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Werner F.

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161

Dienstag, 23. Mai 2017, 10:27

Tach Michael,


es gibt praktische Cola-Flaschen mit 2 l Volumen. Da kann man per Y-Stück zwei hängende parallel betreiben. Möglicherweise auch 1 in Reihe zusammen mit Deinem aktuellen System. Nur als Anregung gedacht ...
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Dennerle 30 l Marinus. 24 Watt 2/2 Leuchtstoff + je 6 Watt LED Leisten: 2 x Royal Blue, 2 x 13.000 K, 1 x Coral. 4-1 Filter mit Schwamm. 3 kg Lebendgestein

CeiBaer

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162

Dienstag, 23. Mai 2017, 14:11

Hallo Werner,

das würde ich ggf. schon gebastelt bekommen. Trotzdem danke für den Tipp.

Mir ging es jetzt aber in erster Linie um den von mir verwendeten Filter und dessen Standzeit bei meinen Bedingungen. Praktisch als Erfahrungswert verbuchbar.

Ich könnte mir auch den Kalk kaufen und den Filter wiederbefüllen. Wenn die Standzeit jetzt bekannt ist, dann ist das ja kein Problem den entsprechenden Service mit einzuplanen.
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CeiBaer

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163

Donnerstag, 25. Mai 2017, 09:58

also mein filter ist definitiv verbraucht. ph werte sind wieder wie vor dem anschluss.

werde den filter aber nicht komplett entsorgen, sondern mit kohle befüllen. jetzt wo schon alles an schläuchen verlegt ist...
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Werner F.

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164

Freitag, 26. Mai 2017, 00:13

Von mir nach 14 Tagen Betrieb nun eine Erfahrungsmeldung:

Ich messe nicht den PH-Wert, da es darum geht CO2 auszutreiben, auf die Menge habe ich eh' keinen Einfluß. Letztendlich ist der PH-Wert jedenfalls höher als zuvor. Dieses Wissen genügt mir.

- Ich habe den subjektiven Eindruck, dass die Fische etwas gieriger fressen.
- Die in den Scheibenecken hausenden "harten" Grünalgen sind vollständig verschwunden.
- Seit dem Folgetag des ersten Einsatzes siedeln sich im vorderen Fünftel dunkelbraune Cyanoschleime an.
- Eine Beeinträchtigung der Abschäumerleistung kann ich nicht feststellen.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Bugbear

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165

Freitag, 26. Mai 2017, 08:24

Ich verwende einen Behälter mit 500ml Atemkalk am Bubble Magus Curve 7. Da jetzt Tag u Nacht die Fenster auf Kipp stehen, hält die Füllung etwa doppelt so lange. Ca 2 - 3 Wochen.
Zusätzlich dazu fülle ich das Vedunstungswasser ausschließlich mittels Kalkwasserreaktor von Tunze mit Kalkwasser nach.
Dadurch habe ich nun einen recht stabilen Ph von morgens 8.0 bis abends 8.3
Trotz der Kalkwasserzugabe hat sich der Verbrauch an CA und KH erhöht. Da ich (noch) Balling mache, musste ich die Dosierung leicht erhöhen.

Heute bekomme ich meine drei neuen AL Hydra 26 HD Lampen. Dadurch erhoffe ich mir einen weiteren deutlichen Wachstumsschub.

Jedenfalls konnte ich mittels Atemkalk UND Kalkwasser den Ph im Becken auf einem gutem Wert stabilisieren.
Gruß
Tom

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Bugbear« (26. Mai 2017, 08:26)


CeiBaer

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Freitag, 26. Mai 2017, 13:57

Nachdem ich der Meinung war der Filter sei erschöpft, habe ich ihn abgebaut. Mir fiel aber die doch ungleichmäßige Verfärbung des Materials auf. Sah für mich nach noch nicht totaler Erschöpfung aus. Daraufhin habe ich den Filter einmal leicht geknetet, in alle Richtungen geschüttelt und nochmals angeschlossen. Siehe da, er nahm die Arbeit wieder auf. Der Ph-Wert war nun nachts wieder über 8,1 und tagsüber bei 8,4.

