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BigBlue007

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Samstag, 22. September 2018, 12:44

Erste ATI-ICP Analyse - Fragen...

Moin!

Ich habe mir mal nach ca. 1 Jahr, die unser Becken (Reefer 250) steht, eine ATI-Analyse gegönnt und bräuchte bei der Interpretation der Werte mal ein wenig Unterstützung. :)

Die Analyse ist hier zu finden.

Also ich sage einfach mal, was meine Schlussfolgerungen sind, und würde mich über Kommentare dazu freuen. Vorweg sei noch angemerkt, dass ich die ATI Essentials als Versorgungssystem verwende.


Salinität

Habe ich seit geraumer Zeit nur mit dem JBL-Aräometer gemessen und mich da einfach nur am grünen Bereich orientiert, der auf dem Teil ja recht großzügig von 1,020-1,026 geht. Habe nun mit dem Refraktometer nachgemessen und komme auf 32 (Nachkommastellen ablesen ist da natürlich schwierig). Insofern - ja, 31,3 ist natürlich etwas wenig, und habe ich auch bereits korrigiert.


Calcium

Hier habe ich anderswo gelesen, dass ein optimaler Wert so bei um die 430-450 liegt. Insofern kommen mir die 376, die ATI als Optimalwert vorschlägt, eigentlich etwas niedrig vor, oder? Auch bei den meisten Salzen sind m.W. höhere Werte als Zielwerte angegeben. Der Aqua Calculator zeigt ebenfalls alle Werte bis m.W. 450 als "grün" an. Insofern sehe ich hier im Moment eigentlich keinen Grund, da was zu machen. Bei den Empfehlungen in der Analyse wird dazu ja auch nichts angemerkt.


Jod
Das ist offenkundig deutlich zu wenig. Ich hatte mir schon vor einiger Zeit das Microbe-Lift Iodide+Bromide besorgt und dieses nach Erhalt der Analyse erstmals zugegeben. Ich hatte bereits am nächsten Tag ganz klar den Eindruck, dass das was gebracht hat. Meine Frage hierzu wäre Folgende: Jod ist ja vermutlich auch in den Essentials enthalten, oder? Hierzu wäre anzumerken, dass meine Dosiermenge der Essentials relativ gering ist. Ich habe die einfache Methode gewählt, die sich am KH-Verbrauch orientiert, und der ist bei mir halt nicht sonderlich hoch. Und bei der alternativen Methode soll man ja den Calciumverbrauch messen, der ja aber hier augenscheinlich auch nicht hoch ist. Eher im Gegenteil - wenn ich die alternative Methode nutzen würde, käme ich für die Essentials 2 und 3 dann offenbar auch nicht auf höhere Dosiermengen. Wäre es daher empfehlenswert, Jod separat zu dosieren, wie in der Empfehlung auch angegeben (0,9ml/Tag)?


Nitrat

Ist natürlich deutlich zu hoch, dürfte aber daran liegen, dass mir vor ca. 2 Wochen eine Anemone verschieden ist (der anderen, einer Kupferanemone, gehts hingegen prächtig, die hat sich justament vorgestern sogar geteilt). Insofern war der Zeitpunkt des Tests vielleicht auch etwas ungünstig gewählt. :) Habe bereits einen 20%-Teilwasserwechsel gemacht, und werde noch mind. einen weiteren machen. Ansonsten mache ich trotz ATI Essentials pro Woche 10% Wasserwechsel. Also wie gesagt - die Ursache hier ist wahrsch. bekannt, das beobachte ich dann jetzt mal eine Zeitlang; Fragen habe ich da aktuell nicht.


Barium, Mangan, Vanadium, Zinn

Bzgl. Zinn empfiehlt die Analyse, nach möglichen Quellen zu suchen, wobei ich außer dem Scheibenmagneten ansonsten nix wüsste. Ich habe hierzu mal ein wenig gegoogelt und finde hierzu, genau wie zu den anderen Werten, als Quintessenz eigentlich eher so die Haltung der Leute, dass man sich wegen dieser Werte nun auch nicht ZU sehr einen Kopp machen soll. Das sind alles Werte, die bis vor nicht allzu langer Zeit für Normaluser gar nicht ermittelbar waren, und die Becken liefen trotzdem. Bei den Empfehlungen steht dies auch nur "gelb" ("Empfohlen"), "rot" ist lediglich der Hinweis zu Jod. Wie seht Ihr das?
VG
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Hapa

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Samstag, 22. September 2018, 13:11

Hi,

Ich würde abschäumung Optimieren und 20-25% ww die Woche machen für 4 Wochen.
Jod musst du auf jeden Fall dosieren, das ist schon wirklich wichtig das der Wert schon recht niedrig ist.

