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  • "aqua-flo" started this thread

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1

Sunday, February 1st 2015, 2:08pm

Lippfisch und co. in Not!

Hallo und eine schönen Sonntag,

ich benötige kurzfristig Hilfestellung:

Seit gestern atmet mein Sechsstreifenlippfisch sehr hektisch und steht nun ca . 20 Stunden an der selben Stelle in einer Felsspalte...(auf dem Stein "sitzend").
Er hat ein paar kleine "Bläschen" an der Seite und wirkt apathisch.


Was war vorher:

Seit ca. 4 Wochen scheuert er sich regelmäßig an Steinen und hatte kurz danach auch einen kleinen Streifen "abstehender" Schuppen bzw. Geschwür. Seine Vitalität war nicht eingeschränkt.

Ich fütterte mit zusätzlich Knoblauch und hatte erst gestern den Eindruck, dass die "Stelle" wieder fast verheilt ist, dann die plötzliche Reaktion.
Nun habe ich mich schon durch die Themen gelesen, finde aber keine eindeutige Diagnose (Bauchwassersucht/Bakterienbefall,...)

Mein Gramma Loreto scheuert sich nun seit zwei Tagen auch, sieht aber " gesund und normal aus".


Ich habe jetzt bedenken, dass es auf die anderen Fische übergreifen kann. :fie:

Hat jemand eine Idee oder Erfahrung, was dies sein kann ? Was kann ich tun ?


Meine Wasserwerte 01.02.2015: Becken: 80 L

PH: 8
KH:7
No2: n.n.
No3: 0,5 mg/l
Po4: <0,02 mg/l.
CA: 500 mg/l
Mg: 1300 mg/l

Sauerstoffmangel kann ausgeschlossen werden: 3 Pumpen hängen dran (2 Standard + eine zusätzliche akute für Sauerstoffeintrag)

Ich dosiere seit wenigen Tagen leicht Po4 und No3 aufgrund akutem Nährstoffmangel...

Ich hoffe es kann jemand helfen!

Vielen Dank schonmal!
Viele Grüße aus Freiburg!

Flo

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2

Sunday, February 1st 2015, 2:18pm

ich nehme an, dass Du vor kurzem einen Fisch nachgesetzt hast und dieser einen Erreger mit ins Becken gebracht hat. Der Fisch selbst kann dabei inzwischen gegen den Erreger abgehärtet, aber immer noch ansteckend sein. So ist es mir ergangen. Die Schädlinge sitzen vermutlich in den Kiemen und sind von außen kaum sichtbar.
Ich hatte einen sehr großen Wasserwechsel mit natürlichem Meerwasser gemacht und einen UVC-Klärer angeschlossen. Ein Zwergkaiser hatte es leider nicht überlebt, den Rest konnte ich so retten.

Wie lange steht das Becken jetzt und wie lange ist welcher Fisch drin?
Nebenbei würde ich generell nicht empfehlen einen Lippfisch in so ein kleines Becken zu setzen.

Gruß
Sandy

  • "aqua-flo" started this thread

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3

Sunday, February 1st 2015, 4:30pm

Hallo Sandy,

Die Fische wurde alle recht parallel eingesetzt: sprich im Abstand von einer Woche. Dabei war der lippfisch der zweite von drei Fischen insgesamt.
Er ist jetzt ca. 2 Monate im Becken , und zeigt seit gestern Symptome.

Insgesamt sind alles Jungfische , die vergösserung ist für nächstes Jahr geplant , deshalb sollte es mit der Größe passen.

Einen UVC klärer oder ein Quarantäne Becken habe ich leider nicht, heißt es würde mir nur der ww bleiben. Habe gestern schon 10% gemacht.

Kann ich sonst was tun ? Irgendein Mittelchen zur Unterstützung des Immunsystems o.ä.?

Das Becken steht jetzt Ca. 9 monate , Habe seit ca. 3 Monaten Probleme mit Nährstofflimitierung, sonst ist alles gut.

Danke und Gruß Flo
Viele Grüße aus Freiburg!

