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Wassermaus

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Samstag, 18. März 2017, 12:26

Für privat eine Zucht an Zooplankton für Dauereinsatz möglich mit absehbarem Aufwand?

Da ich irgendwie, dank meiner dauerhungrigen Clowns mit Sicherheit mehr füttere als nötig, hatte ich jetzt die irre Idee. Das Pelletfutter auf ein Minimum zu reduzieren und mich mehr dem Lebendfutter zu widmen. Da hätte ich nun ein paar Fragen bzw. Ideen. Am liebsten wäre es mit nur noch Qualitätsfrostfutter und Lebendfutter zu geben. Die Frage ist, ob dies mit einfachen Mitteln für ein 270l Becken dauerhaft möglich ist. Angestrebter Besatz hierfür:
  • Pärchen Pseudochromis Fridmani
  • Pärchen Black Ice Snowflake (Amphiprion ocellaris)
  • Pärchen Pterapogon Kauderni
  • Alpheus Bellulus + Grundel (Yanoi)
  • Pärchen Synchiropus stellatus
  • Pärchen Elacatinus oceanops

Das war es erstmal an Fisch. Das Becken wird komplett mit Lebendgestein gestartet und wahrscheinlich mit Balling/Sangokai, da muss ich mich aber nochmals gut informieren. Das vorhandene Zooplankton soll gefördert werden, der Rest wie o.g. ergänzt werden. Mir schwebt dort jetzt folgendes Zooplankton vor:
  • Tigriopus Californicus
  • Acartia Tonsa
  • Gammarus

Phytoplankton Occilatoria steht in ausreichender Menge zur Verfügung. Kleineres Zoonlpankton wird bei Bedarf angesetzt, da ich vor habe jeden Vermehrungsversuch zu nutzen und selbst zu züchten, daher auch alles paarweise. Was meint ihr machbar oder ehr nicht?

Edit: wenn alles mal steht und genug Gewimmel da ist, kommen noch ein Paar Drachenkopfseenadeln dazu. Hierzu muss aber ausreichend Zooplankton vorhanden sein. Mandarins kommen nach 6 Monaten oder wenn sich heraustellt, dass schon ehr genug Futter vorhanden ist, nochmals 6 Monate später die Seenadeln. Diese sind hauptsächlich für evtl. auftretende "Red-Bugs" geplant
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Viele Grüße

Carmen
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Wassermaus« (18. März 2017, 12:32)


Flipper

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Samstag, 18. März 2017, 13:05

Das ist nicht so einfach möglich, da steht schon ein größerer Pflegeaufwand hinter, da die Zuchtansätze redundant und sauber gehalten werden müssen. Wenn die Zuchtansätze auch längere Zeit verfügbar sein sollen müssen diese gut und penibel gepflegt wreden und die Menge, die ein ausgewachsener Fisch vertilgt ist nicht so einfach zu produzieren, dann kommt noch der Mengenfaktor hinzu.

Es ist mit halbwegs vertretbarem Aufwand möglich, für Zuchtansätze genügend Zooplankton zu züchten, zumindest, wenn man sich auf freischwebendes Plankton mit Phytofütterung konzentriert, aber die bodenlebenden Flohkrebse dürften so kaum zufriedenstellend zu züchten sein. Allein die Ernte stelle ich mir ziemlich schwierig vor.

Mir ist gerade ein Becken mit einer Phytoblüte komplett grün umgeschlagen und eine Woche später gab es eine Explosion an Kleinkrebsen, die an der Scheibe am rumwuseln sind. Aber das sind auch nicht so super viele, dass man davon ein Becken mit Fischen ernähren könnte. Und ich rede hier bereits von einem 250l-Becken.

Spaßeshalber werde ich heute davon mal einiges abschaben und an die hungrigen Mäuler nebenan verfüttern. Eine laufende Population, von der man genügend entnehmen kann, würde einen enormen Platz verbrauchen. Um eine Vorstellung davon zu bekommen empfehle ich Dir, mal in einen Zoo mit einer Nachzuchtstation zu gehen und Dir die Zuchtbecken für das Lebendfutter anzuschauen. Die haben oft eine enorme Größe.

Gruß
Sandy

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Samstag, 18. März 2017, 13:10

Danke Sandy.
Ich habe es ja insgeheim befürchtet. Dann werde ich mal sehen, wie viel ich mit dem was hier machbar ist abdecken kann ohne Slave meines Zooplanktons zu sein. :EVERYD~16:
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Viele Grüße

Carmen
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Samstag, 18. März 2017, 14:03

Hallo Carmen,

vermutlich keine neue Idee für Dich, aber dennoch ein Denkanastoß: Frische Artemia.
Ich habe die rund ums Jahr, das klappt mit recht wenig Aufwand gut. Sehr sinnvoll ist es, hochwertige Eier zu kaufen, deren Schlupfrate ist ganz erheblich höher als der 08/15 Kram.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


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Ai Hydra 26 HD + seitlich 6 + oben 2 je 20 W LED-Leisten 13.000 K.
Strömung Tunze 6055 mit Nachtabsenkung. Rückförder Tunze 1073.050, <500 l/h. 45 ' Futterstop-Automatik.
Knepo 0,7 mit 50 ml Kohle + 50 ml PO4 Adsorber (Fe).
AM Multireaktor M mit 150 ml Zeolith, 150 l/h im 3-Stunden-Rhythmus.
Abschäumer Bubble Magus C3.5.
Salz FaunaMarin pro; Salinität 34 PSU/ 52 mS.
KH und Ca Dosierung 'Balling light' je per GroTech TEC 1.
FM T-Control + 250 W Schego Titan.
5 % Wasserwechsel jeden 3. Tag.

Täglich schlupffrische Artemia und Phytoplankton.

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Samstag, 18. März 2017, 15:17

Hallo Carmen,

kannst ja mal hier schaun. Vielleicht sind da ein paar Anregungen dabei. Evtl. bloss auf eine Art sich konzentrieren, wenns eh nur zum Füttern ist außer Du willst mal Nachwuchs aufziehn, da brauchst dann verschiedenes ggf. auch Brachionus.
Happy reefing and breeding

Rainer


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Samstag, 18. März 2017, 15:39

Hallo Rainer,
also frische Nauplien gibt es ab dem 28.3 sowieso, da ich dort entweder zwei 2,5 Monate alte Kaudernis bekomme oder übergangsweise den ganzen Nachwuchs, da diese noch kein Frostfutter fressen, die Besitzerin in Urlaub geht und sich nicht sicher ist was die kleinen angeht. Eier habe ich immer ausreichend in A+ da. Dann werde ich mich wohl auf die Tigriopus Californicus konzentrieren, die hatte ich schon und diese waren recht einfach in der Pflege und sind groß genug um überhaupt zur Kenntnis genommen zu werden. Brachionus habe ich schon eine Zeit lang gezüchtet. Diese werde ich mit dem Rest dann bei Bedarf, sprich wenn Nachwuchs ansteht wieder starten.
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Viele Grüße

Carmen
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