Jod iof von sangokai zb, wert anpassen, und stabil halten mir der angegebenen Dosis.
Ich dosiere auch 3 mal die Woche Jod und bin seit dem gut im Soll.

Metalle werden durch den wasserwechsel vermutlich auch ausgetragen.
Gruß Sven

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sandanemone

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Samstag, 22. September 2018, 13:41

Hallo,
Salinität:
wenn Du sowas noch nicht hast-mal eine Referenzlösung besorgen und das Refraktometer vor jeder Messung Kalibrieren. Ist nur ein kleiner Arbeitsschritt mehr.
Verstellt sich oft.
Jod: häufiges Phänomen, wie auch bei mir. Jodlösung als Einzelkomponente besorgen, z.B. ATI.
Vorsichtig Rantasten.
Ca ist erstmal gut, kannste so lassen.
Auf Dauer beobachten, regelmäßig selber messen, damit Du ein Gefühl dafür bekommst, wie die allgemeine Tendenz ist.
Zinn: der Wert ist so gering daneben, da würd ich mir überhaupt keine Gedanken machen. Kannste glaub ich auch nicht viel machen.
Nitrat: weißte glaub ich selbst. 10% WW pro Woche find ich schon gut, würd ich jetzt erstmal auch nicht ändern. Bishen mehr Aufmerksamkeit bezüglich Fütterung gleich welcher Art, ggf. erstmal leicht Reduzieren.
Nitrat ruhig auch selbst ab und zu mal messen, so erkennst Du auch wieder die Tendenz.
Die Genauigkeit der eigenen Tests an sich, wenn Du immer die selben benutzt, ist gar nicht wirklich sooo entscheidend, wichtig ist eine Tendenz zu erkennen.
Alle Veränderunegn, insbesondere die der Salinität eher langsam verändern, besser "relativ daneben" auf Dauer, als starke Schwankungen aus gutem Willen heraus schnell beim Verändern zusätzlich erzeugen.
Tiere sind langfristig an so manche "nicht vorschriftsmäßigen" Werte gewöhnbar. An Schwankungen größerer Art in rascher Folge jedoch nicht.
Grundsätzlich: besser "von unten" sich bei den Werten Rantasten, also erstmal etwas zu geringe Werte, sind eher auch auf Dauer akzeptabler als zu hohe, die runterzubekommen (z.B. Calzium) ist oftmal viel schwerer.
Gruß

Thames

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Samstag, 22. September 2018, 13:42

Hey
Der Calzium Wert bezieht sich auf deine Salinität,sind auch noch paar andere Werte. Das heißt bei der Salinität von 35 promill soll der Wert bei 420 mg/l liegen. Da du ne geringere Salinität hast wäre der Wert niedriger, weil das immer im Verhältnis steht. Wäre sie zu hoch dürfte auch mehr Calzium da sein.
Gruß
Thomas

Hapa

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5

Samstag, 22. September 2018, 14:02

Wobei bei mir die salinität bei ati immer viel zu niedrig war, bei den anderen Firmen die icps machen nicht.
Zufall ?!
Gruß Sven

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sandanemone

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Samstag, 22. September 2018, 14:39

Hallo,
mit dem Calzium und der Salinität ist natürlich schon richtig eingewendet von Thames.
Das mit der Salinität würde ich aber schon mal Klären (z.B. wie erwähnt) mit Referenzlösung.
Aber erstmal kein Grund zur Panik, wie mißt Du Dein Ca? Salifert? Die sind find ich schon recht gut brauchbar.
Thomas

BigBlue007

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Samstag, 22. September 2018, 18:43

Erstmal danke für die zahlreichen Antworten in so kurzer Zeit - top! :thumbup:

Der Zusammenhang Salinität und Ca war mir in der Tat nicht bekannt. Dann ist der Ca-Wert bei etwas höherer, korrekter Salinität dann ja wahrsch. fast perfekt. Ca messe ich per Hanna Checker.

