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sandanemone

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1

Samstag, 21. April 2018, 18:57

Osmosewasser remineralisieren-wie würdet Ihr das Machen?

Osmosewasser remineralisieren-wie würdet Ihr das Machen?
Also:
Ich habe es bisher so gemacht:
Ich erhebe keinen Anspruch auf Fehlerlosigkeit.
Ich gehe von min. 500l Wasser im System aus.
12 Stunden Beleuchtung insgesamt, 50 % der Zeit mit 6 mal 54W t5 max. und 90% LED max., der Rest wird rauf oder runtergedimmt. Hat schon erheblichen pH-Einfluß, wie ich sehe, Sauerstoffbläschen auf den Steinen, man sieht es auch am Redoxwert.
Start des Beckens vor etwas mehr als 4 Wochen.
Osmosewasser remineralisiert mit GroTech Mineral Pro instant nach Vorgabe. Kontinuierlich.
Ist Meerwassermischung nur ohne NaCL, so nehme ich an, puffert aber.
Habe das Becken offen Laufen lassen, nur zwei kleine Algenschnecken sind rausgeklettert und ich fand die auf dem Holzfußboden liegend, tot.
40-50l Verdunstung jede Woche (7 Tage), bisher und der Sommer kommt erst noch. Ist aber auch im Sommer immer recht kühl im Raum.
Bisherige Beobachtung aus Altbecken: wenn nicht Remineralisiert wird, sinkt die Karbonathärte, und das eigentlich immer, wenn man Nichts ergänzt irgendwie aug lange Sicht.
D.h., Tendenz immer fallend, da durch die Bioprozesse Säuren anfallen. So die Theorie.
Ich habe wenig Erfahrungen mit diesen Steinen und dem Bodengrund und deren chemischen Verhalten...Real reef rocks, Caribean reef rocks, Korallenwelt Keramik (habe ich zwei Wochen lang mit Osmosewasser gewässert, zum Schluß mit Silikatentferner).
Insgesamt ca. 60 kg drin. Dazu 20 kg echte lebende Steine. etwa 20 kg ATI-Sand.
Den ATI-Sand hatte ich peinlichst genau ausgewaschen, hat Stunden gedauert. Zum Schluß nochmal mit Osmosewasser gewässert. Trotzdem trübes Wasser und das ziemlich lange.
Kalzium (Ca) nicht extra zugegeben. Nur sehr sparsam Spurenelemente (GroTech und Tropic Marin im Wechsel), jeweils nur die Hälfte der Anleitungsdosierung. Ich möchte Überdosierungen vermeiden.
Wert anfänglich 508mg. Nichts verändert. 2. Wert nach einer Woche 530mg. Nun nach 4 Wochen 519mg. Nichts verändert.
Karbonathärte erste Messung 7,6. Dann 7,4, 7,2, 7,3 jetzt.
Was sollte ich jetzt machen?
Warten?
Keine Remineralisierung mehr? Oder nur noch die Hälfte?
Guckt Euch die Aufzeichnung vom Compi mal an (unten Bild).
Den Ausrutscher fand ich ganz interessant.
Danke für Eure Hilfe im Vorraus.
Thomas
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fabofab

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2

Sonntag, 22. April 2018, 10:25

Kann sein, dass ich etwas nicht verstehe, aber für mich hört sich das so an, als hättest du kein normales Meersalz verwendet und deshalb jetzt kein NaCl im Becken. Deshalb ist auch dein Leitwert so niedrig. In diesem Wasser sollte nicht viel überleben, was in den lebenden Steinen war.

Aber vielleicht hab ich ja ein Brett vorm Kopf?
Viele Grüße,

Fabian

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »fabofab« (22. April 2018, 10:28)


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3

Sonntag, 22. April 2018, 11:08

moin,

ja, er hat wohl nur mit mineralsalz aufgesalzen.

aus welchen gründen sollte er mal erläutern...
-----------------------
besten gruß auch...
joe

sandanemone

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4

Sonntag, 22. April 2018, 14:13

Osmosewasser aufhärten

Zunächst möchte ich meinen Grundgedanken hierzu mal erläutern:
Wie gesagt, das Becken läuft jetzt etwas über 4 Wochen und ich bin von dem Ergebnis prizipiell bisher sehr zufrieden (seht Euch die Bilder vom Peninsula-Beitrag an).

