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Jasmin62

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Montag, 12. November 2018, 08:29

Anfänger.

Guten Morgen,ich möchte mal eure ehrlichen Meinungen lesen,

IST EIN ANFÄNGER MIT EINEM 425XL REFFER einfach überfordert?
Ich geh jetzt von mir aus,ich würde gern den Hawai Doktor pflegen und viele bunte Fische.
Und natürlich Korallen,ich möchte das die Tiere schwimmen können,nicht nur im Kreis.
Was die Technik angeht ,sind ja heute keine Grenzen gesetzt.

Oder soll ein totaler Anfänger lieber mit einem 100liter Becken starten?Ich würde mich sehr
über eure Meinungen und Erfahrungswerte freuen.
Liebe Grüsse Jasmin :P

nachoman

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Montag, 12. November 2018, 08:49

Prinzipiell ist ein 100l Becken in etwas genauso zu betreiben wie ein 400l Becken. Das 400l Becken verzeiht aufgrund der Wassermenge sogar eher Fehler.
Unterscheiden tut es sich natürlich extrem im Bereich Kosten. Erst einmal in der Anschaffung, aber auch im laufenden Betrieb. Da alles eine Nummer größer gekauft werden muss, zahlst du natürlich mehr. Die Stromkosten unterscheiden sich nicht wahnsinnig viel. Du brauchst mehr Osmosewasser, weil mehr Wasser verdunstet und wenn du mit Teilwasserwechseln arbeiten wollen würdest, natürlich auch da.

Der Pflegeaufwand ist eigentlich bei beiden gleich gegeben. Die Frage die ich mir an deiner Stelle stellen würde, wäre ob man zum Einstieg in die Meerwasseraquaristik gleich so viel investieren möchte. Ich kenne mindestens genauso viele Leute die nach einem Jahr wieder aufgehört haben, wie Leute die danach vergrößert haben.
Bedenke bei einem 425er Reefer noch je nach deiner Wohnsituation ob es statische Probleme geben könnte. Ist in den seltensten Fällen der Fall, aber bei einem Gesamtgewicht von 500-600 kg nach Befüllung, sollte man das zumindest vorher abklären.

Ich persönlich würde eine Nummer kleiner anfangen um einzusteigen. Aber das musst du entscheiden.
Gruß Mark


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Jasmin62 (12.11.2018)

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Montag, 12. November 2018, 08:50

Hallo Jasmin,

es ist meiner Meinung nach egal was man sich als Anfänger hinstellt. Durch den Lernprozess muss man so oder so, ob das Becken nun klein oder groß ist. Es hängt zum einen davon ab, was man gerne halten möchte und zum anderen ob man es finanziell und konstitutionell schafft, wenn es denn etwas Großes sein soll. Möchtest du Doktor, musst du halt das ganze ggf. mal durchrechnen und schauen, ob du die Pflege und Bewirtschaftung schaffst. Du hast doch noch ein großes Süßwasser, wenn ich es richtig im Hinterkopf habe? Falls du unsicher bist und doch lieber kleiner gehen möchtest, musst du halt bei der Auswahl der Tiere Kompromisse eingehen. Kannst du auch damit leben, keinen Doktor zu haben und statt dessen etwas anderes hübsches? Gibt ja genug und vielleicht wäre auch etwas dabei, was dir genauso Freude machen würde?

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Jasmin62 (12.11.2018)

Limosa

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4

Montag, 12. November 2018, 08:51

Morgen,

von mir ein ganz klares Nein. Die nötigen Dinge unterscheiden sich nicht. Es ist etwas mehr Zeitaufwand, weil Dinge wie Wasserwechsel länger dauern, als wenn man nur mal eben 5 Liter wechseln muss, und der finanzielle Aufwand ist natürlich höher.
Aber grundsätzlich sollte man, wenn man sich nicht einschränken will, das Becken an den Tieren ausrichten. Wenn der Doktor ein Muss ist, dann nimmst du ein passendes Becken. Es ist irgendwie auch geschickter, etwas größer zu starten, als sich stänig kleinschrittig zu vergrößern. Nur ist wie gesagt der finanzielle Aufwand größer bzw. der "Schaden", wenn du feststellst, dass das nicht dein Hobby...bist du dir sehr sicher (oder spielt Geld keine Rolle), ist es die richtige Entscheidung.
Du nimmst mit einem größeren Becken natürlich auch etliche Vorteile mit (leichter stabil zu halten, kleine Fehler fallen u.U. weniger ins Gewicht,...)
Beste Grüße
Tim

