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Werner F.

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Freitag, 17. November 2017, 21:27

Artemia Brut & Licht

Tach Nauplienfütterer!

Seit vielen Jahren füttere ich tagtäglich frisch geschlüpfte Artemia. Häufig steht zu lesen, daß die sprudelnden Eier kräftig beleuchtet werden sollen, da dies die Schlupfrate erheblich erhöhen würde.

Die Eier kosten jährlich knappe 100 €, somit geht es nicht nun nicht um die paar Mehr€uro, die die LED Lampe verkostet. Aber ich erkenne keine Unterschied bei der Ausbeute, ob nun nur Dämmerlicht herrscht oder zusätzlich die Lampe leuchtet.

Hat jemand definitiv Erfahrungen dazu?

Dankeschön!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Freitag, 17. November 2017, 21:31

Eigentlich habe ich beim Licht keinen Unterschied festgestellt. Die Schlupfrate hängt doch eigentlich ehr von der Qualität der Eier und deren Lagerung ab :EVC471~119:
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Viele Grüße

Carmen
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Freitag, 17. November 2017, 21:47

Die Temperatur ist wichtig, Licht war eher Wurst. Hab meine immer in kompletter Dunkelheit gezogen

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4

Freitag, 17. November 2017, 21:55

Hallo Werner,

den kompletten Aufwand kannst Du Dir eigentlich "schenken",

einfach Hobby Artemia Schale


etwas Aquarienwasser rein, dazu entkapselte Eier (auch Hobby) und nach ~24h kannst Du einfach abernten!
ohne LED, ohne Sprudler, ohne sonstigen Firlefanz.......


mfg Chris
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Freitag, 17. November 2017, 22:04

Naja, da bin ich anderer Meinung, hab die Schale und zwei Reaktoren. Ich komme 10x besser mit den Reaktoren klar, die Schale steht eingemottet auf dem Speicher. :EV48CE~136:
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Viele Grüße

Carmen
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Werner F.

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Freitag, 17. November 2017, 23:17

Zitat

etwas Aquarienwasser rein, dazu entkapselte Eier (auch Hobby) und nach ~24h kannst Du einfach abernten!
ohne LED, ohne Sprudler, ohne sonstigen Firlefanz.......


Hier wurde offenbar nicht mitgedacht. Die Menge, die ich benötige, ergibt sich aus den genannten knapp 100,- pro Jahr für die Eier. Das können zwei Dohse Schalen niemals schaffen. Deren Qualität ist zwar sauberer als bei den Sprudelflaschen, die Schlupfrate allerdings prinzipbedingt ganz erheblich geringer.

Zudem die Anmerkung, daß ich trotz mehrmaliger Versuche noch nie lebende Nauplien aus zuvor entkapselten Eiern erhalten habe. Wie soll das auch funktionieren; die Schale ist letztendlich die Membrane, die den osmotischen Druck beim Reifen der Brut ermöglicht.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Silky

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Samstag, 18. November 2017, 00:06

Also die Schale von Hobby ist nix für mich, das hat die halbe Zeit nicht funktioniert und die Ausbeute war kläglich. Mit dem Reaktor von JBL fluft das nur so 24-36 h und die Ausbeute ist Hammer allerdings mit guten Eiern - das ist wichtig Lg silky

Travetown

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8

Samstag, 18. November 2017, 08:21

Guten Morgen Werner,

es gibt ArtemiaVita. Entkapselte Eier mit einem sehr guten Schlupfrate. Verwende ich selber, sind aber leider recht teuer.
Diese Schale habe ich auch eingemottet. Ist für kleinste Mengen aber okay.

Gruß
Harro



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marc76

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9

Samstag, 18. November 2017, 10:23

und die Ausbeute ist Hammer allerdings mit guten Eiern - das ist wichtig


Was wären den zb gute Eier?
Möchte mich nämlich auch mal an die Zucht ran wagen.
Gruß
Marc

Limosa

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Samstag, 18. November 2017, 11:42

Hallo,

habe in etlichen Jahren auch keine Unterschiede festegestellt, was die Beleuchtung angeht, zumindest bei hochwertigen Zysten. Eine Zeit lang hingen die Flaschen bei mir direkt unter der Lampe an der Decke, später sind sie aus praktischen Gründen auf die Rückseite eines Zuchtregals gekommen und waren somit im Schatten (Nicht aber in Dunkelheit. Ergebnis war gleich. Das gilt allerdings nur für gute Artemiaeier.

