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momato

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Sonntag, 22. März 2015, 11:32

Thema Osmose

Hallo zusammen,

ein weiterer Thread für unsere Planung, Thema Osmoseanlage:

Wir sind gerade auf der Seite von Inga Ro unterwegs (LINK) und fragen uns was der Unterschied zwischen "Osmoseanlage elektrofrei" und "Umkehrosmoseanlage 100 GPD" ist?

Warum das eine Osmoseanlage genannt wird und das andere Umkehrosmoseanlage ist mir schleierhaft, die machen doch beide ne Umkehrosmose, oder?

So ganz ist uns noch nich klar worauf so wirklich zu achten ist, oder ist es im großen und ganzen einfach alles das gleiche?
Viele Grüße,
Tobias
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Flachriff

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Sonntag, 22. März 2015, 11:44

Hallo,

die eine "elektrofrei" hat eine 50 Gallonen Membrane und die andere 100 Gallonen, also eine höhere Tagesleistung von maximal knapp 400l.
Sonst sehe ich da keinen Unterschied.

Wie hoch ist denn euer Wasserdruck im Haus?
Evtl. benötigt ihr eine mit Druckerhöhungspumpe.

Wenn der Druck unter 4bar liegt, geht die Tagesleistung doch arg in die Knie.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Flachriff« (22. März 2015, 11:46)


Flipper

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Sonntag, 22. März 2015, 11:47

Bei einer Umkehrosmoseanlage (und ja, Osmoseanlage und Umkehrosmoseanlage wird hier als Synonym verwendet) sind die wesentlichen Merkmale:
  • Reinwasserleistung (GPD ist Gallons per day, 1 Gallon = 3,78 Liter)
  • Qualität des Reinwassers (Leitwert des Wassers)
  • Verhältnis Abwasser zu Reinwasser (schlecht 4:1, hervorragend 1:1, gut ist 2:1)
  • Vorhandensein einer Druckerhöhungspumpe
  • Vorhandensein eines Spülventils
Eine Osmose, die nur 190l pro Tag macht ist wirklich quälend langsam, da sie diese 190 Liter auch nur unter den optimalen Bedingungen schafft. Real ist die Leistung geringer. Ich habe für 200 Euro eine 400GPD Osmose mit Druckerhöhungspumpe gekauft und bin sehr zufrieden damit. Die 3l-Harzsäule dahinter zieht dann auch den Rest noch heraus. Damit kann ich meine 150l in wenigen Stunden erzeugen.

Gruß
Sandy

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Sonntag, 22. März 2015, 11:50

es ist im grossen und ganzen schon alles das gleiche.

wichtig ist das verhältnis von wasser zu abwasser. die anlagen ohne druckerhöhungspumpe haben meist so ein verhältnis von 1:3 bis 1:5.
mit pumpe können verhältnisse mit bis zu 1:1 erreicht werden.

weiterhin ist auch wichtig wieviel wasser benötigt wird und wieviel geld investiert werden kann/soll.
-


Hilfreiche Informationen von der Einrichtung
bis zum Betrieb des Beckens
-

momato

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Sonntag, 22. März 2015, 13:02

Also ich habe jetzt mal im Keller des Hauses (6 Wohnparteien) geschaut. Auf der Hauptkaltwasserleitung sind über 4 bar. Dachte ich zumindest zuerst. Ich habe dann zufällig gesehen wie der Wasserzähler angefangen hat zu zählen (jemand also den Hahn aufgedreht hat) und der Druck dann auf knapp über 3 bar gesunken ist um danach wieder anzusteigen...

Ist das normal?
Welchen Druck bracuhe ich mindestens?

Kommt das was da unten steht auch oben am Hahn an? Immerhin wohnen wir nicht im 2. OG sondern im EG :)
Viele Grüße,
Tobias
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momato

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Sonntag, 22. März 2015, 15:24

Macht es denn grundsätzlich und unabhängig vom Wasserdruck Sinn mit einer Osmoseanlage mit Druckerhöhung zu arbeiten um das Verhältnis von Osmosewasser zu Abwasser zu verbessern?
Lohnt sich auch die Wassereinsparung im Vergleich zum Stromverbrauch?
Viele Grüße,
Tobias
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Sonntag, 22. März 2015, 15:30

Hallo Tobias,

der Stromverbrauch ist wirklich minimal. Die Osmose läuft schlimmstenfalls ein paar Stunden pro Woche, das zählt unter "Peanuts". Die Druckerhöhungspumpe gibt vor allem Sicherheit bei Leistung und Geschwindigkeit und spart im Tausch für Strom beim Abwasser, da das Verhältnis Abwasser zu Reinwasser besser ist.

Gruß
Sandy

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