Jasmin62

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Montag, 12. November 2018, 09:18

Ihr habt recht erst mal testen ob es meins ist,nur dann wieder alles abbauen, verkaufen,und neu starten,wieder alles neu kaufen.Ist das sinnvoll.
Ich sehe hier Red Sea Reefer 350,250liter darin schwimmt ein Hawai Doktor.Ich will das nicht kritisieren,jeder muss tun was er für richtig hält.
Ich möchte wie bei meinem 500liter Süsswasser den Tieren schwimraum geben,sie sollen etwas mehr Platz haben.

Ich kann mich nicht entscheiden deshalb möchte ich eure Meinungen lesen.
Erst mal mit 250litern starten,und dann vergrössern?Oder wenn dann den Reefer 425xl.
Ich wohne im eigenen Haus,mit Bodenplatte,kann also nicht im Keller landen.
Wie habt ihr es denn gehandhabt,ich lese hier sehr gerne mit,und lese das ihr vergrössert,
Also habt ihr erst mal geschaut ob es zu euch passt?

Lach wer mit mir Schuhe kaufen geht macht was mit.
Liebe Grüsse Jasmin :P

Wassermaus

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Montag, 12. November 2018, 09:30

Wenn du dir sicher bist, dass du einsteigen und eine ganze Stange Geld in die Hand nehmen möchtest, dann nehm das größte Becken und achte auf gescheite Technik. Ich habe im Laufe der Zeit zum Bespiel alles nach und nach ersetzt, weil ich anfangs, rechnet man alles zusammen, das Geld nicht zusammen hatte und gerade bei Abschäumer, Strömung und Licht ist es wichtig für den Verlauf was Vernünftiges zu haben. Ist das Becken, dann gestartet, so muss man den größeren Pott auch mit Korallen und Fisch besetzen je nachdem was man für Vorlieben hat wird das ebenfalls recht teuer, jede unnötige Freifläche im Riff bietet eben Algen und Co dann Lebensraum. Ich würde mich einfach mal hinsetzen und die große Rechnung aufmachen, dann siehst du recht schnell, ob dich das Abschreckt
Edit: Osmose, Salz, Wasertests und Analysen, sowie dein Versorgungsystem würde ich großzügig miteinrechnen :EV16C9~132:
------------------------------------------------------------------
Viele Grüße

Carmen
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Jasmin62 (12.11.2018)

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Montag, 12. November 2018, 09:33

Ich persönlich würde im Rückblick wieder kleiner Anfangen. Oder nennen wir es anders... Ich bin froh, dass ich kleiner angefangen habe.
Ein super einstieg ist es, ein "altes" Becken zu übernehmen. Im Idealfall ohne Inhalt. Ein 250 Liter Aquarium mit Technik bekommt man gebraucht oft schon für 1000€-1500€.

Denn ich habe für mich mit jedem neuen Aquarium gelernt, wie der Aufbau besser oder schlechter wird. Wenn das Aquarium erstmal steht und die ersten Tiere drin sind, dann ist da eh kaum noch was möglich. Da sind die Fehler gemacht. Wenn man dann evtl. echt einen richtigen Fehler macht und sich einen Schädling wie Kiefernborstenwurm oder Kugelalgen oder Bryopsis einfängt, dann hat man den Salat.
Ein Neustart bei 400 Liter+ kostet mal eben gutes Geld. Neue Steine, Neuer Bodengrund,... Mal abgesehen vom Aufwand und den Stress für die Tiere.

Aktuell würde ich mein 250 Liter auch jedem Anfänger empfehlen. Das ist eine geniale Größe für den Einstieg und es finanziell absolut überschaubar.
Bei 500 Liter wird es vom Geld doch schon deutlich deutlich höher. Wasserwechsel sind viel anstrengeder. Ich mache bis heute ungerne Wasserwechsel. Aber die 20 Liter vom 250er sind ratzfatz in einem Eimer gewechselt. Beim 500er wären es theoretische 50 Liter... Aufgrund meiner Möglichkeiten waren es aber immer nur 30 Liter, die ich dort gewechselt habe. Andauernd Osmosewasser erzeugen. Denn 5 Liter Verdunstung am Tag sind ja gar kein Problem.

