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A1u

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Friday, June 23rd 2017, 12:46pm

Erste Analyse - Kupfer und Aluminium Problem

Hallo,
ich habe heute die Ergebnisse meiner letzten Woche eingeschicken Analyse erhalten. Das Becken wurde am 06.06 dieses Jahres gestartet und bisher sieht eigentlich alles ziemlich gut aus. Wenn man allerdings einen Blick in die Analyse wirft, so fällt auf, dass Cu, Li und Al stark erhöht sind. Phosphat ist ein bisschen zu niedrig, aber meiner Meinung nach halb so wild. Das Becken wurde mit Lebendgestein und dem Rest aus meinem alten Becken gestartet. War ja nur eine "kleine" Vergrößerung (200l zu 630l).

Ist sonst noch etwas auffällig? Was soll ich gegen die Metalle tun? Triton Detox, scheint ja ganz gut zu helfen? Das Becken wird mit ATI Essentials betrieben.

Den Tieren geht es augenscheinlich allen super, die anfangs eingesetzten Korallen zeigen teilweise Wachstumsspitzen und auch die Korallen aus meinem alten Becken stehen besser als vorher. Einzig eine Fungia wurde ein wenig in Mitleidenschaft gezogen und hat einen Viertel ihres Gewebes verloren. Ich habe hier allerdings meine Tangfeilenfische in Verdacht.

Edit: Link zur Analyse: https://drive.google.com/open?id=0B720Up…RU52TGZoWkFmVFU

Hier noch Bilder des Beckens und der Tiere:














Grüße

Alex
Gruß
Alex

This post has been edited 1 times, last edit by "A1u" (Jun 23rd 2017, 12:54pm)


-Saithron-

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Friday, June 23rd 2017, 1:40pm

Ich würde tippen: Osmoseanlage checken.
AKTUELL: DIY Weißglas 295x70x55
- ATI Hybrid 8x39W T5 + 2x75W LED - ATI Hybrid 8x80W T5 + 4x 75W LED -
- Jebao SOW-20 - Tunze Stream 3 - Deltec 3000i - Jebao DCP-10000 - ClariSea SK 5000 Gen2 -
- Tunze Osmolator - Aqua Medic T controller twin 2018 - GHL Doser 2.1 4-fach

VERGANGENHEIT: DIY Weißglas 100x60x40
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A1u

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Friday, June 23rd 2017, 1:49pm

Hallo,

das könnte sein. Wobei ich zum befüllen des neuen Beckens eine komplett neue Anlage inkl. Reinstwasserfilter genutzt habe. Wenn dann wohl nur über die alte Anlage, diese war schon ziemlich alt.

Gruß
Alex
Gruß
Alex

CeiBaer

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Friday, June 23rd 2017, 2:42pm

so hoch sind die werte noch nicht.
es kommen auch zugabemittel wie spurenelemente oder ähnliches in betracht. sicher dosierst du etwas, weil iod recht viel vorhanden ist.

du solltest die werte über einen gewissen zeitraum nochmals analysieren lassen. dann siehst du eine tendenz.
wegen einer einmaligen analyse und noch relativ geringer werte jetzt gleich zusätzlich etwas zu unternehmen miitels anderer mittel halte ich bei den werten für zu früh.

wenn dein becken so wie es ist gut steht, dann lasse auch erstmal alles wie es ist und reduziere lediglich eventuelle zugabemittel.
das osmosewasser testen zu lassen würde sich dann auch anbieten.
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HenryHH

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Friday, June 23rd 2017, 5:45pm

Nutzt Du denn aktuell einen Phosphatfilter auf Aluminiumbasis? Das Problem war es bei mir.

Sr würde ich ggf. auch manuell nachdosieren.
Red Sea Reefer 425 XL
Deltec 1000i - Ecotech Vectra M1
AI nero 5 + Ecotech MP40wQD
2xOrphek V4 compact + 120cm Orphek Leiste
Theiling rollermat compact 1
AquaMedic 11W UV + reefdoser EVO 4
Vertex Deluxe Puratek 200
reefloat AWC 28 - ATU-Pro3-50
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NRG1337

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Friday, June 23rd 2017, 5:58pm

mein Becken stand 4 Monate ( trotz Phosphat problemen) gut und ist dann im Zeitraum von 2 Wochen gecrasht.

Analyse ergab 7.42 Kupfer. +2888%
Triton Detox hat sehr gut geholfen

Polyfilter zieht Kupfer
Easy Life zieht Kupfer
PO4-Adsorber auf Eisenbasis ziehen Kupfer

Hätte ich nicht schnellstens gehandelt hätte ich 90% bestand verloren, jetzt nur 10%.

Ich habe gestern 1 Stunde damit verbracht eine Scoly Zwangs zu ernähren. Das Tier ist so geschwächt, dass es den Mund zwar öffnen aber nicht schließen kann.

Du kannst ein TDS-Meter bestellen ( 20€ ) und dein Osmosewasser mal grob auf Qualität testen. Natürlich testet ein solch günstiges Gerät ohne nicht geeicht zu sein perfekt, aber als erster Anhaltspunkt sollte es reichen. Besser noch einschicken wo wie Ceibear das vorschlägt.

