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Werner F.

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1

Samstag, 30. Dezember 2017, 23:00

Nitratreduzierung mittels wie zu bestückendem Wirbelbettfilter.

Hallo Gutratgeber.

Die Frage geht vermutlich an die Spezialisten.

In meinem Becken liegt mit >20 mg/l NO3 und 0,2 PO4 trotz >10 % WW/Woche zweifellos ein Nährstoffüberschuß vor. Die Ursache liegt meiner Einschätzung nach an der reichlichen Fütterung. Hier kann ich aber kaum reduzieren, da ich einige Beckeninsassen habe, denen ich sozusagen mit dem Futter hinterherlaufen muß.

PO4 ist leicht zu reduzieren. NO3 hingegen nicht. (Erst recht nicht, nachdem ich heute einen knappen Tag lang versucht habe, gesicherte Informationen zu bekommen.)

Nun meine bisher nicht geklärten Fragen zur Bestückung eines Wirbelbettfilters: Kohle und PO4 sind klar machbar. Aber beim Nitrat komme ich nicht recht weiter. Die erste Lösung schien mir Zeolith. Doch das scheint für mein Becken mit oberflächenintensivem Hintergrund weniger geeignet, da die Haupt-Nitrifikation bereits im Becken stattfindet und somit nur wenig Ammonium für das Zeolith zur Verfügung steht. Richtig?

Dann kämen Bio-Pellets in Betracht. Die werden nur gering zugefügt, benötigen aber mehrere Wochen bis zur meßbaren Reduzierung und bergen die Gefahr übermäßiger Bakterienpopulation (Nitrobacter/-somonas). Richtig?

Zeolith wird mit relativ großem Volumen eingesetzt, Biopellets nur in geringer Menge. Richtig?


Anmerkung: Aktuell wechsle ich täglich 5 % Wasser zwecks Minimierung. Algen wachsen schlecht, was auf mangelndes CO2 schließen läßt, da ausreichend NO3 vorhanden ist.


Dankeschön vorab für gute Denkanstöße!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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AM Multireaktor M mit 150 ml Zeolith, 150 l/h im 3-Stunden-Rhythmus.
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EquinoX

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2

Samstag, 30. Dezember 2017, 23:17

Hi Werner,

wenn deine Nitrat und Phosphat-Tests sehr zuverlässig arbeiten und hochauflösend sind kann ich dir NO-POX von Red Sea empfehlen (im Prinzip eine Variante der Vodka Methode). Ich kämpfe ja auch schon länger mit zu hohem Nitratwert (25 mg/L und mehr) und hab mit dem Zeug innerhalb von 2 Wochen meinen Nitrat-Wert auf knapp 5 mg/L runtergezogen. Mein PO4 ist in der Zeit von 0,06 auf 0,01 bis 0,02 gefallen (gemessen mit dem Hanna Checker 736).

Das Zeug wirkt also definitiv, aber ich rate dir zu einer sehr vorsichtigen Dosierung. Starten würde ich jetzt nur noch mit der halben Dosierung (1,5 ml/100L).... ich bin mit der regulären Dosierung gestartet und das Absinken der Nährstoffwerte war mir dann doch etwas zu rasant.

Viele Grüße
Manuel

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Wassermaus

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3

Sonntag, 31. Dezember 2017, 02:23

Ich habe meinen hohen NO3-Wert beim 54l mit Zeolith herunter bekommen. Da hatte ich die kleine Säule vom Aquamedic mit Zeo mittlerer Körnung gefüllt. Ob ich wie o.g. vorgeschlagen dauerhaft NoPox verwenden wollte würde ich mir überlegen, schaut ja so aus als ob dies ein dauerhaftes Problem darstellt. Ansonsten käme glaube ich nur noch Pellets in Frage. :EV6CC5~125:
Edit: das ist doch gerade noch was eingefallen was ich auch mal erfolgreich eingesetzt hab
https://www.shop-meeresaquaristik.de/Fil…0021::4220.html
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Viele Grüße