Ich würde nach meinem aktuellen Wissensstand ein gebrauchtes Aquarium um die 200 Liter kaufen. Dazu eine reine T5 Lampe. Evtl. noch einen 0815 LED Balken in blau für eine Blauphase am Abend. Einen Mittelklasse Abschäumer und RFP. Eine gute bis sehr gute Strömungspumpe. Osmolator und Dosierpumpe (die darf gerne teurer sein. Komme aber aktuell auch mit günstigeren aktuell auch gut zurecht. Nur nicht das aller billigste).
Damit bekommt man nämlich tendenziell einen Selbstläufer. Man muss sich nur noch mit den Wasserwerten und Versorgungssystem wirklich auseinandersetzen. Man braucht sich nicht noch großartig um die Einstellung vom Licht kümmern, die mir bis heute total auf den Nerv geht.
Außerdem kann man in 200 Liter schon die ersten Fische halten. Gramma Loreto, Kauderni, Grundel+Knalli, Gobiodon Grundeln,...

Wenn man dann feststellt, dass man wirklich Spaß dran hat und die ersten Grundzüge verstanden hat, dann kann man alles ohne großen Verlust wieder verkaufen. Das Riff und den Inhalt kann man in das größere Aquarium integrieren. Und der Frust im Falle eines Fehlers ist nicht zu gigantisch.

Mindestgröße für Doktoren sind meiner Meinung nach 500 Liter. Alles darunter kann ich nicht für gut heißen.
Es mag auch noch 400 Liter möglich sein, wenn man das Riff und alles wirklich auf diese Tiere auslegt. Grundsätzlich würde ich aber 500 Liter für Kohledoktor und/oder Hawaii nennen.
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Montag, 12. November 2018, 09:38

....
Ich wohne im eigenen Haus,mit Bodenplatte,kann also nicht im Keller landen.
....


Vorsicht an der Stelle. Ich habe auch eigenes Haus, mit doppelt armierter Bodenplatte ohne Keller. Das Problem ist da nicht die Bodenplatte, sondern der Estrich ist das einschränkende Element. Der Estrich kann (muss aber nicht) brechen, was meist auch das Becken schädigt. Mit Fussbodenheizung zerdrückt es Dir noch die Rohre der Heizung. Das sollte man beachten. Solche Schäden können (Achtung: nicht müssen) auch nach längeren Standzeiten erst auftreten.Belastbarkeit nach Norm sind 250Kg pro m² bei Estrich mit Fußbodenheizung. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mit diesem Post eine erneute Diskussion um dieses Thema auftue, dass sollte man beachten. Es ist Dein Haus, Du kannst es auch einfach probieren. Versuch macht klug. Was man aber bedenken sollte: Es ist Salzwasser. Das verträgt sich ganz schlecht mit der Eisenarmierung der Bodenplatte. Schäden können da richtig ins Geld gehen. Bei vielen, die es "einfach machen" denke ich, dass die halt zur Miete wohnen. Gehört doch nicht mir. Dass die Versicherungen bei Fahrlässigkeit, und das könnte man schnell unterstellen, mal nicht zahlen, das vergißt man gern.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Liebe Grüße

Thomas



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Montag, 12. November 2018, 10:10

DAnke für eure Meinungen,sooooo lieb von euch,mein verstorbener Mann hat mich gut abgesichert,lange bevor er verunglückt ist.
Also ist das Geld nicht das Problem. Auch mit dem Estrich nicht,aber lieb von dir das du das ansprichst.

Ich möchte nur richtig starten,den Tieren was bieten,dass sie sich ein wenig wie im Meer fühlen,ich weiss,ich kann
nicht die ganze Welt retten.Bei mir ist es halt schwer weil ich von der Technik null Ahnung habe ,und
Da ich alleine lebe,auch nicht auf männliche Unterstützung zählen kann.

