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  • »sivas_kangal« ist der Autor dieses Themas

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21

Freitag, 19. Januar 2018, 20:54

Du hängst da dann aber schon nur den pumpenkopf rein von der eheim oder?
Oder gleich mit dem Filter?

Werner F.

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22

Freitag, 19. Januar 2018, 21:16

Tach [hier könnte nun Dein Vorname stehen],

Du schreibst u. a.

Zitat

Wundert mich dass dies kein weitverbreitetes Phänomen ist....

Es ist weltweit, aber kein Phänomen, sondern normal. Eisen rostet vor allem im Salzwasser. Je "edler" (V2A, V4A), desto geringer, aber dennoch etwas. Je edler, umso teurer.
Rost an sich ist unschädlich, da es, laienhaft ausgedrückt, als 3-Oxid ausfällt. Wer rastet, der rostet, das gilt hier vermutlich in Deinem Fall. Pumpen, die regelmäßig laufen, rosten nicht. Gelegenheitsläufer sind daher so auffallend schnell verschlissen, da der Rost - Korrosion - die Stahlwellenoberfläche angreift und dann der Gegenpart, das Lager aufgerieben wird und die Wasserschmierung ab einem bestimmten Spiel nicht mehr ausreicht.

Reinige die Pumpe mit Zahnbürste und Essig und nutze sie weiter, wenn sie nicht zu laut geworden ist.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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23

Freitag, 19. Januar 2018, 21:35

Ich muss da dem Werner zustimmen. Ich hatte mal meine DCT2000 aus dem Betrieb genommen und leider versäumt sie noch kurz in Süßwasser laufen zu lassen. Zwar hat diese eine Keramikachse, aber durch den Einsatz von Eisenadsorber hatte sich etwas am Läufer abgesetzt. Im Reefer wollte ich sie wieder in Betrieb nehmen und hab dicke Backen gemacht. Der ganze Läufer hing fest. Also auseinander genommen und gereinigt. Es lief wieder. Bei meinen Pumpen zur Wasseraufbereitung mit Stahlachse, lasse ich diese danach immer kurz 5 min. in Süßwasser laufen und hatte dort bisher keine Probleme mit Rost. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wassermaus« (19. Januar 2018, 21:36)


Matthias S.

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24

Freitag, 19. Januar 2018, 23:09

Du hängst da dann aber schon nur den pumpenkopf rein von der eheim oder?
Oder gleich mit dem Filter?

das ist ein sehr kleiner Filter. Habe immer den ganzen Filter verwendet, da im unteren Bereich die Sauger befestigt sind. Natürlich ohne Filtermedien. Hatte den auch mal einige Zeit im Technikabteil in einem schlecht durchströmten Bereich, keinerlei Rost oder so.

Aber versuch mal zunächst den Tipp von Werner, den Läufer der bisherigen Pumpe zu reinigen.


Pumpen, die regelmäßig laufen, rosten nicht.
stimme Dir in einigen Punkten zu Werner. Aber durchaus können Pumpen, die regelmäßig laufen ebenfalls rosten.
Gab dazu schon etliche Threads im Forum.
Aber wie Du schon sagtest, ist dies nichts Ungewöhnliches.
Wenn auch nicht wünschenswert.


Gruß,
Matthias

Werner F.

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25

Freitag, 19. Januar 2018, 23:46

N'Abend Mathias,

Zitat

Aber durchaus können Pumpen, die regelmäßig laufen ebenfalls rosten.

Janein. Korrosion entsteht durch "Mikroerosion" an der (Wellen-)Oberfläche. Salzwasser ist gut leitfähig, und somit ist damit Korrosionsfraß erheblich aggressiver, als in Leitungs- oder erst recht entmineralisiertem Wasser.

Bei einer laufenden Welle entstehen diese mikroskopischen Angriffspunkte somit erst garnicht.

Erst durch den Wellenverschleiß im Lager, der im µm Bereich stattfindet und Abrieb produziert, entsteht außerhalb des Wellenlagers Rost, nämlich um den magnetischen Läufer herum, der den minimalen Feinstabrieb anlagert. Da Rost mit einer Aufblühung zu vergleichen ist, sieht das äußerst erschreckend aus, ist aber, wie bereits geschrieben, chemisch nicht schlimm; mechanisch wegen Blockadegefahr hingegen schon.

Ein typischen Beispiel ist die Verchromung. Jeder Chrom zeigt unter dem Mikroskop winzige Porenöffnungen auf seiner Oberfläche. Hier kann Feuchtigkeit eindringen, sie unterwandert die Beschichtung, darunter bildet sich Feuchtigkeit, und der Rost drückt sich hoch. Abhilfe bringt regelmäßiges Scheuern mit feinster Politur, die diese Poren egalisiert. Daher rosten sogar verchromte Pumpenwellen im Stillstand, da nur der Dauerlauf diese Oberflächenpolitur übernimmt.

Zurück von meiner geliebten Technikfaible zur ebenso geliebten Aquaristik. Da werden verchromte Wellen nicht mehr eingesetzt, da die Unterschicht aus Nickel und Kupfer besteht.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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26

Samstag, 20. Januar 2018, 07:11

Tönt einleuchtend... werde sie nochmals zerlegen und penibel mit der Zahbürste reinigen.
Muss wohl nach dem wasserwechsel die Pumpe einige Zeit in Süsswasser laufen lassen, nicht nur mit dem Duschkopf abspülen.
Schon mal beruhigend, dass es nicht schädlich ist für das Becken. Ist ja auch nicht so, als wär das ne riesen rostmenge.

Werner F.

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27

Samstag, 20. Januar 2018, 10:17

Tach [Vorname],

meine Tunze ist fest in einem 30-Liter-Kanister-installiert. Läuft jeden dritten Tag 1 h. Gespült wird sie nicht, da immer eine Restmenge Salzwasser (Spundhöhe] stehen bleibt. Nun fülle ich direkt die Osmosewassermenge ein, die ich für den nächsten turnusmäßigen WW benötige und lasse kurz durchlaufen. Das Wasser hat dann etwa 20 mS.
Keine Rostbildung nach nun einem Jahr bemerkbar.
»Werner F.« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1050369KK.jpg
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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