosierung des Düngers genau kennen, um einen optimalen Starteintrag zu haben.




Daher meine Frage, wieviel mg/l NO3 ich messen sollte.

Dankeschön!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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6

Sonntag, 5. Februar 2017, 23:53

Ich war (bisher) der Meinung, die oben beschriebenen 18:1:<0.3 wären eine Allround Mischung. Es bricht mir nicht das Genick, fertigen, speziellen Dünger in der Aquaristik zu kaufen. Nur wurmt es mich, dafür diese überzogen Apothekenpreise akzeptiern zu müssen. Und diese Mischungen sind auch nicht auf einen fixen verwendeten Phytop-Typ abgestimmt.


Das meist optimale Verhältnis von 17:1 schildert ja lediglich das Verhältnis von Stickstoff zu Phosphat. Für mich ist wichtiger, dass der Dünger nicht kontaminiert ist durch Kupfer, Zink, etc.. Das mag' bei Blumen und auf dem Feld nebensächlich sein, mit ins Becken schütten möchte ich es nicht. Und natürlich sollten auch noch entsprechende Spurenelemente vorhanden sein.
In der Tat sind die Dünger teurer. Allerdings ist hier die Preisspanne auch groß: Hab' ihn schon für 2 Cent, aber auch für 50 Cent je produzierten Liter Phyto gesehen.

Daher meine Frage, wieviel mg/l NO3 ich messen sollte.

Das ist je nach Phyto auch ein wenig unterschiedlich. Ich starte meist mit einem NO3-Wert von 70-100mg/l.
Viele Grüße
Mario
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7

Montag, 6. Februar 2017, 07:33

Hallo Werner F.,

Hier hast du mal ein paar Rezepte für Planktondünger.
Rezepte für Planktondünger

Gruß
Thomas

Krabbe

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8

Montag, 6. Februar 2017, 08:12

Du mußt vor allen Dingen sehr sauber arbeiten, um Kontaminationen mit Zooplankton zu verhindern.
Eine kleine Kontamination und das Zooplankton frißt dir das Phyto schneller als du gucken kannst.
Ich habe mein Phyto deswegen in einem anderen Raum untergebracht und verwende einen extra Kanister zum Wasser ansetzen und auch eigene Becher und Pipetten NUR für das Phyto.
Bei nicht durchsetzungsstarken Phytoarten kann es auch notwendig sein, die Luft zu filtern (Sterilfilter) und das Gefäß bis auf Zuluft und Abluft zu verschließen.

Unbekannte Phytoansätze von Mrutzek kenne ich nicht, er gibt die genauen Arten an, da sie auch unterschiedlich kosten...
Grüße,
Stef

Werner F.

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9

Montag, 6. Februar 2017, 20:37

Hallo grüne Brüter,

__Unbekannte Phytoansätze von Mrutzek kenne ich nicht, er gibt die genauen Arten an, da sie auch unterschiedlich kosten...

>>>Richtig, war mein Fehler. Es sind Nannochloropsis salina.

___Hier hast du mal ein paar Rezepte für Planktondünger.

>>>Danke, sehr (!) hilfreich. Besonders auch die Nährprodukte für Nitrosomonas/Nitrobacter.

___Das ist je nach Phyto auch ein wenig unterschiedlich. Ich starte meist mit einem NO3-Wert von 70-100mg/l.

>>>Ah, da wohl ein Mitfehler. Ich lagt unter 10 mg/l.
Danke allen!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Montag, 6. Februar 2017, 22:18

Hey Werner,

schau mal hier. Auf der Seite findest Du recht gute Infos zur Zucht. Außerdem gibts dort Dünger verschiedene Starterkulturen usw.

Martin

Werner F.

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11

Dienstag, 7. Februar 2017, 13:36

Hallo Erfolgszüchter,

ich möchte nochmal auf meine ursprüngliche Frage eingehen: Wie schnell oder langsam ist die Reaktion auf Veränderungen erkennbar? Beispielsweise nach der Zugabe von Dünger, innerhalb eines Tages grüner oder einer Woche, etc?

Dankeschön!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Dienstag, 7. Februar 2017, 14:32

Hallo Werner,

das ist wieder nicht so schnell zu beantworten. Es kommt halt sehr auf die Konzentration der Menge des Phytos im Reaktorbehältnis an, um dies sicher mit dem Auge beurteilen zu können.

An der Stelle zwei Hilfestellungen:
1. Du solltest auf jeden Fall innerhalb von Tagen eine Reaktion haben und nicht innerhalb von Wochen.
2. Stelle es Dir vor wie zwei Teiche. In einem schwimmt in der Mitte eine Seerose, der andere ist schon zu einem Viertel bedeckt. Die Seerosen verdoppeln sich täglich. Blickst Du nun einen Tag später flüchtig auf den ersten Teich, so siehst Du wohl kaum Wachstum. Der zweite Teich ist nun schon halb voll, was deutlich auffällt. Die Wachstumsrate ist aber bei beiden Teichen gleich.