Carmen
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klopfer

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 09:01

Hallo Werner, ich würde bei deiner Beckengröße erst mal 2-3 große WW machen (30%) um den Nitrat Wert runter zu bekommen. Wenn der wert auf einem niedrigen Level ist, würde ich Bio Pellets laufen lassen.
Als ich mich vergrößert habe und zwar mit 18 Kg Totestgestein und 1 kg LS habe ich von Anfang an NP Bio Pellets von TM mitlaufen lassen.
Mein PO4 liegt konstant bei 0,03-0,05 und mein NO3 bei 5 mg/l. Ich glaube mit den Pellets ist es schwierig bzw. dauert es sehr lange bis ein hoher NO3 Wert sinkt, wenn du sie aber einsetzt, wenn der NO3 niedrig ist, dann stehen die Chancen gut, dass der Wert niedrig bleibt. So meine Erfahrungen bisher :-)
Bis neulich,

Grüße Kai :drink:

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Circeflex

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 09:50

Hallo Werner,

wenn du so einen hohen Nährstoffeintrag hast, solltest du den mal erst reduzieren.
Ich weiß zwar nicht, was das für hungrige Fische du hast. Jedoch stimmt dein Grund-System (Beckengröße, Filterung, Besatz) ganz offensichtlich nicht.
Hier zu versuchen, den übermäßigen Nährstoffeintrag durch einen übermäßigen Nährstoffreduktionsystem zu begegnen, wird auf Dauer nicht funktionieren.
Ist mir klar, dass du das nicht hören willst, ist aber meine Erfahrung aus 25 Jahren Riffaquaristik.

Grüße
Paul

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6

Sonntag, 31. Dezember 2017, 10:16

moin werner,

kenne jetzt nicht deinen korallenbesatz aber falls nur spärlich hilft auf dauer oft eine aufforstung des selben.
-----------------------
besten gruß auch...
joe

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7

Sonntag, 31. Dezember 2017, 11:13

Hi,

oder einen sehr guten Abschäumer, bzw. einen zweiten. (sehr nass einstellen) Dazu viel Wasserdurchlauf vom Becken zum Abschäumer. Alles andere kostet laufend Geld.

Wasserwechsel würde ich wöchentlich machen und dann mit je 20%, danach je nach Reduzierung der Werte anpassen.

gruß Norbert
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Angela

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8

Sonntag, 31. Dezember 2017, 12:32

Hallo,
Die Ursache liegt meiner Einschätzung nach an der reichlichen Fütterung. Hier kann ich aber kaum reduzieren, da ich einige Beckeninsassen habe, denen ich sozusagen mit dem Futter hinterherlaufen muß.

wie ist das gemeint? Vielleicht hilft es, wenn Du bei der Fütterung die Strömungspumpen ausstellst, dass die Fische das Futter besser aufnehmen können, mache ich auch so.
Ich bin auch der Meinung, dass WW und ein feuchter eingestellter Abschäumer sowie starker Korallenbesatz besser wären.

Gruß
Angela
Mein AQ: Aqua Medic Cubicus 140 Liter; 10kg Lebendgestein; LED: aquareefLED 54W mit Sunrise Controller; Abschäumer: AM EVO 500;
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Oj4you

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9

Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:02

Vor der Umstellung auf DSR hatte ich auch MEGA Probleme mit meinem NO3 50mg und mehr standen auf dem Tacho und ich bekam es schriftlich von ATI.
Die DSR Methode benutzt als Kohlenstoff Quelle für die Bakterien einen Mix aus Ethanol-Essig-Zucker. Das ganze nennt sich EZ Carbon. Die Bacs frische ich einmal wöchentlich mit Reef Bacto Therapie auf, seitdem NO3 auf 2,5-5mg :-)
Vorher auch etliche Versuche mit Bio Pellets und Nopox. Bio Pellets fingen nie an richtig zu wirken und Nopx war mir nachher zu teuer.

Guten Rusch

Angelo

Werner F.

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:28

Hallo Wassercleaner,

herzlichen Dank für die reichlichen Beiträge! Ich arbeite sie mal der Reihe nach ab.

Manuel:
Die Messungen sind aussagekräftig genau und gegengecheckt via dreimonatigen ATI-Analysen. Ethanolmethode kenne ich, ist mir aber ein zu einschneidender Eingriff und erst recht keine Dauerlösung. Ich verlagere damit die NO3 Reduzierung ins gesamte Becken, und das behagt mir nicht. Lieber auf einen kompakten Filter als Dauerlösung setzen.

Carmen:
Mir ist noch nicht so recht der Unterschied zwischen Zeolith und Biopellets/Clinophos klar.

