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Phillatoros

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Dienstag, 15. August 2017, 09:59

Hilfe für mein erstes Nano Riff

Hallo Forum :)

nach mehrjähriger Erfahrung in der Süßwasseraquaristik (müssten jetzt bald 10 Jahre sein :) ) und unzähligen Süßwasserbecken (34l, mehrere 54l, 180l, 300l) habe ich mich jetzt entschlossen einen Ausflug ins tiefe Meer zu wagen ;)

Ich habe mich jetzt eine ganze Weile belesen, möchte aber vor dem Start ein paar Meinungen hören.
Es soll ein low low Budged projekt werden. Also sicher auch kein High tech becken.

Zum Projekt:
Becken: Fluval Flex 34l
Filter: mitgelieferter Rückwandfilter mit Rückförderpumpe
Heizstab: 50w auf 25° eingestellt

KEIN Abschäumer

Beleuchtung: da bin ich mir noch ziemlich unschlüssig. Tendiere zur Zetlight ZN1702 Nano. Gibt es eine bessere Lampe im bereich von um die 100€? Reicht sie für das Becken unten aufgeführten Korallen aus? Oder reicht vielleicht sogar die Standartbeleuchtung die zum Becken dabei war?

Bodengrund und Gestein: ca. 3kg Lebendgestein. Schwanke noch zwischen LifeSand und normalem Aquariumsand den ich noch da habe.

Besatz: erstmal nichts. Oder wenn dann nur eine Lysmat kuekenthali, ein Sabellastarte sp. und ein Paguristes cadenati

Korallen:
  • Zoanthus sp.
  • Euphyllia glabrescens
Was wären noch Tipps für günstige Einsteiger Korallen?

So und jetzt nehmt mich auseinander :P ich bin offen für Kritik :)

danke im Vorraus !

A1u

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Dienstag, 15. August 2017, 10:19

Hi,
Dann mal willkommen im salzigen! Im Beriech Beleuchtung findest du glaube ich einiges in dem Bereich. Ich bin da allerdings nicht so informiert im Nano Bereich. Da kennen sich andere besser aus. Eventuell musst du noch mal über zusätzliche Strömung nachdenken. An Korallen sind natürlich ansonsten das übliche empfehlenswert. Lederkorallen wie Pilze, Kenia Bäumchen... auch einige Gprgonien sind sehr schön. Scheinbenanemonen wie Discosoma oder auch Rhodactis. Parazoamthus ist auch schön. Xenien sind auch ganz interessant. Wenn es auch mal was in Richtung SPS gehen soll, dann vielleicht Montipora. Bei der Beckengröße sind meiner Meinung besonders kleinere Bewohner die in größeren Becken untergehen würden interesant. Wie wäre es beispielsweise mit einer Dekorateurkrabbe oder ein paar Sexy Shrimps? An Fischen bist du natürlich recht eingeschränkt.

Viel Spaß!
Gruß Alex
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Alex

EquinoX

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Dienstag, 15. August 2017, 10:21

Hi und Willkommen Philatoros,

schön das du den Sprung ins salzige wagst - einmal angekommen gibt es kein Weg zurück mehr, soviel schon mal als Warnung ;-).

Was deine Planung angeht:

- Becken: Das von dir gezeigte Becken ist ja ein Süßwasserbecken, da ist immer ein wenig Vorsicht geboten (bei Komplettsystemen). Die gesamte Filtertechnik sollte für den Salzwasserbetrieb entfernt werden (das führt nur zu Belastungen mit Nitrat). Auch die kleine RFP muss korrosionsbeständig sein (Salzwasser ist deutlich aggressiver als Süßwasser).

- Lampe: Die Zetlight Lampe genügt auf jeden Fall für den Start.

