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  • »Marcus7777777« ist der Autor dieses Themas

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Dienstag, 24. April 2018, 09:44

Red Sea Salt vs Coral Pro Salt

Hallo zusammen,

ich bin mit dem Thema hinsichtlich Salz noch nicht ganz im Klaren und kann leider auch keine Infos dazu finden. Es gibt ja von Red Sea die zwei verschiedenen Salze "Red Sea Salt" und "Coral Pro Salt". Dabei ist der wesentliche Unterschied (bis auf höhere Werte bei Ca und Mg, dass der KH deutlich verschieden ist. Hier haben wir bei dem Red Sea Salt einen KH von 7,7° und bei dem Coral Pro einen KH von 12,2°.


Mir ist jetzt einfach nicht ganz klar, weshalb es hier die Unterschiede gibt, wenn ich lese, dass wir einen KH von rund 7-8°als ideal einstellen. Ich habe in meine Becken Euphyllia, Caulastrea, Krusten, Pilzleder und Xenien.

Welches Salz ist hier zu empfehlen und weshalb haben wir beim Coral Pro einen KH von 12? Kann man den KH einstellen wie es einem beliebt?

Ich freue mich hier wirklich auf eure Aufklärung, weil das für mich leicht unverständlich ist. Danke! :6_small28:

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2

Dienstag, 24. April 2018, 10:04

hi,

redsea geht wohl davon aus, dass in korallenbecken kh 12 sinvoll sei, meine ich.

wer das salz nicht zur erstbefüllung, sondern nur zum ww nutzt und erhöht dann leicht die kh, was nicht weiter ins gewicht fällt.

infolge des verbrauchs von kh ist diese immer durch zugaben auszugleichen/einzustellen.
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besten gruß auch...
joe

CeiBaer

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Dienstag, 24. April 2018, 12:31

dadurch, dass das eine coral pro heisst, könnte man darauf schliessen, dass es für mit korallen besetzte becken gedacht ist. bei einem normalen wasserwechsel von 10 bis 20% werden dabei die werte besser ausgeglichen. zusätzlich kommen im pro-salz sicher auch höhere spurenelementekonzentrationen vor. bedeutet also es ist besser für becken mit bereits vorhandenem verbrauch geeignet. also mit korallen besetzt.

das andere salz ist für die erstbefüllung durch seine werte, welche näher am optimum liegen, besser geeignet.
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Dienstag, 24. April 2018, 13:48

Red Sea fertigt das RS-Pro Salz speziell für Korallenbesatz. Daher auf der Verpackung die unterschiedlichen Anwendungsangaben bezüglich Salinität: Nur Fisch/ gemischt/nur Korallen. Nur wer auch die Nachdosierung der KH auf 12 ° einstellt, fährt mit dieser "harten" Mischung sinnvoll.

Für gemischte Becken ist eine Salzmischung mit +/- 6 - 7 KH sinnvoller.
Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Dienstag, 24. April 2018, 17:21

Beides sind gute Salze und ich schließe mich da meinen Vorrednern an. Für Erstbefüllung das "normale" Salz bei starken Besatz dann das Coral Pro. Ich selber nutze das Coral Pro (trotz normalem Mischbesatz) und solange ich nicht mehr als 10% Wechsle ist der Effekt auf den KH sehr gering.

Beispiel: Vor dem WW - KH 8 , nach dem WW (10%) - 8.4. Also die Änderung ist nicht mal 0.5 KH. Entsprechend geringer fällt dann die Dosierung über ATI/Balling etc. aus.

Viele Grüße
Manuel

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Matthias S.

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Dienstag, 24. April 2018, 21:25

dann kommt man natürlich automatisch zu der Frage was ein Salz mit 12°dKH überhaupt bringen soll. Zum Starten nicht wirklich sinnvoll (evt. Ausfällungen Ca) und zum Nachfüllen ohne spürbaren Effekt.
Hatte auch mal das ReefCrystal. Gutes Salz, aber im Prinzip keinen wirklichen Nutzen der erhöhten Werte.

Gruß,
Matthias

  • »Marcus7777777« ist der Autor dieses Themas

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7

Dienstag, 24. April 2018, 22:53

Jetzt habe ich es verstanden : ) Danke euch für die klärenden Worte. Nachdem ich noch etwas Coral Pro vorrätig habe werde ich das also noch aufbrauchen und weiter geht es dann mit dem klassischen Salz.

Wünsch euch noch einen schönen Dienstagabend!

