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DerMichl

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1

Sonntag, 20. Dezember 2015, 14:35

ICP-OES Analyse - Diskussion

so, hier darf es weiter gehen...

Die bisherige Diskussion findet Ihr hier:

ICP-OES Analyse by ATI
Grüße

Michl

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2

Sonntag, 20. Dezember 2015, 16:51

Dann mal eine Frage von mir.

Ist es unbedingt in der Hobbyaquaristik notwendig noch genauere Messwerte zu erhalten (z.B. mit die ICP-MS) als die ICP-OES sie liefert?

Darkforce

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3

Sonntag, 20. Dezember 2015, 17:04

Zitat

Ist es unbedingt in der Hobbyaquaristik notwendig noch genauere Messwerte zu erhalten (z.B. mit die ICP-MS) als die ICP-OES sie liefert?
Nein.

Welchen Sinn soll das machen.

Da sind die Abweichung durch Probenahme, Referenz gemessen gegen was usw. viel grösser Faktoren. Was nützt Dir eine Maschine, welche so genau messen kann, wenn der Rest dazu nicht passt und vor allem, welchen Erkenntnisgewinn bringt das dann ?

LG

Immo

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Peter Gilbers

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4

Sonntag, 20. Dezember 2015, 17:56

Guten Abend zusammen,
@Darcforce: JA ; Was soll denn nicht passen? Läuft die Marketingmaschiene schon auf Hochtouren?
Da die ICP-MS ja im anderen Thread angesprochen wurde: die ICP-MS kann in Bereiche vorstoßen, die für eine ICP-OES nie möglich sind. Das ist ein deutlicher Mehrgewinn in der Meerwasseranalytik. Wissen solltet ihr aber auch, das die Analysengeräte einige Elemente gut und andere weniger gut messen können. Das liegt in der Natur der Sache.
Ein Mehrgewinn an Daten sollte erst mal gesammelt werden, weil in der Meereschemie eben doch nicht alles erforscht ist. Eventuell kann an sie irgendwann gebrauchen.
Ihr solltet auch wissen, dass je weiter Mann in den µg/l oder ng/l -Bereich runter geht, also empfindlicher misst, die Abweichungen größer werden.
Deshalb ist eine richtige Probenahme der Wasserproben besonders wichtig.
Gruß,
Peter
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onescape

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5

Sonntag, 20. Dezember 2015, 18:02

Hallo Leute,

um so genauer die Leute die Werte vom Becken wissen, um so mehr wird auch gefummelt, um das Optimum zu erreichen.
Selbst bei der kleinsten Abweichungen wird sofort reagiert und ein Drama daraus gemacht.

Ich will damit jetzt nicht sagen, das eine Analyse nicht wichtig ist, klar ist es gut zu wissen wie die Werte sind aber es sollte auch immer mit bedacht gehandelt werden und das wird es meistens nicht.

Da sehe ich zur Zeit auch das größte Problem. Ab nächstes Jahr haben wir einige Firmen die uns eine Labor-Analyse anbieten werden und es wird die Leute geben die eine Probe nach zwei, drei Firmen schicken und verschiedene Ergebnisse bekommen.

Ich darf euch daran erinnern das wir solche fälle schon hatten. Triton schreibt ein Ca. 430 und der Wassertest zuhause zeigte einen Wert von 480 an... da gab es schon genügend diskursiven und Verunsicherungen.

Ich begrüße die Auswahl an Möglichkeiten sehr, die uns so geboten werden ab dem ächsten Jahr und ich werde mit Sicherheit auch eine große Analyse in Anspruch nehmen, aber die Leute müssen auch verstehen das es NUR ein Werkzeug ist und lernen damit umzugehen!

Gruß
Marco
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Peter Gilbers

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6

Sonntag, 20. Dezember 2015, 18:15

Hallo Marco,
da gebe ich dir Recht. Ob jetzt z.B 1 µg/l Kupfer im Wasser sind oder 2 µg/l ist völlig egal. Deshalb sollte man nicht panisch werden. Es geht immer um das Gesamtbild des Beckens und wenn ein Wert weit über dem des natrürlichen Meerwasserses ist, bedeutet erst mal , das es dem Becken nicht unbedingt schlecht gehen muss. Das einizige was da von Interessse ist: was passiert mit dem Schwermetallen im Überschuß nach einiger Zeit, wenn diese in der Deko eingelagert sind und irgendwann mal freikommen. Wenn man das erst gar nicht zulässt wird es nicht unbedingt ein "Old-Tank-Syndrom" geben, was ja auch noch nicht richtig erforscht ist.
Gruß,
Peter
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7

Sonntag, 20. Dezember 2015, 18:25

Da die ICP-MS ja im anderen Thread angesprochen wurde: die ICP-MS kann in Bereiche vorstoßen, die für eine ICP-OES nie möglich sind.