- Bodengrund: Nehm besser den LiveSand oder einen anderen beliebigen Meerwassersand. Letztere bestehen in der Regel aus Kalkhaltigenverbindungen (z.B. Korallenbruch oder Calcit) und bieten damit obtimale Bedingungen für den Einsatz im MW Becken. Von Süßwassersand würde ich abraten.

- Korallen: Zoanthus gehen auf jeden Fall (auch schon nach wenigen Tagen), die Euphylia würde ich etwas später einsetzen wenn das Becken sich halbwegs stabilisiert hat. Optimal für Anfänger sind generell, neben den von dir angeführten Krustenanemonen, viele Weich- und Lederkorallen (z.B. Keniabäumchen und Pilzlederkoralle), Gorgonien und auch viele Scheibenanemonen (Rhodactis). Später kannst du dann einfache LPS ergänzen (wie die von dir erwähnte Euphylia oder auch z.B. eine Axifuga).

Vielleicht noch ein Denkanstoß, weil du ja meinst du möchtest eher im einfachen Low Cost Bereich starten: Schau dir doch mal die Dennerle Marinus Serie an. Da ist zum Start alles dabei und das Set taugt (meiner Meinung nach) wirklich was....ich habe mein Marinus seit über einem Jahr in Betrieb und so wenig Probleme wie mit dem Ding hatte ich sonst noch nie :) Das bist du mit allem drum und dran bei 160 € Startkosten....

Viele Grüße
Manuel

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Phillatoros (17.08.2017)

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Dienstag, 15. August 2017, 10:32

Da kann ich den anderen wiedermal nur zustimmen!

Auf jeden Fall Meerwasserbodengrund nehmen! Kein Süßwasser! Ich bevorzuge normales ATI Fiji White Sand. Manch einer aber auch Livesand. Aber auf jeden Fall sowas!

Filterabteil (wenn es das denn wirklich sein soll) komplett und restlos raus. Das schadet im Meerwasser nur. Würde in dem Fall wohl auch eher zum Denerle tendieren. Und ggf. gleich 60 Liter. Denn 30 Liter sind im Meerwasser wirklich gar nichts. Da kommt man wirklich extrem schnell an seine Grenzen.

Bedenke noch die nötigen Nebenkosten.
Wassertest (keine Süßwassertests!), Aräometer, Meerwassersalz (hier würde ich nicht sparen!), Osmoseanlage mit Harzfilter,... Da kommt so einiges noch dazu.
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Dienstag, 15. August 2017, 10:52

Danke für die schnellen Antworten!

wenn ihr sagt die Süßwasserfilterung schadet dem AQ nur..
Ich habe noch ein 54l becken zu hause rumstehen. Strömungspumpe rein und die Filterung allein von den LifeRocks übernehmen lassen?
wäre das eine bessere Idee?

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Dienstag, 15. August 2017, 10:58

Dann solltest du einen Eheim 350 oder Dennerle 4in1 dazu hängen. Du brauchst einen OFA.
Sonst wäre dann das der klassische Einstieg. Einziges Manko ist, dass man die Technik offen sieht. Sonst spricht nichts dagegen.

Filterung wie man sie im Süßwasser hat ist im Meerwasser nicht wirklich gewünscht.
Die ganz moderne Meerwasseraquaristik will nahezu gar keine Nitrifikation mehr. Korallen können mit Ammoniak/Ammonium mehr anfangen. Da ist die Umwandlung in Nitrat nur nachteilig, weil die Korallen es dann wieder unter Aufwand zurückwandeln müssen. Nitrifikation nutzt man nur noch, um die Mengen an giftigen NO2 und NH4/NH3 gering zu halten.
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Mittwoch, 16. August 2017, 09:23

Kann mir noch jemand sagen ob ich mit der Zetlight ZN1702 Nano einschränkungen in sachen Korallenauswahl habe?

