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inspi

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Friday, February 12th 2016, 5:45pm

Zoas gehen nicht auf

Hallo.

Ich habe seit einiger Zeit Probleme mit 2 meiner Zoanthus. In meinem 50l-Becken sind 10 oder 11 verschiedene Zoa-Arten, allen anderen scheint es hervorragend zu gehen.

Bei Zoa #1 geht 4-5 Wochen nur noch 1 Polyp auf, und der leider auch nur temporär und immer nur ein bisschen. Der Polyp, der am längsten nicht mehr offen war, sieht auch mittlerweile irgendwie weißlich aus.





Zoa #2 macht schon länger (Anfang Dezember) Probleme und die Polypen sehen irgendwie glänzend aus.




Ich kann auch keine Spinnen, Pocken o.ä. erkennen.

Die Zoas stehen vorne im Sand zwischen anderen (gut wachsenden) Zoas beziehungsweise an der Seite und dort auch im Sand (die stand auch mal vorne). Strömung ist vorhanden, wenn auch kein Wibelwind, und das Licht ist die Sirius X1 auf 30% bei 36cm Beckenhöhe.

Die zuletzt gemessenen Wasserwerte waren folgende:
- Dichte: 1022-1023
- Temperatur: ~25°C
- KH: 7,0
- Ca: 440 (Dosieranlage wurde nach der Messung etwas gedrosselt)
- Mg: 1365
- NO3: 10
- PO4: 0,2

Ich muss dazu sagen, dass PO4 lange Zeit n.n. war und ich seit zwei Wochen täglich ca. 0,02mg/l PO4 dosiere. PO4 war während der Dosierung (die war jeden Tag in etwa gleich) die ganze Zeit n.n. (bis 09.02.) und am 10.02. plötzlich auf 0,2. Ich glaube mein PO4-Test (Gilbers) hat irgendein Problem, da die Multireferenz (auch Gilbers) die Farbkarte gesprengt hat. Alle anderen Tests sind von Salifert.

Die Wasserwerte scheinen also grob zu passen, allen anderen Korallen (Weiche + LPS) gehts ja auch gut.
Beide betroffene Zoas wuchsen am Anfang auch noch und haben neue Polypen gebildet.

Noch erwähnen sollte ich, dass meine Zoas ziemlich krass von Gammari (Edit: hier stand mal Gammarussen) belästigt werden. Im Becken sind keine Fische oder Garnelen, die Zoas (oder eben die Gammarusviecher) fressen könnten.

Wenn jemand eine Idee hat, immer her damit. Ich bin kurz davor den einen sich öffnenden Polypen von #1 abzusensen und auf einen neuen Stein zu kleben.

Viele Grüße
Silvio

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inspi

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2

Friday, February 12th 2016, 9:33pm

Kurzer Nachtrag: Diese lustigen asselartigen Gesellen sind dort auch in erwähnenswerten Mengen unterwegs, hier auf einer anderen Zoanthus. Welcher Art auch immer die sind




VG
Silvio

Chero

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3

Friday, February 12th 2016, 9:41pm

Hallo Silvio,

die KH könntest du etwas anheben und ich würde die beiden Sorgenkinder mal etwas umstellen, vielleicht möchten sie etwas weniger Strömung oder mehr, ebenso beim Licht. Wie sieht es mit Jod aus?

Viele Grüße
Erika

Edit: den einen Polypen würde ich im Moment nicht abschneiden und auch kein PO4 mehr dosieren.

This post has been edited 1 times, last edit by "Chero" (Feb 12th 2016, 9:45pm)


inspi

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4

Friday, February 12th 2016, 10:02pm

Hey Erika,

danke für die Antwort. Die KH-Dosierung wurde mit angehoben als die von Ca gesenkt wurde. Da wurde überraschend viel verbraucht, die war vorher sehr konstant.
PO4 ist seit der letzten Messung auch ausgesetzt.

Zu Jod kann ich nichts sagen, da ich keinen Test habe. Gehört der zum Standardrepertoire? Könnte es daran liegen? Ich hoffte eigentlich mit den in Balling light integrierten Spurenelementen und 10% Wasserwechsel (Red Sea Coral Pro Salz) alle 2 Wochen mit solchen Dingen gut über die Runden zu kommen.

Ich weiß nicht ob mein Händler Jod testet, vielleicht nehme ich mal einen Schluck Wasser mit dort hin.

VG
Silvio

labmaster

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Friday, February 12th 2016, 11:06pm

Hallo Silvio,

die Jod-Tests aus dem Handel kannsg du vergessen, die zeigen nichts zuverlässig an. Da muss ggf schon eine Laboruntersuchung her....
Gruß

Christian

__________________________________________________________________________________________________________________

Eheim Incpiria, ATI Hybrid 4x54W T5 + 3x75 LED, Bubble Magus Curve 7, FM Balling Light
Hier geht es zu meinem Becken

inspi

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6

Saturday, February 13th 2016, 3:02pm

Ich habe heute nochmal PO4 gemessen und es war n.n... soll mal einer verstehen. War vorhin noch shoppen und hab mir ne Laboranalyse (Triton) gekauft.