Hallo Peter,

was erhoffst du dir von der MS die mit der OES nicht gemessen werden kann?
Genauere Messwerte der einzelnen Elemente, ok. Noch etwas?

Peter Gilbers

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8

Sonntag, 20. Dezember 2015, 18:36

Hallo Meerwasserfan,
mehr Luft nach unten um nicht ständig an der Nachweisgrenze messen zu müssen.
Elemente zu detektieren, die bisher nicht so in Erscheinung getreten sind.

Dieser Standard hat mich in den letzten beiden Wochen richtig Nerven gekostet, bis die Meerwassermethode gestanden hat: http://highpuritystandards.com/elements-in-seawater/

Gestern und gerade habe ich ihn reproduzierbar mit zwei verschiedenen Ansätzen analysiert.

Einige haben diesen Standard schon mal bei einem Test vom Wettbewerber gesehen. Und, .... guck dir mal den Preis für 100 ml an :8_small14:
Bis der bei mir im Labor steht, sind mal eben 330 Euro daraus geworden.

Gruß,
Peter
:dh: Chemie ist schön :dh:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Gilbers« (20. Dezember 2015, 18:39)


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9

Sonntag, 20. Dezember 2015, 18:45

Zitat

Läuft die Marketingmaschiene schon auf Hochtouren?
Hallo Peter,

welche Marketingmaschine ?

Ich betreibe kein Labor :D


Ich habe nur eine Meinung und die darf ich sagen -oder ?


Grüße von der PR - Abteilung


Immo




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10

Sonntag, 20. Dezember 2015, 18:59

@Darkforce.
ja klar kannst du deine Meinung sagen.
Die Worte, die du schreibst, kommen mir irgendwie bekannt vor.
Einfach immer sportlich fair bleiben.
Gruß,
Peter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Peter Gilbers« (20. Dezember 2015, 19:02)


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11

Sonntag, 20. Dezember 2015, 19:15

@Darkforce
mal eben schnell weg vom Thema. Habe mir gerade dein HP angeguckt. Astrofotografie interessiert mich auch sehr. Was hältst du von Bresser-Teleskopen?. Antwort gerne auch per PN.
:dh: Chemie ist schön :dh:

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12

Sonntag, 20. Dezember 2015, 19:41

Hallo Meerwasserfan,
mehr Luft nach unten um nicht ständig an der Nachweisgrenze messen zu müssen.
Elemente zu detektieren, die bisher nicht so in Erscheinung getreten sind.

Dieser Standard hat mich in den letzten beiden Wochen richtig Nerven gekostet, bis die Meerwassermethode gestanden hat: http://highpuritystandards.com/elements-in-seawater/

Gestern und gerade habe ich ihn reproduzierbar mit zwei verschiedenen Ansätzen analysiert.

Einige haben diesen Standard schon mal bei einem Test vom Wettbewerber gesehen. Und, .... guck dir mal den Preis für 100 ml an :8_small14:
Bis der bei mir im Labor steht, sind mal eben 330 Euro daraus geworden.

Gruß,
Peter


Ich kann das schon nachvollziehen. Ging mir im Studium auch so als Tutor oder als ich mein Abschlussprojekt hatte. Es gab da auch mal eine Zeit in der im HF-Labor zwei Tage hintereinander (am Wochenende) übernachtet habe bis ich den Durchbruch geschafft hatte.

Ehsan hat es ja mal angedeutet was das für eine Arbeit ist. Und nun machen auch die anderen Firmen die diese Messmethode anbieten wollen die gleiche Tortur durch.

Nach deiner Anmerkung läuft es also gerade ganz gut, dass du bald am Ziel bist?

Ich glaube auch, dass die Möglichkeiten mit den unterschiedlichen modernen Messgeräten die Meerwasseraquaristik bereichert und weiter bringt.

Die nächste Anstrengung wäre es, eine Messmethode zu entwickeln die die schon angesprochenen Stickstoffe im Meerwasser messen kann. Da gibt es laut Jörg Kokott große Wissenslücken um die Meerwasseraquaristik nochmal ein stück weiter zu bringen.

Gibt es da schon Überlegungen oder genaue Konzepte?

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Sonntag, 20. Dezember 2015, 23:42

Hallo Meerwasserfan,
den ganzen Stickstoffkreislauf und auch noch andere Sachen würden bestimmt nicht nur ich gerne untersuchen können. Ich muss jetzt erst mal mit der neuen Analysenmethode Geld verdienen, um in weitere Geräte investieren zu können. Das wird dauern aber ich habe schon so meine Vorstellung.

Der Nitrat-Test von uns ist jetzt auch fertig und ich hoffe, einen kleinen Baustein für eine genaue NO2/NO3-Messung liefern zu können. Ammonium gefallt mir im Moment überhaupt nicht so gut und dafür muss ich noch eine bessere Lösung finden.