EquinoX

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Mittwoch, 16. August 2017, 09:36

Ich selber kenne die Lampe nicht, aber von den Leistungsdaten her würde ich annehmen dass Weichkorallen, LPS und evtl. einfache SPS (z.B. Milka) gehen werden.... die Lampe liefert ca. 0,3W /L ... man sagt (auch wenn es eine Milchmädchenrechnung ist ;-) ) ca. 0,5W/l sollten es für SPS sein...

Also für High End SPS sicherlich etwas schwach auf der Brust, aber es geht meist mehr als man denkt....unter meiner Dennerle Reef Light sind auch einige SPS sehr schön gewachsen, obwohl es vorher immer hieß das geht nicht ;-).

Viele Grüße
Manuel

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Mittwoch, 16. August 2017, 11:14

Moin,

ich hatte die Zetlight ZN 1702 für 3 Wochen über meinem 30-er und empfand sie als viel zu dunkel. Meiner Milka ging es mit dieser Lampe nicht gut, kümmerte vor sich hin. Den Weichen und den LPS hat es wohl weniger ausgemacht, aber trotzdem habe ich die Lampe gegen die Zetlight ZA 1201-L ausgetauscht. Mit der ging es etwas besser, aber in meinen Augen auch nicht das Gelbe vom Ei.

Ich werfe mal die ."Tunze 8850 Full Spectrum LED" in den Raum. Wie wäre es mit dieser Lampe? Sie sollte doch auch reichen und ist in deinem finanziellen Rahmen.

LG
Pedi

Vak

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Mittwoch, 16. August 2017, 11:38

Hallo und herzlich Willkommen.

Um es kurz zu machen: den Tipp "nano marinus von Dennerle" finde ich sehr gut. Für Anfänger ist in dem Kombi-Set eigentlich alles drin, was man braucht.
Abschäumer ist da überflüssig. Einfach jede Woche ca. 10 - 15 % Wasserwechsel und gut is. Ach ja: hohl Dir mind. das 30 l Becken. Nachher wirst Du feststellen, dass Du Dich vergrößern willst. Einen Tick größer - und auch eine Empfehlung - ist das Fluval m 40. Hab es selbst und bin sehr zufrieden. Gut, hab die Technik eigentlich komplett ersetzt, aber für den Beginn ist alles dabei und auch echt in Ordnung. Aufrüsten kann man ggF. immer noch.

Die angesprochenen Korallen kannst Du darin locker halten und ja: die Zetlight, reicht wirklich aus. Was ich mir noch besorgen würde, ist ein Refraktometer, um den Salzgehalt im Wasser zu bestimmen.

Noch ein Tipp: hol Dir zu Beginn nicht 10000 Spurenelemente und Co. (Falls Du doch mal was brauchst: finde microbelift-Produkte ganz gut.) Hohl Dir ein gutes Salz: Tropic marin bioactif o. red sea coral pro.
Auch würde ich mir für den Start mal die "real reef rocks" angucken. Da zieht nix Unerwünschtes ins Becken ein und Du hast direkt die Kontrolle.

Viel Spaß und einen guten Start


VAK
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Mittwoch, 16. August 2017, 12:08

Hui... Da würde ich aber einige Aussagen anzweifeln...

Ein Refraktometer birgt so einige Gefahren! Das sollte nicht unterschätzt werden. Und seit ich 2 verschiedene Refraktometer zu hause habe weiß ich wovon ich rede.
Exaktes Ablesen war kaum möglich. Zumal es sehr sehr stark durch äußere Einflüsse beeinflusst wird. Seit ich meine GROßE Spindel habe, nutze ich nichts anderes mehr! Da erkennt man auch endlich mal Details!

Auch beim Salz würde ich wenn Tropic Marin dann PRO-REEF nehmen! Wir halten ja auch für gewöhnlich Riffaquarien. Obwohl das Bio-Actif wohl auch okay ist.
Auch das Red Sea Salz würde ich nicht empfehlen. Es wird doch ziemlich häufig berichtet, dass seit Einsatz von dem Salz vermehrt Cyanos auftreten.
Ich bin mittlerweile 100% von Fauna Marin Professional Sea Salt überzeugt. Das beste Salz, was ich testen durfte. Konnte auch nirgends negative Berichte darüber lesen. Es gibt aber auch sicher noch weitere positiv zu nennende Salze.