Klopfer:
Das ist das, was ich derzeit behutsam mache. Wechsle täglich 5 %. Vielleicht gehe ich auf 10 %, muß erst mal beobachten, wie die Korallen reagieren.

Paul:
Recht hast Du natürlich. Aber das würde bedeuten, den Besatz einschneidend zu verändern. Das wäre aber eine Notlösung, die jetzt noch nicht ansteht.

Joe:
Das Becken ist rundum sehr üppig mit Korallen besetzt!

Norbert:
Das habe ich auch bereits gemacht. Fördermenge erhöht, AS etwas nasser, habe hier aber noch keine befriedigende Einstellung gefunden.

Angela:
Ich habe einige Tubastrea, zwei verschnuppte Leierfische, magere Figaro und eine Handvoll Grundeln, die ich allesamt mehrmals füttern muß. Filter stehen während der Fütterung 45 Minuten.

Angelo:
Lassen wir mal den Preis beiseite. Aber NoPx hat bei Dir funktioniert?


Hinweisen möchte ich, daß mein Becken zurzeit keinerlei Probleme macht. Weder Algen noch Kümmerwuchs o. ä. Derzeit ist es "nur" der Meßwert, der mich beunruhigt. Daher möchte ich hier den Hebel sanft ansetzen um klare Werte erreichen.
»Werner F.« hat folgendes Bild angehängt:
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Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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11

Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:35

Hallo Werner,

Biopellets sind nichts anderes wie eine Kohlenstoff Quelle in fester Form.
Ja NOPOX hat bei mir funktioniert aber erschreck dich nicht wenn Du die Flasche öffnest :EV790A~137:

Ivery86

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12

Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:44

"Ich verlagere damit die NO3 Reduzierung ins gesamte Becken, und das behagt mir nicht. Lieber auf einen kompakten Filter als Dauerlösung setzen."

Machst du mit nopox auch! Und ja es funktioniert, habe es selber erfolgreich eingesetzt

Wassermaus

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13

Sonntag, 31. Dezember 2017, 13:59

Hallo Werner,
soweit ich weiß ist Clinophos nichts anderes als Zeolith mit Adsorber gemischt. Sowohl Zeo oder auch die Version mit den Biopellets benötigen eine gewisse Anlaufzeit. Schau was dir am besten zusagt, es dreht sich bei allen Produkten letztendlich um die Bakterien.
Allerdings würde ich es jetzt nicht ausweiten, sonderm wie Joe schon bemerkte, wenn noch Fläche vorhanden ist mit Korallen aufstocken und oder die Wasserwechsel ausweiten und AS auf nass stellen, wie Norbert bemerkte.
Beim Zeo muss dir klar sein, dass es auch das gute Zeug raus zieht und du ggf. die Dosierung nach oben anpassen musst
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Viele Grüße

Carmen
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Sonntag, 31. Dezember 2017, 14:43

Hinweisen möchte ich, daß mein Becken zurzeit keinerlei Probleme macht. Weder Algen noch Kümmerwuchs o. ä. Derzeit ist es "nur" der Meßwert, der mich beunruhigt.

also geht es nur darum eine zahl zu ändern??

da würde ich vielleicht gar nichts machen.
habe selber über jahre immer über 10, eher 16-20, an no3 gehabt. ich füttere alle paar tage... daran kann es also nicht liegen. :D
wird bei mir der wuchtige aufbau sein.

jetzt gerade erst ist der wert auf 8 runter. einzige änderung war die umstellung auf eine hybrid lampe.

wenn du also keine negativen dinge erkennen kannst, dann lass alles so wie es ist. mach dich nicht an der zahl verrückt.
-

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Werner F.

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 16:35

Tach Michael & Mitleser!

Zitat

wenn du also keine negativen dinge erkennen kannst, dann lass alles so wie es ist. mach dich nicht an der zahl verrückt.


Richtig, es geht bisher nur um die per Routine gemessenen Ergebnisse. Mein Problem ist wohl auch hier der Perfektionismus. Hast recht, danke für Dein "Runterbringen".

Ich packe ein paar Eßlöffel Zeolith in den Knepo dazu und laß' es erstmal gut sein.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Josaphat

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Sonntag, 31. Dezember 2017, 17:02

Hi Werner ^^

Damals bei meinem Schreibtischbecken war ich auch immer ein Hundertprozentiger Perfektionist. Das ist anstrengend und nervig für einen selber.

