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-Saithron-

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Dienstag, 13. Februar 2018, 19:22

Hilfe mein Nitrat!

Hi zusammen... langsam bin ich mit meinem Latein am Ende.
Vor einiger Zeit (Mitte November) habe ich das Gefühl gehabt mein Phosphat und dazu Nitrat wäre etwas zu niedrig. PO4 an der nachweisgrenze und Nitrat etwa 2. Dazu kamen cyanos.
Habe es dann erhöht. Irgendwann habe ich plötzlich festgestellt das die Werte sehr hoch sind. Irgendwie muss ich mich vermessen haben.
PO4 war ok. Rund 0,05-0,1... ja erhöht aber es ging noch.
Nun habe ich mit TM immer Nitrit (0,05-0,1) gemessen. Seit jeher! Dachte der Test spinnt. Aber mit Korrektur war ich bei 10... ohne etwa 15-20... auch noch gerade ok. Cyanos sind mittlerweile nahezu weg.
Dann habe ich irgendwann mit meinem alten salifert Test gemessen. Ergebnis irgendwo bei Nitrat 50!
Als nach und nach die Grünen sps alle braun wurden und mittlerweile weiß/tot gilt es zu handeln!
Ich probiere nun seit über einer Woche mit Red Sea NoPoX das zu senken. Bisher aber kein Effekt. Einfach gar nichts.
Hab die Futterrationen der Fische deutlich gesenkt! Statt 4 Würfel nur noch 3. Der futterautomat auf ein Minimum gestellt das fast nichts raus kommt. Von Hand wird oft aber sehr sehr wenig übern Tag gefüttert. Abschäumer komplett gereinigt und entkalkt. (War nötig)
Bei jedem Wasserwechsel sauge ich einen Teil vom Bodengrund mit mulmGlocke. Gammelecken habe ich kaum da meine Strömung immer ziemlich intensiv ist.
Dazu einen nagelneuen Test gekauft. Der Zeit aber weiterhin das es keine Besserung gibt.
Nitrit noch immer 0,1! Das Becken läuft seit 20.4.17!
Nitrat mit erhöhter Messing bei etwa 10 (muss man 5 genommen werden also 50!). Das Ergebnis bestätigt meine Analyse bei ati. Dort wurde vor einer Woche 44 gemessen.
Mir sterben die sps nach und nach weg. Was soll ich noch tun? Woher kommt das plötzlich? So viel hab ich definitiv nicht dosiert.
PO4 ist mit Hanna checker gemessene und von ati bestätigten 0,08 im Rahmen.

Fischbesatz ist recht hoch aber nicht übermäßiges.

Nitrit


Nitrat
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David304

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Dienstag, 13. Februar 2018, 19:31

4/3 Würfel pro Tag + Futterautomat!?? :gb:

nopox kannst du meiner Meinung nach bei den Werten vergessen, ich hatte damals in meinem alten Becken auch mal das Problem gehabt und habe Nitrat dann über Pellets gesenkt, ging wunderbar.

Gruß,
David

-Saithron-

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Dienstag, 13. Februar 2018, 19:34

Ja?
Bei einem 500 Liter Aquarium ist das gar nicht mal so viel.
Der futterautomat spuckt nur noch 20 pelletkörnchen aus.
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Oj4you

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Dienstag, 13. Februar 2018, 19:37

Du fütterst Deine Bakterien mit einer Kohlenstoff Quelle. Besitzt Dein Gestein denn auch genügend Bakterien um das Nitrat abzubauen? Ich betreibe die DSR Methode, die eine Essig–Zucker Lösung täglich vorsieht. Ferne füge ich jeder Woche unterschiedliche Bakterienstämme zu. Mein PO4 ist innerhalb von 3 Monaten von 0,5 auf 0,03 gefallen und mein NO3 von 50 auf 12, da besteht durchaus noch Bedarf..

Gruss Angelo

NRG1337

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5

Dienstag, 13. Februar 2018, 19:48

Hey Saithron,

eigentlich komm ich mir doof vor dich das zu fragen aber :

decken sich deine Messungen mit ICP Analyse? Hatte ähnlich krasse Differenzen!

Messung zu Hause: NO3 50
Messung ICP gleicher Zeitpunkt: NO3 0.6

Hat sich erledigt hab mich verlesen !