Das stützt die These, dass das Material in einem möglichst schlanken und langen Gehäuse besser und gleichmäßiger abgearbeitet werden würde. Für mich bedeutet das auch, dass es doch zu Zonen mit weniger Widerstand für die Luft innerhalb des Materials kommt und es durch höhere Strömungsgeschwindigkeiten durch kräftige Abschäumer zu einer Art Kanalbildung kommt. Würde die ungleichmäßige Färbung erklären.
Dieses wurde nun durch mein Schütteln und Kneten vorläufig unterbunden und die Luft muss sich neue Wege suchen. Damit wird sie an unerschöpftem Material vorbeigeleitet und es wird wieder CO2 entfernt.

Mein vorläufiges, persönliches und auf meine Bedingungen bezogenes Fazit - den Filter hin und wieder vorsichtig kneten oder schütteln, damit die Kanalbildung vermindert wird. Bei einer sehr langsamen Durchströmung ist dieser Effekt sicher um einiges geringer.

Dies sind nur meine persönlichen Beobachtungen und Schlüsse.
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Oliver Pritzel

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167

Sonntag, 28. Mai 2017, 10:33

Michael, dein Abschäumer hat über 1000 l/h Luftleistung, was deutlich über unserer Empfehlungan bei diesem Produkt liegt. Bei einer geringeren Luftleistung von z.B. 500 l/h hat man eine sehr gleichmäige Umfärbung des Materials, was auch z.B. hier: Carbo Ex, der anschlussfertige CO2-Filter bei ellobo zu sehen ist. Die Umfärbung ist aber auch nur ein "Indikator" und bedeutet nicht zwangsweise das der Filter wirklich vollkomen erschöpft ist. Daher ist deine Beobachtung nicht ungewöhnlich und muß nicht zwangsläufig mit dem Schütteln des Material zusammenhängen. Auch wenn dies aber natürlich auch nicht schadet :3_small30: Denn selbst nach kompletter Umfärbung kann der Filter noch CO2 adsorbieren. Allerdings kann eben auch immer mehr CO2 den Filter passieren. Misst man den CO2-Gehalt nach dem fast komplett umgefärbten Filter, kann man schön beobachten, wie auch nach kompletter Umfärbung immer CO2 adsorbiert wird. Der Durchbruch von CO2 steigert sich allerdings langsam von Tag zu Tag. Erst kommen 50 ppm, dann 100 ppm, dann 170ppm, dann 250ppm usw. durch. Man hat also eine langsame Steigerung, was für uns sehr hifreich ist, da man hierdurch keine "Abrupten Übergänge" hat und somit immer noch etwas Zeit zum reagieren hat. Die Tatsache das Atemkalk das CO2 irreversiebel bindet und eine Erschöpfung sich langsam abzeichnet ist übrigens auch ein Vorteil gegenüber Molekularsiebe (künstliche Zeolithe), die neben Wasser auch CO2 binden können. Man hat bei Atemkalk ein Produkt ohne Risiko, wenn z.b. der Zeitpunkt der Sättigung eines Adsorbers überschritten bzw. verpasst wird.

viele Grüße
Oliver


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nienus

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Sonntag, 28. Mai 2017, 13:42

Die Tatsache das Atemkalk das CO2 irreversiebel bindet und eine Erschöpfung sich langsam abzeichnet ist übrigens auch ein Vorteil gegenüber Molekularsiebe (künstliche Zeolithe), die neben Wasser auch CO2 binden können. Man hat bei Atemkalk ein Produkt ohne Risiko, wenn z.b. der Zeitpunkt der Sättigung eines Adsorbers überschritten bzw. verpasst wird.

viele Grüße
Oliver
Molekularsieb ist für diesen Anwendungszweck nicht einmal annähernd geeignet. Bei dem geringen Partialdruck an CO2 bei Umgebungsluft bei Normaldruck ist die Aufnahmekapazität winzig im Vergleich zu Atemkalk. Regenerieren geschieht normalerweise bei Temperaturen von über 200°C und mehr und durch Strippen mit Inertgas wie z.B. N2. Auch im Privathaushalt schwer zu realisieren. Man kann pauschal auch nicht sagen das neben Wasser auch CO2 gebunden wird. Je nach verwendetem Molekularsiebtyp unterscheidet sich die Aufnahmekapazität erheblich für CO2 oder Wasser. 3A Molekularsieb absorbiert quasi nur Wasser und nahezu kein CO2.

