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ThomasGT1

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Mittwoch, 11. Mai 2016, 02:12

Verständnisfrage zum hanna hi 736

Hallo.
Ich habe mir den hanna hi 736 gekauft.
Mir ist aufgefallen das, wenn ich die Küvette mit der blindprobe auch für die Messung nehme, geht der Checker in der Zwischenzeit aus.
Bis ich das Pulver da drin hab und 2 Minuten geschüttelt habe ist der Checker aus gegangen.
Aber in der Anleitung steht das man das Pulver in die Küvette geben und 2 Minuten schütteln soll.
Ein Kollege hat mit erklärt wie er es macht. Er nimmt die eine Küvette für die blindprobe und die andere für die Messung selbst.
Und er misst so 5 mal nacheinander und nimmt dann den Durchschnittswert zum umrechnen.
Jetzt weiß ich nicht wie es nun besser ist.
Was würdet ihr raten?
Dankeschön
Gruß Thomas

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2

Mittwoch, 11. Mai 2016, 06:15

Hallo Thomas,

das Problem hatte ich Anfangs auch....
Inzwischen mache ich es wie folgt:
-Wasserprobe in Messgläschen abfüllen
-Tütchen mit Reagenz öffnen und auf einer Seite eine kleine Falte machen, dass das Pulver nachher wie in einer Rinne liegt
-Blindwert messen
-Reagenz ins Probengläschen mit der Blindwertprobe
-Probe mischen bis sich das Pulver aufgelöst hat
-Evtl. Luftbläschen durch klopfen nach oben steigen lassen
-PO4-Messung durchführen

Das mit den beiden Gläschen ist so eine Sache. Es hat sich immer wieder herausgestellt, dass die Gläschen unterschiedlich beschaffen sind, so dass die PO4-Werte nachher nicht stimmen. Daher messe ich immer Blindwert und Probe (Blindwert + Reagenz) immer aus dem gleichen Gläschen. Von Vorteil ist es auch, wenn das Gläschen sowohl bei der Blindwertmessung als auch bei der eigentlichen Messung die gleiche Position hat. Ich orientiere mich daran, dass der 10ml Aufdruck auf dem Gläschen immer nach vorne zeigt.
Gruß

Christian

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Sash3k

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3

Mittwoch, 11. Mai 2016, 16:52

Genauso mache ich das auch, und zusätzlich Stelle ich mir noch eine Stoppuhr auf 3 Minuten, damit ich weiß, wann der Checker ausgeht.
Ich nehme auch nur ein Reagenzglas und achte darauf, dass die 10 ml Markierung nach vorne zeigt.
Gruß Sascha

Xenia 100 (100x65x55),~317 Liter, 2x Ecotech Radion XR15w Pro G4, Deltec SC 1351, Nyos Quantum 120, Vortech MP40WQD + Vortech MP10WQD, Reeflink, Vectra M1, AM Refill, GHL Doser 2 SA, AM Multireaktor M, Carib South Sea Base Rock (18 kg),Bora Bora Sand (12 kg), ATI-Essentials, Theiling Rollermat ; EHEIM UV-C Klärer (11w), Mein Becken: XENIA 100 von der "Waterkant"


ThomasGT1

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Mittwoch, 11. Mai 2016, 17:21

Ok. Danke euch. Dann mach ich das auch so. Es wäre zwar schöner wenn man mehrere Messungen machen könnte, mit nur einem Pulver und 2 küvetten aber wenn das zu ungenau ist dann lass ichs lieber.
Danke euch.

deep_blue

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5

Donnerstag, 12. Mai 2016, 13:29

Alle zusammen,

Ich hab mir mal den Spaß gemacht und beide Varianten parallel ausprobiert, d.h. Erst die Messung mit nur einer Küvette (d.h. Erst Nullmessung, dann Pulver rein, mischen, warten, messen) und dann mit einer 2. gefüllten Küvette je 5 mal Nullmessung und danach Messung der Wasserprobe in der zweiten Küvette. Ergebnis : kein wesentlicher Unterschied. Was sich aber herausstellt ist, dass je niedriger der Phosphatwert und damit der Anzeigewert ist, desto besser ist es mehrere Messungen zu machen und zu mitteln. Dabei aber natürlich immer die gleiche Referenzküvette nehmen, immer von der gleichen Richtung her messen (10ml Markierung nach vorne), sowie blasenfreie und saubere Küvette. Weiterhin ist sehr wichtig, dass bei Nullmessung und Realmessung der 736 schön gerade auf dem Tisch steht. Wenn man den 736 schräg in der Hand hält um nach der Messung besser den Wert zu sehen, dann misst man Mist !

Beste Grüße
Bernhard

ThomasGT1

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Freitag, 13. Mai 2016, 02:25

Genau das selbe habe ich heut auch probiert. Zuerst nach Anleitung mit einer küvette gemessen. Kam 53 raus. Ich weiß, ist zu hoch Absorber sind schon im Einsatz.
Danach habe ich die zweite küvette mit Wasser befüllt und 4 Messungen gemacht. 1.
Ergebniss 42, 2. Ergebniss 45, 3. Ergebniss 49 und 4. 46.

Sipadan

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Freitag, 13. Mai 2016, 20:07

Ich mache immer nur eine Messung mit einer Küvette, also so wie es in der Anleitung steht. Das Ergebnis kommt mir genauer vor.
Ich habe in meinem Becken sehr wenig PO4, kleiner 0.01 mg/l. Bei der letzten Triton Analyse 0.006 mg/l.

Wenn ich die Messung mit zwei verschiedenen Küvetten mache, zeigt mir das Gerät immer 0 an.
Bei der Messung mit nur einer Küvette kommt immer ein Wert zwischen 3 und 8 raus. Das passt also so halbwegs mit der Triton Analyse zusammen.

Gruß,
Simon

deep_blue

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Freitag, 13. Mai 2016, 20:29

Hallo Simon und Thomas,

Dann habe ich wohl das "Glück" 2 sehr ähnliche küvetten zu haben :thumbsup: . Letzte Serie bei mir :
1. Messung mit Nullmessung in Küvette 1 : 5
2.-5.Messung mit Nullmessung an 2. Küvette : 3/7/6/1

Beste Grüße
Bernhard

andileon

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Freitag, 13. Mai 2016, 22:14

Das Thema kommt ja immer wieder auf und ich finde es von Hanna auch wirklich nicht so prickelnd, dass sie es nur mit einem Gläschen empfehlen. Es mag ja sein, dass es zw den Gläsern Unterschiede geben KANN, aber nach meiner Erfahrung ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich bei einer einzigen Probe ein Fehler einschleicht, viel höher. Und dann kommt man schnell auf vier verbrauchte Beutel und trotzdem vier unterschiedliche Werte.
Ich mache es auch nur noch mit zwei Gläschen und nach einem Mal 3 Minuten warten kann man in schneller Folge mehrere Messungen machen. Ich drehe dabei immer bewusst beide Gläschen. So erhält man einen sehr genauen Mittelwert mit nur einem Beutel. Werde morgen mal wieder eine Analyse durchführen lassen und bin auch dann gespannt, ob diese meine Durchführung bestätigt.

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