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »NRG1337« (13. Februar 2018, 19:49)


Travetown

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Dienstag, 13. Februar 2018, 19:56

Hallo,

nach einen Gau hatte ich auch gemeine Werte. Nitrat ca. 25 und PO4 um die 0,2.
Habe dann NoPoX mit 3ml/100l, 50g/100l UltraPhos 0,04 und BaktoBalls dosiert.
Gestern vor 3 Monaten begonnen.
Heute Nitrat 3 und PO4 0,05. Das hat sehr gut geklappt. Nun werde ich die NoPoX - Dosierung langsam runterfahren und hoffe, dass sich die Werte so halten.

Gruß
Harro


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-Saithron-

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Dienstag, 13. Februar 2018, 20:14

Ich hole mal noch etwas weiter aus.
Besatz 2 Doktoren.
1 Pinzettfisch
insgesamt 11 Fahnenbarsche
1 Schleimfisch
2 Nemo
2 Gramma
2 Kauderni
2 Mandarin
und noch eine Hand voll kleine Fische
Eine ganze Menge verschiedener Schnecken (Turbo, Kegelfechter, Kauri (klein), Nassarius,...)
wenige Einsiedler
3 Garnelen
1 Percnonkrabbe
1 Schlangenseestern
1 Seeigel
glaube alles weitere wird so klein, dass es nicht mehr ins Gewicht fällt.

Gefüttert wird früh zum aufstehen ein winziger (etwa 1/3) Würfel Cyclops für die Fahnenbarsche.
Am Tag füttert einmal der Futterautomat einen Mix aus Ocean Nutrition Formular 1 und 2. Menge sind etwa 15-20 Pelletkörner. Die erreiche nicht mal mehr den Boden.
Wenn ich heim komme vielfach eine Priese Pellets von Hand (so 10-15 Pellets)

Ich habe vor einer Woche ein Pärchen Baggergrundeln erneut eingesetzt. Einer der beiden hatte nach kurzer Zeit ein Problem mit seiner Heckflosse. Seit dem (3 Tage nun) sind beide in irgendeiner Höhle irgendwo im Aquarium verschwunden. Keine Ahnung was damit passiert ist. Zu allem Überfluss...

Zur Bekämpfung der Cyanos habe ich vor letzten Monate natürlich deutlich den Bodengrund oft umgerührt. Der ist zwar Flächendecken aber stellenweise wirklich maximal Bodendeckend.

Sterbende Schnecken oder sonstiges sind für gewöhnlich schneller verwertet als ich sie rausfischen kann. Selbst von kleineren Fischen ist bereits wenige Stunden nach dem Tot kaum noch etwas über. Habe doch einige Aasfresser drin. Trotzdem entferne ich sämtliche toten Tiere sobald ich sie entdecke!

Meine Rückwand ist komplett mit irgendeiner Alge überzogen.

UV läuft 24/7 wegen Weißkehldoktor. Das lässt sich auch nicht ändern. Ebenso läuft Ozon Sander 25 auf minimalster Stufe! Seit dem ist das Wasser wunderbar klar.
Am Abschäumer ist direkt am Ausgang etwas Kohle platziert.

Fauna Marin Bacto Balls nutze ich seit vielen vielen Monaten nach Vorgabe. Merke aber keinen relevanten Unterschied. Nach 2 Wochen sind sie aber etwas kleiner als die fischen Kugeln.

Technikbecken wird mit jedem Wasserwechsel (immer Sonntag) sauber abgesaugt. Dort legt sich viel Schmutz ab.

Fließbett oder sonstiges nutze ich derzeit gar nicht!

Alle 2-3 Tage nutze ich halbe Dosis Coral Sprint + UltraMinS + UltraAmin Mix.

Aktuell dosiere ich täglich 11ml NoPoX seit einer Woche.

Letzte Analyse: http://lab.atiaquaristik.com/share/d94840fc11431f080ddb
Kalium und Strontium passe ich nach Empfehlung aktuell an! Iod hab ich ebenfalls weiter etwas angehoben.
Messerwerte Decken sich weitestgehend sehr gut mit meinem vorherigen Messungen.
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Dienstag, 13. Februar 2018, 20:24

Du fütterst Deine Bakterien mit einer Kohlenstoff Quelle. Besitzt Dein Gestein denn auch genügend Bakterien um das Nitrat abzubauen? Ich betreibe die DSR Methode, die eine Essig–Zucker Lösung täglich vorsieht. Ferne füge ich jeder Woche unterschiedliche Bakterienstämme zu. Mein PO4 ist innerhalb von 3 Monaten von 0,5 auf 0,03 gefallen und mein NO3 von 50 auf 12, da besteht durchaus noch Bedarf..