Referenzlösung für das Refraktometer habe ich. Ich nutze wie gesagt normalerweise einfach immer nur ein Aräometer, wo der grüne Bereich relativ weit gefasst ist. Etwas zu weit, wie ich nun weiß. Den Wert aus der Analyse stimmt mit dem, was ich per Aräometer und auch per (kalibriertem) Refraktometer messe, exakt überein. Ich habe den Wert bereits erhöht und bin jetzt bei 33 PSU. Also an dieser Stelle alles gut, da bestanden auch keine Unklarheiten meinerseits. :)

Frage zum Jod: Wenn ich mir das 100ml-Fläschchen von ATI bestelle, dann soll ich davon ja nur 0,9ml, also sagen wir 1ml pro Tag dosieren. Das ist die untere Grenze, die sich bei den meisten Dosern inkl. meinem einstellen lässt, und die Gefahr von Abweichungen ist da natürlich immer groß. Kann man das Zeugs mit Osmosewasser im Verhältnis von, sagen wir 1:5 oder 1:10 verdünnen, oder sollte man das lieber lassen? Alternativ könnte ich auch das Microbe-Lift weiterhin nehmen; das ist ja von vornherein sehr sehr viel dünner. Wenn ich die Angaben von ATI und Microbe-Lift richtig umgerechnet habe, dann muss man von Letzterem das 50fache dosieren. Das wäre natürlich dann für die Dosierpumpe kein Problem - allerdings wäre das dann auch deutlich teurer, denn da reicht die 1l-Flasche ja gerade mal 20 Tage. Also auch nur so semioptimal. Notfalls muss ich das von ATI halt manuell dosieren.
VG
Kay

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Samstag, 22. September 2018, 19:12

Jod

Hallo,
Kann jetzt nur zum ATI-Jod was sagen:
Ich habe angefangen das von ATI zu benutzen, weils gut verfügbar und auch recht einfach zu händeln ist, hab sogar ne Angabe der Dosierung von ATI-so hab ich jedenfalls gedacht.
Bin mit Jod vorsichtig, hab das schonmal in weiter zurückliegender Vergangenheit überdosiert, weil zu gut gemeint und hatte ne ganz fiese Algenplage im Anschluß.
Vorsicht also.
Wirst den Jodmangel auch nicht seit gestern schon haben-langsam erhöhen also.
Ich habe ne 1 ml -Spitze mir besorgt bzw. habe ich hier noch Haufenweise, damit kannst Du das ganz genau dosieren.
0,9ml nicht jeden Tag, das wird zuviel sein. Ich benutze etwa im Mom. 5 ml die Woche und der Wert steigt in 500l Netto langsam an. Die genaue Dosis muß man jedoch im Laufe der Zeit selbst herausfinden, sind jetzt zuviele Variablen im Spiel. Algen gleich welcher Art spielen die entscheidende Rolle, auch Kalkalgen.
Jodpräparate generell vor Licht schützen, noch nebenbei. Am Besten Abends verabreichen, denn Jod korreliert mit dem pH und dem Sauerstoff, glaube ich (Jodid zu Jodat), müßte ich aber selbst nochmal nachsehen. Ich gebe es jedenfalls Abends ein.
Mit Dosierpumpe würde ich keine Jodpräparate in solch kleinen Dosen arbeiten, wenn man jetzt sehr präzise high-end-Pumpen aus dem Medizinbereich hat, mag das anders sein.
Gruß
Thomas

BigBlue007

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Samstag, 22. September 2018, 19:46

Deswegen die Frage, ob man's verdünnen kann. Die 1ml möchte ich wie gesagt nicht per Doser dosieren. Zumal es anfangs wohl in der Tat auch deutlich weniger sein sollte.
VG
Kay

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Samstag, 22. September 2018, 21:09

Hallo,
ganz einfach mal ATI Fragen.
Aber selbst, wenn das möglich sein sollte-ich werde das mit Dosierpumpen aus oben besagtem Grund nicht machen-will keine bösen Überraschungen. Fehlfunktionen kommen halt vor. Und das Du jetzt absolut lebensnotweniog das ganz exakt timen mußt wage ich zu bezweifeln.
Gruß Thomas

CeiBaer

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Sonntag, 23. September 2018, 01:00

Der Zusammenhang Salinität und Ca war mir in der Tat nicht bekannt. Dann ist der Ca-Wert bei etwas höherer, korrekter Salinität dann ja wahrsch. fast perfekt

es besteht kein direkter zusammenhang. das ist unabhängig regelbar.

wenn du nun aber die salinität erhöht hast, dann wahrscheinlich auch den kalziumwert. es sei denn die salinität wurde mit reinem nacl angehoben. denke ich aber eher nicht. wohl über wasserwechsel mit frisch angesetztem "dickeren" salzwasser. oder haste einfach salz im becken verwendet?

mess mal dein ca nach.

