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  • »Werner  F.« ist der Autor dieses Themas

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1

Freitag, 13. April 2018, 22:31

Ca steigt durch Kalk-Rotalgen?

Hallo miteinander,

ich habe heute vermutlich etwas unüberlegt gehandelt. Auf einen Rutsch beide Seitenscheiben abgeschabt, die flächendeckend mit Kalkrotalgen überzogen waren.

Das Wasser war anschließend etwas rosa. Da kam mir der Gedanke, daß die relativ große Kalkmenge teilweise in Lösung gehen könnte?

Der Test zeigte dann tatsächlich auch völlig aus der Reihe gemessene Werte: Ca 475, KH 5. Üblicherweise messe ich regelmäßig 430/8. Die geringe KH erkläre ich damit, dass sie aufgrund des zu hohen Ca bereits ausgefallen ist?

Kann das jemand bestätigen bezüglich der Kalkrotalgen? Dankeschön vorab.

Als Sofortmaßnahme nun drei Tage 12 % WW.
»Werner F.« hat folgendes Bild angehängt:
  • P1060999K.jpg
Schöne Grüße,
Werner


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2

Freitag, 13. April 2018, 22:45

ist mir selber so noch nicht aufgefallen. bist du sicher das die werte vorher nicht schon so waren? ist deine mg wert auch anders? davon nehmen kalkalgen auch ne menge. sollte deine theorie stimmen, müsste es da auch zu nem ordentlichen anstieg gekommen sein.
-

-

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3

Samstag, 14. April 2018, 22:19

Zumindest bei der letzten Messung vor zwei Wochen war alles - wie gewohnt - stimmig.

Heute nochmals gemessen: KH 6, Ca 475 u. Mg 1275 mg/l.

Sehr rätselhaft!
Schöne Grüße,
Werner


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4

Montag, 30. April 2018, 21:23

Tach zusammen,

abschließend eine Ergänzung: Ich vermute, daß tatsächlich die große Menge abgeschabter Kalkrotalgen den Ca-Anstieg verursacht hat. Denn zwei Wochen lang blieb dieser Wert deutlich überhöht, obwohl ich die Ca-Dosierung unterbrochen hatte. Vor drei Tagen begann der Wert zu sinken; nun steht er auf 410, und ich habe die Dosierpumpe wieder zugeschaltet.
Schöne Grüße,
Werner


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5

Dienstag, 1. Mai 2018, 10:43

das hiese das die abgeschabten Kalkrotalgen Ca abgeben? :Adore:
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Liebe Grüße Marion

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Dienstag, 1. Mai 2018, 12:06

und andere werte wie magnesium waren nicht erhöht zu messen?
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7

Dienstag, 1. Mai 2018, 17:52

Hallo miteinander,

Mg blieb unverändert. Kh fiel deutlich, was durch das viel zu hohe Ca verursacht wurde. Die abgeschabte Menge war groß, sank in groben Flocken nach unten. Scheibe war blickdicht zugewuchert. Der Zeitraum des Abbaues passt auch in die Theorie, kann ja nur allmählich durch frei werdendes Co2 in Lösung gehen.

Irgendwo sollte zu ergoogeln sein, woraus diese Kalkrotalgen bestehen? Mg wird nicht freigesetzt, wurde von mir aber auch nie nachdosiert.
Schöne Grüße,
Werner


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Mittwoch, 2. Mai 2018, 19:04

Abschließende Rückmeldung

Ja, es ist tatsächlich so, dass Kalkrotalgen Ca ans Wasser abgeben.

Gestern eine Probe abgeschabt, die Brösel in einem Schnapsglas mit frischem Salzwasser fünf Minuten beatmet und heute gemessen: Ca >550 mg/l.
Schöne Grüße,
Werner


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Sonntag, 3. Juni 2018, 00:24

Rückmeldung

Hallo miteinander,

das zuvor beschriebene Fixmachen, das Kalkrotalgen Ca ans Wasser abgeben, muß ich revidieren:

Gestern mal wieder deutlich abgeschabt - zuvor gemessen - und heute 24 h später nochmals Ca gemessen: kein Unterschied.
Warum das zuvor meßbar war, genauer gesagt WAS da meßbar war, ist somit wieder ein Rätsel.
Schöne Grüße,
Werner


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10

Sonntag, 3. Juni 2018, 12:49

Hey Werner,

schon eine spannende Sache mit dem Calcium. Vielleicht nochmal ein Versuch in eine andere Richtung. Ich sehe auf den Fläschchen von den Ca Tests immer das Zeichen für "Säure" also ich hoffe, dass es das Zeichen ist. Ich könnte mir denken, dass feiner Abrieb/Ausfällungen usw. im Wasser sind. Diese könnten dann wieder gelöst werden und Ca erhöhen. Das wäre mein Denkansatz mit dem Ca. Vielleicht sollte man mal testen, wie die Ergebnisse mit Spritzenfiltersind. Oder es weiß jemand hier, ob das überhaupt möglich ist bzw, weiß was in den Fläschchen drin ist.

Lg
Martin

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