Achja wegen dem Umsetzen: Zoa #2 hat an ihrem ersten Standort angefangen so rumzumucken, an dem sie anfangs echt gut gewachsen ist. Seitdem hab ich sie an zwei weiteren Orten gehabt, ohne irgendeine sichtbare Reaktion.

VG
Silvio

inspi

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7

Monday, February 15th 2016, 4:39pm

Kleines Update: Ich hatte Zoa #1 oben für das Bild etwas gedreht. Scheinbar ist mithilfe der stärkeren Strömung an dem Polypen, den ich am längsten nicht mehr gesehen hatte, dieser eingegangen. Siehe Bild mit mieser Fotoqualität.





Ich habe auch neulich in einem Thread gelesen, dass Aktivkohle Jod abzubauen/aufzusaugen scheint. Ich habe seit ca. einem Monat gelegentlich Aktivkohle im Becken, weil ich Flatworm Exit anwende. Zoa #2 hatte das Problem aber schon vorher.

Wie dem auch sei, mein Wasser liegt bei der Post und wartet darauf zu Triton geschippert zu werden. Ich habe beide Zoas umgesetzt und sie haben nun etwas mehr Strömungsschatten.

VG
Silvio

Chero

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8

Monday, February 15th 2016, 4:56pm

Hallo Silvio,

ich weiß nicht, was in dem Flatworm Exit drin ist, aber wenn es Strudelwürmer abtötet, kann es vielleicht auch Korallen schädigen. Die absterbenden Turbellarien geben auch Stoffe ab, die Korallen nicht vertragen.

Viele Grüße
Erika

inspi

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9

Monday, February 15th 2016, 5:11pm

Hey Erika,

das weiß außer Salifert glaube ich niemand. Die haben scheinbar auch keinen wirklichen Support.
Da ich die Turbellarien sehr regelmäßig abgesaugt habe (Erfahrungen mit Flatworm eXit von Salifert?), sollten die keine Unmengen an Giften abgegeben haben.

Die Probleme mit Zoa #2 hatte ich definitiv schon deutlich vor der ersten Anwendung. Dass es dem ganzen nicht zuträglich ist glaube ich gerne.
Ich hoffe, dass ich mit meiner nächsten Anwendung von dem Zeug die Strudelwürmer los bin, dann stehen erst mal ein paar ordentliche Wasserwechsel an. Aber vielleicht gibt die Wasseranalyse ja schon Aufschluss darüber was fehlen könnte.

Schon komisch wie unterschiedlich die Zoas sind, den anderen gehts prima.

VG
Silvio

Chero

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10

Monday, February 15th 2016, 5:22pm

Quoted

Schon komisch wie unterschiedlich die Zoas sind, den anderen gehts prima.

Ja, sie kommen aus unterschiedlichen Gegenden und Tiefen, manche sind gar nicht leicht dauerhaft zu halten.

inspi

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11

Wednesday, February 17th 2016, 5:17pm

Hey,

Triton hat analysiert.

Jod ist wirklich zu wenig im Wasser und liegt gerade mal bei knapp über einem Drittel des Sollwerts. Dafür habe ich von einigen Metallen zu viel, besonders Kupfer, Nickel und Zink zeigen rote Lampen.

Für Tipps bin ich jederzeit dankbar.

Kleine Anmerkung: Das Haus ist aus den 1920er Jahren, da könnten Kupferrohre durchaus sein. Aber Nickel und Zink?

Edit: Ich verwende als Salz Red Sea Coral Pro und dosiere Fauna Marin Balling light mit deren Ultra Trace B Set.













Viele Grüße
Silvio

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inspi

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12

Wednesday, February 17th 2016, 8:18pm

Ich war eben mal im Keller. Die wenigen sichtbaren Leitungen sehen größtenteils rötlich aus und die Verbindungsstücke, Hähne usw. eher golden. Wenn das mal nicht Kupfer und Messing ist. Würde die beiden erhöhten Werte zumindest erklären...
Und wenn die Nachfüllanlage kupferhaltiges Osmosewasser reinpumpt machts den Wert auf Sicht ja auch nicht besser.

Naja, dann werde ich wohl ab sofort erstmal Wasser im Zooladen kaufen. Und Jod...

Auf die Möglichkeit von Kupferleitungen habe ich eigentlich nie geachtet, da ich auch Süßwasserbecken mit Garnelen (sehr kupferempfindlich) habe und es dort keinerlei Probleme gibt/gab mit dem Wasser.