Riko

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8

Dienstag, 24. April 2018, 22:54

dann kommt man natürlich automatisch zu der Frage was ein Salz mit 12°dKH überhaupt bringen soll. Zum Starten nicht wirklich sinnvoll (evt. Ausfällungen Ca) und zum Nachfüllen ohne spürbaren Effekt.
Hatte auch mal das ReefCrystal. Gutes Salz, aber im Prinzip keinen wirklichen Nutzen der erhöhten Werte


Also ich sehe das so:

Für den "normalen" Anwender, der seine Verbräuche mit einem System ausgleicht und den Wasserwechsel nur zum Austrag von Schadstoffen macht (wie die meisten eben von uns) ist das ausgeglichene Sea Salt das Mittel der Wahl. Ebenso bei einer Erstbefüllung.

Der Einsteiger, der ein einfach zu pflegendes Nano-Becken möchte, welches lediglich mit Weichen und vereinzelt LPS besetzt ist, der kann seine Verbräuche recht gut mit einem wöchentlichen WW von 30-50% und Coral Pro Salz ausgleichen. Dosierungen entfallen dann für gewöhnlich.

Das ist eigentlich der einzige Sinn, den ich diesem Salz zuschreiben kann. Klar, das Coral Pro ist für etwas anderes gedacht, aber das Produkt gibt es auch schon ewig. In meinen Augen ist das ein Überbleibsel aus der Zeit, als Versorgungssysteme noch nicht so ausgereift waren. Da kamen die erhöhten Werte den SPS-Becken oft zugute. Wer seine Chemie im Griff hat, nutzt aber heute meist lieber ein Salz mit natürlichen Werten.

Ich will das Salz gar nicht schlecht reden. Gibt sicher einige hier die darauf schwören. Ich sehe das Problem nur darin, dass das "Pro" Auf dem Eimer dem Einsteiger signalisiert, dieses Salz sei besser. Aber gerade zum Einstieg ist dieses Salz eben verkehrt. Threads in denen Einsteiger eine KH von 12 und CA Werte jenseits der 500 in ihrem 30l-Dennerle hatten und sich wunderten, warum ihre ersten zwei Weichkorallen dicht machen gibt es hier leider ohne Ende.
Grüße Riko
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Dienstag, 24. April 2018, 23:28

Zitat

Der Einsteiger, der ein einfach zu pflegendes Nano-Becken möchte, welches lediglich mit Weichen und vereinzelt LPS besetzt ist, der kann seine Verbräuche recht gut mit einem wöchentlichen WW von 30-50% und Coral Pro Salz ausgleichen. Dosierungen entfallen dann für gewöhnlich.
Nein! Selbst bei häufigerem WW reicht die Nachführung insbesondere der KH-Bildner ohne NAchdosierung nicht aus! Zudem kommt es zu unguten Sägezahn-Schwankungen!
Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Dienstag, 24. April 2018, 23:41

Also ich möchte ja sehen dass mit dem Coral Pro der KH Verbrauch in einem Weichkorallen/LPS Nano (!!!) nicht gehalten werden kann.... Da wird bei 50% einmal die Woche der KH von z.B. 6 auf 9 angehoben. 3 KH verbrauch pro Woche sind in einem Weichkorallenbecken schon ziemlich viel ;-).

Mein 60l Nano (Mischbesatz) lief lange nur mit WWs.... da brauchte es keine Versorgung und keine Dosierungen...nichts.

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Mittwoch, 25. April 2018, 07:13

Natürlich kann man so versorgen... Man bekommt aber eben ohne zusätzliche Versorgung Schwankungen über die Woche. In deinem Beispiel 3 Grad. Das ist nicht wenig und das ständige Auf und Ab nicht förderlich.
Um dieses zu vermeiden müsste man mehrmals in der Woche kleinere Wasserwechsel vollziehen. Die Menge hängt vom Verbrauch ab. Dann kann man auch mit Wasserwechseln und nem Salz mit höheren Werten ein Becken versorgen.
Macht man es nur einmal die Woche, dann entstehen diese von Werner genannten Sägezahn-Schwankungen. Das kann man heutzutage besser machen.
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Mittwoch, 25. April 2018, 08:30

Klar, über die Sinnhaftigkeit für ein stabiles Milleu im Nano mittels wöchentlichem 50% WW mit Coral Pro lässt sich streiten. Fakt ist, dass dies eine recht simple Variante ist, die es dem Einsteiger erlaubt, seine ersten anspruchslosen Korallen zu pflegen, während er sich weiter in die Materie einarbeitet. Viele kommen eben aus der Süßwasseraquaristik und sind zur Erhaltung der Wasserqualität nur ihren 50% WW gewöhnt. So fällt der Umstieg leicht.

Um alles nochmal auf den Punkt zu bringen, was ich eigentlich sagen wollte: Das Coral Pro liefert keinen Mehrwert, wenn man die Eigenschaft der unnatürlich erhöhten Werte nicht mit Bedacht und zielgerichtet einsetzt. In der Regel ist ein gutes Basissalz sogar sinnvoller.
Grüße Riko
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