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EquinoX

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Sonntag, 8. Juli 2018, 14:15

Nährstoffe mal wieder - Refugium in Reefer Systemen nachrüsten?

Hi Zusammen,

wie auch schon in meinem Reefer 170 plagen mich mal wieder die Nährstoffsorgen Ich nehme mal an, dass die Ursache in meinem Fall der etwas sportliche Besatz meines Beckens ist, aber den würde ich ungerne verkleinern. Derzeit liegt mein PO4 bei 0,11 und NO3 bei etwa 30 mg/L.

Das Becken steht dennoch eigentlich ganz gut (die LPS scheinen sich zu freuen) und auch die SPS wachsen, aber irgendwie spiegelt sich das Wachstum nicht im Verbrauch wieder. Seit meiner Vergrößerung vom Reefer 170 aufs 350 ist mein Verbrauch der ATI Essentials gerade mal von 40 auf 50 mL gestiegen und das obwohl die Korallen ordentlich gewachsen sind und auch viele neue Tiere dazu bekommen sind. Aber akute Probleme gibt es soweit aktuell keine. Hier mal ein Bild zur Illustration:



Momentan wachsen auch wieder einige Algen auf den Steinen und dem Sand, die mich ziemlich nerven. Jetzt beschäftige ich mich mit den verschiedenen Methoden zur Nährstoffreduktion und habe neben einer feuchteren Abschäumung auch etwas NOPOX von Red Sea dosiert (etwa die Hälfte der empfohlenen Dosis), was aber erstmal zu einer Algenblüte geführt hat...

Deshalb kam mir der Gedanke ein Refugium nachzurüsten, was aber nach Möglichkeit eine einfache und vor allem günstige Lösung sein müsste (momentan ist sparen angesagt ).... Hat da jemand ein paar Kluge Ideen? Es gibt ja im Netz so einige Nachrüstkits wie z.B.: Hier oder Hier. Die sind mit 80€ auch nicht gerade billig, aber wären eine Lösung.

Wie groß ist denn der Nährstoffexport eines Refugiums? Wurde das mal irgendwo quantifiziert? In meinem Fall wären es nur ca. 17l , also 5% des Beckenvolumens....die Frage ist ob das dann überhaupt was bringt.

Wenn jemand diesbzüglich Ideen hat oder eine Ahnung hat wie groß der Nährstoffexport innerhalb des Refugiums ist, bin ich dankbar für Kommentare

Viele Grüße
Manuel

Red Sea Reefer 350 Deluxe | 2x AI Hydra HD 26 | Bubble Magus Curve 5 | Nyos Viper 5.0 | Versorgung mit ATI Essentials

JohannesFFM

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Sonntag, 8. Juli 2018, 20:09

Hi,
also Fläche und Volumen spielen nur eine Rolle. Wenn du dort Drahtalgen reinmachst und sie mit einer starken LED bestrahlst ziehen die ALgen richtig Nährstoffe. Bei BRSTV in ihrem Showtank zb haben sie ein starke LED. Irgendwann gingen die Nährstoffe in den Keller und das lag daran das jemand aus versehen die LED stärker gedreht hatte. Und das obwohl sie da Unmengen füttern: https://youtu.be/bbQXMpFrPSg 12:25 Viele Amis fahren Triton zb ja nicht mit 0,06 bis 0,08W pro Liter sondern deutlich stärker. Dann muss man halt öfters Algen ernten. Ein Diy Algenreaktor kannst du auch machen. Da gibts ja unzählige Videos. zb hier https://youtu.be/hThFtNuZ4Ys
Ich hab Phosphat an der Nachweisgrenze und kein messbares Nitrat. und Hab nur das Refugium zum Nährstoffexport.
Viele Grüße Johannes

JohannesFFM

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3

Sonntag, 8. Juli 2018, 20:28

Ah was du auch machen kannst ist ist Phytoplankton dosieren. Das zieht auch Nährstoffe. Ich dosiere das hier per Dosierpumpe Phytoplankton
Viele Grüße Johannes

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4

Sonntag, 8. Juli 2018, 20:35

Hallo Drahtalgenzüchter,

ich grüble über dieses Thema bereits einige Wochen. Ideal für mich wäre vsl. der Externe von Tunze. Den gibt es aber erst ab Herbst.