Falls jemand noch etwas zum Nachfüllen braucht. Hier gibt es günstig Atemkalk im 5kg Gebinde.

https://www.cls-med.de/Anaesthesie/Verbr…Plus::6921.html

CeiBaer

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Donnerstag, 8. Juni 2017, 15:46

da mein filter jetzt aufgebraucht und mein testen beendet ist hab ich ihn nun zweckentfremdet und filter nun die luft über kohle. wo er nun schonmal angeschlossen ist... und warum soll ich ihn wegschmeissen?

ist zwar etwas offtopic aber mein ph wert ist tagsüber auch ohne kalk über 8.

-

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Bobo82

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Freitag, 9. Juni 2017, 00:31

Die Tatsache das Atemkalk das CO2 irreversiebel bindet und eine Erschöpfung sich langsam abzeichnet ist übrigens auch ein Vorteil gegenüber Molekularsiebe (künstliche Zeolithe), die neben Wasser auch CO2 binden können. Man hat bei Atemkalk ein Produkt ohne Risiko, wenn z.b. der Zeitpunkt der Sättigung eines Adsorbers überschritten bzw. verpasst wird.

viele Grüße
Oliver
Molekularsieb ist für diesen Anwendungszweck nicht einmal annähernd geeignet. Bei dem geringen Partialdruck an CO2 bei Umgebungsluft bei Normaldruck ist die Aufnahmekapazität winzig im Vergleich zu Atemkalk. Regenerieren geschieht normalerweise bei Temperaturen von über 200°C und mehr und durch Strippen mit Inertgas wie z.B. N2. Auch im Privathaushalt schwer zu realisieren. Man kann pauschal auch nicht sagen das neben Wasser auch CO2 gebunden wird. Je nach verwendetem Molekularsiebtyp unterscheidet sich die Aufnahmekapazität erheblich für CO2 oder Wasser. 3A Molekularsieb absorbiert quasi nur Wasser und nahezu kein CO2.

Falls jemand noch etwas zum Nachfüllen braucht. Hier gibt es günstig Atemkalk im 5kg Gebinde.

https://www.cls-med.de/Anaesthesie/Verbr…Plus::6921.html

In Luftzerlegungsanlagen wird Molmasse verwendet um die Luft von CO2, Wasser , Kohlenwasserstoffe zu befreien ;). Das wichtigste ist CO2 , den das ist das 1. was durchbricht wenn es erschöpft ist. Und man braucht keine 200°C sondern 170-180°C. Kommt natürlich auf das Material an.... Diese Temperaturen kann man im Ofen erreichen mit Umluft ^^ Richtig regeneriert passiert das normalerweise mit sauberem trockenen Stickstoff. Geht aber auch mit Luft , da 80% Stickstoff sind. Wenn auch nicht so gut wie mit reinem Stickstoff.... aber besser als es komplett wegzuschmeissen.

Es gibt ja nicht nur eine Art von Molekularsiebmasse ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bobo82« (9. Juni 2017, 00:33)


Bobo82

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171

Freitag, 9. Juni 2017, 00:43

Die Tatsache das Atemkalk das CO2 irreversiebel bindet und eine Erschöpfung sich langsam abzeichnet ist übrigens auch ein Vorteil gegenüber Molekularsiebe (künstliche Zeolithe), die neben Wasser auch CO2 binden können.
Hallo Oliver,

aucb bei molsieben zeichnet es sich langsam ab , wenn nicht ausreichend regeneriert wurde steigt der co2 immer mehr an. Er ist nicht von 0 auf 100 auf dem normalwert....

Steigt der CO2 nach den molsieben an wird nämlich die Regenerierung verlängert oder es wird geschaut ob alles in Ordnung ist. Dafür hat man direkt eine CO2 Analyse hinter den Molsieben. Es bindet aber nicht nur Wasser und CO2 sondern auch Kohlenwasserstoffe.... je nach Material natürlich.

Eher haben die Molsiebmassen den Vorteil das sie regenerierbar sind und kein Wegwerf-Produkt.

Werner F.