die optimale dichte beträgt ca. 1023 bei 25 grad, was einer salinität von 35 promille entspräche. darauf beziehen sich die bekannten optimalwerte.
in der analyse wird der gemessene wert angegeben. der andere wert ist errechnet und bezieht sich allein auf deine festgestellte salinität aus der analyse. bedeutet, so müssten sie sein, wenn das verhältnis des optimum eingehalten wäre.

bezüglich iod-verdünnung guckst du hier.
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BigBlue007

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Sonntag, 23. September 2018, 01:27

wenn du nun aber die salinität erhöht hast, dann wahrscheinlich auch den kalziumwert. es sei denn die salinität wurde mit reinem nacl angehoben. denke ich aber eher nicht. wohl über wasserwechsel mit frisch angesetztem "dickeren" salzwasser. oder haste einfach salz im becken verwendet?

Ersteres.

Zitat

bezüglich iod-verdünnung guckst du hier.

Ah, suchet, und Ihr werdet finden! :D

Danke!
VG
Kay

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Montag, 24. September 2018, 19:23

Hier mal noch die von ATI nachgereichte Analyse des Osmosewassers.

Ist der Silicium-Wert ein Problem, sollte man da was machen?

Ich habe eben mal ein wenig gegoogelt. Demzufolge ist der Silicium-Wert x 2,14 der Silikatwert, und Silikat sollte man ja eigentlich überhaupt keins im Becken haben, wenn ich mich nicht täusche. Andererseits ist in der Analyse des Aquariumwassers ja aber ein Zielwert für Silicium angegeben... ?(

Silikat sollte ja eigentlich durch den Harzfilter rausgefiltert werden. Ich habe den von Dupla mit dem Farbumschlag. Gerade mal geschaut; Farbe ist noch nicht umgeschlagen. Sollte also eigentlich noch tun. Wenn es denn da überhaupt einen Zusammenhang gibt.

Bin gerade etwas verwirrt... :whistling:
VG
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Montag, 24. September 2018, 20:41

Ich glaube, die Antwort auf deine Frage ist dir insgeheim schon bewußt. Der Farbumschlag hat wenig Aussagekraft.

Deine Auswertung von ATI sagt bereits alles - Harz erneuern. Geh kein Risiko ein.

Nutz doch das Leergehäuse des Duplafilters weiter und setz einfach neues Mischharz ein. So machen es viele.. mich eingeschlossen.

Grüße.. Christian

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Wiggum« (24. September 2018, 20:44)


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Montag, 24. September 2018, 20:57

der umrechnungsfaktor von 2,14 ist richtig und würde in deinem fall bedeuten das es knapp 400 µg silikat wären. also etwa 0,4 mg.
das würde ich, wenn du keine probleme im becken hast, als nicht bedenklich ansehen. bei mir zum beispiel sehe ich es wenn der sand leicht anfängt braun zu werden, dann ist das harz durch.

das harz solltest du tauschen. man hört immer wieder, dass diese fertigen patronen nicht die leistung erbringen, die sie sollten.
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Montag, 24. September 2018, 21:45

Ich habe das Beckenwasser gerade mal mit dem Hanna Checker gemessen. 0,02 ppm, also 200 Mikrogramm. Lt. ATI waren es 147,6. Da der Hanna Checker ja nur von 0,00 - 2,00 mit einer Auflösung von 0,01 misst, kommt das hin.

Braunalgen auf dem Bodengrund habe ich nicht, aber am Glas hinter den Strömungspumpen ein wenig. Insofern werde ich das Harz dann also doch mal tauschen.

Was ich dann aber immernoch nicht verstehe: Warum gibt es in der Analyse des Beckenwassers für Silicium einen Zielwert, wenn doch eigentlich "Silicium = Silikat = will man überhaupt nicht haben" gilt?

@Wiggum: Ich habe das Harz im Filter schon mehrfach mit dem Nachfüllzeugs ersetzt. Nur halt bisher erst, wenn der Farbumschlag einsetzte. Was ja durchaus passiert. Nur halt dann offenbar etwas spät.
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Montag, 24. September 2018, 21:55

silizium/silikat ist durchaus ein natürlicher bestandteil des meerwassers. daher der angegebene wert in der analyse. der ist weniger ein zielwert, eher ein grenzwert.

es verbraucht sich auch im wasser. unsere aufgabe ist es nun durch die filterung unseres ausgangswassers eine anreicherung zu vermeiden um eben das kieselalgenwachstum zu verringern. also nur maximal soviel einbringen wie auch verbraucht werden kann ohne sichtbare folgen zu hinterlassen. etwas silikat ist völlig normal und nicht gefährlich. ein niedrighalten verhindert eben die unschönen beläge.
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