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Timo

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Sunday, July 13th 2014, 10:18am

Triton-Wasseranalyse: Kupfer

Nach meiner letzten Triton-Wasseranalyse wurde ich stutzig, da hier Kupfer nachgewiesen wurde (6,2 ug/L). Der Wert war damit laut Triton um 6100% erhöht.

Da wir in unserem Haus keine Kupferleitungen verwenden und ich darüber hinaus einen Vollentsalzer verwende, konnte ich mir das nicht so wirklich erklären. Ok, ich hatte in den letzten 4 Wochen normales Leitungswasser verwendet, da aufgrund der Temperaturen der Verbrauch so hoch war, dass ich etwas zu "faul" war, um ständig neues VE-Wasser herzustellen. Und da ich aufgrund der Wasseranalysen der Ruhrtalsperre weiß, dass das ganz gutes Wasser ist, machte ich mir auch keine weiteren Gedanken.

Tatsächlich zeigt die Wasseranalyse keine sonstigen Werte wie z.B. Silikat oder Nitrat erhöht. Soll tatsächlich Kupfer im Leitungswasser sein?! Ich hab mir die Analysen nochmal angeschaut, zwar sind theoretisch 2mg/L Wasser laut Wasserschutzverordnung erlaubt, das Wasserwerk gibt aber <0,01mg/l an. Im schlechtesten Fall wären das also 10 ug/L.

Wäre also theoretisch eine Möglichkeit. Aber nach 4 Wochen bereits eine Anreicherung im Becken bei ca. 100L Nachfüllwasser auf 540L ? Irgendwie unwahrscheinlich.

Also machte ich mich auf die Suche nach metallischen Gegenständen im Becken, aber natürlich nichts gefunden.

Dann erhielt ich den Tipp von Günter Basler, ich solle mal prüfen, wie ich den Silikonschlauch der Rückförderpumpe befestigt hätte.

Tatsächlich: Ich hatte total vergessen, dass dieser mit einer Schlauchklemme befestigt ist, aber so ganz 1000% dicht ist das nicht, so dass immer mal wieder minimale Mengen Salzwasser heraustreten und am Schlauch zurück ins Becken tropfen. Das ist zwar wirklich sehr minimal, hat aber gereicht, um die Schelle bzw. Schraube zum rosten zu bringen und am Schlauch eine kleine Rostpur, die bis ins Becken läuft, zu erzeugen.

Das war von außen nicht erkennbar, da die Schraube im rückwärtigen Teil liegt. Ich habe mal ein paar Bilder gemacht und wollte nur mal demonstrieren, wie man schnell Dinge übersehen kann.

Ohne die Triton-Wasseranalyse wäre mir das nie aufgefallen, von daher muss ich sagen: Super Sache!

This post has been edited 1 times, last edit by "Timo" (Jul 13th 2014, 10:19am)


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Sunday, July 13th 2014, 10:36am

moin,

interessant ist, dass trotzt 6100% mehr kupfer es deinem besatz scheinbar nix ausgemacht hat..?!
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besten gruß auch...
joe

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Sunday, July 13th 2014, 10:38am

Das Problem hatte ich auch, habe danach auf voll VA schlauchschellen umgerüstet.
Leider mußte ich letzte Woche feststellen das auch die VA Schlauchschellen angegriffen sind. Werde diese jetzt auch entfernen und den Schlauch mit Kabelbindern sicheren.
MsG Stephan

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phantomas

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Sunday, July 13th 2014, 10:48am

cool, danke für dein bericht. Da sieht man mal wieder, dass oftmals die details kriegsentscheidend sind ;)

Ich habe dank Triton erkannt, dass mein K-Wert viel zu hoch ist. Wobei ich bis heute nicht rausgefunden habe, warum...