Gruss Angelo

Könntest du mir das Erklären? Ich versteh das nicht richtig.
Klar füttere ich sie mit Kohlenstoffe. Das ist ja die von NoPoX. Und durch dieses Futter sollen sie sich massiv vermehren und so Nitrat in Material binden.
Eigentlich sollte genug Siedlungsfläche vorhanden sein. Im Vergleich mit anderen Besitze ich eigentlich einen recht massiven Aufbau. 36kg LifeRocks auf 500 Liter Wasser. Das ist für heutige Verhältnisse ja schon Unmengen. Dazu nutze ich Bodengrund, worauf einige ja mittlerweile verzichten.
Dennoch habe ich auch seit einiger Zeit beobachtet, dass mir persönlich das Gestein einen recht toten Eindruck macht.
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Dienstag, 13. Februar 2018, 20:31

Ich habe zuerst auch immer nur gefüttert bis ich mal neue Bakterien zugeführt habe. Einmal die von FM und die von Colombo im Wechsel. Hatte das Gefühl dem Becken fehlten die Bakterien oder nur noch Mono Stämme waren angesiedelt. Dannach ging es mit dem Abbau schneller und das Wasser wurde auch immer klarer. Besser kann ich Dir das leider nicht erklären :EVC471~119:

-Saithron-

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Dienstag, 13. Februar 2018, 20:34

Ja. Das Riff puste ich zeitweise ab. Da kommt aber fast nichts raus. Aus dem Bodengrund kommt da viel mehr, wenn man den mal durchwirbelt.
Strömung ist auch mittlerweile recht hoch. Beide MP40 laufen nahezu dauerhaft täglich Antisync. Da zeitweise auf bis zu 80%. Das ist so viel das der Sand gerade noch liegen bleibt. Das ist doch schon eine ordentliche Menge denk ich. Mehr halten manche LPS dann auch nicht mehr aus.
Habe auch eine eigene Version des NTM gebaut. Dort gehe ich so weit wie es möglich ist ohne Tiere zu schaden oder den Sand wegzupusten.
Die Korallen stehen grundsätzlich auch Prima! Das Polypenbild ist überwiegend super. Auch bei SPS. Ebenso bei LPS. Nur werden eben speziell die grünen SPS nach und nach braun. Und dann grau und sterben dann. Aber ganz eindeutig betrifft es vorwiegend grüne SPS. Außer der Enzmann zeigen alle leichte bräune. Der Rest ist dunkel, aber noch farbig. Die Hysterix wächst ohne Probleme sehr gut weiter.

Edit: Osmosewasser ist ok. Das was im Wasser gefunden wurde sind höchstwahrscheinlich Rückstände vom Salzwasser anmischen vorher. Trotzdem ich die Eimer auswische, werden die eben nie 100% klinisch rein.
http://lab.atiaquaristik.com/share/6d70c42bbf1e838ad3cd
Nutze die gute VERTEX Deluxe Puratek 200 GPD RO SYSTEM. Das Harz wird ausgetauscht sobald das TDM mal kurz 1 anzeigt. Dazu ist dahinter zusätzlich 1,2 Liter Harz als Sicherheit.
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Thor

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Dienstag, 13. Februar 2018, 21:32

Hallo Saitron?

Du schreibst "Aufbau. 36kg LifeRocks " Ich hatte 2 Aquarien mit RRR gestartet und bin zu folgendem Schluß gekommen. Die künstlich präparierten Steine taugen nicht wirklich viel. Beide Aquarien sind nie richtig in Gang gekommen. Also hab ich mir bei Ebay Kleinanzeigen in meiner Nähe eingefahrenes Lebendgestein aus einer Beckenauflösung gekauft. Das komplette RRR Gestein ersetzt und innerhalb kurzer zeit lief mein Becken. Zwei Tips gebe ich dir noch dazu. Vergiss die teuern Plister Frostfuttersorten und vergiss die Pellets. Ich verfüttere nur Mysis und Artemia in Top Quallität. damit ist alles abgedeckt was Fische brauchen. Das bekommst du hier .
https://www.fischfutterprofi.de/shop/flachtafeln-500g.html

Füttere das und mach regelmässig Wasserwechsel bis die werte wieder stimmen. Aber die Steine würde ich an deiner Stelle austauschen.


