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21

Mittwoch, 11. April 2018, 23:09

Hey Mari,

man weiß halt so wenig über Vanadium.

Es wird wohl angereichert in Braunalgen, Seescheiden und einigen Würmern. Auch Cyanobakterien benötigen es zur Herstellung von Nitrogenasen für die Stickstoffreduzierung. Es ist wohl essentiell für Pflanzen und Tiere. Seine toxische Wirkung ist wohl geringer als die anderer Spuren. [Quelle: Ratgeber Meerwasserchemie | Armin Glasser | 2014]

Dumm ist die Aussage, dass auch bei 0,0 Vanadium das Aquarium toll steht, da doch die Bestimmungsgrenzen bei keinem der Anbieter mehr angegeben wird. Gilbers hat diese damals angegeben. Allerdings mit der ICP-MS und nicht OES. Hier lag die Grenze immer bei 0,20 µg/l. Also konnte das "bessere" Messgerät nur bis 0,20 µg/l zuverlässige werte liefern. Darunter war also nicht sicher. Da die bestehenden "Labore" es nicht für nötig erachtet Bestimmgrenzen anzugeben, darf man sehr niedrige Werte oder 0,0 also einfach als falsch ansehen.

Aber zu Deinem Problem. Ich würde hier einfach die Spuren stoppen, dann einen 25 % Wasserwechsel machen und dann nochmal ne Probe einschicken. Dann weißt Du ja ob das hohe Vanadium vom Salz oder von den Spuren oder das Vanadium sich aus Salz und Spuris kommt. Es ist schon richtig, dass Du 70 µg/l gemeint hast.

Herzlich
Martin

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Wassermaus (11.04.2018)

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22

Donnerstag, 12. April 2018, 07:09

Als dumm würde ich keine Aussage betiteln. Vielleicht als riskant, aber nicht dumm. Du hast selber festgestellt, dass auch bei Ausgabewert von 0,0 durchaus etwas vorhanden sein kann, wegen der Nachweisgrenze. Wenn wir also einen Wert von Null haben, dann kann ein Becken damit auch gut stehen, weil ein Vorhandensein durchaus möglich ist. Genauso kann es natürlich auch tatsächlich nicht vorhanden sein. Das weiss man dann nicht und muss vom schlechtesten Fall ausgehen. Wir haben eben nur den Wert bis zur Nachweisgrenze. Von daher ist ein Wert über der Nachweisgrenze natürlich immer besser, weil man dort Gewissheit hat. Ab wann dieser dann wiederum kritisch ist, steht wieder auf nem anderen Blatt. Da müssen wir uns dann wohl auf die Anbieter der Analysen verlassen und den dort als optimal angegebenen Wert anpeilen.

Auch wenn keine Nachweisgrenze angegeben ist, ist diese oft doch weit weg vom anzustrebenden Idealwert. Von daher sollte man Null auch als Null betrachten und den Idealwert versuchen anzustreben.
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mari84

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23

Donnerstag, 12. April 2018, 09:16

Ja, ich weiß, im Glaser habe ich auch gelesen und gehofft, was zu finden. Die spuris werden natürlich abgesetzt und die Wasserwechsel gemacht.
Mit dem 0, n.n. und trotzdem vorhanden ist es ja wie immer, so ist es ja auch bei no3. Und man weiß halt auch nicht, wie es von wem wie schnell verbraucht wird. Vielleicht brauchen pocillopora total viel, davon habe ich aber keine im Becken. Die meisten aber schon und deshalb fällt es nicht auf. Oder Weichkorallen.

Interessant: irgendwas komisch schmieriges braunes hab ich die letzten Tage im Becken...
Viele Grüße
Mara
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