Meines misst in meinem Leitungswasser 290ppm und im Osmosewasser 9ppm.

Mein Osmosewasser ist also nicht 100% rein, wie es eigentlich sein sollte nachdem es die membran und den reinstwassetfilter danach durchläuft.

Ich würde schnellstens mit Triton Detox und Easy Life handeln weil es mit eben meinen Bestand gerettet hat. Bloss keinen großen WW, solange du nicht weißt was du für Wasser herstellst!

Und alle Gerätschaften auf Rost usw testen, am besten auch mal mit dem Magnet durch den Sand fahren, vielleicht bleibt ja was kleben ;)

This post has been edited 3 times, last edit by "NRG1337" (Jun 23rd 2017, 6:06pm)


CeiBaer

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Friday, June 23rd 2017, 6:24pm

ist es gesichert das es bei dir am kupfer lag? wir sprechen hier von 7 µg? wie lange war das kupfer im wasser und in welchen konzentrationen? hattest du mehrere analysen machen lassen um die tendenz zu erkennen und ob es eine anreicherung war? war die quelle auffindbar?

kann es auch an anderen gegebenheiten gelegen haben das das becken binnen 14 tagen "gecrasht" ist?

natürlich ist kupfer schädlich und sollte nicht im wasser vorkommen. aber ab welcher konzentration ist es wirklich gefährlich und welche auswirkungen hat es dann und wie schnell?

fakt ist natürlich das die quelle gefunden werden muss.
es könnte selbst schon vom salz her stammen. die möglichkeiten sind wirklich vielfältig.
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NRG1337

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8

Friday, June 23rd 2017, 6:49pm

Ja wir sprechen von 7.42ug. würde es defintiv als gesichert bezeichnen ja, denn meine Korallen wurden extrem blass und haben sich von einen Tag auf den anderen verschlossen. Durch Euphyllias konnte man gefühlt hindurchsehen.

Ab dem Moment wo ich Easy Life in dreifacher Dosis und Triton Detox verabreicht habe ging es umgehend bergauf. Jetzt zwei Wochen später sehen viele fast wieder normal aus, nur eine Scoly leidet noch stark und hat weiße Flecken.

Auch die 4 Wochen geschlossenen Gonios zeigen sich wieder und die verblieben SPS Strecken ihre Polypen wieder hinaus.

Wie lange die Konzentration in Becken war kann ich nicht sicher sagen. Ich vermute, dass ich durch schlechtes Osmosewasser mit den Wasserwechseln und Nachfüllwasser so lange angereichrt habe bis es zu viel würde, und dann ging es wirklich rasent schnell.

Korallen die 48 Stunden vorher gut ausgesehen haben, waren nicht wieder zu erkennen.





so sieht das ganze aus, war vor ein paar Tagen noch doppelt so weiß, liegt warscheinlich auch daran dass ich sie mir aller Geduld zwangsernähre

Hinweis: Den Salifert CU Test kann man sich großzügig sparen, dieser zeigt bei Beckenwasser, LeitungsWasser und Osmosewasser den Wert 0!

TDS, Triton und Gilbertsanalyse sprechen eine deutliche andere Sprache.

5 tropfen Apfelsaft liefern daher genauere Testergebnisse als Saliferts Reagenz :8_small14:

This post has been edited 3 times, last edit by "NRG1337" (Jun 23rd 2017, 6:59pm)


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Friday, June 23rd 2017, 7:09pm

Nachtrag:

Ich habe gestern gelesen, dass eine Osmoseanlage niemals trocken laufen darf. Diese muss immer unter Druck stehen, da sonst bereits nach 2 Tagen die Membrane hinüber und im Prinzip zum wegwerfen gedacht wäre.

Ob das stimmt weiss ich nicht, aber wenn dem so ist dann habe ich meine defintiv falsch genutzt, da ich sie nur bei Bedarf angesteckt habe und sie daher regelmäßig trocken läuft.

Dies würde erklären warum mein Osmosewasser einen Leitwert von 9ppm hat. Aber wie gesagt, habe es gelesen - vielleicht könnt ihr dazu mehr sagen!

Die Frage ist wie man das mit handelsüblichen Anlage umsetzten soll. Dazu müsste ja der Wasserhahn immer aufgedreht sein, und es würde ständig Wasser produziert? Verstehs nicht ganz ...

This post has been edited 1 times, last edit by "NRG1337" (Jun 23rd 2017, 7:10pm)


CeiBaer

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Friday, June 23rd 2017, 8:33pm

richtig ist, dass die membran nicht austrocknen darf. dann ist sie hinüber.
dabei muss sie aber nicht unter druck stehen. das wäre ja kaum machbar ohne grösseren aufwand.
es reicht wenn wasser in der anlage stehen bleibt und sie hin und wieder mal benutzt wird. das ist in der regel der fall.
es empfiehlt sich auch ein spülventil. das verlängert ebenfalls die lebensdauer der membran und spült sie und das gehäuse gut durch.
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