Ausser meinem Schäfi.Ich lese mir jetzt noch ein wenig eure zahlreichen Beiträge durch dann werde ich mich entscheiden und dabei endlich bleiben.
Ich möchte endlich was salziges kaufen und euch noch ein wenig nerven ........
Liebe Grüsse Jasmin :P

JohannesFFM

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Montag, 12. November 2018, 10:14

Hi,
also ich hab seit einem Jahr ein Reefer 250 und würde eher mit einem 425 starten, wenn du denn Platz hast. Man ist was die Fische angeht schon echt eingeschränkt mit einem kleinen Becken. Ich denke was einen am Anfang eher überfordert ist all das Wissen was man braucht um das Becken zu betreiben. Das brauchst du mit einem Nano Becken genauso. Ein Reefer 250 und 425 kosten sicherlich etwa 5000-7000 wenn sie fertig sind.
Viele Grüße Johannes

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Montag, 12. November 2018, 10:29

Und was tust du, wenn du dir wegen dem fehlenden Wissen Cyanos, Dinos und Kugelalgen reinholst?
Deine Korallen sterben nach und nach. Die Wasserwerte entgleiten dir. Dazu noch verstehen, wie das Versorgungssystem funktioniert. Oben drein bekommen deine Fische Pünktchen. Was machst du? Das ist natürlich ein extremer Worst Case, der unwahrscheinlich ist, aber möglich. Ich kenne so einige, die den Kampf gegen Cyanos aufgegeben habe und alles in die Ecke geworfen haben. Sowas kann schon ordentlich an den Nerven zerren.
Es kann ja schon reichen, wenn der Aufbau nicht gut war und man die Strömung nicht hinbekommt. Depots bilden sich. Nährstoffe explodieren. Korallen werden braun und sterben. Alles Dinge, die in einem großen Becken echt weh tun können.
Ein kleineres Becken mal neu machen ist im Rahmen. Ein größeren oder sehr großes Becken neu machen kann schon richtig weh tun.
Wenn es darum geht, dann kann ein Aquarium niemals groß genug sein. Hätte ich die Möglichkeiten würde ich mir auch 1500-2000 Liter gerne hinstellen. Die Preise steigen aber exponential.
Du hast absolut recht, dass zwei Aquariun teuer sind. Aber man muss ja nicht neu kaufen. Und gebraucht kann man fast für den gleichen Preis wieder weiterverkaufen.



@Jasmin
Du findest bestimmt einige Erfolgreiche Reefer hier aus dem Forum in deiner Nähe. Lass dir von den Leuten dort doch einfach mal ein Aquarium zeigen. Hier im Forum wird man da bestimmt extrem schnell Leute finden. Lass dir von denen mal ihre Technik erklären und was die anders machen würden, wenn sie die Chance haben.
Evtl. fällt dir der Einstieg und die Entscheidung dann etwas leichter? :)
Würde mich ja auch gerne zur Verfügung stellen. Aber du kommst ja scheinbar von der anderen Seite Deutschlands.
Meiner Erfahrung ist, dass die Leute im Meerwasserbereich echt kommunikativ und freundlich sind. Für gewöhnlich auch super hilfsbereit. Und evtl. kann man sich ja dann dort auch Hilfe holen, wenn man sie mal braucht.
Ich habe in meiner näheren Umgebung auch mehrere Leute kennengelernt, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite stehen und wo man im Notfall Tiere abgebene/zwischenlagern kann und im Notfall auch mal eine Pumpe oder ähnliches leihen kann.
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Montag, 12. November 2018, 10:35

Ich würde auch definitiv das große Becken nehmen. Du hast einfach viel mehr Möglichkeiten und du bekommst mehr fürs Geld. Soviel teurer als das Reefer 250 ist es nicht und Cyanos sind überall Mist...
Viele Grüße
Michael


----------------------------------------------
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Montag, 12. November 2018, 10:39

Wenn das Finanzielle nicht so drückt, dann nimm das große Reefer. Mehr Platz heißt auch mehr Möglichkeiten, was den Besatz angeht. Fehler macht man als Anfänger unabhängig von der Beckengröße. Geduld ist da wichtig, Literzahl nicht.