Lavens and Sorgeloos (1996): Manual on the Production and Use of Live Food for Aquaculture ->lesenswert, auch im Hinblick auf Artemia

In den Schalen ist die Ausbeute merklich geringer, dafür sind sie Wohnzimmertauglich und reichen für kleinere Mengen durchaus aus. In meinem WG-Zimmer stehen auch vier Eisschalen mit Eiern ohne Belüftung und das, was da rauskommt, reicht dicke für 6-7 Apistogrammabruten aus.


Was wären den zb gute Eier?

Die von INVE sind meine Favoriten. Gut sind auch die Dosen von Sander gewesen. Nicht weiterempfehlen kann ich die fertigen Salz-Zysten-Mischungen von Sera und JBL sowie zu billige Packungen.
Beste Grüße
Tim

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Limosa« (18. November 2017, 11:48)


Werner F.

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Samstag, 18. November 2017, 12:26

Tach zusammen,

schön zu sehen, daß das Thema "Artemia" auf reges Tatsacheninteresse stößt.

Zur "Dohse"-Schale (Vertrieb Hobby) möchte ich verdeutlichen, dass sie wirklich gut und durchdacht ist. Denn das, was herauskommt, ist nahezu ausschließlich der saubere Schlupf. Nachteil ist natürlich die nur klein ansetzbare Menge, der schlechte "Wirkungsgrad" und vor allem die stets notwendige, vergleichsweise umständliche Reinigung aller Gänge, Kanäle und Kanten.

Dank an Harro für den Tip mit "Vita"; werde ich suchen und ausprobieren.

Seit vielen Jahren benutze ich nur noch Sander in O-Verpackung. In Deutschland vergleichsweise unverschämt teuer, in USA gibt's die Büchse für eine kleine Hand voll Dollar.


Grüße aus Hastenrath!
»Werner F.« hat folgendes Bild angehängt:
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Werner


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12

Samstag, 18. November 2017, 13:06

Also ich hab meine Eier über EBay bei Algova bestellt, Qualität A+ 90-95% Schlupfrate. Sander waren mir Definitiv zu teuer. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Samstag, 18. November 2017, 13:27

Seit vielen Jahren benutze ich nur noch Sander in O-Verpackung. In Deutschland vergleichsweise unverschämt teuer, in USA gibt's die Büchse für eine kleine Hand voll Dollar.


Die meine ich. Sind was die Schlupfrate angeht gleich auf mit den INVE. Habe beide in Benutzung.

Also ich hab meine Eier über EBay bei Algova bestellt, Qualität A+ 90-95% Schlupfrate. Sander waren mir Definitiv zu teuer. :EVERYD~16:


Steht nur 90% drauf oder ist die Schlupfrate wirklich so gut? Die sind im übrigen teuer (2,48 Cent/g) wie die Sander(2,11 Cent/g) :search:
Beste Grüße
Tim

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Limosa« (18. November 2017, 13:28)


Wassermaus

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Samstag, 18. November 2017, 13:36

Hallo Tim,
Vielleicht habe ich mich da doof ausgedrückt. Die Sander habe ich nur in großen Verpackungsgrößen bekommen. Die von Algova, habe ich immer in 50g Portionen gebraucht. Da ich zu der Zeit die Kaurdernizucht einer Freundin zu Hause hatte. 2xJbl Reaktoren habe ich abwechselnd jeden Tag bestückt. Die Nauplien dann auf je 3 Portionen am Tag verteilt. Mir hat die Ausbeute gelangt, die bei den Breedern mitgelieferten Eier waren grauenvoll als Vergleich. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Montag, 27. November 2017, 14:44

Hallo Artemia-Züchter.