Gerade im ersten Aquarium will man gerne die Magie von lebenden Steinen genießen. Natürlich können da auch Probleme einziehen. Das Risiko muss jeder selber einschätzen. Ich bin froh mein erstes mit Lebenden Steinen gestartet zu haben. Und in so einem kleinen Becken ist das Riff ja in 5min auseinander genommen.

Auch ist meine Meinung über Microbelift nur noch mäßig. Nachdem es ja nun mehr ein einschlägig bekannt ist, dass deren Bakterienprodukte (die braucht man eigentlich sowieso von gar keiner Marke...) den PO4 in gigantische Höhen treiben. Zudem sind die Produkte echt teuer!
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Mittwoch, 16. August 2017, 12:15

Hi, war mir klar, dass es auch andere Meinungen gibt. Hab noch nie Probleme mit dem red sea coral pro gehabt ... Cyanos ???? Kann ich nicht bestätigen.

Und was das LS angeht: Stell Dir vor, es sind z.B. Caulerpa dran und ein Anfänger reagiert nicht schnell genug: herzlichen Glückwunsch ...
Oder es ist eine nicht ganz so nette Krabbe oder ein Fangi dabei, die später Korallen o. Fische verputzen. Selbst erlebt.

Gebe zu: bin ein Kontrollfreak, weshalb ich gerne auch auf die Wundertüte LS verzichte, aber jedem das Seine ...

Noch ein Frage zum Refraktometer: was soll daran schwer sein? Hab seit 8 Jahren einen. Klar, muss ich ihn immer mal wieder eichen, aber ist doch kein Problem.
Spindel fand ich nicht so praktisch. Aber wenn Du damit gut fährst, völlig ok.

Denke, es gibt viele Wege, die nach Rom führen


LG

VAK
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Mittwoch, 16. August 2017, 15:17

Diese Salzdiskussion kommt immer wieder auf und dreht sich auch immer wieder im Kreis.... ich habe in 2 verschiedenen Becken schon beide Salze ausprobiert und bei beiden kamen irgendwann Cyanos... beim Einen mit TM und beim andren mit Coral Pro...

Ich denke man kann sicher mittlerweile darauf verständigen, dass beide Salze sehr gut sind und die Cyanos im Prinzip völlig zufällig auftreten ...

Ein causaler Zusammenhang muss da nicht zwangsläufig bestehen. Ich selber nutze jetzt nur noch das Coral Pro, aber ich würde auch das TM wieder kaufen ...

Viele Grüße
Manuel

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Donnerstag, 17. August 2017, 09:13

Ich wollte nur nochmal auf das Thema hinweisen :D

ein ANFÄNGER-AQ :whistling:

Keine Diskussion über High-End-Hobby-Themen :danke:

Phillatoros

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Donnerstag, 17. August 2017, 11:09

Die gesamte Filtertechnik sollte für den Salzwasserbetrieb entfernt werden (das führt nur zu Belastungen mit Nitrat). Auch die kleine RFP muss korrosionsbeständig sein (Salzwasser ist deutlich aggressiver als Süßwasser).
Aber dann hat man ja absolut keine Mechanische Filterung im Aquarium. Bei vielen Videos auf youtube sieht man wie alle Filterschwämme oder BioBalls in ihrem Filter lassen. ?