Das mit der fehlenden männlich Unterstützung würde ich nicht so eng sehen. Gibt genug weibliche Forenmitglieder(innen), die auch tolle Becken haben. Das wird trotzdem.Hier im Forum gibt es ja einige Treads zu den verschiedenen Reefer- Varianten. Da kann man einige Ideen für die Technik "klauen". Für einen Anfänger, und ich zähle mich auch dazu, ist trotzdem der Austausch mit echten Menschen hilfreich. Ich habe da Glück, einen sehr guten Händler vor Ort zu haben. Das hilft ungemein. Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, alles Online zu kaufen. Manchmal fährt man einfach mal auf ein nettes Fachgespräch hin. Habe den Laden allerdings noch nie ohne Gelegenheitskauf verlassen. Vielleicht hast Du ja auch einen guten Händler in der Nähe, der Dir weiterhelfen kann. Ob der nur an Umsatz oder an zufriedenen Kunden interessiert ist, merkt man auch als Anfänger recht schnell.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Liebe Grüße

Thomas



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Montag, 12. November 2018, 10:47

Ich würde auch definitiv das große Becken nehmen. Du hast einfach viel mehr Möglichkeiten und du bekommst mehr fürs Geld. Soviel teurer als das Reefer 250 ist es nicht und Cyanos sind überall Mist...


Der Preisunterschied bei den Becken ist sicher nicht so hoch, aber wenn es an die Einrichtung geht, dann wird es schon deutlich teurer. Doppelte Mengen an Gestein oder Keramik, doppelte Menge an Korallen usw. Aber wenn das finanzielle keine Rolle spielt, ist es in der Tat sicher überdenkenswert, direkt eine Nummer größer zu nehmen.

Ansonsten gibt es in NRW eine Menge freundlicher Aquarianer die dir sicher auch mal vor Ort helfen können oder die dich mal zur Orientierung einen Blick in das Becken werfen und die Technik werkeln lassen. Und diese Kontakte sind auch sehr hilfreich, wenn man mal in Urlaub fährt. Denn ein Meerwasserbecken über 2-3 Wochen von jemanden betreuen lassen, der null Einblick in dieZusammenhänge hat, kann ganz schön schiefgehen.

Und was Händler angeht. Berneustadt bis Witten ist doch auch nur knapp ein Stündchen. Vielleicht einfach mal bei Joe vorbeifahren und sich da beraten lassen.
Gruß Mark


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Sab

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Montag, 12. November 2018, 10:59

Die Frage ist schwierig zu beantworten. Mein ursprünglicher Plan war auch ein deutlich größeres Becken (Raumteiler um die 750-1000l) aber aufgrund des Gewichtes und des Estriches, habe ich mich leider erstmal für ein deutlich kleineres Becken entschieden-Scheue derzeit den baulichen Aufwand. Ich möchte auch ein buntes Becken mit hübschen Fischen-daher wäre ein größeres Becken eher ratsam. Da für mich eh nur Nachzuchten infrage kommen, wäre bei mir ein großes Becken vom Fischbestand her auch eher eintönig. Daher passt es schon bei mir. Zusätzlich müsstest du bei einem größeren Aquarium auch ein Fass mit Salzwasser bereit haben. Wann möchtest du denn starten?

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Jasmin62 (12.11.2018)

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Montag, 12. November 2018, 11:05



Und was tust du, wenn du dir wegen dem fehlenden Wissen Cyanos, Dinos und Kugelalgen reinholst?


hi,

solche plagen werden nicht durch fehlendes wissen reingeholt.
-----------------------
besten gruß auch...
joe

Enola

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Montag, 12. November 2018, 11:09

Ich würde auch eher zu einem kleinen Becken raten, wie @Saithron es empfiehlt.

Es hilft, sich überschaubar in die Materie einzuarbeiten, und auch sich selbst etwas zu limitieren.Sollte wirklich was schiefgehen, sind auch weit weniger Tiere gefährdet als in einem großen Becken, was vielleicht auch die Nerven (eines(r) Anfänger(s)in) ein bissi weniger strapaziert. Außerdem ist ein eventuell nötiger Neustart auch nochmal einfacher und günstiger (was natürlich nicht sein muss, aber sein KANN).

Und man kann das kleinere Becken ja auch als "Notbecken" behalten wenn man sich dann trotzdem vergrößert. Im eigenen Haus ist sowas ja eigentlich kein Problem und 200l nehmen nicht allzuviel Platz ein. Notbecken sind IMMER beruhigend. Zumindest habe ich immer eines verfügbar und bin froh darüber.

Liebe Grüße

Theodora

JohannesFFM

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Montag, 12. November 2018, 11:13

@ Saithron: ich muss ehrlich sagen ich verstehe nicht was du mir sagen willst. Ich sagte das einem am Anfang eher das Wissen was man braucht überfordert und das dieses benötigte Wissen nichts mit der Beckengröße zu tun hat.