Was ich bei den oben gezeigten Angeboten nicht richtig kapiere, das ist der Einbau der Platten ins Technikbecken. Und vor allem: wo soll der Platz herkommen?
Schöne Grüße,
Werner


RS Reefer 170 de luxe
AI Hydra 26 HD + seitlich je drei + oben zwei 20 W LED-Leisten 13.000 K.
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Kohle + PO4 Adsorber (Fe); monatlicher Wechsel.
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JohannesFFM

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5

Montag, 9. Juli 2018, 00:39

Hi,

der wird seitlich eingesetzt und halbiert praktisch die AS Kammer. Dann passt aber nur noch ein kleiner Abschäumer rein und deshalb hab ich die Lösung bei mir nicht eingebaut. Zum nachrüsten sicher ganz spannend aber wenn man es neu macht würde ich eher das Technikbecken neu machen. Bei den neuen Becken baut Red Sea ja gleich ein Refugium mit ein. Bisher war das nur bei den großen Peninsula der Fall, aber auf der Interzoo haben sie gesagt das die Änderung auch bei den kleineren Becken umgesetzt wird. Der Tunze Reaktor hat mich nicht so überzeugt. Wenn er sehr günstig ist könnte man ihn mal ausprobieren. Finde da die anderen Lösungen deutlich schicker, also Skimz etc

Viele Grüße Johannes

Benjo

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Montag, 9. Juli 2018, 09:07

Hallo Manuel,

ich nutze zur Nitrat & Phosphat Reduzierung von Anfang an ein Refugium mit Drahtalgen. Ich benötige keinerlei Adsorber!
Anhand der Leuchtstärke kann ich somit ziemlich einfach einstellen wie hoch der Nährstoffverbrauch sein soll! Das ganze ist natürlich ein längerer Prozess und bedarf einiges an Beobachtung seines Beckens.


Ganz überzeugt bin ich von dieser Abtrennung nicht.. denn du wirst unerwünscht feststellen das die Drahtalgen durch die Ritzen wachsen und musst öfters reinigungen durchführen. Aber mit einer starken Beleuchtung wirst du deine Nährstoffe auch hiermit runter bekommen. Die 10% Refugium sind eher ein Richtwert aber den kann man umgehen wenn man ordentlich Lichtleistung drüber knallt und die Algen gut bis sehr gut wachsen.
Tipp: besonders gutes Wachstum zeigt die Drahtalge bei einer Led Beleuchtung mit zusätzlich roten Leds!
Grüße
Ben

EquinoX

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Montag, 9. Juli 2018, 10:28

Ah super, vielen Dank für eure Antworten... damit bin ich schonmal ein gutes Stück weiter.

@ Johannes: Die zitierten Videos sind ja wirklich sehr aufschlussreich. Ich hab mir mal die ganze Serie angeschaut und man kann es scheinbar so zusammenfassen, dass das Refugium mit dem Schaubecken konkurriert und es nur Sinn macht, wenn man es auch ordentlich beleuchtet. Dann scheint es aber auch wirklich eine Menge Nährstoffe abzubauen.

@ Werner: Ja, wie Johannes schon richtig geschrieben hat, teilen diese Kits die AS-Kammer im TB. Im Reefer 170 sicherlich keine gute Idee, weil das ganze TB eh schon so winzig ist. Da habe ich aber schon Lösungen gesehen, wo das Refugium in den RO-Wassertank eingebaut worden ist. Da ich ja aber ein Reefer 350 nutze wäre im Prinzip im TB bei mir Platz. Mein Curve 5 nimmt auch nicht besonders viel Platz ein... theoretisch könnte es also passen. Allerdings wird es dann auch schon kuschelig im TB =)

@ Ben: Hat man das "durchwachsen" Problem nicht bei jedem Refugium?

Kennt jemand eventuell eine günstige und leistungsfähige Lampe für ein Refugium in der Größenordnung (17L)?