Grüße Thor

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Dienstag, 13. Februar 2018, 22:42

Also ich finde dein Fischbestand ist schon recht groß,für 500 Liter,könnte auch damit zusammenhängen das deine Werte so hoch sind,Abschäumer groß genug?
Gruß Micha
:EV02A9~123:

Werner F.

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Dienstag, 13. Februar 2018, 22:57

Zitat

Aber die Steine würde ich an deiner Stelle austauschen.
Nein, jetzt nicht mehr. Das Kunstgestein - auch in meinem Becken enthalten - benötigt lediglich eine erheblich längere (Einfahr-)Zeit, bis sich die nitrifizierenden Bakterienkulturen stabil angesiedelt haben. Dann funktioniert es auch damit.
Schöne Grüße vom Nordeifelrand,
Werner


RS Reefer 170.
Ai Hydra 26 HD + seitlich 6 + oben 2 je 20 W LED-Leisten 13.000 K.
Strömung Tunze 6055 mit Nachtabsenkung. Rückförder Tunze 1073.050, <500 l/h. 45 ' Futterstop-Automatik.
Knepo 0,7 mit 50 ml Kohle + 50 ml PO4 Adsorber (Fe).
AM Multireaktor M mit 150 ml Zeolith, 150 l/h im 3-Stunden-Rhythmus.
Abschäumer Bubble Magus C3.5.
Salz FaunaMarin pro; Salinität 34 PSU/ 52 mS.
KH und Ca Dosierung 'Balling light' je per GroTech TEC 1.
FM T-Control + 250 W Schego Titan.
5 % Wasserwechsel jeden 3. Tag.

Täglich schlupffrische Artemia und Phytoplankton.

CeiBaer

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Dienstag, 13. Februar 2018, 23:02

das mit dem gestein war hier auch mal ein thema.
bei Mara war es auch erst nach neustart besser mit dem no3 wert.

hier sind aber eine erhebliche menge fische drin. der abschäumer ist dafür grenzwertig. bei hohem besatz ist dieser eher für 400 liter geeignet. würde sogar sagen etwas drunter. ich nutze ihn in nem 300 liter system mit anständiger no3 lieferung und komme gerade so auf 6. und das ist schon recht feucht abgeschäumt. habe nur 6 fische. vorher der bk 160 hatte keine chance. da war no3 nie unter 20.

ich würde alle dosierungen bis auf die versorgung erstmal aussetzen und ne woche oder 2 beobachten. dabei zwischenzeitlich wasserwechsel machen um die nährstoffe aus dem wasser zu bekommen.

ändert sich nichts musst du feuchter abschäumen. es müssen mehr vorstufen noch schneller aus dem system. vorher ggf. durchfluss des technikbeckens und position des abschäumers überprüfen und optimieren.

bringt dies keine lösung muss ein grösserer abschäumer her oder der fischbesatz verringert werden.
letzte möglichkeit, bei nicht anschlagen der genannten sachen, sehe ich nur im neuaufbau des beckeninnenlebens.

hier kommt die denitrifizierung nicht ans laufen oder ist nicht ausreichend. die nitrifizierung funktioniert offenbar mit dem endprodukt no3.
-


Hilfreiche Informationen von der Einrichtung
bis zum Betrieb des Beckens
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NRG1337

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Dienstag, 13. Februar 2018, 23:35

möglich, dass hier das Ansiedeln der benötigten Stämme im Konflikt mit dem Dauer-UV-Einsatz steht?

Ja die Stämme befinden sich auf den Gestein, aber wenn sie durch die Bestrahlung garnicht die Möglichkeiten haben sich dort anzusiedeln oder permanent im Freiwasser bereits abgetötet bzw. ihre Nahrung abgetötet wird, führt das doch zu einer Unterpopulation oder nicht?

