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Benni

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 16:47

Passende Fische für 200l gesucht!

Hi,

ähnlich wie Laura suche ich nach dem passenden Besatz für mein 200er Becken das gerade einläuft (100x40x50cm BxTxH). Da meine Wunschvorstellungen jedoch in eine andere Richtung gehen, halte ich es für sinnvoller dafür ein eigenes Thema aufzumachen. Ich muss dazu sagen, dass ich bisher keinen einzigen Salzwasserfisch gehalten habe, da Keiner, der mir auch gefiel, in meinen 60l Cube passt. Außerdem steht das 200er Becken erst seit 5 Tagen, es wird also noch "einige" Monate dauern bis ich mit den Fischen anfange,

Ersteinmal zu den schon vorhanden Tieren:
Aus meinem 60er Cube wird eine Anemonenkrabbe Neopethrolistes mit ihrer Cribrinopsis crassa einziehen. Dazu kommen dann noch die üblichen Putzer wie tricolor-Einsiedler und Schnecken (Stomatelle, Nerita, Nassarius). An Korallen kommen von Krusten und Scheiben über Weiche bis zu Steinkorallen alles ins Becken. Es sollte also kein Fisch ins Becken geraten, der sich irgendwie nicht mit diesem Besatz verträgt.

Die Einrichtung im 200er Becken besteht aus einer lockeren Riffwand mit vielen Überhängen und einigen wenigen Höhlen. Dazu verwende ich Bora Bora Sand. Es würden also schonmal alle Fische wegfallen, die feinen Bodengrund benötigen.

Nun zu meiner Wunschliste :D :
Der erste Fisch der für mich einfach ein absolutes Muss ist, ist natürlich (wie soll es auch anders sein) als Expertentier eingestuft...
-Ein Paar Pterosynchiropus splendidus!
Natürlich ist mein Becken zu klein, als dass ich gleich 2 dieser Tiere damit durchfüttern könnte, deshalb würde ich auch auf Tiere zurückgreifen, die sicher an Frostfutter gehen.
Beim nächsten Fisch ist die Entscheidung wohl nicht weniger problematisch...
-Ein Paar Centropyge Acanthops!
Weitere Fische die mir persönlich zusagen würden, wären:
- Ein Paar Amphiprion percula
- Ein Paar Nemateleotris magnifica
- Pictichromis-Arten
- Pseudochromis-Arten

Am liebsten wäre mir persönlich die Konstellation aus den 2 Leierfischen und den 2 Zwergkaisern. Nun wollte ich mal eure Meinung dazu hören, ob dieser Besatz in Ordnung wäre, oder aber hoffnungslos übersetzt / bzw. ein zu kleines Becken. Ich ahne natürlich schon was die meisten sagen werden und würde daher auch um möglichst farbenfrohe Alternativen bitten ^^

lG,

Benjamin

Doris

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 17:44

Hi Benjamin

der Centropyge Acanthops wird im Meerw.-Lexikon mit 500lt "veranschlagt". Ich denke, Dein Becken wird für ein Paar zu klein sein.

die Nemateleotris magnifica möchten gerne ab 250lt auch hier würde ich abraten von.


Die Mandarinfische werden ja recht gross! Da sie sich gerne in Höhlen und Nischen zurückziehn, brauchste im Riff entsprechend grosse Versteckmöglichkeiten Wenn Du die als Paar in das 200lt Becken geben willst, dann müssen die absolut Futterfest sein, dh. sie gehn an totes Futter. Ansonsten ist das Risiko, dass sie im Futterstehend verhungern, gross!

Ich habe auch mit den Mandarin splendidus geliebäugelt. Schlussendlich hab ich mich für die Mandarin LSD-Fische entschieden, da die nicht so gross werden. evt. auch eine Option für Dich?
LG Doris

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Benni

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 18:03

Ja, die MeWa-Lexikoneinträge kenne ich, aber ich finde 500l für einen 8cm Fisch etwas übertrieben, wobei ich aber die Tiere nun auch nicht in solchen Becken gesehen habe. Ich kenne solche Fische eben nur, wie sie in kleinsten Becken beim Zoohändler eingepfercht werden.

