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21

Samstag, 14. Juli 2018, 09:40

hi,

was heisst "dunkel".

siond sie in anderen becken heller?

auch licht hat einfluss auf die farben, wie wir wissen.

mach doch mal ein foto von dem dunkellila.
-----------------------
besten gruß auch...
joe

"Alex"

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22

Samstag, 14. Juli 2018, 10:42

Ma gucken wann ich es schaffe, joe die war bei mir unter gleichen Bedingungen,nur mit weniger Iod, deutlicher heller min 1,5- 2 Jahre
Gruß und Dank
Alex

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23

Samstag, 14. Juli 2018, 13:13

Hallo zusammen,
Kann es nicht einfach sein, dass bei den hohen Kh + Ca-Dosierungen in einigen Becken teilweise chemische Ausfällung auftritt und dadurch einfach in Relation zum Ca/Kh Verbrauch der Korallen zuviel Iod dosiert wird?

Beste Grüße
Bernhard

CeiBaer

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24

Samstag, 14. Juli 2018, 19:12

so ist auch meine theorie.
es könnte sein, dass ab einer gewissen dosiermenge iod angereichert wird mit herkömmlicher rezeptur.
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CeiBaer

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25

Sonntag, 15. Juli 2018, 11:38

hab das nun mal Claude besprochen.

also das balling light wäre dafür nicht im stande solche werte zu liefern. auch nicht bei den dosiermengen, weil das iod einfach zu instabil ist.

es kämen z.b. algen, futter und damit auch phytoplankton oder andere futteralgen in frage. algen lagern iod ein und geben es wieder ab, wenn sie zerfallen. er meinte man müsste ein massives algenproblem haben bei solch iod werten. es solle mittels tropfentest mal gegengemessen werden. dabei wurde der giesemann test erwähnt.

bei einer überlagerung der traces wären die iod werte eher zu gering.
iod depots können sich nicht bilden. es könnte aber durchaus weniger abgebaut werden als immer angenommen wird.

eine frage war ob schwefel zu hoch sei. ich solle bromid und strontium noch etwas anheben und kohle benutzen. das würde schon helfen.
weiterhin kann es durch das salz mit eingetragen werden, weil iod nicht so einfach verteilt werden kann. ich benutze das professional von fauna marin...

wir sind auf viele kann und könnte gestossen. nichts definitives zu sagen von der ferne.
ihm war auch nur ein fall in den letzten monaten bekannt wo der wert so hoch war. da sah das becken dem entsprechend aus und die iod dosierungen passten dazu.

fazit: wir müssen hier irgendwie noch weitere parallelen finden... futter, dosierungen etc.pp.
ich kann mich auch nicht mit einen messfehler anfreunden, weil die letzten 4 analysen einen solch hohen wert, der aber langsam am fallen ist, aufweisen.

23.10.17 - 351 µg
30.10.17 - 354 µg
20.06.18 - 330 µg
13.07.18 - 327 µg

hat jemand auch niedrige strontiumwerte bei erhöhtem iod, oder schwefel zu hoch, oder brom zu gering?
welches futter füttert ihr? ich meine damit eher die leute die erhöhte iodwerte haben und dieses nicht zusätzlich dosieren.
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Angela

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26

Sonntag, 15. Juli 2018, 14:46

Hallo,

es kämen z.b. algen, futter und damit auch phytoplankton oder andere futteralgen in frage. algen lagern iod ein und geben es wieder ab, wenn sie zerfallen. er meinte man müsste ein massives algenproblem haben bei solch iod werten. es solle mittels tropfentest mal gegengemessen werden. dabei wurde der giesemann test erwähnt.

genau das gleiche hatte Jörg mir ja auch geschrieben, hatte ich am 20.Juni ja schon geschrieben:

Jörg Kokott hatte mir zu der Thematik geschrieben: "... Algen z.B. können Iod einlagern und als Fraßschutz einlagern bzw. rauslösen. Ein Labor kann das auch nicht beurteilen, weil die ICP eben alles klein macht."

Gruß
Angela
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27

Sonntag, 15. Juli 2018, 21:27

deinen beitrag hatte ich auch gelesen... danke.

nur habe ich keine algen, lediglich ganz vereinzelt einen ganz dünnen flaum. ich denke dafür wäre es zu wenig. daher käme es für mich eigentlich nicht als quelle in frage. zumindest in der höhe des wertes.
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28

Sonntag, 15. Juli 2018, 21:53

Hallo,

höhere Algen habe ich auch nicht im Becken, wohl aber Algenschichten auf den Pumpen bzw. an diversen anderen Stellen im Becken.