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172

Freitag, 9. Juni 2017, 11:43

Zitat

Freitag, 26. Mai 2017, 00:13




Von mir nach 14 Tagen Betrieb nun eine Erfahrungsmeldung:

Ich messe nicht den PH-Wert, da es darum geht CO2 auszutreiben, auf die Menge habe ich eh' keinen Einfluß. Letztendlich ist der PH-Wert jedenfalls höher als zuvor. Dieses Wissen genügt mir.

1- Ich habe den subjektiven Eindruck, dass die Fische etwas gieriger fressen.
2- Die in den Scheibenecken hausenden "harten" Grünalgen sind vollständig verschwunden.
3- Seit dem Folgetag des ersten Einsatzes siedeln sich im vorderen Fünftel dunkelbraune Cyanoschleime an.
4- Eine Beeinträchtigung der Abschäumerleistung kann ich nicht feststellen.



Nach nun 1 Monat kann ich die Punkte 2 und 4 bestätigen.

Punkt 3 hatte erwartungsgemäß, wie ich per Kreuztest prüfen konnte, nichts mit dem Atemkalk zu tun, sondern lag an der zeitgleichen Veränderung an der Beleuchtung.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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nienus

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173

Sonntag, 11. Juni 2017, 22:38

In Luftzerlegungsanlagen wird Molmasse verwendet um die Luft von CO2, Wasser , Kohlenwasserstoffe zu befreien ;). Das wichtigste ist CO2 , den das ist das 1. was durchbricht wenn es erschöpft ist. Und man braucht keine 200°C sondern 170-180°C. Kommt natürlich auf das Material an.... Diese Temperaturen kann man im Ofen erreichen mit Umluft ^^ Richtig regeneriert passiert das normalerweise mit sauberem trockenen Stickstoff. Geht aber auch mit Luft , da 80% Stickstoff sind. Wenn auch nicht so gut wie mit reinem Stickstoff.... aber besser als es komplett wegzuschmeissen.
Es gibt ja nicht nur eine Art von Molekularsiebmasse ;)
Das es mehr als eine Molekularsiebarten gibt ist mir schon bekannt. Stand auch oben in meinem Text. Ich habe mehrere Jahre Absorberanlagen für CO2 und H2O gebaut. Bei den 200°C hatte ich gerade das Wasser im Kopf gehabt.

Trotzdem ist bei dem Partialdruck den man bei Umgebungsdruck hat die Absorbtionskapazität extrem gering, insofern wird man im Gegensatz zum Atemkalk auf Standzeiten kommen, die bei den Volumina die eingesetzt werden kaum praxistauglich sind.


Fakt ist für den Anwendungszweck ist Molekularsieb denkbar ungeeignet.

Man kann sogar Stickstoff damit absorbieren. Aber dazu müsste man schon in den cryogenen Bereich gehen. Aber ich glaube das führt hier zu weit ;)

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Montag, 12. Juni 2017, 01:47

In Luftzerlegungsanlagen wird Molmasse verwendet um die Luft von CO2, Wasser , Kohlenwasserstoffe zu befreien ;). Das wichtigste ist CO2 , den das ist das 1. was durchbricht wenn es erschöpft ist. Und man braucht keine 200°C sondern 170-180°C. Kommt natürlich auf das Material an.... Diese Temperaturen kann man im Ofen erreichen mit Umluft ^^ Richtig regeneriert passiert das normalerweise mit sauberem trockenen Stickstoff. Geht aber auch mit Luft , da 80% Stickstoff sind. Wenn auch nicht so gut wie mit reinem Stickstoff.... aber besser als es komplett wegzuschmeissen.
Es gibt ja nicht nur eine Art von Molekularsiebmasse ;)
Das es mehr als eine Molekularsiebarten gibt ist mir schon bekannt. Stand auch oben in meinem Text. Ich habe mehrere Jahre Absorberanlagen für CO2 und H2O gebaut. Bei den 200°C hatte ich gerade das Wasser im Kopf gehabt.

Trotzdem ist bei dem Partialdruck den man bei Umgebungsdruck hat die Absorbtionskapazität extrem gering, insofern wird man im Gegensatz zum Atemkalk auf Standzeiten kommen, die bei den Volumina die eingesetzt werden kaum praxistauglich sind.