Also wäre die Kombination aus:
2x Pterosnychiropus picturatus
2x Amphiprion percula + Anemone
wohl eindeutig besser, oder?

Die Problematik mit den Leierfischen ist mir bekannt, und ich habe sogar eine Zeit lang darüber nachgedacht einen in den 60er Cube zu zwängen. Ich habe einen Privathändler gefunden, der mir versprochen hat in dem Sinne ein futterfestes Päarchen zu organisieren, wobei er mir die Fütterung dann auch vorführen wollte. Abgesehen davon gibt es wohl mehrere Möglichkeiten diese Fische an Frostfutter zu gewöhnen, auch wenn ich mir diese Prozedur gerne ersparen möchte.

Danke jedenfalls für deine ehrliche Meinung. Ist das Becken denn mit den 4 Fischen bezüglich des Besatzes nun ausgereizt, oder wäre noch ein kleinerer Einzelgänger möglich? Das kling zwar jetzt blöd aber ich muss halt ein Gefühl dafür entwickeln wie es im Meerwasser mit den Fischen aussieht, daher werde ich das Becken auch nur langsam besetzen.

der_schlupp

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 18:12

hallo,

ich persoenlich wuerde auch von zwergkaisern, grade als paar abraten, das becken ist einfach zu klein, zumal zwergkaiser wahre fressmaschinen sind und ich denke das da die biologie recht schnell ueberfordert sein wird.

wenn die picturatus frofu-fest sind sehe ich da aber kein problem, und ich habe in letzter zeit auch mit neimandem gesprochen der probleme gehabt haette diese an frostfutter zu bekommen.

bei den anemonenfischen wuerde ich eher zu einer kleineren art raten, also zum beispiel occelaris....

was noch gut dazupassen wuerde waere meiner meinung nach ein fisch aus der ecsenius-gattung, schau da mal rein....

netter gruss
lutz
wo die neurosen wuchern will ich landschaftsgaertner sein.....



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Laurencia

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 18:18

Hallo,

meines Wissens nach bleiben Percula kleiner als Ocellaris? Aus dem Grund tendiere ich bei meinem Becken auch eher zu den Perculas.
Grüße,
Laura

timfisch

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 18:30

:thumbsup: ?( Hi Benny
Also ich würde 2anemonenfische ,am besten ocellaris nehmen da die sehr schön sind und unkompliziert.
Riffbarsche könntest du reinsetzen die sehen sehr schön aus und in 200 l ist ja auch ein bisschen Platz.
Wenn dann gleichzeitig einsetzten sonst bekriegen sie sich.
Zb.Azur Riffbarsche und viele mehr
Ein Gramma Loreto fällt mir Grade ein ,die sind auch sehr schön .
Leierfische ,also manfarinfische sind nicht optimal und wenn dann erst nach min1 Jahr einsetzen
Docs kannste vergessen
Kaiser auch
Zwergkaiser einer würde mit Sicherheit gehen.
Falterfische essen teilweise Korallen und sind nicht so leicht zu halten und werden Schnell zu groß.
Gründeln Gehn sehr viele.
Z.b.die feuerschwertgrundel ist eine hübsche
Seeigel Gehen
Lippfische gehen teilweise kleinere Arten zb.Diamantlippfisch,leopardenlippfisch,gelberlippfisch,
Regenbogenlippfisch , die sind sehr schö .
Vorallem die ersten beiden lippfische sind sehr sehr schön und nicht schwer zu halten
B
,

Benni

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 18:52

Wow, danke für die vielen Rückmeldungen!
@Lutz
Ja, die perculas wollte ich am ehesten nehmen, da sie mit 6cm Körperlänge (laut MeWa-Lexikon) doch noch am kleinsten bleiben.
Die Idee mit den Zwergkaisern verwerfe ich also ganz schnell ^^
Und wo du gerade Ecsenius vorschlägst: So ein kleiner Klippfisch, der aus seinem Schneckenhäuschen oben vom RIff rutnerschaut, hat bestimmt was :D

Ein kleiner Lippfisch wäre bei mir vielleicht auch nicht verkehrt, denn mein 60l Cube wird von Turbellarien geradezu überrannt. Mit Absaugen ist es da nicht mehr getan und ein Fressfeind dürfte da ja nicht schaden.

