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lfloralys

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Dienstag, 28. März 2017, 20:34

Ab wann Lohnt sich eine Osmoseanlage

Guten Abend,

ich möchte mir gerne eine kleine Osmoseanlage zulegen. Momentan mache ich meinen Wasserwechsel mit Destilliertem Wasser. Dies bekomme ich (eigentlich fasst immer im Angebot) für 1 Euro/5 Liter. Pro Monat benötige ich circa 30 Liter Wasser für Wasserwechsel und nachfüllen von verdunstetem Wasser. Nun stell ich mir die Frage, lohnt sich die Anschaffung den Überhaupt bei nur 30 Liter pro Monat ? Gibt es da eine Faustformel um den Verbrauch zu berechnen ?


Schönen Gruß

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Dienstag, 28. März 2017, 20:47

Ich würde schon eine anschaffen, um das Wasser nicht rumschleppen zu müssen. Eine kleine Anlage bekommst du schon für 60-70€. Nach 10M hast die Kosten auch wieder raus.


VG Miro
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CeiBaer

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Dienstag, 28. März 2017, 21:27

destilliertes wasser ist eben destilliertes wasser und kann schon ordentlich silikat enthalten.

ich versuche mal ein beispiel ohne den anschaffungswert der anlage selbst mit einzurechnen. die gibt es teilweise schon für 40 euro.

1000 liter leitungswasser kosten etwa 4 euro.

wenn eine kleine anlage ein angenommenes verhältnis von 1:4 osmosewasser zu abwasser hat, dann schaffst du ca. 200 liter osmosewasser für 4 euro.

dazu noch die filter alle 6 monate und ne membran etwa alle 2-3 jahre, je nach belastung.

membran ca 30-40 euro - ca 12 euro pro jahr - im monat ca. 1 euro kosten
filterset ca 15 euro - ca 30 euro pro jahr - im monat ca 2,50 euro kosten

also zusammen 3,50 laufende kosten für hardware im monat.
für 4 euro wasserkosten kommst du ca 6 monate aus bei 30 litern die woche. ca 70 ct pro monat.
macht zusammen etwas über 4 euro pro monat...

dazu müsste man noch einen silikatfilter von etwa 30 euro einmalig rechnen... die kleine variante. dazu hin und wieder etwas mischbettharz.

also, grosszügig gerechnet etwa 5-6 euro pro monat für die wasserherstellung mit osmoseanlage.
beim destillierten wasser hast du nur destilliertes wasser und die kosten sind ungefähr die selben, du musst es schleppen und produzierst abfall.
wenn du mal schnell etwas brauchst, dann hast du alles vor ort.

korrigiert mich, falls ich mich vertan habe.
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Chero

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Dienstag, 28. März 2017, 21:32

Hallo,

es lohnt sich auf jeden Fall, nicht nur wegen der Schlepperei. Es gibt "destilliertes" Wasser, das für unsere Zwecke nicht geeignet ist. Bedenke auch, wieviel Plastikmüll mit der Zeit anfällt und die Fahrtkosten.

Viele Grüße
Erika

lfloralys

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Mittwoch, 29. März 2017, 21:06

Hallo Danke für eure Antworten, also ihr konntet mich davon überzeugen, mir eine Osmoseanlage zuzulegen. Welche es wird, weiß ich noch nicht anscheinend diese hier :https://www.osmofresh.de/osmoseanlagen/smartline-gold. Dazu noch einen Silikatfilter bzw eine Kartusche Inkl. 750ml Mischbettharz für 18 Euro auf e _ _ y. Denkt Ihr diese Kombination ist okay ? Wenn ja wir lange hält denn das Harz ungefähr ?


Gruß

Mike

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Mittwoch, 29. März 2017, 21:43

Kommt immer auch darauf an wie verschmutz das Wasser ist,aber 200 Liter sollten drin sein,hab die gleiche osmoseanlage.
Gruß Micha
:EV02A9~123:

nanokoralle

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Donnerstag, 30. März 2017, 08:30

Also ich denke es rechnet sich eigentlich immer, du bekommst Anlagen die 320l am Tag schaffen schon für 50 Euro. Einfach mal nicht im Aquarienhandel schauen, die sind meist deutlich zu teuer. ich würde auch nie eine kleine Anlage kaufen.

Mein 60L Riff braucht nicht soviel Wasser aber trotzdem finde ich die 320L, die meine Anlage schafft, genau richtig.
Angeschlossen wird sie an den Wasserhahn und dann erstelle ich immer ca 40-50 L Osmosewasser und lagere das in Kunststoffkanistern. wenn du jetzt eine kleine Anlage hast dauert sowas schonmal 12h, hier sollte berücksichtigt werden das die effektive Literzahl immer geringer ist als die angegebene, dies hängt auch mit dem Wasserdruck den du auf deiner Leitung hast ab.