Fakt ist für den Anwendungszweck ist Molekularsieb denkbar ungeeignet.

Man kann sogar Stickstoff damit absorbieren. Aber dazu müsste man schon in den cryogenen Bereich gehen. Aber ich glaube das führt hier zu weit ;)
und ich arbeite schon jahrelang in einer kryogenen Luftzerlegungsanlage, aber dort brauchen wir den Stickstoff. Ist ja nicht so das ich nicht weiss wovon ich hier rede ;)

und man braucht nicht unbedingt kryogene Bedingungen um auch Stickstoff zu absorbieren ;)

Wir werden sehen was die Zeit zeigt , bin da zuversichtlich :)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bobo82« (12. Juni 2017, 01:54)


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Sonntag, 18. Juni 2017, 08:45

Seit ein paar Tagen läuft nun unser gebraucht gekauftes Becken bei uns Zuhause.
Nun stellt sich eine Frage...

Der aktuelle Aufbau:
- Nyos Quantum 160
- Dupla Filterkartusche mit Atemkalk am normalen Luftanschluss des Nyos
- Aqualight Ozon Prozessor am Ozonanschluss des Nyos

Nun zieht der Nyos also einen Teil seiner Luft durch den CO2-Filter, und den Rest durch den Ozon Prozessor.
Würde es mehr Sinn machen, den normalen Luftanschluss des Nyos zu verschließen, und dafür den CO2-Filter an den Lufteinlass des Ozon Prozessors zu hängen?
Viele Grüße aus Geisenfeld

Hier geht es zum Meerwasseraquarium: aktuell Findungs-/Planungsphase
Meerwasser 1: Schuran 150x80x70cm / Technikbecken 120x50x50cm - 3x EcoTech Marine Radion XR30w G3 Pro - EcoTech Marine ReefLink - 2x Rossmont MX 9800 mit Waver - Theiling Rollermat - Nyos Quantum 160 - Mainriff Magnetic System Filter 2x 1 Liter - Aqua Medic T controller twin - Aqua Medic Titan Heizstab 300 Watt - Noname Lüfterkühler - Abyzz A100 - Aqua Medic Helix Max 55 Watt - JBL AutoFood White - ATI Fiji White Sand M - 2x Arka Riffplateau - etwas Lebendgestein - 2x Real Reef Rock - 3x Atoll Riffkeramik - Microbe-Lift / ARKA VIDA-GT MASTER + Dosier-Depot Set - Tunze Osmolator Universal - Aqualight Ozon Prozessor - Dupla 80500 Filtergehäuse FG mit Atemkalk - APC Back-UPS BX 700 Watt für die Strömungspumpen
Meerwasser 2: Juwel Lido 120 - Juwel High-Lite Blue + Marine - Eheim streamON 1800 - Tunze Comline DOC Skimmer 9001 - Fluval VueTECH E 200 - JBL AutoFood Black - ATI Fiji White Sand S - Arka Riffbogen Extra 30cm - 1x Real Reef Rock
Wasseraufbereitung: Osmotech Profi mit 360 Liter Membrane und 2x Pure Pro Mischbettharzfilter S - Tunze RO TDS Monitor - 120 und 220 Liter Fässer - Red Sea Coral Pro Salz
Süßwasser: 16 Liter, 30 Liter und 260 Liter...

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Sonntag, 18. Juni 2017, 11:40

nein, betreibe ihn so wie es der hersteller vorgesehen hat.

die luft und die nebenluft vom ozon werden so angesogen wie es der hersteller geplant hat. da würde ein verschliessen des hauptzugangs nur negative auswirkungen haben.
-

-

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Sonntag, 18. Juni 2017, 12:10

hi,

ja, da der "ozonluft-durchfluss" infolge von staubablagerungen (daher immer einen wattefilter davor setzen) auf dem keramikteil des ozonisators den durchfluss im laufe der wochen behindert, würde die abschäumerleistung sinken.

ohne separaten ozonanschluss werden T-stücke in den ansaugschlauch eingesetzt, um eine konstante luftmenege bei verstopftem ozonisator zu gewährleisten.
-----------------------
besten gruß auch...
joe

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