Ich hatte Jod auch mit einem Colombo-Test nachgemessen, war natürlich oberhalb des Messbereiches (>100 µg/L)…

Gruß
Angela
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29

Sonntag, 15. Juli 2018, 22:17

und mit diesen algen, die ja auch erstmal iod einlagern, hat man automatisch solch hohe werte? müsste es da nicht erstmal andersrum sein? das kann ich mir irgendwie nicht vorstellen und man müsste das sehr oft hören.
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Scheich

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30

Sonntag, 15. Juli 2018, 23:24

Hi,

hatte auch mal zu viel Jod im Becken,
nach langer Suche habe ich dann die Quelle gefunden: Ein Vitaminpräparat zum Futteranreichern.
:winken: Gruß
Alex

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Sonntag, 15. Juli 2018, 23:35

Hallo,

natürlich bekommt man damit nicht automatisch so hohe Werte. Ich rätsele ja genauso wie Du herum. :hmm:
Ich mache zwar kein Balling Light, aber der hohe Jodwert wird bei Dir eventuell ebenso wenig von den Traces kommen wie bei mir von dem chem-IF.

Ich habe drei Jahre (mit Kohlefilterung) etwa 20µg/L pro Woche dosiert und der Jodwert schwankte zwar etwas, war aber nie derart erhöht. Salz kommt bei mir nicht in Frage, weil ich fast keine Wasserwechsel mehr mache.

Vielleicht hat sich doch über einen längeren Zeitraum Jod irgendwo eingelagert und ist nun warum auch immer wieder abgegeben worden...
Übrigens Strontium, Schwefel und Brom sind bei mir im optimalen Bereich.

Gruß
Angela
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Sonntag, 15. Juli 2018, 23:39

Hallo Alex,

welches Präparat war denn das? Ich reichere das Futter mit Aqualight Al-VitaMix an...

Gruß
Angela
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Montag, 16. Juli 2018, 00:31

ich füttere fast ausschliesslich supreme marin in unterschiedlichen grössen und frostfutter. ohne anreicherungen und ähnliches. hin und wieder nyos reefpepper. alles maximal 3 bis 4 mal die woche.
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34

Montag, 16. Juli 2018, 00:50

habe nun gerade nochmal recherchiert bezüglich des supreme marin.

laut meiner analyse waren eisen und zink im vergleich zur vorherigen analyse nachweisbar.

das supreme marin enthält eisensulfat und zinksulfat. würde also die werte erklären, weil ich unüblicherweise einige stunden vor der analyse gefüttert habe. normalerweise füttere ich 2 tage vor einer analyse nicht. hier habe ich spontan noch auf die schnelle die analyse fertig gemacht, mich später dann aber schon geärgert.

aber was wichtiger ist... das futter enthält auch calciumjodat. wäre das ggf. meine iodquelle?

allerdings enthält es auch kupfersulfat und mangansulfat. diese stoffe sind in keiner analyse nachweisbar, obwohl sie in 3- bzw. 8-facher menge im verhältnis zum calciumjodat vorliegen.

ich setze das futter mal ab und füttere erstmal nur frostfutter. ende des monats mach ich wieder ne analyse.
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Travetown

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Montag, 16. Juli 2018, 08:15

Moin,

.... normalerweise füttere ich 2 tage vor einer analyse nicht. hier habe ich spontan noch auf die schnelle die analyse fertig gemacht, mich später dann aber schon geärgert.


Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Man macht doch eine Analyse, um den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. Wenn Du 2 Tage nicht fütterst, hast Du zumindest bei den Nährstoffen kein reales Bild Deines Beckens, sondern einen (hoffentlich) Ausnahmezustand festgehalten. Das mach für mich keinen Sinn.

Meine Proben entnehme ich zwar auch nicht direkt nach der Fütterung. Aber ein paar Stunden danach ist doch okay.

Gruß

Harro
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Stefan_Servus

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Montag, 16. Juli 2018, 09:14

Justmy2cents aber hier zeigt sich mal wieder, wie man sich durch Analysen versklaven lässt. Ich frage mich echt, ob die Becken früher ohne ICP wirklich so viel schlechter standen? Es ist ja mal ganz nett gewisse Tendenzen zu erkennen aber ständig einem Millionstel Gramm eines Spurenelements hinterherzujagen macht für mich wenig Sinn, solange das Becken super da steht. Ich hatte im Herbst letzten Jahres zwei ICPs bei zwei Anbietern in kurzem Abstand. Bei der einen wurde ein Jodmangel diagnostiziert bei der Anderen war der Jodwert dann 200x erhöht. Was nun gestimmt hat? Ich weiß es bis heute nicht. Das Becken lief irgendwann komplett aus dem Ruder (nicht zuletzt, weil ich auf Gedei und Verderb probiert habe, passende ICP-Werte hinzubekommen)und wurde im Februar dann neu gestartet.

Ich spreche der ICP sicher nicht die Berechtigung ab es macht schon Sinn, aber die Gefahr (gerade für Anfänger), sich blind auf die Messungen und die gegebenen Empfehlungen zu verlassen statt seiner Erfahrung (die der Anfänger nicht hat) zu trauen, ist schon sehr hoch. Wir hatten letztens erst in einer FB-Gruppe ein traumhaftes 1600 Liter SPS-Becken, aus dem ich und viele andere in Bayern schon Ableger bekommen haben. Wenn man der ICP dieses Beckens Glauben schenken würde, dürften darin maximal noch Glasrosen und Sacrophyton wachsen, aber keine Shortcakes, Echinatas und Co.