Btw sollten wir schauen das wir neue User nicht gleich verschrecken. Es gibt genug Leute die Learning by doing machen und man muss nicht immer gleich den Weltuntergang prophezeien. Selbst der beste Aquarianer hat mit seinen Misserfolgen zu kämpfen.

Viele Grüße Johannes

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Mameow (12.11.2018)

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Montag, 12. November 2018, 11:26

Ich sage das, weil ich selbst Aquarien in verschiedensten Größen durch habe und daher meine Erfahrungen ziehe.

Für mich war der größte Unterschied von Becken zu Becken der Riffaufbau. Aus meinem ersten Becken habe ich da gigantisch viele Erfahrungen gezogen. Auch wie man vieles nicht machen sollte. Das hat mir im großen Becken wirklich massiv geholfen. Hätte ich diese Fehler vom ersten Becken im großen gemacht wäre ich bald verzweifelt.
In meinem jetzigen Aquarium habe ich auch (weil es leider als Hauruck-Aktion passieren musste - Umzug mit Inhalt) im Riff fehler gemacht, die mich jeden Tag aufs neue stören.
Ich kann damit nun einige Zeit leben und meine Fehler ausgleichen, weil ich bereits Erfahrungen sammeln konnte. Dennoch weiß ich, dass ich vergrößern werde und daher auch die Chance bekomme meine Fehler auszubessern. Wegwerfen werde ich bis auf den Sand wohl fast nichts.
Und teuer war das komplette System auch nicht.
Hätte ich damals in meinem aller ersten kleinen 60 Liter nicht meine Erfahrungen gesammelt, dann wäre ich evtl. daran verzweifelt. Dort sind mir die Nährstoffe nämlich durch die Decke gegangen. Es war echt nicht so super, wenn ich heute drauf zurück schaue. Dort aber 50% Wasser wechseln kostet mich 1h mit allem drum und dran. Bei den 500 Litern hat mich der 50% WW einen Tag gekostet.

Das Misserfolge kommen ist ohne Frage. Aber wie gehe ich damit um und wie schnell zerbreche ich unter der Last?
Ein 5000€ System gegen die Wand zu fahren ist für mich schon echt viel Geld. Mal abgesehen von den evtl. teueren Tieren und vor allem teuren und vielen Fischen (was ich leider erleben musste!) nimmt manch einen Mental sehr mit. In dem kleinen System steckt man sowas doch noch etwas besser weg.

Eine große Erkenntnis von mir aus den vielen Becken und Jahren.
Ich würde wohl kein Reefer/Xenia mehr kaufen. Mittlerer Ablaufschacht nervt... Keine gescheite Strömung durch die RFP wirklich zu realisieren und stört beim Strömungskonzept immer. Würde ihn immer seitlich machen.
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SabiHH

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Montag, 12. November 2018, 11:58

So, jetzt gebe ich auch mal meinen Senf dazu...

Angefangen habe ich mit dem 300er Incpiria. Das habe ich mittlerweile seit knapp 2 1/2 Jahren und bin bisher gut zurecht gekommen. Nicht immer allein, ich habe viel gefragt, und auch nicht ohne hysterische Anfälle (Herr CeiBaer lässt das jetzt bitte unkommentiert! :rolleyes: ), aber es ging.

Dann habe ich mir das Reefer Nano dazu geholt und fand es ungleich schwieriger zu pflegen.
Jetzt habe ich es wieder verkauft und der Verlust beim Verkauf war doch schon heftig.


Man traut sich vielleicht nicht so richtig an ein großes Becken, aber im nachherein gehe ich mit der Meinung das ein größeres Becken leichter zu pflegen ist. Mein 300er empfinde ich da gerade noch so an der Grenze.

Und mit den Docs bin ich ganz bei dir, sie sind nun einmal toll.
Deshalb werde mir zum Februar auch endlich ein größeres Becken holen. Es wird dann das Incpiria 530 Reef. :thumbup:


Fazit...wenn du es dir zutraust dann hole dir das Reefer. In Herzen ist es doch eh schon entschieden... :zwink:


LG
Sabine

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Jasmin62 (12.11.2018)

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