Gruß,
Peter
:dh: Chemie ist schön :dh:

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14

Sonntag, 20. Dezember 2015, 23:53

Der Nitrat-Test von uns ist jetzt auch fertig und ich hoffe, einen kleinen Baustein für eine genaue NO2/NO3-Messung liefern zu können. Ammonium gefallt mir im Moment überhaupt nicht so gut und dafür muss ich noch eine bessere Lösung finden.


Aber doch sicherlich nicht mit der ICP?

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15

Sonntag, 20. Dezember 2015, 23:58

Wie kommst du darauf? Das geht nicht. Es ist ein Tröpfchentest, mit dem man gut und wissenschaftlich arbeiten kann.
:dh: Chemie ist schön :dh:

R0cc0Naut

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16

Montag, 21. Dezember 2015, 00:07

Ist der Test schon verfügbar?
Erzähl doch mal was drüber... :)
Gruß,

Sebastian

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17

Montag, 21. Dezember 2015, 00:21

Wie kommst du darauf? Das geht nicht. Es ist ein Tröpfchentest, mit dem man gut und wissenschaftlich arbeiten kann.

Hätte ja sein können, dass du einen Weg gefunden hast.

Lese gerade das hier
http://tu-dresden.de/die_tu_dresden/faku…an2010%20sw.pdf

Peter Gilbers

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18

Montag, 21. Dezember 2015, 06:05

Guten Morgen,
bitte jetzt hier nicht zu viel über den Test schreiben, sonst kommen wir vom Thema ab.
Der Test ist fertig. Ich konnte aber nur 80 Stück herstellen, weil die neuen gelieferten Chemikalien andere Werte lieferten. Da muss ich mir noch ein paar Gedanken machen, wie ich das zukünftig lösen kann. Ich kann ja nicht jedes mal neue Farbkarten entwickeln.Das hat jetzt schon lange genug bis zu dieser Version gedauert. Die Chemikalien sind für die Kalibration eines Photometers geeignet.

Nitrit: 100 Test: Bereich: 0 - 0,075 mg/l
Nitrat Low Range 0-10 mg/l: 200 Tests
Nitrat High-Range: 0-60 mg/l 330 Tests

Der Test wird wieder im Koffer geliefert. Alle Flaschen sind abgefüllt und müssen heute noch beklebt werden.

Insgesamt sind es also 630 Tests: Preis: 65 Euro Preis pro Test: 65 Euro : 630 Tests = 0,103 Euro

60 Test = 6,2 Euro. Vom Preis her ist der Test wettbewerbsfähig und günstiger wie die höllandische Version.

Haltbarkeit bei richtiger Anwendung: mindestens 4 Jahre - So lange arbeiten wir schon mit dieser Rezeptur und dessen Ansatz bei reproduzierbaren Ergebnissen.

Den Test gibt es vorerst nur für Endkunden und nicht für Händler wegen der genannten Problematik.

@Meerwasserfan:
vielen Dank für den Link.
Die Problematik der Probenahme ist mir bekannt. Ich hatte nach dem Studium in meinem ersten Job die verantwortungsvolle Planung der Probenahme für ein zertifiziertes Labor zu verantworten und war auch oft mit den Probenehmern unterwegs, um mir qualifizierte Probenahmen anzugucken und durchzuführen. Da ist schon einiges zu beachten. 20µm-Feinfilter hatte ich ja schon früher im Shop, aber diese wurden nie mitgekauft.

Gruß,
Peter
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Meerwasserfan

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Montag, 21. Dezember 2015, 12:30

Hallo Peter,

wie verhält es sich denn mit der Transport- und Lagerfähigkeit der Stickstoffhaltigen Proben (Nitrat und Phosphat)? Die TU Dresden sagt, dass hier eine gewisse Lagerzeit nicht überschritten werden sollte. Wenn möglich sogar gekühlt werden. Auf der anderen Seite habe ich schon gehört, dass dies nicht zu sehr ins Gewicht fällt?

Peter Gilbers

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20

Montag, 21. Dezember 2015, 17:48

Hallo Meerwasserfan,
bei QS-Probenahmen bzw. qualifizierten Stichproben wird wegen dieser Parameter sogar von den Probenehmern eine Kühlbox mitgenommen, besonders, wenn es um organische Stoffe wie LHKWs, PCB oder PAKs geht. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, ob dieser Kühlungsschritt für unser Hobby nötig ist. Falsch ist er auf keinen Fall, besonders im Sommer. Eventuell muss ich dann ja auch über einen Kühlung im Sommer nachdenken, wie Claude es macht. Wir haben heute mal wegen dieser Diskussion alte Proben von vor 3-4 Wochen gemessen. Der Nitratwert war im Schnitt um 2 % abgesunken und der Nitrit-Wert und ca. 10 % erhöht.
Gruß,
Peter
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