Allerdings hatte ich auch mal einen unrealistisch hohen PO4-Wert von 1,0. Da mein Becken aber gut stand und ich den Wert nicht nachvollziehen konnte, hat mir Eshan nach einem kurzen Telefonat eine neue kostenlose Probe versprochen. Und siehe da, beim zweiten kostenlosen Test kam dann ein wert von 0,075 raus. Auch zu hoch, aber nicht sooo dramatisch! ;)

Grüße
Beni

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Sunday, July 13th 2014, 11:19am

Ich habe dank Triton erkannt, dass mein K-Wert viel zu hoch ist. Wobei ich bis heute nicht rausgefunden habe, warum...
moin beni,

welche auswirkungen hatte der hohe wert auf deine tiere?

es gab ja bereits funde von 700mg/liter, ohne dass negatives erkennbar war.
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Oliver Pritzel

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Sunday, July 13th 2014, 11:33am

Morgen,

der Kupferwert ist zwar im Vergleich zum NSW stark erhöht, aber noch nicht so gefährlich. In Zeolithbecken hat man oft Werte von 10-15 ug/l. 6,2 ug ist zwar stark erhöht, aber noch nicht tödlich für Korallen.

Quoted

es gab ja bereits funde von 700mg/liter, ohne dass negatives erkennbar war.

Interessant, war die Veränderung schleichend und hast du die Korallen gesehen ?

Gruß
Oliver


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Sunday, July 13th 2014, 11:46am

moin oliver,

nicht bei uns auf der farm.

in einem nachbarforum gabs da mal einer fred vor nicht allzulanger zeit.

meine, dass peter gilbers (reefanalytics) da die analyse gemacht hat.

was mir da ins auge stach, war halt, dass es wohl (noch) keine sichtbaren auswirkungen hatte.
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Timo

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Sunday, July 13th 2014, 12:06pm

Ich habe sogar gelesen, dass Werte bis 40 ug/L auftreten können. Schlimm wird es wenn diese Werte plötzlich auftreten.

Dennoch: Es hat mir gezeigt, dass etwas langfristig zu einem Problem geworden wäre und ich konnte reagieren, bevor eine Katastrophe eintritt. Das zeigt eben, dass man wirklich Wert auf Wasserwerte legen sollte und ab und an das gesamte Equipment, Verrohrung nochmal prüfen sollte.Und eine vollständige Wasseranalyse werde ich auf jeden Fall jetzt alle paar Monate durchführen lassen.

Mein Bariumwert ist noch erhöht, was wohl am Phosphatabsorber auf Eisenbasis liegt. Warum enthält der denn Barium?

phantomas

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Sunday, July 13th 2014, 1:24pm

Hi Joe,

ganz ehrlich? Ich habe nicht's gemerkt und auch den Tieren nichts angesehen. Allerdings betreibe ich das Meerwasserhobby erst seit ca. 1 Jahr und meine SPS sind höchsten 4-5 Monate im Becken. Daher kann es schon sein, dass ein Experte etwas gemerkt hätte, was mir aber nicht aufgefallen ist.
Ich hatte damals Herrn Balling angeschrieben und er hat die Salzcharge bzgl. Kalium für mich getestet. Nicht's auffälliges, alles im grünen Bereich. Im Grunde habe ich jetzt auch nicht's groß unternommen und nur eine zweite Salzsorte zur Abwechslung dazu genommen.

Ich glaube man sollte sich durch die Messwerte nicht verrückt machen lassen und bei wirklich kritischen Punkten lieber noch mal messen. Wir sehen heute zu viel, man bekommt zu viel Infos zu seinem Becken, die viele einfach nur verunsichern obwohl das Becken grundsätzlich ja super läuft... Irgendwann schaut man nur noch auf Werte aus dem Drucker und vergisst das Wesentliche: Einfach immer wieder mal kritisch ins Becken schauen und selber Erfahrungen sammeln...