Jetzt habe ich auf jeden Fall schonmal ein genaueres Bild für den späteren Besatz, danke dafür. Ich melde mich auf jeden Fall wieder, wenn es denn dann soweit ist!

Raffo

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 20:01

Hi,

falls du mit einem 6 Streifenlippfisch liebäugelst, solltest du den am besten mit anderen Potentiellen "Stänkerern" bzw Fische die sich wehren können, gleichzeitig einsetzen. (Was nicht zuers, heissen muss)...Muss aber auch nicht Bedeuten, das es nur so gehen muss. Jeder Fisch is ja eigen...
Meiner schnurrt wie ein Kätzchen unt Stresst durch die eher zufällige Taktik überhaupt nicht :D

VG
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Raffo


Benni

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Mittwoch, 2. Mai 2012, 20:28

Der 6Streifenlippfisch ist wohl der Kleinste Strudelwurmfresser oder? Die Berichte über Aggressionen dieses Fisches schrecken mich da doch eher ab.
Dagegen sollen die ocellatus Leierfische wirklich an die Turbellarien rangehen...
Ich werde mal schauen, ob sich in dem neuen Becken eine ähnliche Plage entwickelt, da die Leierfische wohl sowieso zum Schluss eingesetzt werden kann ich dann immer noch entscheiden, ob es jetzt ein Päarchen picturatus oder ocellatus werden soll (auch wenn sie leider nicht annährend so schön wie splendidus sind ;( ).

timfisch

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Donnerstag, 3. Mai 2012, 14:14

Hi Benny
Geh mal auf google und Schau dir den Diamantlipppfisch an,
Das sit einer der schönstenrifffis he für kleinere Aquarien.
Die Farbkombinationen sind irre farbig ,Blau gelb Grün,...
Dieser Fisch ist wunderschön,zu anderen Individuen friedlich und einfach wunderschön
Preis: ca 25-35 Euro.hab selber einen im 130 l red Sea und dem gehts gut und hab keine Beschwerden
Lg Tim
Der Fisch verschwindet nachts im Sand und kommt frühes wider raus.
Der reising bekommt den des Öfteren,hat Immoment sogar welche dar-keine Garantie :thumbsup:

timfisch

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Donnerstag, 3. Mai 2012, 14:16

Übrigens ein zwergkaiser passt schon rein ,dann hält nicht mehr so viel von den anderen,kannst ja auch ein kleineres Individuum nehmen

der_schlupp

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Donnerstag, 3. Mai 2012, 14:16

hallo benni, hallo tim,

also ich pflege selber den macropharyngodon bipartitus....

und ich halte 130 liter fuer diesen fisch fuer deutlich zu klein...

netter gruss
lutz
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Donnerstag, 3. Mai 2012, 15:00

Guten Morgen,

Laut MeWa-Lex soll er 13cm groß werden... ich glaube daher kaum, dass der in mein Becken passt. Ich meine, bei meiner geringen Tiefe von 40cm - Riffaubau wird er sich noch nochteinmal drehen können^^

lG

timfisch

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Sonntag, 6. Mai 2012, 14:14

Meinem gefällt das Becken sehr gut, da ich einen artgerechten steinaufbau habe,das heizt viel sand viele höhlen viele Löcher ,das passt schon.
Meiner ist klein und der hat viele Löcher wo er sich verstecken kann.
schlafrückwand,das heist dünner flacher Abteil mit schlafplätzen etc.
hinter dem steinaufbau ,mittlerweile haben sich alle fische daran gewöhnt und das passt ihnen sehr gut.
lieber grus
tim

timfisch

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15

Sonntag, 6. Mai 2012, 14:15

mein Becken hat ja auch eine höhe von 60 cm
:thumbsup:

Benni

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Mittwoch, 19. September 2012, 23:34

Hi,

ich melde mich heute mal mit einem Problem zurück:
Mein 200l Becken läuft nun ca. 6 1/2 Monate. Neben einer Turbellarienplage die ich noch immer nicht eindämmen kann habe ich zusätzlich das Problem, dass sowohl Nitrat als auch Phosphat gegen 0 gehen. Dementsprechend zicken die Korallen bei unregelmäßiger Fütterung sofort rum und verschiedene Algen machen sich breit.