Also die Anlagen sind günstig und einfach in der handhabung und du musst nicht immer los laufen und Kanister kaufen, solltest du mal schnell sauberes Wasser brauchen. Übrigens verwenden solltest du auch Osmosewasser zum reinigen der Wassertestbehälter sonst bekommst du beim Test falsche Ergebnisse.

Grüße,

Tobias
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Donnerstag, 30. März 2017, 09:14

Wo grade das Thema Effizienz und Wasserdruck aufkommt.
Ich habe ebenfalls den Klassiker. Die Hobby Osmose Anlage. Ohne Rückspülung. Mit der großen 380 Liter Membran.
Weil es mir schon eine Weile komisch vor kommt, habe ich tatsächlich mal die Mengen gemessen. Die Anlage bei mir arbeitet mir 1:1 Reinwasser zu Abwasser.
Das Reinwasser hat dabei (nach dem Kieselsäurefilter) einen Leitwert von 0-4 Mirkosiemens. (Evtl. sind die kleinen Filter schon fertig... Sind fast 1 Jahr alt...) Das Abwasser etwa 1300 Mirkosiemens.
Aber sind 1:1 dabei realisitisch? Mir war so, als ob die mit 1:4 angegeben war? Ich bin froh, dass es so ist, aber kann das sein? Bei solch einer billigen Anlage?
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Donnerstag, 30. März 2017, 10:30

welchen wert hat sie vor dem kieselsäurefilter?

0-4 µs sind in ordnung.
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Donnerstag, 30. März 2017, 11:04

Vor dem Filter waren vor wenigen Wochen waren es etwa 15.
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Donnerstag, 30. März 2017, 14:05

Aber sind 1:1 dabei realisitisch? Mir war so, als ob die mit 1:4 angegeben war? Ich bin froh, dass es so ist, aber kann das sein? Bei solch einer billigen Anlage?
Das Verhältnis erreiche ich bei mir beinahe auch (vielleicht 1:2), es hängt vom Wasserdruck und von der Wassertemperatur ab, je wärmer das Wasser desto effektiver ist die Anlage. Bei mir ist die Mischbatterie am Becken und die Rohrleitungsverlegung daran schuld, dass das Leitungswasser immer wärmer ist, deswegen verwende ich auch diesen Wasseranschluss für die Osmoseanlage, an einem anderen mit kälterem Wasser ist sie ineffektiver.

Das Osmosewasser zeigt bei keinem Wasserwert etwas an, das Ausgangswasser ist sehr Phosphathaltig (deswegen hatte ich die Anlage gekauft).
Viele Grüße,
Tobias

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Donnerstag, 30. März 2017, 14:22

Ok... Das mit der Temperatur ist ein Thema, dass ich so nicht kenne.
Ich benutze vollkommen kaltes Leitungswasser. (Denke so 15 Grad etwa) Die Membran ist sehr Hitzeempfindlich nach meiner Kenntnis.
Mit vollem heißem Wasser von 40 Grad könnte man die Membran ggf. zerstören.
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Donnerstag, 30. März 2017, 16:28

Dann bist du mit 15 Grad im guten Bereich für die Membran.

Hier kann man den Unterschied mal gut sehen. Im Thema ging es auch um die Produktionsmenge.
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Angela

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Donnerstag, 30. März 2017, 16:33

Hallo,

ich nehme auch kaltes Wasser. Bei mir ist auch bei meiner billigen Anlage im Sommer etwa ein Verhältnis von 1:2,5 und im Winter 1:4.

Gruß
Angela
Mein AQ: Aqua Medic Cubicus 140 Liter; 10kg Lebendgestein; LED: aquareefLED 54W mit Sunrise Controller; Abschäumer: AM EVO 500;
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Freitag, 31. März 2017, 08:46

Ok... Das mit der Temperatur ist ein Thema, dass ich so nicht kenne.
Ich benutze vollkommen kaltes Leitungswasser. (Denke so 15 Grad etwa) Die Membran ist sehr Hitzeempfindlich nach meiner Kenntnis.
Mit vollem heißem Wasser von 40 Grad könnte man die Membran ggf. zerstören.
Ok ich hätte hier besser differenzieren müssen. Ich meinte natürlich 20-25 Grad Wasser, das ist deutlich effizienter als 8 Grad Wasser. Kommt vielleicht auch auf den Hersteller der Membran an, hab das nur mit meiner getestet. 15 Grad ist denke ich normal beim Wasser, meines hat 18-20 Grad, weil die Leitungen nicht isoliert und schlecht verlegt sind. Ich würde auch nicht warmes Wasser verwenden, das erhitzen des Wassers ist wahrscheinlich teurer als der geringere Verbrauch des Wassers.
Viele Grüße,
Tobias

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