Mittlerweile messe ich kaum noch Wasserwerte, so alle 7-10 Tage mal sporadisch, wenn ich SEHE das sich was im Becken verändert...

Du bist immer so übereifrig dabei... Lass mal langsam angehen und den Nitrat wie er ist. Becken steht doch gut!
Mit freundlichem Gruß,
Dennis

> Hier gehts zu meinem aktuellen Wohnzimmerwürfel . <

> Hier gehts zu meinem ehemaligen Schreibtischbecken. <

Werner F.

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 22:04

Hallo miteinander,

zum Thema eine Zwischenmeldung.

Ich habe behutsam etwas NO3 reduziert, in dem ich 12 Tage lang täglich 5 % Wasser gewechselt habe. Das Ergebnis ist bescheiden, etwa 12 mg/l. Allmähliches Dauerziel wäre gerne 5 und wieder üppiges Füttern; all das ohne Priorität und peu à peu.

Zudem mal einige Kleinsünden korrigiert. Nämlich kein Frostfutter mehr direkt ins Becken (ist doch nur ein winziges Würfelchen). *) Und nur jene Korallen zusätzlich gefüttert, die dies tatsächlich benötigen.

Ich möchte aber nochmal auf das Thema Nitratreduzierung via Zeolith zurückkommen. (Dazu die Anmerkung, dass eine Bestückung in einem zahmen Wirbelbettfilter mit anderen Stufen Kohle/PO4 ./. nicht sinnvoll funktioniert.)

Die Traumlösung wäre ein eigener Filter für Zeolith, bei dem ein Hauptproblem das gefällige Unterbringen ist. Und die Frage nach dem wirklichen Vorteil. Ich erwarte keine drastischen Senkungen. Aber dennoch eine meßbare Dauerunterstützung.

Der Kern meines Wissenwollens ist folgender:
Was bringt ein Zeolith-Filter tatsächlich?
Warum hört und liest man relativ wenig über diese Methode, NO3 niedrig zu halten?
Wenn es tatsächlich so einfach wäre, mit einer Handvoll Steinchen Nitrat ohne Nebenwirkung zu entfernen, dann müßte dies doch als Dauerlösung DER Renner sein!

Was sagen die Kenner der NO3-Reduzierer dazu?

Dankeschön schonmal für alle weiterführenden Hinweise!

*) Derzeit messe ich NO3 von Frostfutter. Dazu alsbald mehr im eigenen Thema.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Werner F.« (11. Januar 2018, 22:07)


DerMicha

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Donnerstag, 11. Januar 2018, 22:34

Moin Werner, evtl kann ich dir bezüglich No3 und Zeo bald mehr sagen..
Aber nen Zeofilter gibts auch in Klein;-)
Und Nitrat sehe ich schon ganz gut aus. Ich kam mal von 50... ich bin jetzt am Po4 dran.
Habt Spaß
Tschö DerMicha

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Freitag, 12. Januar 2018, 09:38

Also bezüglich Zeolith kann ich dir sagen, dass ich dem Problem im 54l mit dem Aquamedic Reaktor S losgeworden bin. Den habe ich mit Zeolith bestückt und dann eben jeden Tag per Hand gerüttelt bzw. den durchfluss kurz erhöht. Für das 250l habe ich von Knepo einen zu dem ich mir einen Anschluß für meine DCT2000 gebaut habe. Ziel war es hier 2x am Tag die Drehlzahl hochzujagen und damit das Zeo durchzupusten, die vollautomatischen mit 2 Pumpen sind mir zu sperrig. Eine Alternativ wäre noch der Umbau der Pumpe auf Luftansaugung und diese dann 2-3x am Tag via Magnetschalter zu öffnen. :EVERYD~16:
Den Reaktor hatte ich nur kurz zum Testen im Becken, da ich hier im Moment ehr das Problem habe, dass No3 n.n. war und ich diesen anheben muss.
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Viele Grüße

Carmen
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Werner F.

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Freitag, 12. Januar 2018, 18:28

Hi Carmen,

Dank für Den Rat mit regelbarer Starkpumpe. Das könnte klappen, einen zweiten Knepo 0.7 bekomme ich gerade noch berührungsfrei untergebracht. Standardfrage: Wie leise ist die 2000-er Jebao? Und: Würdest Du wieder die gleiche Pumpe nehmen oder eher eine 3000-er?

Dankeschön vorab,
Werner
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Werner


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