Viele Grüße
Beni

saddevil

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Sunday, July 13th 2014, 1:30pm

ich hatte ~16000% erhöht
dachte deswegen dieses cyano-dino-goldalgenzeug ...

aber irgendwie war da auch der wurm drin
da ehsan den wert extrem niedrig festegt ... ist jeder übliche wert dermaßen daneben ...
Dirk

Timo

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Sunday, July 13th 2014, 5:18pm

Das mit dem "ins Becken" gucken ist gut und schön, aber ich wäre in diesem Fall dennoch nicht darauf gekommen, dass eine versteckte Schelle, die ja über Wasser liegt, dennoch mit Wasser in Berührung kam. Ich hätte es wahrscheinlich dann auf Temperatur, falsche Beleuchtung, Phosphat oder was auch immer geschoben.

Es werden auf der anderen Seite eben auch zu viele Vermutungen angestellt, ohne einen wirklichen Beleg für eine Vermutung zu haben.

Mark

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Sunday, July 13th 2014, 6:22pm

Hallo Timo,

die Professionelle Wasser Analyse ist das beste was der Meerwasser Aquaristik, sowie der Aquaristik allgemein passieren konnte.
Genau so kann man ganz genau einen Fehler im System feststellen.

Allerdings habe ich da eine Frage, wieso schließt bei zu Hohem Kupfer Wert auf die Schelle, welche aus Metall ist und der Rost, also Eisen ins Wasser gekommen ist ?
Gruß Mark :2_small9:
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phantomas

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Sunday, July 13th 2014, 6:22pm

@Timo: Das war nicht auf dich bezogen!

Ich gebe dir recht, auf Kupfer kommt man erst mal nicht. Ich wollte damit nur sagen, dass man mit den Tests immer auch ein wenig vorsichtig sein muss und nicht direkt in Panik geraten sollte, wenn mal ein Wert auf der Auswertung nicht 100% mit dem Sollwert übereinstimmt.

Grüße

Timo

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Sunday, July 13th 2014, 10:57pm

Weil die Schelle aus einer Legierung ist, die u.a Kupfer enthält und durch den Oxidationsvorgang sicherlich auch mit dem Eisenoxid Ein Kupfereintrag erfolgen kann.

Schlussendlich werde ich das ja erst mit der nächsten Analyse sehe , ob es daran wirklich lag.

Mark

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Monday, July 14th 2014, 12:31am

Hallo Timo,

na da bin ich ja mal gespannt auf die nächste Analyse :3_small30:
Gruß Mark :2_small9:
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Dino

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16

Monday, July 14th 2014, 12:18pm

Hi zusammen,

Das in einer Stahllegierungen nennenswerte Anteile von Kupfer enthalten sind halte ich für ein Gerücht.
Daher kommt es sicher nicht.

Das einzige was ich mir vorstellen könnte wäre, dass es eine verchromte Schelle war.
Unter dem Chrom wird dann zuerst für bessere Leitfähigkeit beim Galvanisieren verkupfert.

Diese Schicht dürfte aber wenn du schon Rost siehst aufgebraucht sein, und ein weiterer Eintrag von Kupfer sollte nicht mehr stattfinden.

Grüße Dino

Timo

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Monday, July 14th 2014, 1:58pm

Es war eine verchromte oder Messing-Schelle und keine aus Edelstahl.

Die Schelle ist ja wie auf den Fotos zu sehen noch nicht vollständig gerostet.

Außerdem reden wir hier von 6 ug/L das sind minimalste Mengen.

Aber Spekulationen bringen ja tatsächlich nicht viel: Ich werde in 3 Monaten einen weiteren Wassertest machen lassen und dann sehen wir ja, ob der Kupferwert gesunken ist und dann lassen sich ja vielleicht Rückschlüsse ziehen.

http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/437751_-schlauchschelle-20-32-mm-3-4-messing-2-tlg-7192-20-gardena.html

Diese sind z.B. aus Messing, also einer Kupferlegierung. (Kupfer+Zink). Der Zinkgehalt war laut Messungen auch um 138% erhöht. Das würde ja auch passen..

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