Bis auf eine Acropora aculeus, der ich wohl einen Lichtschock verpaßt haben mag (oder warum auch immer) stehen alle Tiere hier besser, als ich gedacht habe. Was man eben nach 4 Wochen so erwarten kann.
Zur Anwendung soll Balling kommen, alles schon vorbereitet (mittels Dosierpumpen), Tropic Marin Balling. Osmose dann natürlich ohne Mineralien auf Dauer.
Nun habe ich jedoch gleich am Anfang einen Ca-Wert von über 500mg gemessen. Da kann ich also kein weiteres Ca gebrauchen, Balling Standart geht also (noch) nicht.
In der Komponente zu Balling gehört Mineralsalz zum NaCL -Ausgleich. Das habe ich also eingegeben. Ist wohl auf Dauer nicht so gedacht, ich weiß, ich wollte nur eben dem zwangsläufigen Verbrauch von Mineralien ein wenig zuvorkommen, deshalb die Aufmineralisierung. Aus meinen anderen Becken (sind jetzt aufgelöst und wurden durch das Penunsula 650 ersetzt) hat das mit zusätzlcicher Ca-Gabe gut geklappt.
Also mit den Sprüchen wie: "die lebenden Steine dürften alle hinüber sein" oder sowas kann ich wenig anfangen, denn das Gegenteil ist hier der Fall.
Läuft alles prima (4 Wochen Laufzeit !) bisher.
Nur den Ca-Wert geht nicht runter. Wohl wegen der Chemie (mir eben nicht so bekannt) in den verwendeten Steinen.
Leitwert hält sich, wie aus den Diagrammen ersichtlich, recht konstant beim Idealwert von 53 mS. Salinität 34 Promille, mit Refrakt. unter Referenzkontrolle fast im Idealbereich von 35. Nitrat 4mg, Mg 1350mg, Karbonathärte jetzt 7,4. Ein wenig Toleranzen muß man ja immer bei den Messungen mitbedenken.
Ich habe also ersteinmal geschätzt, das ich in dieser Form nach ein paar Wochen auf einen Ca-Normalwert komme.
Das dauert aber länger, wie man sieht.
Eine gewisse Ionenverschiebung wird aber schon da sein, keine Frage, aber kalkulierbar, denke ich.
Um jetzt nicht (weitere) Fehler zu machen dieser Beitrag.
Ich habe jetzt ein wenig Wasser gewechselt (25l, mache ich sowieso jede Woche) und verwende jetzt reines Osmosewasser. Alle paar Tage Ca-und KH-Messung.
Montag geht ne Analyse zu ATI und wir wissen mehr.
Danke trotzdem.
Thomas

CeiBaer

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Sonntag, 22. April 2018, 14:56

die dosierung von nacl freiem mineralsalz ist ja ein bestandteil des balling.

dies alleine zu dosieren macht keinen sinn, wenn nicht auch entsprechend kh- und ca lösungen dosiert und verbraucht werden. denn dabei entsteht ja erst das zusätzliche nacl. dies soll dann entsprechend mit dem nacl freien salz ausgeglichen werden. es ist im prinzip meersalz nur ohne nacl. daher wird auch sicher ca drin sein.

reines balling ist nur in den seltensten fällen möglich, weil in den allermeisten fällen die verbräuche von kh und ca auseinandergehen. diese sollen aber im balling zu gleichen mengen der lösungen dosiert werden. wenn dies nicht möglich ist und man sich keine eigens angepassten lösungen erstellen will, dann ist balling light die bessere lösung. dort werden alle lösungen direkt nach bedarf dosiert und regelmässige wasserwechsel wirken einer verschiebung entgegen. diese machst du ja bereits. ebenso sind spurenelemente in den lösungen enthalten. ein flexibles und einfaches system ohne nacl freies mineralsalz.

vielleicht biste da dann besser aufgehoben.
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sandanemone (22.04.2018)

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6

Sonntag, 22. April 2018, 15:02

Balling ist doch aber eine verbrauchsorentierte Versorgung, das bedeutet, wenn kein Ca verbraucht wird, musst du auch keins zugeben, kannst aber KH und Mg trotzdem dosieren. Gerade das ist doch der Vorteil im Vergleich zu ATI, ..... .
Gruss Lars

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7

Montag, 23. April 2018, 10:07

hi,

wenn kein ca verbraucht wird, wird auch kein mg verbraucht.

was bleibt ist die kh...

auch bei ati wird - wenn einzelnes der drei (ca/kh/mg) weniger verbraucht wird als "müsste", geringer dosiert oder erhöht, wenn mehr verbraucht wird.
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besten gruß auch...
joe

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