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Oly4zh (16.07.2018)

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Montag, 16. Juli 2018, 12:30

Man macht doch eine Analyse, um den aktuellen Stand der Dinge zu erfahren. Wenn Du 2 Tage nicht fütterst, hast Du zumindest bei den Nährstoffen kein reales Bild Deines Beckens, sondern einen (hoffentlich) Ausnahmezustand festgehalten. Das mach für mich keinen Sinn.

da magst du bezüglich der nährstoffe recht haben. diese kontrolliere ich aber selber und recht zuverlässig.
mir geht es hier nicht darum festzustellen was durch das futter eingetragen wird, sondern um anreicherungen zu erkennen und ggf. eingreifen zu können.
sehr viele leute jagen ihren kupfer-, zinn-, zink- und aluminiumwerten hinterher obwohl eben diese werte dann nur momentaufnahmen durch den eintrag von futter darstellen könnten. um dieses nun etwas zu minimieren gehe ich dabei so vor. wie gesagt, nährstoffe feststellen ist für uns relativ einfach und recht sicher möglich. metalleinträge durch technik oder andere installationen sind hingegen schwer für uns feststellbar. und ich denke jedem ist klar, dass durch futter, egal welcher art, nährstoffe und unerwünschte spuren eingetragen werden können. reichern sich diese an, dann kann man das so sehr gut feststellen.

Es ist ja mal ganz nett gewisse Tendenzen zu erkennen aber ständig einem Millionstel Gramm eines Spurenelements hinterherzujagen macht für mich wenig Sinn, solange das Becken super da steht.

das ist auch meine argumentation. das ist absolut richtig. bin selber kein hektiker bezüglich wasserwerte und deren auswirkungen. ich mache mich persönlich damit ja, wie bereits geschrieben, nicht verrückt. ich würde aber gerne mögliche quellen und deren anteil an einer werterhöhung rausfinden. das hilft ganz sicher einigen zur besseren interpretation der analysen und nicht zuletzt auch diese entspannter zu sehen.

Bei der einen wurde ein Jodmangel diagnostiziert bei der Anderen war der Jodwert dann 200x erhöht. Was nun gestimmt hat? Ich weiß es bis heute nicht. Das Becken lief irgendwann komplett aus dem Ruder

ist bekannt woran es letztendlich lag?

Ich spreche der ICP sicher nicht die Berechtigung ab es macht schon Sinn, aber die Gefahr (gerade für Anfänger), sich blind auf die Messungen und die gegebenen Empfehlungen zu verlassen statt seiner Erfahrung (die der Anfänger nicht hat) zu trauen, ist schon sehr hoch.

auch das versuchen wir immer wieder zu kommunizieren. aber mit hilfe der icp ist es einfach besser möglich gezielte empfehlungen zu geben oder aber entsprechend zu beruhigen.
natürlich ging es früher auch ohne. heute ist es aber allein durch die technischen möglichkeiten für fast jeden möglich ein meerwasserbecken zu betreiben. die icp analysen sind ein hilfsmittel für eine gewisse transparenz und ein tool zur fehlersuche, die wir durchaus nutzen können und sollten. natürlich darf man es nur als zusätzliches hilfsmittel sehen und nicht als leitschnur. es gilt immernoch der blick ins becken als hauptanalyse.

das was ich hier weiter am thema vorbei betreibe ist für mich, um einfach zu sehen wie hat was und wenn ja welche auswirkungen. das mache ich, weil ich spass daran habe und inzwischen auch ein wenig erfahrung um dies zu tun.

aber egal wie, ein so erhöhter iodwert ist sicher noch nicht tödlich, zumindest im moment, aber ist auch alles andere als normal. und dem möchte ich eben auf die spur kommen. dabei ist die analyse für mich ein adäquates hilfsmittel.
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Matthias S. (16.07.2018)

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Montag, 16. Juli 2018, 12:58

Cei, deiner Zusammenfassung stimme ich zu.

Es ist halt auch irgendwie mysteriös mit dem Iod... es bei mir zuvor eher "Mangelware" doch nun reichert es sich an ohne dass man es bewusst dosiert ?(
Ich verfüttere annähernd ausschließlich FroFu, ganz ganz selten mal etwas Flocke und Pellets.

Meine Probe ging heut raus, schaun mir mal
Gruß und Dank
Alex

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Matthias S.

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Montag, 16. Juli 2018, 13:30

Hi Michael,also Iodanreicherung durch Futter/Fütterung bin ich ehrlich gesagt skeptisch.

Da wird wohl a) das was durch das Versorgungssystem (additive) reinkommt beteiligt sein oder b) die Messanalyse ist nicht korrekt.

Das sind eigentlich die 2 Möglichkeiten m.E.

Gruß,
Matthias

CeiBaer

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Montag, 16. Juli 2018, 14:40

a) das was durch das Versorgungssystem (additive) reinkommt beteiligt sein

das schliesst der hersteller aus :vain:

b) die Messanalyse ist nicht korrekt

auch mehrfach hintereinander möglich?
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