In der Praxis setze ich entweder 5 L Phyto an (1 L Phyto, 4 Liter gedüngtes Meerwasser) oder 10 L ( 1 Liter Phyto, 9 Liter gedüngtes Meerwasser) an. Bei dem 5 Liter Ansatz kann ich am zweiten Tag deutlich feststellen, dass das Phyto dunkler wird. Beim 10 L Ansatz braucht es deutlich länger bis ich diese Feststellung treffen kann.

Ich hoffe das hilft...aber lass Dir noch mal schnell sagen, dass Phyto- und Zooplanktonzucht für mich immer ein Thema ist bei dem man selber Ausprobieren muss. War bei mir halt immer so. Keine Anleitung hat letztendlich alle Fragen beantwortet, welche sich nachher durch die eigenen Erfahrungen in Luft aufgelöst haben...
Viele Grüße
Mario
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Sonntag, 12. Februar 2017, 20:11

Hallo zusammen,

es grünt so grün ... Ich habe nun doch meinen Schatten übersprungen und im Aquarienhandel entsprechenden Dünger gekauft. Und siehe da, innerhalb von zwei Tagen wird aus pipigelb grünkohlgrün! Bin mal gespannt, wie das weitergeht, wenn ich regelmäßig zum Verfüttern entnehme.

Das größte Problem ist eigentlich nicht, im Zoofachhandel so ein überteuertes Döschen mit Düngesalzen zu kaufen. Das tatsächliche Problem ist, daß man bei der Gelegenheit mal in die Seewasserbecken schaut und dabei eine sehr schöne Koralle entdeckt; Farbe, Form, eigentlich genau das, was schon immer unten links ins eigene Becken passt.
Daneben steht noch eine, außergewöhnliche Farbe, gar selten derart gesehen. Man fragt den Verkäufer, "wie es denn mit dem Preis aussieht, wenn man beide nimmt?" Und der Verkäufer antwortet "eigentlich ändert sich da nichts am Preis, aber ...

Schon hat man einen Hunderter weniger auf dem Konto, der dauerbegleitende Hund bekommt bei der Gelegenheit ja schließlich auch noch einen Extraknochen fürs Geduldhaben. Und wenn die bessere Hälfte den Zuwachs als Neuzugang identifiziert, kommt unter Umständen auch noch ein Paar Schuhe hinzu ...
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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14

Mittwoch, 15. Februar 2017, 12:19

Hallo Frischalgenfreunde,

heute sehe ich helle Flocken, die durch das heller gewordene Grasgrün taumeln. Gestern hatte ich 50 % nachgedüngt. Geruch unauffällig.
Ist das normal?

Danke vorab!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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15

Mittwoch, 15. Februar 2017, 20:35

Ja, ist normal! Fand (s)ich in einer Beschreibung der Dünger; die Perlatorströmung war zu gering. Inzwischen ist auch wieder ein sattes Tannengrün vorhanden.

Frage:
In welcher Menge wird dieses Plankton ungefähr verfüttert? Ich habe nirgends einen Hinweis gefunden. Schnapps- oder Weinglas? Beckenvolumen 120 l, gemischter Korallenbesatz.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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16

Donnerstag, 16. Februar 2017, 10:11

Guten Morgen,

keiner hier im Forum, der frisches Phytoplankton (in welcher Menge /l?) auch verfüttert?
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Donnerstag, 16. Februar 2017, 13:21

Es kommt immer drauf an welches Phyto für welchen Zweck. Bei meiner Oscillatoria nehme ich zum Füttern 5ml auf 100l, gegen Cyanos 100-150 ml auf 100l (jeden Tag oder alle zwei Tage wegen evtl. Bakterienblüte). Bitte vorher undingt Nitratgehalt messen, dieser sollte < 10mg/l sein. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Donnerstag, 16. Februar 2017, 19:06

N'Abend Carmen,

ich danke Dir für den guten Rat!


Zitat

Es kommt immer drauf an welches Phyto für welchen Zweck.

Es sind Nannochloropsis s.; zum Fütern der Korallen gedacht.

Zitat

Bitte vorher undingt Nitratgehalt messen, dieser sollte < 10mg/l sein

Da NO3 und PO4 stets an der Nachweisgrenze liegen, denke ich, daß bei der geringen Menge ein höherer Nitratgehalt unbedenklich oder gar förderlich ist?
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Freitag, 17. Februar 2017, 09:04

Wenn dem wirklich so ist, versuche es, bei den kleinen Mengen sollte das keine gravierenden Folgen haben :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Freitag, 17. Februar 2017, 13:27

Ja, die Werte sind stimmig;

ich wechsle jede Woche 15 % Wasser, um ständiges Nachdosieren und Kontrollmessen zu umgehen.


Nochmals ein Dankeschön und schönen Gruß°!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Salz FaunaMarin pro; Salinität 34 PSU/ 52 mS.
KH und Ca Dosierung 'Balling light' je per GroTech TEC 1.
FM T-Control + 250 W Schego Titan.
5 % Wasserwechsel jeden 3. Tag.

Täglich schlupffrische Artemia und Phytoplankton.

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