An Besatz ist bisher folgendes im Becken:
-1 Neopethrolistes maculatus
-1 Lysmata debelius
-1 Mespilia globulus
-15 clibanarius tricolor
-1 Strombus luhuanus
-3 Nerita
-ein gutes Dutzend Nassarius und Stomatella, die sich bei mir gut vermehren

-2 Gramma loreto, die sich nach anfänglichem Zoff nun gut zu verstehen scheinen
-1 Pterosynchiropus picturatus, den ich ziemlich abgemagert quasi geschenkt bekommen habe. Trotz eingefallenem Bauch und einer Größe von 3cm (mittlerweile 5 1/2 cm) ist es mir gelungen ihn innerhalb einer Woche an Frostfutter zu bekommen. Sobald ich mir beim Geschlecht sicher bin, suche ich noch nach einem Partner.

Meine Probleme zur Zeit sind folgende:
-Turbellarienplage --> kein Silikat nachweisbar; leichte Kieselalgenbeläge auf dem Bodengrund; Silicarbon ist seit heute im Einsatz; 1x/Woche wird abgesaugt
-Tendenz zur Nährstofflimiterung?
- starkes Wachstum höherer Algen --> Krebse, Schnecken und Seeigel werden der Lage nicht Herr, bzw. rühren die höheren Algen nicht an; 1x/Woche wird gezupft
- Glasrosen beginnen zu streuen --> Abtöten durch kochendes Wasser, bzw. Fressfeinde?

Ich dachte mir, dass ich einige meiner Probleme mit dem Besatz regeln könnte. Ich habe vor noch eine L.Wurdemanni und ein Paar Mithraculus sculptus einzusetzen, um schoneinmal die Algen und Glasrosen einzudämmen. Zusätzlich werde ich wohl mit Spritze und Pinzette hantieren müssen. Bis hier sehe ich beim Besatz noch kein Problem.

Ich verstehe nun aber nicht wieso sowohl Algen, als auch Korallen sichtbar wachsen, obwohl die Nährstoffwerte sehr niedrig sind. Abgesehen davon, dass die Weichkorallen zeitweise geschlossen sind zeigen die SPS ein gutes Wachstum.
Wenn man mal davon ausgeht, dass die Werte (NO3:0,4mg/l PO4:n.n.) stimmen, welche Möglichkeiten hätte ich z.B. über den Besatz, das Algenwachstum einzudämmen, und gleichzeitig mein Nährstoff und Turbellarienproblem zu beheben?

Ich bin in der Situation leider völlig ratlos, und hoffe auf eure Ratschläge,

lG,

Benni

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Benni« (19. September 2012, 23:36)


Doris

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Donnerstag, 20. September 2012, 18:33

Salü Benni

mach mal n Foto vom Pterosynchiropus picturatus - ich kann Dir dann sagen, ob männchen oder weibchen
Am besten ein Foto, wo er /sie die Rückenflossen aufstellt.

zu den STrudelwürmer: tägliches! absaugen ist angesagt, dann haste auch eine Chance sie zu dezimieren. Lege Ihnen was weisses hin, beleuchte es (mit einer Taschenlampe ) und sie werden sich dort sammeln, dann geht das absaugen mit grosser pipette problemlos.

Wegen Algenwachstum
wie beleuchtest Du?
ich hab bei mir festgestellt, dass wenn ich zulange Blauphase brennen lasse, dass die Algen eher wuchern. z.Z hab ich eine halbe std. blaulicht, dann 9std. Volllicht, danach nochmals dreiviertelstd. Blaulicht. Nachts brennt ein Mondlich ( 3 LED = sehr schwaches Licht )
Auch kann ich feststellen, dass die Algen "periodisch" mehr und danach wieder weniger werden - vermute da einen art "Allgenwachstums-zyklus" <- Annahme meinerseits,kein fundiertes Wissen!