Vielleicht wäre es sinnvoll den weisskehl abzugeben, so schlägt man evtl. zwei fliegen mit einer Klappe?

Weniger Fischbesatz + die UV kann auch mal aus bleiben.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »NRG1337« (13. Februar 2018, 23:39)


NRG1337

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Dienstag, 13. Februar 2018, 23:52

was mir noch einfällt. Wende dich mal an Mirjam von Riffkeramik (Riffsystem) Sie lässt aktuell ein wirklich exzellentes Bakterienprodukt extra für sich herstellen.
Kein Vergleich zu Bactoballs, SpecialBlend und Konsorten ...

Vielleicht könnte das dem Becken den besonderen Kick verschaffen. Spielt aber preislich in einer komplett anderen Liga als die o.g.

-Saithron-

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 00:57

Guten Abend (oder gute Nacht?)
Ich danke euch vielmals für eure Anteilnahme und eure Tipps! Ein paar Rückfragen dazu habe ich aber. Ich möchte die Zusammenhänge verstehen.

Die Steine funktionieren. Da mache ich mir wenig sorge. Warum sollten sie nicht? Damals mit 5(?) Kilo ehemalige echte lebende Steine aus dem Nano angeimpfg. Zudem viele ablegersteine. Die Vielfalt und siedlungsfläche für die nötigen Bakterien sollte ausreichend sein. Es bilden sich aktuell auch (seit ich Coral Sprint nutze) überall viele Schwämme. Sehr viele. Müsste das nicht eigentlich auch ein Zeichen für gute Beckenbiologie sein? Im Endeffekt sind die RRR und lifeRocks ja auch echtes Gestein was nur nicht biologisch aktiv ist beim einsetzen. Trotzdem werde ich das weiter durchdenken. Sehe da aber eher keine Chance das ich mir Probleme wie PO4-Depots und Schädlinge mit lebende Steine einziehen möchte

Thema abschäumer: mich hat das Forum darauf aufmerksam gemacht das ein zu kleiner abschäumer besser ist als ein zu großer.
Für mich klingt das logisch. Die schaumsäule bildet sich viel effizienter auf dem kleinen Raum. Ich habe aber schon seit längerem beobachtet das bei mir schlicht wenig schäumt. Ursprünglich hatte ich im Topf eine Suppe die fast Kaffee ähnlich sah. Wirklich braun und dicht. Nach einer Woche war der Topf voll (3/4 von maximal) damit. Damals war der Wasserstand im abschäumer so wie ich ihn als „normal“ einschätzen würde. Man hat die Linie im Body gesehen. Sprich Wasserstandlinie war etwas unter dem Topf. Dabei habe ich das einstellRohr immer auf etwa 70% zu gestellt. Mittlerweile hatte ich den Wasserstand schon so weit gestellt das es auf hälte des Topfes war. Also wirklich sehr hoch und feucht. Dabei bekomme ich nun nur noch durchsichtige verdünnte Cola raus. Aber selbst so dauert es 1 Woche und der Topf ist kaum voller als früher. Aber eben ziemlich durchsichtig. Noch nasser einstellen wäre fast nur noch Wasser. Es scheint schlicht nichts da zu sein was schäumt. Dabei ist komischerweise das einstellRohr viel weiter offen. (So auf 60%). Müsste der abschäumer nicht einfach den Topf dauerhaft mit schwarzer Brühe vollknallen wenn er zu klein wäre? Seit der Reinigung funktioniert es allgemein wieder deutlich besser. Aber kein Vergleich zu meiner Erinnerung früher. Kann mir da jemand die Zusammenhänge erklären? Nicht das ich mir einen riesigen abschäumer hinstelle und noch weniger rausbekomme weil gar kein Schaum mehr auf der großen Fläche gebildet wird.

Wie kann ich durchfluss und abschäumerposition optimieren? Wusste nicht das es da etwas gibt. Seit Anfang an Arbeit die RE Red Dragon. Die ist nicht regulierbar und scheint grundsätzlich normal zu arbeiten. Sschätze der durchfluss liegt so vei 2500 Liter. Aber ist blind geraten. Höher als bei der originalen DC Runner 5.1 damals wenn ich die Stärke des Strahls am Rücklauf ins hauptbecken vergleiche.
Der abschäumer steh in seiner entsprechenden Kammer. Weiß echt nicht wie man da irgendwas relevant anpassen kann. Ich könnte die RFP reinigen für sicher ein wenig mehr durchfluss im TB. Aber daran wird es nicht liegen? Selbst wenn dann 500 Liter mehr pro Stunde durchgehen. Müsste dem abschäumer egal sein ob da ausgedachte 2000 oder 2500 Liter kommen?