Flo

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4

Sunday, February 1st 2015, 5:18pm

Solange Du nicht die Krankheit/den Parasit korrekt identifiziert hast ist es schwierig, eine geeignete Therapie vorzuschlagen. Ich habe auch nicht wirklich identifizieren können, was genau meine Fische befallen hatte. Sie hatten keine äußerlich sichtbaren Veränderungen, aber sie typisch war auch, dass sie teilweise sehr apatisch wurden und an einer Stelle blieben, sich viel scheuerten und teilweise auch Verhaltensänderungen zeigten wie der zwangsweise Tunzekreisel, wo ein Lippfisch ständig um die Tunzepumpe im Kreis rumschwamm.

Wenn es ein Schädling ist, der sich über Schwärmer in Schüben verbreitet, dann kommst Du da nur durch eine Entkeimung des Wassers weiter, durch UVC-Klärer oder vielleicht durch Ozon. Ich würde einen UVC-Klärer bevorzugen.

Lippfische brauchen größere Becken, auch ein kleiner Sechsstreifenlippfisch. Der hatte mein 800l-Becken noch winzig erscheinen lassen, so wie der eifrig umherschwamm.

Gruß
Sandy

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Sunday, February 1st 2015, 5:22pm

Hallo Sandy, danke für die Antwort, ich werde mal schauen ob ich einen UVC klärer organisieren kann. Gibt es grundsätzlich etwas , womit man den kranken Fisch noch unterstützen kann?

Gruß Flo
Viele Grüße aus Freiburg!

Flo

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6

Sunday, February 1st 2015, 5:32pm

Ich habe gleichzeitig mit dem Anschließen des UVC-Klärers noch einen großen 45% Wasserwechsel mit NSW gemacht, um auch dadurch direkt die Keimbelastung zu senken. Bei deinem kleinen Becken ist der Aufwand ja nicht so groß, bei mir waren das fast 400l, die ich ausgetauscht habe.

Zum Zeitablauf: ich hatte eine Woche nach dem Einsetzen der neuen Fische erstmals bemerkt, dass die Fische sich ungewöhnlich verhielten, der Chelmon fraß nicht mehr, einige waren nervös und scheuerten sich, sie standen bei der Putzergarnele Schlange, nach ein paar Tagen dann war der Zwergkaiser sehr apathisch und schwamm stumpf an einer Stelle vor sich hin, einen Tag später war er verschwunden, ich habe ihn erst fast zwei Wochen später tot und halb verwest wiedergefunden. ;(

Nach dem Wasserwechsel und dem UVC-Klärer hatte es noch drei Tage gedauert, bis der Chelmon wieder anfing zu fressen und die übrigen Tiere sich auch langsam wieder normal verhielten.

Gruß
Sandy

This post has been edited 1 times, last edit by "Flipper" (Feb 1st 2015, 5:37pm)


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Sunday, February 1st 2015, 10:45pm

Hallo Sandy ,

Vielen Dank für deine Unterstützung! Ich berichte wie es sich entwickelt und werde jetzt das mögliche tun!

Grüße Flo
Viele Grüße aus Freiburg!

Flo

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Tuesday, February 3rd 2015, 8:51pm

Entwarnung:

Hallo und guten Abend,
ich habe gute Nachrichten zu verkünden: Dem Lippfisch geht es besser: Seit heute schwimmt er wieder ein wenig herum und nimmt vorsichtig Futter :EVADB5~117: :SMALL_~12:
Was habe ich getan: Wasserwechsel und Futter mit Knoblauch regelrecht "getränkt". Ob das ausschlaggebend war, weiß ich nicht, aber es soll zumindest unterstützen.

Mein Fazit: Absolut unerklärlich und es zeigt, wie schwierig manchmal eine Diagnose bzw. Behandlung sein kann und wie sensibel mancher Fisch auf unerklärliche Situationen reagieren kann...

in diesem Sinne: Toi Toi Toi dass er wieder 100 % gesund wird!
Viele Grüße aus Freiburg!

Flo

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Tuesday, February 3rd 2015, 9:01pm

Warte lieber noch zwei Wochen, bevor Du jubelst. So manche Krankheit schreitet in Schüben vorwärts, einen Schritt vorwärts, ein paar Tage später dann zwei Schritte zurück.

Wenn er aber frisst, dann kannst Du immerhin hoffen, dass er genügend Reserven hat, um durch zu kommen.

Gruß
Sandy

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Tuesday, February 3rd 2015, 9:03pm

Die Hoffnung stirbt zuletzt :rolleyes:

Gruß Flo
Viele Grüße aus Freiburg!

Flo

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