Gegen Glasrosen kann ich Dir die Kuekenthali ans Herz legen! bei mir fressen die die Glasrosen zuverlässig weg, wobei sie immer eine 1! stehen lassen- da vermute ich, dass sie Ihr essen nicht ausrotten wollen ?( Seit ich die 2 Kuekenthali im Becken hab, hab ich max. 1 Glasrose im Becken & das macht ja nix.
LG Doris

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Donnerstag, 20. September 2012, 18:46

noch paar bilder zum Geschlechtsunterschied
»Doris« hat folgende Bilder angehängt:
  • LSDGUWeib2.jpg
  • LSDGUWeib.jpg
  • GULSDBUB2.jpg
  • GULSDBUB.jpg
LG Doris

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Donnerstag, 20. September 2012, 18:52

Hi Benny,
wie von Doris schon verlangt, wäre ein Foto hilfreich.

Turbellarienplage:
Absaugen wie schon erwähnt. Bei mir hat damals der Sauerstoffgehalt eine Rolle gespielt. Habe def. durch Erhöhung des Fischbesatzes und absaugen die Biester besiegt.
(natürliche Fressfeinde wie Fische oder Schnecken können keine Plage beseitigen, sondern nur vorbeugen)(und sind teuer)

Nährstofflimitierung:
Wenn du sicher eine Limitierung hast, kann ich dir DAS empfehlen. Hatte lange das gleiche Problem.
Du solltest deine Tests testen.............bevor du Mittelchen benutzt.

Algen:
Spricht eigentlich gegen eine Limitierung.

Glasrosen:
Hatte zum Glück noch nie so viele, dass sie mit spritzen nicht zu besiegen waren. Kann dir da keinen Tipp geben.


Du schreibst, dass deine Korallen super wachsen..........
Sind sie bei mir auch. Als ich dann plötzlich einen Wachstumsstopp hatte und begriffen habe welches Problem sich eingeschlichen hat, waren schon Schädigungen der Korallen sichtbart.
(zB basaler Rückgang)
Wie sehen die Korallen aus? (hell?)
Gruß Dirk

Benni

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Donnerstag, 20. September 2012, 20:01

Vielen Dank für eure Rückmeldungen,

Also mein picturatus hat definitiv keinen so ausgeprägten Rückenstachel, wie dein Männchen Doris, zur Sicherheit werde ich dennoch versuchen ein Bild von ihm zu bekommen. Leider habe ich im Netz vergeblich nach so guten GU-Fotos gesucht, also herzlichen Dank dafür :thumbsup:

Wegen den Strudelwürmern, werde ich dann nun täglich absaugen, und den Tellertrick ausprobieren, auf dem Bodengrund kann ich die Würmer leider nicht absaugen, ohne dass ich den Sand im Becken lasse. Vielleicht hilft es ja auch, wenn ich die Abschäumung abstelle. Ich benutze einen Midiflotor mit einer Schego Optimal mit DIY Druckdose.
Sollte ich die Abschäumung dann komplett abstellen, oder soweit rutnerregeln, dass zwar kein Schaum mehr gebildet wird, aber noch Sauerstoff ins Becken gelangt?

Ich beleuchte zur Zeit mit 2x 75W K3 Nano, 10Std. Tageslicht, 1 1/2 Std. Dämmerlicht und 1 1/2 Std. Blaulicht. Ich reduziere also testweise die blaulastige Beleuchtung um 1 Std.

Wegen der Garnele dachte ich zunächst an Wurdemanni, da sie allgemein als Glasrosenfresser bekannt ist. Um ehrlich zu sein habe ich die Kuekenthali auch noch nie im Handel gesehen. Jedenfalls ging mein erster Spritzversuch mit kochendem Wasser heute wohl in die Hose, da sich manche Anemonen nichteinmal zusammenzogen war das Wasser anscheinend nicht heiß genug.

Bei den Algen handelt es sich hauptsächlich um Drahtalgen (die ich mir nie wieder für die Einfahrphase ins Becken selbst legen würde, und eine buschige harte Rotalgenart. Selbst Fadenalgen sprießen an manchen Stellen, und werden weder von Einsiedlern, noch vom Seeigel beachtet, sodass wohl im ganzen Becken Algenfutter vorhanden sein muss. Am allerwenigsten aber werde ich aus den dunkelbraunen hauchdünnen Schmierbelägen auf dem Boden schlau. Ich vermute, dass es Kieselalgen sind, aber Silikat habe ich nach Salifert keines im Wasser.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Benni« (20. September 2012, 20:02)


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