Der Zusammenhang zur UV wäre ungewöhnlich. Ich kenne einige die das nutzen. Allein hier im Forum wurde das auch wegen gramma loretos genannt. Die sind (auch nach meiner Erfahrung) sehr empfindlich und ohne UV deutlich schwerer zu halten. Zudem ist die realistisch (laut debary) an der beckengrösse angepasst mit 15W. Das sollte eigentlich kein Problem sein. Aber möglich ist es. Evtl hat ja jemand anders da ebenfalls Ideen.

Ceibaer: echt alles abschaffen? Was alles? In meinem falls das Coral Sprint, bacto Balls und NoPoX? Oder meinst du noch mehr? Ist das nicht ein ziemlich extremer Einschnitt? Gerade das Coral Sprint? Ich vertraue dir da natürlich! Will nur das grundsätzliche Gleichgewicht nicht auch noch ein Ding verpassen und dann geht alles bergab. In der Vergangenheit mit etwas niedrigeren Fischbesatz war ich immer eher in Richtung Limitierung gefahren. Macht das so einen krassen Unterschied? Dann wäre das Optimum an Fisch ja ein sehr schmaler Grad? Das ist echt ziemlich plötzlich und massiv umgeschlagen.
Du schlägst WW vor. Dabei vermutlich wenige große? So 30-50%? Ist das sinnvoll? Nicht das ich 30-50€ Wasser Wechsel und einen riesigen Aufwand betreibe und in 1-2h ist Nitrat direkt wieder so hoch.

Hoffe sind nicht so viele Schreibfehler drin. Kann aber nicht schlafen und es ist doch schon recht spät :D
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Mittwoch, 14. Februar 2018, 01:36

Hallo Saitron?

Du schreibst "Aufbau. 36kg LifeRocks " Ich hatte 2 Aquarien mit RRR gestartet und bin zu folgendem Schluß gekommen. Die künstlich präparierten Steine taugen nicht wirklich viel. Beide Aquarien sind nie richtig in Gang gekommen. Also hab ich mir bei Ebay Kleinanzeigen in meiner Nähe eingefahrenes Lebendgestein aus einer Beckenauflösung gekauft. Das komplette RRR Gestein ersetzt und innerhalb kurzer zeit lief mein Becken. Zwei Tips gebe ich dir noch dazu. Vergiss die teuern Plister Frostfuttersorten und vergiss die Pellets. Ich verfüttere nur Mysis und Artemia in Top Quallität. damit ist alles abgedeckt was Fische brauchen. Das bekommst du hier .
https://www.fischfutterprofi.de/shop/flachtafeln-500g.html

Füttere das und mach regelmässig Wasserwechsel bis die werte wieder stimmen. Aber die Steine würde ich an deiner Stelle austauschen.


Grüße Thor

Leider kann ich nicht mehr editieren. Aber auch nicht schlafen :D
Das mit dem Futter möchte ich aber definitiv nicht glauben und würde ich auch jeden von dem was du vorschlägst zum Wohl der Tiere abraten. Ich beziehe mein Futter online und empfinde die Qualität sehr gut. Mit Würfel arbeitet es sich für mich leichter als mit diesen Tafeln. Auch im Würfel meines Futters ist eine hohe Dichte an Futtertieren. Diese sind als ganze Tiere nach dem auftauen erkenntlich. Auch sind absolut keine Spuren von gammel oder Unterbrechung der Kühlkette zu erkennen. Die Fische fressen es viel viel lieber als das Futter aus meinen örtlichen tierläden.
Auch würde ich definitiv keine so monotone Ernährung empfehlen! Viele meiner Fische lieben es kleinstem Futter hinterher zu jagen. Das machen sie auch in der Natur. Auch ist Artemia Bekannterweise kein gutes alleinfutter. Es ist eher als Leckerei anzusehen da es kaum Vitamine und Nährstoffe bietet. Speziell ausgewachsene und gefrorene Artemia sind eigentlich unbrauchbar. Mysis ist durchaus gutes alleinfutter. Aber nur das ist eben nicht abwechslungsreich. Daher gibt es bei mir immer 2 Würfel aus Artemia, Mysis, Muschelfleisch oder Krill. Dazu 1 Würfel feines Futter wie rädertierchen, cyclops oder Lobstereier. Damit bekommt jeder Fisch was er braucht und das abwechslungsreich. Dazu bietet es sich an das ohnehin recht vitaminarme frostfutter (im Vergleich zum lebendfutter) von Zeit zu Zeit mit Vitaminen anzureichen. Zum Beispiel mit sanostol oder spezielle Präparaten. Dazu machen verschiedene Trockenfutter den mix komplett. Gutes Trockenfutter bietet auch eine ausgezeichnete Ernährung mit allem was ein Fisch benötigt. Zudem wird es von sehr vielen Fischen sehr gerne gefressen.
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CeiBaer