-Saithron-

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Donnerstag, 17. August 2017, 11:13

Für eine mechanische Filterung nutzt man im Meerwasser Filtersocken am Rücklauf zum Technikbecken bzw. Filter selber oder auch einen Rollermat.
Grundsätzlich braucht es aber gar keine mechanische Filterung. Teilweise ist das sogar eher kontraproduktiv für die Tiere.
Und wenn man gerne Schwämme nutzen möchte, weil kein TB existiert, oder anders keine mechanische Filterung möglich ist, dann sollten die spätestens alle Woche gründlich ausgespült werden, um zu verhindern, dass sich zu viele Nitrifikations-Bakterien ansiedeln.

Schwämme und Co nutzt man in der alten Meerwasseraquaristik vor vielen Jahren, als die Technik und die Erkenntnisse noch nicht so weit waren.
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EquinoX

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Donnerstag, 17. August 2017, 11:16

Filtermedien wie Schwämme setzen die Leute in der Regel nur sehr kurzfristig ein (Tage) um Trübungen zu entfernen. Die meisten Leute haben als einziges Filtermedium einen Filterstrumpf im TB, aber der ist eh überwiegend verstopft ;-). Deshalb verwenden auch viele Aquarianer mittlerweile garkeine Filtermedien mehr (siehe die aktuelle Diskussion zu Filtermedien im Forum).

Eine mechanische Filterung ist im MW Bereich einfach nicht nötig, da in größeren Becken die Biomasse abgeschäumt wird und in kleinen Becken (mit geringem Nährstoffeintrag) die Filterung ausschließlich über Bakterienkulturen im Wasser und vor allem auf den Steinen/Sand erfolgt.

Viele Grüße
Manuel

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Donnerstag, 17. August 2017, 12:30

Dieser Ansicht bin ich ganz und gar nicht.
Die mechanische Filterung finde ich sehr wichtig, gerade die die Meerwasseraquaristik mitunter hier erfolgreich.
Wie Du ja schon erwähnst, ist solch ein Filter schnell zu und verdreckt. Das zeigt doch das hier viel zu filtern ist. Die meisten sind nur einfach zu faul die Watte oder Schaumstoff so oft zu reinigen oder auszutauschen. Und wo landet dieser ganze Dreck wenn man nicht filtert? Im Becken und bildet Depots und bakterielle Aktivitäten die wir minimieren wollen.
Klar wird dieser Abfall um- und abgebaut, aber dann haben wir wieder Stoffe wie Nitrat im Aquarium die wir eigentlich nicht in dem Maße haben möchten!
Deshalb ist auch hier der Rollermat wieder so erfolgreich und viele nutzen es wieder, weil der Medienwechsel automatisiert ist.
Von daher denke ich, eine mechanische Filterung ist wichtig.
Und viele nutzen sie auch bestimmt. Ich selbst filtere schon immer mechanisch.

Gruß Boris

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Donnerstag, 17. August 2017, 12:46

Gut, das hängt sicherlich vor allem vom Fischbesatz ab und gerade Filter wie der Rollermat sind natürlich in der hinsicht praktisch, aber man muss die Filtermedien (ohne Rollermat) dann auch wirklich sehr sehr regelmäßig wechseln....sonst wirken sie sich eher Nachteilig aus...

Auf der anderen Seite gibt es zig Nanobecken die komplett ohne Filter sehr schön laufen.... (u.a. mein alter 60ger Würfel)....aber da waren halt auch keine Fisch drin :)

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Donnerstag, 17. August 2017, 12:59

Das stimmt. Die Filter müssen möglichst oft gereinigt werden. Sonst verfehlen sie ihren Sinn und bakterielle Abbauprozesse beginnen. :EVERYD~313:

Das denke ich, ist der springende Punkt in Bezug auf Nanobecken. Dort werden meist nur sehr kleine, wenige oder gar keine Fische gehalten.
Dort ist der Futtereintrag und die Entstehung von Ausscheidungen natürlich weitaus geringer und auch mehr oder weniger zu vernachlässigen.
Dennoch entsteht auch in diesen kleinen Becken Detrius, den man aber meist beim Wasserwechsel absaugen kann.


Gruß Boris

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