Zitat

es gibt ArtemiaVita. Entkapselte Eier mit einem sehr guten Schlupfrate. Verwende ich selber, sind aber leider recht teuer

Wer hat mit diesen entkapselten Eiern reichlich Erfahrung gesammelt?

Mich interessiert die Ergiebigkeit der Naßkultur und deren Sauberkeit, um beispielsweise den Schlupf direkt im Kultugefäß aufzuziehen.
Ich bedanke mich bereits vorab!
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Montag, 27. November 2017, 15:20

Hallo Werner,

der Nachteil der ArtemiaVita ist, dass die Eier in einer "speziellen" Salzlösung geliefert werden und die Eier auch nach dem Schütteln der Flasche immer noch ziemlich verklumpt sind. Daher durchlüfte ich sie bis zum Schlupf extrem stark. Ich habe die JBL-Brüter und die nicht geschlüpften Eier sammeln sich am Boden, so dass ich sie einfach ablassen kann. Darüber freuen sich dann meine Copepoden.

Die Schlupfrate ist vielleicht 90 - 95%. Nachgezählt habe ich aber nun nicht :D Es sind wirklich nur die Eier in der Salzlösung und keinerlei andere Dinge darin zu erkennen.

Die Eier direkt in ein Gefäß zur weiteren Aufzucht zu geben, halte ich wegen dem Verklumpen für keine gute Idee. Ich glaube nicht, dass man dann eine vernünftige Schlupfte erhält. Aber versuchen kann man es.

Viele Grüße

Harro
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17

Montag, 27. November 2017, 16:53

Tach Harro,

danke für Deine Hinweise. Bezüglich der Aufzucht meinte ich, daß die Brut aufgrund der Sauberkeit direkt in dem JBL-Brubbeltrichter bleiben könnte, damit sie noch 1 bis 2 Wochen wächst. Das geht bei den Schaleneiern nicht, da das Brutwasser sehr schnell vergammelt.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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18

Montag, 27. November 2017, 17:11

Hallo Werner,

das habe ich nicht probiert. Ich setze immer alle 2-3 Tage neu an.

Gruß
Harro


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Samstag, 2. Dezember 2017, 15:24

Hallo miteinander,

erst einmal Dank an Chris und Harro zu den Hinweisen, dass es auch entkapselte Artemia gibt, die sich brüten lassen. Ich habe das nun ausprobiert mit Algova Vita-Artemien.

Das Schlupfergebnis ist sehr sauber, sodass der Schlupf auch noch einige Tage im Bruttrichter bleiben und wachsen kann, was mit Schalenware aufgrund der Schlauben nicht geht. Also grundsätzlich rundum positiv.

Nachteil ist bei großem Bedarf der Kostenfaktor. Ich verbrauche im Jahr etwa 400 g Trockeneier. Pro Vita-Ansatz 20 ml. Das ist leider ganz wesentlich teurer. Für geringen, gelegentlichen Bedarf aber durchaus sehr empfehlenswert. Bei entsprechender Nachfrage dürften auch hierbei die Kosten geringer werden.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Mittwoch, 6. Dezember 2017, 10:58

Hallo Ihrs,

Ich hätte noch einmal eine ganz allgemeine Frage zur Artemia zucht und setzte es mal mit in diesen tread. Ich hoffe es passt einigermaßen.

Ich habe bis jetzt noch keine Artemia oder sonstiges gezüchtet und würde damit gern beginnen. Jetzt habe ich in verschiedenen Berichten gelesen das manche Aquarianer die Tierchen auch groß ziehen und das es bei gut laufenden Zuchtbecken und gut laufender Biologie auch nicht ganz ausgeschlossen ist, dass sich die Artemien selbst ernähren können.
Wäre es theoretisch möglich wenn man ein kleines Zusatzbecken im Aquariumkreislauf integriert und dort die Artemien groß zieht? Würde dabei etwas grundsätzliches dagegensprechen?
Ich habe mir gedacht das im Aquarium ja ohnehin recht viele Organismen sowie Schwebstoffe unterwegs sind wovon sich die Artemien teilweise mit ernähren könnten.
Alex grüßt :winken:

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