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19

Mittwoch, 14. Februar 2018, 03:42

echt alles abschaffen? Was alles? In meinem falls das Coral Sprint, bacto Balls und NoPoX? Oder meinst du noch mehr? Ist das nicht ein ziemlich extremer Einschnitt? Gerade das Coral Sprint?

würde ich so machen... du musst ja die quelle finden und die zugaben auszuschliessen. was sollte dabei passieren? das sprint ist ein futtermittel, welches für nährstoffarme systeme vorgesehen ist. das sehe ich hier im moment nicht. die bactoballs sind einfach bakterien und das nopox ein futter für diese. also was sollte passieren?
es ist ja auch kein extremer einschnitt wenn du die mittel gibst.
wenn ein system bakteriell gut funktioniert, was würde eine zusätzliche gabe von bakterien bewirken ausser das viele wieder absterben und das wasser belasten?

In der Vergangenheit mit etwas niedrigeren Fischbesatz war ich immer eher in Richtung Limitierung gefahren. Macht das so einen krassen Unterschied? Dann wäre das Optimum an Fisch ja ein sehr schmaler Grad?

ich denke hier hast du dir die frage praktisch selbst beantwortet... ja, das ist ein schmaler grat. selber grat der bei nem start vorhanden ist. der zwischen angebot und verbrauch. liefert man mehr als verbraucht/ausgetragen werden kann, dann reichert sich etwas zwangsläufig an. ich meine du hast über 20 fische... davon einige vielfresser mit ebenso schnellem stoffwechsel. da müssen schon anständig verbraucher vorhanden sein um dies wieder zu verbrauchen.

Der Zusammenhang zur UV wäre ungewöhnlich. Ich kenne einige die das nutzen. Allein hier im Forum wurde das auch wegen gramma loretos genannt.

die fische halte ich z.b. für unproblematisch. habe selber 3 davon und keine anzeichen dafür, dass diese irgendwie heikel in der haltung wären.
eine uv anlage produziert auch biologischen abfall der zerlegt werden muss. kann also schon auch auswirkungen haben. daher wird oft empfohlen den auslass direkt dem abschäumer zuzuführen.

mich hat das Forum darauf aufmerksam gemacht das ein zu kleiner abschäumer besser ist als ein zu großer. Für mich klingt das logisch. Die schaumsäule bildet sich viel effizienter auf dem kleinen Raum.

natürlich, aber bei starken nährstoffproduzenten kommt ein zu kleiner abschäumer schnell an seine grenzen. daher auch die von bis angaben der hersteller.

Ich habe aber schon seit längerem beobachtet das bei mir schlicht wenig schäumt. Ursprünglich hatte ich im Topf eine Suppe die fast Kaffee ähnlich sah.

vermutlich sind dort auch noch ne menge algen und ähnliches mit abgestorben. dann hat man natürlich mehr "dreck" zum abschäumen.
ist dies nicht mehr der fall, dann muss die brühe nicht mehr dunkel sein. ist sie bei vielen nicht. allerdings riecht auch die durchsichtige brühe genauso intensiv wie die dunkle. bedeutet es wird genau das gemacht was soll.