Viele Grüße
Manuel

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Benjo

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Montag, 9. Juli 2018, 11:32

Bezüglich des durchwachsens habe ich mir eine Art aufteckgitter gebaut! Das wird dann einfach über den Kamm gesteckt und alle 2 Wochen gereinigt.
Grüße
Ben

Hapa

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Montag, 9. Juli 2018, 12:13

Hi Manuel,

Was spricht z.b gegen nen Knepo fließbettfilter mit Fauna Marin phos 0,04?

Ich warte jetzt auch meine Analyse ab, habe vor einer Woche mit Hanna checker 0,02 gemessen.
Gestern habe ich dann zwei mal gemessen und lag bei 0,14 ?(

Wenn sich das bestätigt werde ich mir wohl auch den knepo zulegen.

Nitrat mit 30 ist wirklich etwas hoch aber noch vertretbar oder ?!
Gruß Sven

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hapa« (9. Juli 2018, 12:16)


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10

Montag, 9. Juli 2018, 12:57

Tach Johannes,

Du schreibst u. a.

Zitat

Der Tunze Reaktor hat mich nicht so überzeugt.
. Was hat Dich daran nicht überzeugt?

Ist zwar noch nicht die endgültige Ausführung. Mich lockt aber eben dieser, weil er transparent ist und, so extern betrieben, durchaus ein Blickfang sein könnte. Hellgrün, bewegt sich quirlig und hat ein relativ großes Volumen. Letzteres ist das A und O jeder Reduzierung über Algenvermehrung.
Schöne Grüße,
Werner


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JohannesFFM

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Montag, 9. Juli 2018, 13:48

Hi,
naja es gibt schon schon sehr gute Algenreaktoren und der Tunze funktioniert nur wenn sich innen alles dreht. Sobald sich die Algen aus irgendeinem Grund nicht mehr drehen (Algen zu dicht, Ablagerungen) bestrahlst du nur eine Seite und die andere garnicht mehr. Bin nicht überzeugt aber vielleicht funktioniert er auch super. Ich pers. würde eher einen anderen kaufen.
Viele Grüße Johannes

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12

Montag, 9. Juli 2018, 16:17

Tach Johannes,

ich denke eher, dass dieses Drehen von Vorteil ist; Du erkennst ständig das Wachstum und kannst rechtzeitige ernten, bevor sich nichts mehr drehen kann. Selbst dann sehe ich das Klemmen noch als Vorteil, weil dann deutlich weniger wächst, bis wieder Platz geschaffen wird. Sinn einer Drahtalgenanlage ist ja, möglich viel Algen zu produzieren, die dann aus dem Kreislauf entfernt werden.

Das transparente Gehäuse kann unpraktisch sein. Dann zieht man eben Schwarzfolie auf und läßt die Lichtstablänge frei.


Grundsätzlich sehe ich einen Abbau der NO3/PO4 Entstehung durch Massegewinn inform Algen als sehr sinnvoll an. Inwieweit das mit so kleinen Volumen gelingt, muß das jeweilige Becken zeigen. Möglicherweise braucht man damit keine Adsorber etc. mehr.


Bezüglich Deinem Hinweis zu der Phytoplanktondosierung bin ich nicht Deiner Meinung. Um damit obige Nährstoffe zu entziehen, müßtest Du Dein Beckenwasser sattgrün werden lassen.

Im Gegenteil, Phytoplankton hat NO3, PO4, ... als Nahrung aufgenommen. Kommt es in Dein Becken, wird es von Korallen & Co aufgenommen oder zergeht. Letztendlich wird dann jedoch all das, was eingelagert wurde, wieder in das Wasser abgegeben.
Schöne Grüße,
Werner


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OskarZ

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13

Montag, 9. Juli 2018, 16:30

Nutzt du das Nachfüllreservoir im Reefer? Wenn nein kann man daraus doch eins machen?
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JohannesFFM

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Montag, 9. Juli 2018, 17:09

Hi Werner,

phytoplankton entzieht dem Becken Nährstoffe. Das kannst du überall nachlesen zb hier :wiki Es ist einfach gut für dein AQ : Bericht

Viele Grüße Johannes

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RedBee (09.07.2018)

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Montag, 9. Juli 2018, 17:19

Habt ihr ein Bild oder eine Bauanleitung, wie man aus dem Reservoir ein Algenrefugium machen kann? Oder einfach Lampe drüber, Pumpe rein und laufen lassen?