Viele Grüße
Silvio

paggermalle

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Wednesday, February 17th 2016, 8:28pm

Inspi, welche Osmoseanlage benutzt du? Eine 5 Stufen Osmoseanlage sollte solche Rückstände ohne Probleme rausfiltern. Schau mal hier. Die hab ich. Und ich habe keine Probleme, selbst bei Kupferleitungen (sogar Verlötet) und selbst deine Wasseruhr steckt in einem Messinggehäuse. Achso und natürlich noch eine Silikatharz Patrone hinter.
Lieben Gruß

Patrick

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inspi

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Wednesday, February 17th 2016, 8:59pm

Ich habe eine billige fünfstufige. Das Ding heißt "Umkehrosmose-System Deluxe 5", gekauft vor einigen Jahren, die gibts mittlerweile auch nicht mehr. Die hat Ähnlichkeit mit der hier: https://www.umkehrosmose-discount.de/wasserfilter/europe
Auch dort gekauft, hat aber noch weniger gekostet.

Eine gute fünfstufe bekommt das alles raus? Ich sollte wohl mal wieder die Membranen wechseln, oder gleich die ganze Anlage. Aber deine ist preislich schon recht fluffig unterwegs.

VG
Silvio

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ATB-80

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Wednesday, February 17th 2016, 9:25pm

Das der preis fluffig ist liegt vermutlich daran das Herr Stendker direkt neben ihr sitzt. :EVD335~121:
LG Andre

CeiBaer

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Thursday, February 18th 2016, 5:52am

Häng nen anständigen Mischbettharzfilter dahinter. Dann sollte alles raus sein.

Bei hohen Ausgangskonzentrationen kann bei einer Rückhalterate von manchmal nur 95 Prozent schon einiges mit durchschlüpfen. Das reichert sich dann nach und nach an, weil es nicht verbraucht wird.

Empfohlene Wechselintervalle von den Filtern sind alle 6 Monate. Membran alle 2 Jahre. Mit einem Leitwertmessgerät kann man gut die Erschöpfung der Filter erkennen.
-


Hilfreiche Informationen von der Einrichtung
bis zum Betrieb des Beckens
-

cubicus

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17

Thursday, February 18th 2016, 6:29am

Das der preis fluffig ist liegt vermutlich daran das Herr Stendker direkt neben ihr sitzt. :EVD335~121:
Hi,

die Aussage verstehe ich nicht ganz.

Was meinst Du? :pardon:
Stendker Diskus? Nö,dürfte nicht zum Thema gehören.

Gruß,
Matthias

inspi

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18

Thursday, February 18th 2016, 10:07am

Ich habe den Reinstwasserfilter von Dupla hinter meiner Anlage, da fließt das Wasser (wegen dem Tank) sogar zwei mal durch :)

Der Leitwert meines fertigen Osmosewassers ist 2 Mikrosiemens. Das klingt erstmal nicht so als wäre da viel Kupfer und Co drin.

VG
Silvio

CeiBaer

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Thursday, February 18th 2016, 11:05am

Wenn du es aber ständig ins Becken bringst, dann reichert es sich dort zu diesen Konzentrationen an, weil es nicht verbraucht wird. Die Anlage lässt sicher viel weniger durch. Aber über die Zeit wird es im Becken gesammelt.
Dafür fehlt jetzt aber eine Analyse deines Osmosewassers.
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inspi

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20

Thursday, February 18th 2016, 12:43pm

Das böse metallhaltige Nachfüll-Osmosewasser. Mein Händler (Triton-Fan, sieht man auch an seinem Schaubecken :D ) hatte leider nur die Triton-Analyse da, die ATI-Aktion mit der Doppelanalyse war ohnehin vorbei. Und dass ich mein Osmosewasser hätte auch analysieren lassen sollen weiß ich erst seit der Analyse 8|

Nun denn, ich habe eben 30l Osmosewasser beim Händler gekauft und zu Hause angekommen den Leitwert gemessen. Irgendwas über 20, aber in der Tonne war vorher Salzwasser. Wenn ich nun 2 Monate lang das Händlerwasser nutze, dann wieder eine Analyse mache, so sollte der Gehalt an Kupfer und Co. deutlich gesunken sein.

Da ich am Wochenende durch meine Turbellarienbekämpfung ohnehin 50% Wasserwechsel machen wollte, sollte ich grob 50% der im Wasser vorhandenen Metalle herausbekommen.

Ich habe mir außerdem Sangokai chem-ioF gekauft um meinen Jod-Mangel auf die Reihe zu bekommen. 1 Tropfen erhöht auf 40l den Jodgehalt um 13,75 µg/l und in Mangelsituationen sollen es maximal 4 Tropfen/100l täglich (3 Tage lang) sein.
Wenn ich nun 3 Tage lang je 1 Tropfen in mein Becken gebe bin ich in etwa auf dem Sollwert. Jedoch kommt mir die sogenannte Erhaltungsdosis von 1 Tropfen/100l täglich verdammt hoch vor.

Noch etwas: Kann man das Sangokai Jod durch die Nachfüllanlage mit dosieren lassen wenn man die tägliche Verdunstung kennt? Das Nachfüllbecken steht im Unterschrank bei Raumtemperatur und nahezu völliger Dunkelheit.

Viele Grüße
Silvio

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