Wie kann ich durchfluss und abschäumerposition optimieren? Wusste nicht das es da etwas gibt. Seit Anfang an Arbeit die RE Red Dragon. Die ist nicht regulierbar und scheint grundsätzlich normal zu arbeiten. Sschätze der durchfluss liegt so vei 2500 Liter. Aber ist blind geraten.

man kann versuchen die durchflussmenge mal etwas zu verringern oder zu erhöhen. dann kann man ggf. auswirkungen erkennen. das war damit gemeint. wenn die position des abschäumers nicht änderbar ist, dann ist das so. ich habe die erfahrung gemacht, wenn man den abschäumer etwas anders stellt, dieser besser zum "strom" steht und er damit optimaler wasser einziehen kann, ohne das zu viel an ihm vorbei fliesst. ebenso geht es dem auslauf.

Du schlägst WW vor. Dabei vermutlich wenige große? So 30-50%? Ist das sinnvoll?

vom grundasatz nährstoffe auszutragen, ja. wenn natürlich eine quelle vorhanden ist, dann muss diese abgeschaltet werden. ansonsten wird man immer grössere und häufigere wasserwechsel machen müssen um dagen anzukommen.
wenn man das nicht will/kann, dann muss man zwingend die quelle abschalten. das wird hier vermutlich die menge fisch sein im verhältnis zu verbrauchern oder auch der gesamtoberfläche der deko. und dabei nicht nur der äusserlichen.
die 10% faustformel im bezug auf deko/lebendgestein kommt nicht von ungefähr. das ist die "filtergrösse". kann man heute etwas anders machen, wegen besserer technischer mittel und besseren zugaben. bei hohem fischbesatz sollte man allerdings auch fast drankommen oder eben künstlich mit mehr/stärkerer technik gegensteuern. wenn man viel fisch haben möchte, dann sollte man das bereits bei der planung mit beachten. die empfehlung der 10% bezog sich auch immer auf lebendgestein.

m Endeffekt sind die RRR und lifeRocks ja auch echtes Gestein was nur nicht biologisch aktiv ist beim einsetzen.

wo wir bei diesem punkt angelangt sind... es dauert wirklich lange bis künstliche deko echtes lebendgestein wir. wenn sie überhaupt damit vergleichbar ist. oberflächlich bestimmt.
echtes lebendgestein ist aber auch sofort innerlich äusserst aktiv. nämlich im bezug auf die denitrifizierunng. heisst den nitratabbau unter ausschluss von sauerstoff. ich bin mir nicht sicher ob totgestein überhaupt irgendwann diese qualität erreichen kann. auch wenn es immer wieder behauptet wird das es gleichwertig ist.
wenn es dazu kommt, dann sicher erst nach sehr langer zeit. und ob dann in ausreichendem maße steht auf nem anderen blatt. vielleicht auch ein punkt der hier eine rolle spielt.

dies sind aber nur meine persönlichen sichtweisen auf die dinge. man muss da etwas mit fingerspitzengefühl und geduld immer wieder dinge probieren um den weg an sein ziel zu finden.
das bedeutet für mich erstmal wieder alles auf minimum zu stellen. daher die empfehlung auf zugaben zu verzichten und möglichkeiten für optimierungen zu finden. so bin ich bisher immer gut gefahren... weniger ist oft mehr und nicht alles was man kaufen kann muss man auch benutzen.
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-Saithron-

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Mittwoch, 14. Februar 2018, 07:54

Ich danke dir für diese ausführliche Erklärung!
Eine Frage noch: wie schnell sind denn Änderungen zu erwarten?
Große Wasserwechsel fallen mir schwer, da ich keine so großen Behälter habe und wenn ich welche kaufe die leider nirgends lagern kann. Aber ich schau das ich irgendwo was möglich machen kann.
Wenn ich alle Mittel absetze und evtl noch Optimierung finde. Wann kann ich mit einer Änderung rechnen? Und wie fällt die aus? Nach 1-2 Wochen 10 NO3 weniger? Oder eher 25? Oder 5? Letzteres würde ich gar nichts feststellen können glaube ich.

Ich werde dann jetzt beginnen und alle Zugaben reduzieren Bzw eher direkt absetzen. Das abendliche füttern kann vermutlich auch auf 2 Würfel reduziert werden. Ist dann zwar recht knapp aber sollte noch gehen. Sonst bleibt es natürlich dabei. Weniger Futter geht nicht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »-Saithron-« (14. Februar 2018, 07:56)


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