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16

Montag, 9. Juli 2018, 21:26

N'Abend Johannes,

theoretisch ist das teilrichtig. Phytoplankton nimmt die Nährstoffe auf, richtig. Aber da das so genährte Plankton im Wasser verbleibt und in irgendeiner Form verdaut wird oder abstirbt, werden diese Nährstoffe wieder abgegeben. Tatsächlic entfernt werden können Nährstofffe nur, wenn das aufnehmende Medium entfernt wird.

Daher Algenrefugium. Die Masse nimmt durch Wuchs zu und wird durch Herausnehmen entfernt.
Schöne Grüße,
Werner


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JohannesFFM

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Montag, 9. Juli 2018, 23:46

Hi Werner,

ok wenn wir jetzt Haarspaltereien betreiben würde ich sagen: Phyotplankton wird von Zooplankton konsumiert oder direkt abgeschäumt / später abgeschäumt. Deswegen gibt es ja auch hinweise seinen AS abzuschalten in der Zeit wo man dosiert (zb 2 Stunden). Danach wird es zb von Zooplankton konsumiert und wieder etwas das abschäumbar ist. Dosier doch einfach mal Phytoplanton und messe in den Wochen danach dein Nitrat und Phosphat und dann reden wir weiter ;)

Viele Grüße Johannes

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RedBee (10.07.2018)

Benjo

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Montag, 9. Juli 2018, 23:59

Geht es hier um die Frage Algenreaktor oder um Manuels Eingangsfrage? Nicht das das eigentliche Thema noch verdrängt wird meine lieben.
Grüße
Ben

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19

Dienstag, 10. Juli 2018, 00:28

Zitat

Wie groß ist denn der Nährstoffexport eines Refugiums?
N'Abend Manuel. Diese Frage ist nicht per mg/d zu beantworten. Ausschlaggebend ist der Materie-Zuwachs, den Du letztendlich wieder entfernst. Erntest Du pro Woche zwei Handvoll Zuwachs, dann ist das schön, aber bei 350 l engbepackt letztendlich gewiss zu wenig.
Es gibt Daumepeilungen für das Auspressgewicht bei Drahtalgen, naturgemäß ist das sehr grob gepeilt. Hinzu kommt, wieviel Aufnahmevermögen bespielsweise tannengrüne Drahtaglen haben.

Letztendlich entscheidet die Praxis. Und da ist das mögliche/nötige Volumen für übliche TB eher zu klein. Daher setze ich bei meinem kleinen 170-er auf einen externen Reaktor.
Schöne Grüße,
Werner


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Dienstag, 10. Juli 2018, 14:05

Hi ihr,

Ich kann Johannes Tipp mit dem Phytoplankton nur bestätigen. Allerdings ist es auf Dauer halt keine gute Kosten nutzen Sache. :EVC471~119:
Denke das ein Algenrefugium, dann mehr bringt. Andererseits kommt das Phytoplankton zusätzlich noch den korallen als Futter zugute.

Jetzt nochmal zum eigentlichen Thema, da ich interessiert mitlese, habe ich es nun richtig verstanden dass es weniger um die Größe des Algenrefugium geht's, sondern allein ja die Beleuchtung ausschlaggebend ist wie schnell die Drahtalge wächst?
Man müsste dann halt wenn das Abteil kleiner ist wie die von dir Manuel gedachten 5% häufiger ernten. Z.b. zweimal wöchentlich, wenn man bei einem 10% Abteil vllt nur 1 Mal wöchentlich erntet ?
Nur mal so grob in Zahlen und Verhältnisse gedacht, jedes Becken ist dann noch mal individuell, mir geht's hierbei nur ob mein Gedanke so stimmt?

Und diese Beleuchtung von diesen Kits Links strahlt ja doch auch das ganze Technik Abteil mit aus.. ist dann evtl auch problematisch.

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