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DerMicha

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21

Dienstag, 9. Januar 2018, 19:47

Hi Werner. Ne, ehrlich gesagt nicht. Ich bin kein Chemiker und habe mich mit dieser Spezifikation noch nicht näher beschäftigt.
Faunamarin empfiehlt minimalen Ozoneinsatz beim Us Style System.
Das machten mich neugierig. Ich hatte schließlich immer mit zu hohen Nährstoffwerten zu tun. Ich hatte Nitrat über 50. Seit dem Ozoneinsatz geht er konstant nach unten. Mittlerweile wie geschrieben bei 7-10. ohne Baktoballs etc.
Der Abschäumer hatte nie ein besseres Ergebnis als mit Ozon. Ich habe wirklich nur minimalste Zugabe.
Ich glaube wenn ich mir über jede Sache penibelste Gedanken machen würde, wäre ich so ängstlich das ich es schon abgebaut hatte.
Ebenso wenn man ein Becken beginnt. Hilfe was war das alles kompliziert. Und manche Sachen muß man einfach mal machen und Erfahrungen sammeln.
Ich würde sagen das mein Becken mittlerweile gut ausschaut und die Tier wohl auf sind. Jedoch möchte ich mich mit der 'twas ander m weiter entwickeln. Und wieso sollte es so nicht auch klappen.
Ich denke mal jemand wie Claude mit Jahrzentelanger Erfahrung gibt nicht ohne Grund eine Minimale Ozon Dosierung an. Es wird ja auch geschrieben das das System jeder kann. Also habe ich für mich beschlossen, das es so explosiv nicht sein kann. Mit Bedacht und Vernunft. Und bisher kann ich wie geschrieben keine Nachteile feststellen.
Habt Spaß
Tschö DerMicha


Mein Becken
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Werner F.

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22

Freitag, 12. Januar 2018, 22:46

Tach Zeolithanwender,

Ich habe mich zwischenzeitlich mit Abwasserbiologie (Habeck/Tropfke) befasst und möchte meinen Beitrag Nr. 16 ergänzen beziehungsweise korrigieren:

Der Stillstand des Filters bewirkt zwar eine deutliche Zunahme der NO3 Reduzierung. Birgt aber bei höherer Verschmutzung und Temperaturen das Risiko, dass Schwefelwasserstoff entstehen könnte.

Ich für mich möchte diesen nicht hohen, aber dennoch möglichen Risikofaktor im Aquarium nicht eingehen, da dies aufgrund des geringen Volumens und der Späterkennung zu einen Totalmortus führen kann.

Somit ist, meiner Meinung nach, ein ständiges Durchlaufen mit geringem Durchsatz die bessere Wahl. Die Nitrat-Reduzierung ist geringer, aber nicht mit einem Risiko behaftet.

Das hat Michael (Cei) dieser Tage sinngemäß ebenfalls so gesehen.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


RS Reefer 170.
Ai Hydra 26 HD + seitlich 6 + oben 2 je 20 W LED-Leisten 13.000 K.
Strömung Tunze 6055 mit Nachtabsenkung. Rückförder Tunze 1073.050, <500 l/h. 45 ' Futterstop-Automatik.
Knepo 0,7 mit 50 ml Kohle + 50 ml PO4 Adsorber (Fe).
AM Multireaktor M mit 150 ml Zeolith, 150 l/h im 3-Stunden-Rhythmus.
Abschäumer Bubble Magus C3.5.
Salz FaunaMarin pro; Salinität 34 PSU/ 52 mS.
KH und Ca Dosierung 'Balling light' je per GroTech TEC 1.
FM T-Control + 250 W Schego Titan.
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Täglich schlupffrische Artemia und Phytoplankton.

Werner F.

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23

Mittwoch, 28. Februar 2018, 22:47

N'Abend Zeolithnutzer,

ich schrieb vor Wochen u. a.

Zitat

ich selbst denke, daß das Zeolithstück außen von aeroben und innen von aneroben Bakterien besiedelt wird. Die aeroben überleben die 3 h Standzeit, weil noch genügend Sauerstoff herankommt, die aneroben werden gefördert, weil in dieser Zeit kein sauerstoffreiches Wasser in Kernrichtung gelangt.
Ich kann mir gut vorstellen, daß so eine Doppelfunktion klappt, wenn sich die Bakterienkulturen mal halbwegs eingefahren haben.
Dazu anbei eine Rückmeldung:
Da der Filter nun etwas über 6 Wochen läuft, habe ich heute NO2 vor und nach der 3 stündigen Pause gemessen. Und siehe da, nach der Pause ist Nitrit nachweisbar! Das bedeutet, dass a) aufgrund Oberflächenbesiedelung die Vorstufe Ammoniak bereits nitrifiziert wird und b) dass das NO2 nicht vollständig zu NO3 verarbeitet wurde.

Somit sind die Stillstandzeiten wegen der Nitritstufe schlecht. Inwieweit der ursprüngliche Gedanke, die Denitrifizierung des NO3 zu fördern, Wirkung zeigt, ist mit meiner Tröpfchenmethode vermutlich kaum nachzuweisen.

Unter'm Strich ist im Gegensatz zu NO3 direktes NO2 schädlich. Daher lasse ich den Zeolithfilter zukünftig ohne Unterbrechung laufen.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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24

Donnerstag, 1. März 2018, 05:17

Moin Werner.Interessante Testreihe. Mir ging es bei bei der Intervallschaltung
um Po4 Abbau.
Einige Fische hatten so „Zuckungen“, was ich beobachten konnte.
Evtl lag es an Vergiftungserscheinungen?
Ich habe mein Zeoversuch komplett abgebrochen.
Habt Spaß
Tschö DerMicha


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